CH200410A - Vorrichtung zur Prüfung von Uhren. - Google Patents

Vorrichtung zur Prüfung von Uhren.

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CH200410A
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Ernst Norrman
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Ernst Norrman
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    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/12Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard
    • G04D7/1207Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring
    • G04D7/1214Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring for complete clockworks

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Description


  Vorrichtung zur Prüfung von Uhren.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zur Prüfung von Uhren im Ver  gleich zu einer Kontrolluhr.  



  Bei der Herstellung und der     Reparatur     von Uhren aller Art ist eine häufige Prü  fung.der Uhr notwendig, um ,die     Herstellung     und die     Reparatur    zu erleichtern. Für die  Benutzung     durch        Uhren.fabrikanten    und der  die Uhren reparierenden Uhrmacher sind  zwei Arten von     Prüfvorrichtungen        entwickelt     worden. Bei der einen Art     wird    gewöhnlich  ein drehbares Zifferblatt benutzt,     dosen    Be  wegung durch eine     Abstimmgabel    oder eine  andere Normalvorrichtung     gesteuert    wird.

    Die     Vorrichtungen    dieser Art arbeiten sehr       zufriedengtellend,    sind aber sehr teuer. Bei  einer andern Art wird ein drehbares Ziffer  blatt mit annähernd     konstanter    Geschwindig  keit bewegt und es sind Mittel vorgesehen,  um die Kontrolluhr     einerseits    und die zu prü  fende Uhr anderseits mit dem Zifferblatt zu  vergleichen. Gewöhnlich wird das Zifferblatt  von Zeit zu Zeit wieder einreguliert, wobei    man die nötige     Einstellung    vornimmt, um  den Nullpunkt des Zifferblattes gegenüber  einem Zeiger zu justieren.

   Bei der Benützung  dieser Vorrichtung hängt nun die erzielte  Genauigkeit zu sehr von den Beobachtungs  fehlern ab, ebenso wird die von Zeit zu Zeit  vorzunehmende     Wiedereinregulierung    des  Zifferblattes als unbequem empfunden und  durch Unachtsamkeit oder     Irrtum    oft ver  nachlässigt, was entsprechende Fehler in den  Prüfungsergebnissen der     geprüften    Uhren  zur Folge hat.  



  Die     Prüfvorrichtung    gemäss der Erfin  dung zeichnet sich nun dadurch aus, dass ein  rotierendes Prüforgan sowie eine auf das  Ticken reagierende Einrichtung vorgesehen       sind,    welch letztere auf die     Tickschläge    der       Kontrolluhr    reagiert, wobei die Teile für den  Antrieb des Prüforganes so ausgebildet sind,  dass dieses in     Synchronismus        mit    der Kon  trolluhr läuft.  



       Zweckmässigerweise    ist hierbei die Aus  bildung derart, dass eine Taschenuhr als Kon-           trolluhr    benützt werden kann, um die Dreh  bewegung eines     Zifferblattes    oder eines ent  sprechenden Organes zu steuern.  



  Anhand der beigefügten     Zeichnungen    sol  len einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt eine teilweise schematische  Darstellung eines Ausführungsbeispiels der  erfindungsgemässen     Vorrichtung    im Grund  riss ;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht im Schnitt  durch die Linie 2-2 der     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Teilansicht im Schnitt  durch die Linie 3-3 der     Fig.    1 und zeigt  eine Schaltervorrichtung, die es     gestattet,    den  Impuls nur jedes zweiten     Tickschlages    wir  ken zu lassen;       Fig.    4 enthält ein Schaltungsschema der  Stromkreise, wobei einer der Verstärkungs  stromkreise im Detail wiedergegeben ist;

         Fig.    5 ist eine schematische Darstellung  im Grundriss einer andern Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes, bei der die     Zif-          ferblattablesung    und Stromkreisteile der       Uhrprüfungsvorrichtung    von dem in     Fig.    1  gezeigten Typus anwendbar sind, aber hier  im Zusammenhang mit einer     Registriervor-          richtung    gezeigt ist;       Fig.    6 zeigt eine Ansicht der in     Fig.    5  gezeigten Vorrichtung;

         Fig.    7 zeigt die Ansicht eines weiteren  Ausführungsbeispiels, bei welchem nur die  Einrichtung zur drehenden Verschiebung des  Zifferblattes auf dessen Welle, um den Syn  chronismus zwischen diesem und der Kon  trolluhr aufrecht zu erhalten, dargestellt ist;       Fig.    8 ist ein     Grundriss    derselben Ein  richtung, und       Fig.    9 ist eine schematische Ansicht einer  andern     Ausführungsform.     



