CH200312A - Tür für gasdichte Raumabschlüsse. - Google Patents
Tür für gasdichte Raumabschlüsse.Info
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Description
Tür für gasdichte Raumabschlüsse. Gegenstand der Erfindung ist eine Tür für gasdichte Raumabschlüsse, bei welcher der Türflügel an die Türzarge herangezogen und gegen die letztere gepresst werden kann, und bei welcher zur Erzielung eines dichten Abschlusses, zwischen Türflügel und Tür zarge eine Dichtung vorgesehen ist.
Die Er findung ist gekennzeichnet durch ein Hebel system, welches auswärts gegen die Türzarge verschiebbare und senkrecht zur Türebene schwenkbare Hebelstangen aufweist, welch letztere durch eine im mittleren Teil des Türflügels angeordnete Schliessvorrichtung., bei deren Betätigung nach dem Heranziehen des Türflügels an die Türzarge, zunächst auswärts geschoben werden, wobei sie sich mit ihrem äussern Ende lose über an der Türzarge angeordnete Anschläge legen und dann senkrecht zur Türebene geschwenkt und mit ihren äussern Enden gegen die ge nannten Anschläge gedrückt werden, wo durch der Türflügel mit der Dichtung unter Erreichung eines gasdichten Abschlusses fest gegen die Türzarge gepresst wird, jedoch so,
dass das Öffnen der Tür einfach dadurch er folgen kann, dass der Türflügel in geschlos senem Zustand angehoben und hierauf von der Türzarge entfernt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes. Es zeigen: Fig. 1 die Innenansicht und Fig. 2 den Querschnitt einer ersten Aus führungsform der Türe, mit der Verschluss- einrichtung, Fig. 3 die Innenansicht und Fig. 4 den Querschnitt einer zweiten Ausführungsform der Türe mit der Ver- schlusseinrichtung, Fig. 5 die Innenansicht einer dritten Ausführungsform,
Fig. 6 den Querschnitt und Fig. 7 die Innenansicht einer vierten Ausführungsform, Fig. 8 einen Querschnitt der Schliessvor richtung letzterer Ausführungsform, Fig. 9 die Draufsicht der Schliessvorrich tung gemäss Fig. 8, bei abgenommenem Schlossdeckel ; Die Fig. 10 bis 12 zeigen einige Detail varianten; Fig. 13 und 14 zeigen ein Detail der Türe je in einer andern Stellung dieser letz teren.
In Fig. 1 und im linken Teil der Fig. 2 sind die Verschlussteile der Türe in Schliess stellung dargestellt, während im rechten Teil der Fig. 2 die Verschlussteile ausser Eingriff stellung dargestellt sind.
Der Türflügel 1 besitzt bei der Ausfüh rungsform nach Fig. 1 und 2 seitliche Ab Biegungen 2, welche an der Innenfläche den Dichtungsträger 3 aufweisen, der aus einem -Eisen gebildet ist. Zwischen den Schen keln desselben befindet sich die Dichtung 4 vorzugsweise aus Rohgummi. Es können na türlich auch andere Dichtungsstoffe Ver wendung. finden. Die Tür ist mittels Hals eisen 5 an der Türzarge 6 drehbar und nach oben aushebbar angehängt. Die Türzarge 6 ist in dem Mauerwerk 7 dicht eingesetzt und mittels der Mauerhaken 8 fest verankert.
Die Halseisen 5 weisen je ein in der Tür flügelebene verlaufendes Langloch auf, um das gleichmässige Anziehen der Tür gegen die Türzarge 6 zu gewährleisten. Die Ver- sehlusseinriehtung der Türe besteht im we sentlichen aus der durch den Türflügel 1 gasdicht hindurchgeführten Schraubspindel 9 mit den Handrädern 10 und der mit einer Traverse 16 fest verbundenen Schrauben mutter 11. An der Traverse sind mehrere Hebelgestänge 12 und 13 gelenkig ange schlossen.
Die Hebel 1 2 und 13 sind an am Türflügel befestigten Lagerböckchen 14 und 15 gelagert. Die Traverse 16 wird ausser durch die Schraubspindel 9 durch zwei Win kelpaare 17 geführt. Die Verschlusshebel (Hebelstangen) 13 greifen hinter die an den Türzargen 6 befestigten Anschlagnocken 18. Zum Herausheben des Türflügels ist an der Innenseite am untern Teil desselben ein Win kel 19 angebracht, welcher als Angriffstelle für ein Hebeisen dienen kann.
Die Wirkungsweise der Versehlussein- richtung ist folgende: Nachdem die Tür an die Türzarge her angezogen ist, wird das Handrad 10 so ge dreht, dass sich die Schraubenmutter 11 mit der Traverse 16 und den daran befestigten Hebelgestängen 12, 13 auf den Türflügel zu bewegt. Dabei drehen sich die Hebel 12 in ihren Lagern 14bei gleichzeitiger Verschie bung nach aussen, welche Verschiebung durch ein Langloch 20 in den 'Hebeln 12 ermög licht wird.
Da jeder Hebel 12 in dem Punkt 21 mit dem zugeordnetem; \- ebenfalls mit Langloch 12 versehenen Hebel 13 gelenkig verbunden ist, wird auch dieser im ager 15 versehwenkt und nach aussen geschoben.
