CH200733A - Selbsttätige Lichtbogenschweisseinrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Lichtbogenschweisseinrichtung.

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CH200733A
CH200733A CH200733DA CH200733A CH 200733 A CH200733 A CH 200733A CH 200733D A CH200733D A CH 200733DA CH 200733 A CH200733 A CH 200733A
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CH
Switzerland
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electrode
motor
voltage
welding device
arc
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Application number
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English (en)
Inventor
Elektroden Maschinen Kjellberg
Original Assignee
Kjellberg Elektroden & Maschin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/06Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
    • B23K9/073Stabilising the arc
    • B23K9/0731Stabilising of the arc tension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Selbsttätige Lichtbogenschweisseinrichtung.    Bei selbsttätigen Lichtbogen-Schweissein  richtungen muss die Elektrode oder der  Schweissdraht entsprechend dem Abbrand  vorgeschoben werden. Da mit zunehmender  Bogenlänge, also bei zu langsamem Vor  schub, auch die Bogenspannung wächst, ist  es am einfachsten, den Vorschubmotor an die  Bogenspannung zu legen, denn der Motor  läuft um so schneller, je höher seine Span  nung wird und     umgekehrt.     



  Diese einfache Schaltung gibt noch nicht  die Möglichkeit, dass der Motor rückwärts  läuft, wie es notwendig ist, wenn beim Zün  den des Lichtbogens die Elektrode das Werk  stück berührt hat. Aus diesem Grunde wird  der Motor, der die Elektrode nach Bedarf       vorwärts    und rückwärts bewegt, von der  Differenz zwischen der Grösse der Licht  bogenspannung und einer Vergleichsspan  nung abhängig gemacht.  



  Gemäss der     Erfindung    ist bei einer der  artigen     Schweisseinrichtung    der Antriebs-    motor für die Elektrode mit einer derart ge  schalteten     Verbundwicklung    versehen, dass  durch die     Verbundwirkung    bei der Vorwärts  bewegung der Elektrode das Motorfeld ge  schwächt, bei der     Rückwärtsbewegung    der  Elektrode dagegen verstärkt wird.  



  In der Abbildung ist eine Ausführungs  form der     Einrichtung    nach der Erfindung  beispielsweise dargestellt; diese soll im fol  genden erläutert werden:  1 ist eine Gleichstrom-Schweissdynamo,  die über das Werkstück 2 und die Elektrode  3 den Lichtbogen 4 speist. Parallel zum  Lichtbogen 4 liegt der Stromkreis des Vor  schubmotors. In diesem fliesst der Strom von  dem Werkstück 2 über den Anker 5 einer  Gleichstrommaschine und über den Anker 6  des     Vorschubmotors    zur Elektrode 3. Mit  dem Anker der     Maschine    5 liegt eine Ver  bundwicklung 11 und mit dem Anker des  Motors 6 eine Verbundwicklung 12 in Reihe.

    Durch diese     Wicklungen        werden;    die Felder      in beiden Maschinen geschwächt, wenn der  Strom in ihnen in Richtung der stark ge  zeichneten Pfeile fliesst.  



  Die elektrische     Maschine    5 ist mit einer  Gleichstrom-Nebenschlussmaschine 7 mecha  nisch     gekuppelt    und so geschaltet, dass sie  eine der Bogenspannung entgegenwirkende  EMK erzeugt. Der Anker 6 des Vorschub  motors erhält demnach eine Spannung, die  gleich der .Differenz aus Bogenspannung und  EMK der Maschine 5 ist.  



  Bei wachsender Bogenspannung steigt die  Motorspannung. Die Elektrode wird somit  entsprechend dem Abbrand schneller oder  langsamer vorgeschoben. Die EMK der Ma  schine 5 ist annähernd unveränderlich, weil  das Feld der Maschine 5 aus einem konstan  ten Netz gespeist wird und die Drehzahl der  Maschine 5 durch die Kupplung mit Ma  schine 7 nur geringen Schwankungen unter  worfen ist.  



  Wenn die Bogenspannung grösser ist als  die EMK der Maschine 5, läuft diese als Mo  tor und treibt die Nebenschlussmaschine 7 an,  so dass diese elektrische Leistung in das Netz  PN abgibt. Der Motor 6 läuft dann so, dass  er die Elektrode     vorschiebt.    Die Feldwick  lungen der Maschinen 5 und 6 werden am  zweckmässigsten aus dem Netz PN fremd er  regt. Die Stromrichtung ist in der Abbil  dung durch die ausgezogenen Pfeile darge  stellt.  



  Soll zu Beginn der Schweissung die Zün  dung erfolgen, so tritt an Stelle der Bogen  spannung die Leerlaufspannung der Schweiss  dynamo 1. Da diese Leerlaufspannung eben  falls grösser ist als die EMK des Ankers 5,  schiebt der     Motor    die Elektrode nach     unten,     bis diese das Werkstück berührt. In diesem  Augenblick ist die Spannung zwischen dem  Werkstück 2 und der Elektrode 3 annähernd  Null. Die Folge davon ist, dass der     Vor-          Schubmotor    6 sofort in umgekehrter Rich  tung läuft, weil nunmehr die EMK der Ma  schine 5 dem Stromkreis des Vorschubmotors  eine umgekehrte Stromrichtung aufzwingt,  die durch die gestrichelten Pfeile in der  Abbildung     dargestellt    ist.