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte Vor  richtung enthält ein Gerät 5, das mit einem  mit Einteilung versehenen Zifferblatt 6 aus  gerüstet ist, welches in dem Gehäuse des       Gerätes    auf die Welle des Motors 7     montiert     ist. Der Deckel des Gehäuses ist mit einem       Fenster    9 und in dessen     Mittellage    mit einem       festen    Zeiger 10 versehen, die Drehzahl des         Zifferblattes    beträgt eine Umdrehung pro  Sekunde. Ferner ist ein etwas ähnliches Fen  ster 11 vorgesehen, das, falls gewünscht, mit  einem festen Zeiger 12     ausgestattet    sein  kann, um die Wirkung der zu prüfenden  Uhr zu studieren.  



  Die auf das Ticken reagierenden Mikro  phone 15, 16 sind mit geeigneten Haltern  für die Kontrolluhr 17 und die zu prüfende  Uhr 18     versehen.     



  Das drehbare Zifferblatt 6 besteht aus  durchsichtigem     Material    mit schwarzen Teil  strichen und Ziffern und ist zum Ablesen  von unten beleuchtet. Diese Anordnung ist  zweckmässiger als eine solche, bei der die  Scheibe undurchsichtig ist und von oben       beleuchtet    wird. Die     dargestellte    Scheibe  zeigt 100 Teilstriche, die in fünf Gruppen,  entsprechend den fünf     Tickschlägen    pro  Sekunde einer Uhr, mit gleichen Bezeich  nungen versehen sind. Für Uhren mit einer  andern Zahl von Schlägen pro Sekunde wird  ein     geändertes    Zifferblatt mit dieser Schlag  zahl     entsprechenden        Teilstrichgruppen    be  nützt.  



  Das Mikrophon 15     reagiert    auf das     Tik-          ken    der     Kontrolluhr        1'7,    der Impuls wird  verstärkt und     gekürzt,'    um einen Moment  strom zu liefern, damit die     Neon-Blinklampe     19 unter dem     transparenten    Zifferblatt 6 bei  dem Fenster 9 kurz     aufleuchtet.     



  Es ist Vorsorge getroffen, um eine Null  des     Zifferblattes    6 auf den Zeiger 10 genau  einstellen zu können.     Diese    Einstellung kann  zweckmässig durch Drehung des ganzen Mo  tors innerhalb des     Gehäuses    erreicht werden.  Zu diesem Zweck ist der Motor, wie gezeigt,  auf eine Unterlage 21 montiert, die auf ihrer  Peripherie mit     Getriebezahnung    versehen ist,  die in ein Antriebsrad 22 auf einer vertika  len Welle 23 eingreift, an deren Spitze ein  Daumenrad 24 befestigt ist.  



  Das Mikrophon 16     reagiert    auf das     Tik-          ken    der zu     prüfenden    Uhr 18.     Der    Impuls  wird verstärkt und gekürzt, um einen Mo  mentstrom zu liefern, damit die drei Neon  lampen 25     unter    dem Zifferblatt 6 bei dem  Fenster 11 kurz     aufleuchten.    Ein verstell-      barer Zeiger 26, der mit     Hilfe    eines Daumen  rades 27 betätigt wird, ist bei dem Fenster  11 vorgesehen und kann so eingestellt wer  den, dass er auf eine     Null    des Zifferblattes  zeigt. Das Fenster 11 ist so weit, dass zum       mindesten    immer eine Null zu sehen ist.  



  Wie ersichtlich, gestattet die beschriebene  Anordnung die     Einregulierung    des Ziffer  blattes in bezug auf den Zeiger 10 und dann  die     Einstellung    des Zeigers 26 auf     eine    Null  bei der durch die zu prüfende Uhr gesteuer  ten Beleuchtung. Ferner ist eine     Wiederein-          regulierung    möglich, falls das     Zifferblatt    in  bezug auf den Zeiger 10 für die Kontroll  uhr verschoben ist, und während einer sol  chen     Wiedereinregulierung    wird die Bezie  hung zwischen dem Zeiger 10 und dem Zei  ger 26 aufrecht erhalten.  



  Die Lagen der Fenster 9 und 11 kann  man unter Berücksichtigung der Zahl der  Null-Lagen auf dem Zifferblatt und der  Winkellage zwischen diesen wählen, doch ist  das nicht nötig aus Gründen, die sich aus der  Erläuterung der Wirkungsweise des Appa  rates ergeben     werden.     



  Die Halter der Uhren können beispiels  weise     mittelst    Kugelgelenken an Trägern ver  bunden sein. Die     Kugelgelenkverbindung          gestattet,    den Halter in jede     gewünschte    Lage  zu stellen, in der der Gang der Uhr geprüft  werden soll. Gewöhnlich braucht der Halter  für die Kontrolluhr aus naheliegenden Grün  den nicht verstellbar zu sein.  



  Die     Uhrenträger    werden vorzugsweise  von einem Schwammgummi oder einem an  dern     Dichtungs-    oder     Dämpfungselement    ge  tragen und schallisoliert     aufgestellt,    um die  Wirkung von fremden Geräuschen oder Er  schütterungen zu vermeiden, die sonst das  Mikrophon erregen würden. In jedem Mikro  phonstromkreis kann man einen Regulier  widerstand zwecks Regulierung der Emp  findlichkeit einschalten.  



  Die bei 30 und 31 in     Fig.    1 und in dem  Schaltschema     (Fig.    4) im Detail gezeigte  Schaltung der Verstärker ist     in    vieler Be  ziehung ähnlich der Schaltung, die im<B>USA-</B>  Patent Nr. 2058616 vom 27. Oktober 1936    und dem USA-Patent Nr. 2064559 vom 15.  Dezember<B>1936</B> dargestellt ist, und enthält  sowohl verstärkende, als auch die Impulse  verkürzende Stromkreise.  



  Die ersten beiden Stufen des Verstärkers.  die den Transformator 35 und die     Verstär-          kerröhren    36 und 37 einschliessen, sind in  einer Weise angeordnet, wie sie für einen  Verstärker mit Widerstandskopplung üblich  ist. Das dritte Entladungsrohr 38 liegt in  einem Spezialstromkreis, der als zeitbegren  zender Stromkreis     bezeichnet    werden 'kann.  In dem dargestellten Stromkreis sind die  Röhren 36 und 37     Penthoden    und die Röhre  38     eine        Thyratronröhre.     



  Die Wirkungsweise des     zeitbegrenzenden     Stromkreises ist folgende: Der Kondensator  40 sei geladen.     Wenn    ein     positiver    Impuls  auf das     Steuergitter    der Röhre 38 einwirkt,  lässt diese Röhre den Strom durch und der  Kondensator 40 entlädt sich durch die pri  märe Wicklung des Transformators 42. Die  Zeit, die der Kondensator braucht, um sich  zu entladen, hängt von seiner Kapazität ab,  von der Impedanz der Primärwicklung des  Transformators 42 und auch von der Plat  tenimpedanz der Röhre.

   Bei Wahl von ge  eigneten Konstanten können Impulse von  sehr kurzer Dauer     erhalten        werden.    Nach  dem der Kondensator 40 teilweise entladen  ist,     sinkt    die Plattenspannung der Röhre un  ter den     kritischen    Punkt     infolge    des hohen  Wertes des Widerstandes 41, durch den der  Kondensator 40 langsam geladen wird, und  der Stromdurchgang durch die Röhre hört  auf.  