   Die Maschine 5    läuft nunmehr als Generator und wird von  Maschine 7 angetrieben.     Durch    das Abziehen  der Elektrode vom Werkstück wird der  Lichtbogen gezündet; die Bogenspannung       kehrt    wieder und bewirkt nun, dass die  Stromrichtung im Kreise des     Vorschub-          motors        abermals        umkehrt,    so dass nun der  Motor 6 mittels des Ritzels 10 die Elektrode  entsprechend dem Abbrand vorschiebt.  



  Die Verbundwirkung     besteht    beim An  triebsmotor darin, dass der Vorwärtslauf des  Motors bei geschwächtem Feld     und    daher  mit erhöhter Geschwindigkeit erfolgt. Beim  Rückwärtslauf entwickelt der Antriebsmotor  unter dem Einfluss des dann     verstärkten    Fel  des ein grösseres     Drehmoment,    wodurch das  Abreissen der Elektrode vom Werkstück  zwecks Zündung des Lichtbogens erleichtert  wird.  



  Die     Verbundwirkung    bei dem zusätz  lichen     Generator    5     unterstützt    die Verbund  wirkung beim     Motor,    indem sie beim Vor  wärtslauf des     Antriebsmotors    die die Motor  spannung verkleinernde Generatorspannung  vermindert und beim Rückwärtslauf dem  Antriebsmotor eine Erhöhung der für sich  allein den Motor speisenden Generatorspan  nung herbeiführt.  



  Es ist nicht schwer, die     Charakteristik     der Maschinen 5; 6 und 7 so     auszubilden,     dass sich der Vorschub genau dem Abbrand  entsprechend von selbst regelt. Man hat es  ferner in der Hand, durch     Einstellen    der  Nebenschlussregler 8 und 9 die Bogenspan  nung auf die beiden Maschinen 5 und 6 ver  schieden aufzuteilen; wodurch sich ein ausser  ordentlich grosser Drehzahlregelbereich für  den Vorschubmotor ergibt. Will man näm  lich     starke    oder schwache     Elektroden    ver  wenden, so ergibt sich hierfür auch eine ver  schiedene Vorschubgeschwindigkeit.

   Es ist  hierbei nicht notwendig, zwischen Vorschub  motor 6 und Elektrodenritzel 10 ein     Stufen-          oder    Reibradgetriebe einzuschalten, um ver  schiedene     Vorsehubgeschwindigkeiten    ein  stellen zu können.     Man    kann die Drehzahl  des     Vorsehubmotors    zunächst durch Ände  rung der zugeführten     Ankerspannung    ein-      stellen, indem man die EMK der Maschine 5  mittels des Reglers 8 ändert. Die Bogenspan  nung soll bei den verschiedenen Vorschub  geschwindigkeiten nicht geändert werden.

    Beträgt zum Beispiel die Bogenspannung  25 Volt, so kann man dem Vorschubmotor  eine Spannung von etwa 4 bis 20 Volt zu  führen, indem man durch Änderungen der  Reglereinstellung 8 die EMK der Maschine 5  auf 21 bis 5 Volt     einstellt.    Dies ergibt einen  Regelbereich von 1 : 5.  



  Durch Feldschwächung beim Vorschub  motor mittels des Reglers 9 lässt sich dieser  Regelbereich noch um etwa das Dreifache  erweitern.  



  Wenn man an Stelle des Hilfsgenerators  5 eine andere Vergleichsspannungsquelle,  z. B. eine     Sammlerbatterie,    verwendet, be  sitzt man nicht gleich grosse und vorteilhafte  Regelmöglichkeiten wie mit dem Generator 5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Schweisseinrichtung mit einem Motor, welcher die Elektrode in Abhängig keit von der Differenz der Grösse der Licht bogenspannung und einer Vergleichsspan nung vorwärts oder rückwärts bewegt, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebs- motor für die Elektrode eine derart geschal tete Verbundwicklung besitzt, dass durch die Verbundwirkung bei der Vorwärtsbewegung der Elektrode das Motorfeld geschwächt, bei der Rückwärtsbewegung der Elektrode da gegen verstärkt wird.
    UNTERANSPRttCHE: 1. Selbsttätige Schweisseinrichtung nach Pa tentanspruch, bei welcher ein zusätzlicher Generator die Vergleichsspannung liefert, dadurch gekennzeichnet, dass auch der zu sätzliche Generator eine Verbundwick lung besitzt, wodurch sein Feld bei der Vorwärtsbewegung der Elektrode ge schwächt, bei der Rückwärtsbewegung der Elektrode aber verstärkt wird. 2. Selbsttätige Schweisseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Feldwick lungen des Antriebsmotors und des zu sätzlichen Generators aus einem konstan ten Netz gespeist werden.
CH200733D 1936-06-06 1937-05-12 Selbsttätige Lichtbogenschweisseinrichtung. CH200733A (de)

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