  Bei dieser     Scbaltungsanordnung    geben  relativ lange Impulse (Wechselstrom oder  Gleichstrom)     Leistungsimpulse    von sehr kur  zer Dauer in der Grössenordnung von     1/looo     oder     1/1o    00o Sekunde. Der Kondensator 40  wird langsam durch den Widerstand 41 wäh  rend des stummen     Intervalls    zwischen den  Impulsen geladen, so dass der     Zyklus    sich  wiederholt.  



  Die dargestellten Lampen 25 sind Neon  lampen, die in geeigneter Weise konstruiert       sind,    um die gewünschte     Momentbeleuchtung         zur     Belichtung    des     Zifferblattes    zu liefern.  Wird der Kondensator 40 über die Primär  wicklung des Transformators 42     entladen,     so liefert der in der Sekundärwicklung indu  zierte Strom die nötige Energie für die Lam  pen 25.  



  Gegebenenfalls können Kopfhörer 45 in  die Schaltung eingebaut werden, damit die  durch das Ticken induzierten Impulse hör  bar sind. In der dargestellten Schaltungs  anordnung genügt die Leistung der Röhre  37, die über den     Transformator    44 wirkt, für  die     Kopfhörer.     



  Es kommt selten vor, dass der Zeitab  stand zwischen zwei aufeinanderfolgenden       Tickschlägen    genau derselbe ist, vielleicht  weil die Hemmvorrichtung nicht ganz genau  zentriert ist. Aus diesem Grunde     zeigt    die  Vorrichtung, wenn die     Blinklampen    25 als  Reaktion auf das Ticken der Uhr aufleuch  ten, sichtlich Pendelerscheinungen, deren  Grösse anzeigt, in welchem Grade die Hemm  vorrichtung ungenau     zentriert    ist, und ob  eine Korrektur notwendig ist.

   Für Prüf  zwecke ist es vorteilhaft, diese Pendelerschei  nungen zu     vermeiden.    Dies kann durch eine  Einrichtung bewirkt werden, durch die die  Lampen 25 von den aufeinanderfolgenden       Tickschlägen    nur durch jeden zweiten Tick  schlag betätigt werden.  



  Die Energie für den Verstärkungsstrom  kreis kann zweckmässig von einer Wechsel  stromquelle geliefert werden, die auch den  Motor des Zifferblattes betätigt. In der dar  gestellten Schaltungsanordnung     geht    der  Wechselstrom durch die Primärwicklung 46a  eines Transformators 46, der durch eine  sekundäre Wicklung Heizstrom für die Röh  ren liefert. Eine     Gleichrichterröhre    48 liefert  Gleichstrom. Die     Anordnungen,    welche die  B und - C Spannungen ergeben, sind  wie üblich und sind in der Zeichnung genü  gend     erläutert.     



  Eine Methode, um nur jeden zweiten       Tickschlag    der Uhr für die Prüfung zur  Wirkung kommen zu     lassen,    um damit das  Auftreten von Pendelerscheinungen zu ver  meiden,     wird    durch die Einrichtung, wie sie    in den     Fig.    1 und 3     gezeigt    ist, verwirk  licht. Wie dort gezeigt ist, ist ein     Kommu-          tator    50 mit der Motorwelle durch die Zahn  räder 51 und 52 gekuppelt, um während einer  geraden Zahl von     Tickschlägen    der Uhr ein  mal zu rotieren.

   In der dargestellten Vorrich  tung ist     bei    dem Zifferblatt 6, das in fünf  gleiche Abschnitte für eine Uhr mit fünf       Tickschlägen    pro Sekunde eingeteilt ist, das  Übersetzungsverhältnis 4<B>:5.</B> Dieser     Kommu-          tator    ist mit einem ringförmigen, leitenden  Teil 53 und einem andern Teil 54 ausgestat  tet, der in eine gerade     Anzahl    von     leitenden     und nichtleitenden Abschnitten eingeteilt  ist, um der geraden Zahl von     Tickschlägen     während einer Drehung zu entsprechen. In  der dargestellten     Anordnung    sind davon vier  gezeigt.

   Ein Paar     Bürsten    55, 56 sind in den  Lampenstromkreis     gelegt    und so angeordnet,  dass die Bürsten auf dem     Kommutator    schlei  fen. Diese Bürsten können durch den  Schaltergriff 57 verschoben werden, so dass  sie auf dem ringförmig leitenden Abschnitt  53 liegen und daher den Lampenstromkreis  dauernd geschlossen     halten.    Man erhält dann  Stromimpulse von aufeinanderfolgenden Tick  schlägen der Uhr, um die Wirkungsweise  und die Relation der Schläge von beiden  Klauen des Ankers auf das Steigrad zu  beobachten.

   Wird     gewünscht,    dass zur Prü  fung einer Uhr nur jeder zweite der auf  einanderfolgenden     Tickschläge    beigezogen  wird, so werden die Bürsten auf den in Ab  schnitte     eingeteilten    Teil des     Kommutators     verschoben. Eine ähnliche     Vorrichtung    zur  Ausschaltung der Reaktionen je eines dazwi  schen liegenden     Tickschlages    der Kontroll  uhr ist in     Fig.    1 bei 50' und 51' gezeigt.  



  Die beschriebene Vorrichtung ist mit  einigen Abänderungen und Verbesserungen  im wesentlichen äquivalent einer Vorrich  tung, die von mir früher     gezeigt    und be  schrieben worden ist.     Es    sind weiter Mittel  vorgesehen, durch die, nachdem einmal der  Motor in Tätigkeit gesetzt und das Ziffer  blatt eingestellt ist, das Zifferblatt mit der  Kontrolluhr in     Synchronismus    gehalten wer  den kann; dadurch fällt die     Notwendigkeit         weg, das     Zifferblatt    immer wieder von     lIand     einzustellen, um Verschiebungen zu kompen  sieren, die als Folge der Ungenauigkeit     in     der Geschwindigkeit des Motors auftreten.

    Dies gewährleistet die Vorteile einer exakt  wirkenden     Vorrichtung    mit wesentlich gerin  geren Kosten,     als    man sie bisher durch die  Benutzung einer Abstimmungsgabel oder  äquivalenter Standardmitteln erreicht hat.  



  Bei der Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes nach den     Fig.    1     und    2  ist das Zifferblatt mit der Motorwelle nach  giebig verbunden, zum Beispiel durch eine  Reibungskupplung, und es ist Vorsorge ge  troffen, dass das Zifferblatt relativ zur Welle  automatisch gedreht wird, um das Vor- oder  Nachgehen des Zifferblattes     in.    bezug auf  die als Normaluhr benutzte Kontrolluhr zu  korrigieren.  



  In der andern     Ausführungsform    des Er  findungsgegenstandes, die in den     Fig.    5 und  6 gezeigt ist, ist der Motor auf einer dreh  baren Unterlage angeordnet, und die Aus  bildung ist derart, dass die Unterlage des  Motors unter dem Einfluss der Kontrolluhr  automatisch gedreht wird, um das Vor- oder  Nachgehen des Zifferblattes in bezug auf  die als Normaluhr benutzte Kontrolluhr zu  kompensieren.  



  In der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    7       und    8 ist eine andere     Anordnung    vorgesehen,  bei der das Zifferblatt auf seiner Achse ge  dreht wird, um das Vor- oder Nachgehen zu  kompensieren.  



  Bei der Ausführungsform, die in den       Fig.    1 und 2 und in dem     Schaltschema    der       Fig.    4 gezeigt ist, wird das Zifferblatt 6  durch eine Büchse 60 drehbar von der Motor  welle 61 getragen und ist mit dieser durch  eine Reibungskupplung 62 von niedrigem  Widerstand verbunden, die das Zifferblatt  gewöhnlich mit der Motorwelle rotieren lässt,  jedoch nachgiebig, so dass eine     korrektive     Drehung des Zifferblattes in bezug auf die  Motorwelle möglich ist.

   Bei der in     Fig.    1 und  2 dargestellten Ausführungsform wird die  korrektive Bewegung durch einen Elektro-    Magnet 63     bewirkt,    dessen Windungen par  allel zur Lampe 19 liegen,     und    der mit einem  Anker 64     zusammenarbeitet;    der mit der  Buchse 60 verkeilt ist. Die auf Grund prak  tischer Versuche ermittelte spezielle Form  des Ankers mit Nuten und weiten Polen 64'  ist besonders     günstig.     



  Ein Schalter 65 ist vorgesehen, um ent  weder den Elektromagnet 63 oder die Lampe  19 in den Stromkreis des     Kontrolluhrverstär-          kers    31.     einzuschalten.    Ist die Lampe 19 in  den     Verstärkerkreis    der Kontrolluhr einge  schaltet, so erfolgt die Einstellung des Zif  ferblattes mit der Hand durch Drehen des  Daumenrades 24; wird durch den Schalter  65 der Magnet eingeschaltet, so erfolgt die  Einstellung und     Korrektur    mit der Kontroll  uhr automatisch.

   Es ist zu bemerken, dass  der Magnet 63 entweder von dem Strom  impuls eines jeden     Tickschlages    der Kon  trolluhr oder vorteilhaft durch jeden zweiten       Tickschlag    durchflossen wird, je nachdem  der Schaltergriff<B>57'</B> gestellt ist. Die prak  tischen Versuche haben ergeben,     dass    die  Stärke der Stromimpulse des in der     Fig.    4  gezeigten Verstärkers genügt, damit der  Elektromagnet den Anker 64 in dem erfor  derlichen Grade zu bewegen vermag, um den       Synchronismus    des Zifferblattes 6 mit der  Kontrolluhr herbeizuführen, selbst wenn der  Motor 7 infolge von Schwankungen des     be     nutzten Stromes wesentliche Beschleunigun  gen oder Verzögerungen zeigt.

   Der Strom  kann natürlich nötigenfalls weiter verstärkt  werden.  



  In der in den     Fig.    5 und 6 gezeigten Vor  richtung wird eine drehbare Scheibe 68, die  auch ein Zifferblatt     sein    kann, mit im we  sentlichen konstanter Geschwindigkeit mit  einer Umdrehung für jeden wirksamen Tick  schlag der Kontrolluhr durch den Motor 69  bewegt. Der Motor ist auf einer drehbaren  Unterlage montiert, die mit einem Zahnrad  70 versehen ist, und es sind Mittel vorge  sehen, um die Unterlage des Motors zu dre  hen zwecks Kompensation der Beschleuni  gung oder Verzögerung des Zifferblattes, die  durch Schwankungen in der Geschwindigkeit      des Motors verursacht werden.

   Die     tinrich-          tung    zur Drehung der     Motorunterlage,    die  der Scheibe eine zusätzliche Drehung gibt,  die entweder additiv oder     subtraktiv    sein  kann, enthält nach der Darstellung einen  Sperrmechanismus, der mit einem Arm 73  versehen ist, der ständig schwingt und einen       doppelten    Sperrhaken 74 in Verbindung mit  einem Antriebsrad 75 trägt, das in das Zahn  rad 70 eingreift. Der Arm 73 kann in jeder  geeigneten Weise betätigt werden.

   Nach der  Darstellung in der Zeichnung ist er durch  eine Gelenkstange 76 mit einer Kurbel 77  auf der Welle 78 verbunden, die, wie gezeigt,  von der Motorwelle 80 durch einen Kegel  radantrieb 81 und einen     Schneckenradantrieb     82 angetrieben wird. Der doppelte Sperr  haken wird nach links oder rechts, gemäss       Fig.    5, durch Magnete 83 und 84 bewegt,  um eine additive oder     subtraktive    Drehung  der     Motorunterlage    herbeizuführen, je nach  dem das Zifferblatt Beschleunigung oder  Verzögerung in bezug auf die Kontrolluhr  zeigt.  



  Es ist zu bemerken, dass, wenn dass Zif  ferblatt in bezug auf die Kontrolluhr vor  eilt, der eine elektrische Stromkreis durch die       Konduktorspitze    86,     Konduktorplatte    90 und  den Magneten     8:1    momentan geschlossen  wird, wobei der Sperrhaken 74 bewegt wird  (wenn er nicht bereits in dieser Richtung  bewegt worden ist), um in das Antriebsrad  75 einzugreifen und eine     subtraktive    Dre  hung der Motorunterlage zu bewirken; ist  diese     subtraktive    Bewegung     überkompensiert,            teren    erzeugt werden, analog der in den       Fig.    1, 2 und 4 gezeigten Vorrichtung.

   Die       Anzeigestromkreise,    die das Voreilen oder  die Verzögerung der zu prüfenden Uhr in  bezug auf die Kontrolluhr     bezw.    des Ziffer  blattes anzeigen, können den     in        Fig.    1 und 4  gezeigten analog sein.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist     jedoch    die rotie  rende Scheibe nicht als Zifferblatt ausgebil  det, sondern als Teil einer registrierenden       Uhrprüfvorrichtung,    wie sie vom Patentin  haber schon früher vorgeschlagen und dar  gestellt worden ist. Bei dieser wird ein Re  gistrierstreifen 85 zwischen der rotierenden  Scheibe 68, die zwei diametral gegenüber  liegende     Konduktorspitzen    86 trägt, und  einer     Konduktorplatte    87 hindurchgeleitet.

    J     edesmal,    wenn ein     Stromimpuls    als Reak  tion auf einen     Tickschlag    der zu prüfenden  Uhr fliesst, geht ein     Funken    von dem vor  stehenden     Dorn    86 durch den     Registrierstrei-          fen    oder das Papier 85 zu der Konduktor  platte 87. In dieser Weise wird auf dem Re  gistrierstreifen eine     Aufzeichnung    vom     Gang     der Uhr erzeugt.

   Um die notwendige Wir  kung des     Doppelsperrhakeng    74 zu gewähr  leisten, sind zwei     zusätzliohe        Konduktorplat-          ten    90, 91     vorgesehen,    die von der Platte 87  und voneinander isoliert. sind. Fliesst ein elek  trischer Strom von dem Dorn 86 zu einer  der Platten 90, 91, so geht er durch     einen     der beiden Elektromagnete 83, 84, um die  Richtung der korrektiven     Bewegung    des  Sperrmechanismus zu bestimmen, und die  Motorunterlage zur Drehung zu veranlassen.

    
EMI0006.0043     
  
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<tb>  i         geht er von dem     Dorn    $6 zu einer der Plat  ten 90, 91 und den entsprechenden Elektro  magneten, ohne das Papier zu markieren.  



  Es ist natürlich notwendig, den     Regi-          strierstreifen        zwischen    der Scheibe 68 und  der Platte 87 zu führen, nicht aber zwischen  der Scheibe und den Platten 90, 91. Die Füh  rung des Papiers unter der Platte 87 und       iiber    den Platten 90, 91 ist in     Fig.    6 dar  gestellt.  



       Fig.    9     zeigt    ein Variante für die Steuer  stromkreise, welche den synchronen Lauf     des     drehbaren     Zifferblattes    in bezug auf die  Kontrolluhr regulieren. Das Zifferblatt 95  macht eine Umdrehung für jeden wirksamen       Tickschlag    der Kontrolluhr und trägt zwei  voneinander isolierte, halbkreisförmige     Lei-          tersegmente    96, 97, auf welchen eine Kon  taktbürste 98 schleift.     Das        Leitersegment    96  ist elektrisch mit dem Kontaktring 99, und  der letztere mit der     Bürste    100 verbunden.

    Von der     Bürste    100 nimmt der     Strom    den  Weg über den     Magneten    101. Das     Leiter-          segment    97 ist     elektrisch    mit dem Kontakt  ring 102 verbunden, auf demselben     schleift     die Bürste<B>103,</B> und von dieser führt die  Leitung über den andern Magnet 104 zum       Kontrolluhrverstärker.     



  Wenn ein Impuls von dem     KontrolluhT-          verstärker    durch die Bürste 98 geht, wird  diese     entweder    mit einem der beiden Leiter  segmente in Verbindung sein, so     dass    der ent  sprechende Magnet erregt wird, oder mit der  dazwischenliegenden Isolation 98'. Ist die  Bürste 98 in Berührung mit der Isolierung  98', so tritt keine korrektive Tätigkeit der  Elektromagnete ein.

   Liegt aber ein Voreilen  oder eine Verzögerung in einem vorbestimm  ten Umfange vor, so wird der Kontakt zwi  schen der     Bürste    98 und einem der     Leiter-          segmente    den entsprechenden     elektrischen     Stromkreis schliessen und eine     entsprechende     Korrekturwirkung veranlassen.  



  In der in den     Fig.    7 und 8     dargestellten     Vorrichtung     wird    die Korrekturbewegung des       Zifferblattes    105, das auf     seiner    Welle 106  sitzt, durch ein Stiftrad 112 bewirkt. Wie  dargestellt,     ist    das     Zifferblatt    an einer     Hülse       107 befestigt, die in einem Arm     10,$    eine  Welle 109 trägt, die     mit        einer        Schnecke    110  versehen ist. Diese greift in ein Schnecken  rad 111 ein, das auf der Welle 106 befestigt  ist.

   An dem andern Ende trägt die Welle  das Stiftrad 112, das mit einem der Stifte  113 eines     Hemmschwinghebels    115 im Ein  griff sein kann. Der     Schwinghebel        wird     durch die     Magnete    116 und 117 beherrscht,  um die Richtung der Korrekturbewegung zu  bestimmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Prüfung von Uhren mit tels einer Kontrolluhr; dadurch :gekennzeich net, dass ein rotierendes Prüforgan sowie eine auf das Ticken reagierende Einrichtung vorgesehen sind, welch letztere aufdie Tick- s chläge der Kontrolluhr reagiert, wobei idie Teile für .den Antrieb des Prüforganes so ausgebildet sind, dassdieses in Synchronis mus mit der Kontrolluhr läuft. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Teile für den Antrieb des Prüforganes durch die auf .die Tiekschläge der Kontrolluhr reagierende Einrichtung automatisch ge steuert werden, um das Prüforgan in .Synchronismus mit der Kontrolluhr zu halten. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch ,gekennzeich net, dass die zum Antrieb des Prüf organes dienenden Teile eine Kraftquelle enthalten, die .das Prüforgan im wesent- liehen mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, und Mittel für eine zusätzliche Drehung des Prüforganes, um dieses in Synchronismus mit der Kontrolluhr zu halten. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge, kennzeichnet, dass die Mittel, ,die zur zu sätzlichen Drehung des Prüforganes die nen, durch die auf das Ticken reagie rende Einrichtung automatisch :gesteuert wenden.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet"dass die Mittel, die zur zu sätzlichen Drehung des Prüforganes die- nen, ein Elektromagnetelement und ein Ankerelement enthalten, wobei eines die ser Elemente durch das Prüforgan ge tragen wird.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Prüforgan ein drehbares Zifferblatt ist, und die Mittel für die zusätzliche Drehung dem Ziffer blatt eine zusätzliche additive oder sub- traktive Drehung in einem Umfange geben,
    die das Nach- oder Vorgehen des Zifferblattes in bezug auf die Kontroll uhr korrigieren. fi. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Prüforgan ein drehbares Zifferblatt ist, welches durch einen Motor angetrieben wird,
    und daB die zusätzliche Drehung des Zifferblattes durch die Drehung der Motorunterlage herbeigeführt wird, um den Mangel an Synchronismus auszugleichen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Prüforgan ein Zifferblatt ist, das auf einer drehbaren Welle derart montiert ist, dass eine Dre- hung des Zifferblattes relativ zu seiner Welle möglich ist,
    und da.ss die Mittel für die zusätzliche Drehung des Prüf- organes eine elektromagnetische Vorrich tung zur Drehung des Zifferblattes auf dessen Welle enthalten.
CH200410D 1936-05-12 1937-05-11 Vorrichtung zur Prüfung von Uhren. CH200410A (de)

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