Je mehr sich nun der zwischen Spindel 9 und dem Hebel 12 eingeschlossene Winkel einem solchen von<B>90'</B> nähert, desto geringer wird die Verschiebung des Gestänges. Kurz bevor das Hebelsystem die in Fig. 2 links darge stellte Stellung erreicht, kommt der Hebel 13 zum Anschlag an den Nocken 18. Bei Weiterbetätigung des einen oder andern Handrades 10 in gleichem Drehsinne bewir ken die Hebelgestänge 12, 13, dass der Tür flügel l mit der Dichtung 4 auf die Zarge 6 gepresst wird.
Die Zahl und Stellung der Hebelgestänge hängt von der erwünschten Verschlusswirkung und den Abmessungen der Tür ab und kann eine andere als die in Fig. 1 dargestellte sein. Die Traverse 16 ermöglicht den Anschluss der gewünschten Anzahl Hebelgestänge.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, dass die Traverse 16 in Fortfall kommt und das Re- belgestänge direkt von der Steuerungsmut- ter 11 beeinflusst wird.
An Stelle der Hebel 12 treten hier unverschiebbar bei 28 ge lagerte Hebel 23, 25, 26, deren Kraftarm 23 mit Langloch 24 versehen ist, in welches ein Bolzen der Mutter 11 greift und deren beiden Lastarme 26 bei 29 gelenkig mit den Hebeln 27, die den Hebeln 13 der ersten Ausführung entsprechen, verbunden sind.
Die Arbeitsweise dieser Ausführung ist folgende: Durch entsprechendes Drehen des Hand rades 10 wird die Steuerungsmutter 11 mit tels der Spindel 9 auf den Türflügel zu be wegt, so dass die Hebel 23, 25, 26 ver- schwenkt werden. Diese Hebel bewirken die Verschwenkung und gleichzeitige Verschie bung der Hebel 27 in gleicher Weise, wie für die Hebel 13 der ersten Ausführung be schrieben worden ist.
Die rückläufige Bewegung des Hand rades gibt den Abschluss des Schutzraumes wieder frei.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 5 un terscheidet sich von derjenigen nach Fig. 4 lediglich dadurch, dass die Hebelgestänge schiefwinklig, statt rechtwinklig zu den Türabgrenzungen verlaufen, und dass die Hebel 12 unmittelbar an die Mutter 11 an gelenkt sind, wobei die Traverse wiederum in Wegfall kommt.
Die Ausführungsform des Erfindungs- gegenstandes gemäss Fig. 6 bis 9 weist noch einen Handgriff 32 zum Heranziehen des Türflügels an die Türzarge von Hand und ein Schauloch 33 auf. In der Mitte der Tür ist das Schloss 34 mit den beiderseitigen Be tätigungshebeln 35 angebracht, an welchem vier gleich wie die Hebel der Ausführung gemäss Fig. 5 verlaufende und symmetrisch angeordnete Hebelstangen 36 angreifen. Die einteiligen Hebelstangen 36 sind je zwischen zwei in Lagern 37 parallel gelagerten Rol len verschiebbar und versehwenkbar hin durchgeführt.
Am Türflügel 1 (Fig. 8) ist das Gehäuse 38 mit dem Wellenlager 39 be festigt, das gleichzeitig eine Stopfbüchse 40 trägt. Die Befestigung des Gehäuses 38 an der Türe erfolgt durch die Spannmutter 41, welche eine Dichtung 42 auf den Türflügel presst. Ausserdem sind zur Befestigung noch Befestigungsschrauben 43, die von aussen am Türflügel dicht verschweisst sind, vorgesehen.
Die Welle 44, welche durch das Gehäuse 38 hindurchgeführt ist, trägt zu beiden Seiten desselben die Betätigungshebel 35, welche eine Betätigung des Schlosses von aussen und von innen ermöglichen. Auf der Welle 44 ist eine Steuerscheibe 45 befestigt, wel che vier gerade Laufflächen 46 und daran anschliessend, schräge Auflaufflächen 46a am äussern. Rande aufweist. Beim Drehen der Welle 44 gleitet die Steuerscheibe mit ihren Laufflächen über Rollen 47, die am Gehäuse 38 zwischen je einem Lappen 48 und der Mantelwand des Gehäuses auf je einem Bol zen 49 gelagert sind.
Die Feder 50 drückt die Steuerscheibe ständig gegen die Rollen 47. Das Gehäuse 38 ist mit dem Deckel 51 abgeschlossen. In der Steuerscheibe 45 sind, wie aus Fig. 9 ersichtlich, vier Führungs schlitze 52 vorgesehen, in welche die an den Enden der Hebel 36 befestigten Bolzen 53 eingreifen. Damit ein möglichst reibungs loses Gleiten der Bolzen 53 innerhalb der Führungsschlitze 52 stattfindet, sind die Ränder 55 der\ Schlitze abgerundet, und es sind zwischen der Scheibe 45 und dem Ende der Hebel 36 kugelabschnittförmige Teile 54 angeordnet.
Wie aus Fig. 9 zu erkennen ist, sind die Kurvenschlitze 52 paarweise in ver schiedenen Abständen vom Scheibenmittel punkt vorgesehen. Durch diese Anordnung kann der Drehwinkel der Scheibe 45 für das Ausschieben und Anheben der Hebelstangen 36 verhältnismässig gross gewählt werden.
Die Schlitze weisen je einen innern, in bezug auf die Scheibe von innen nach aussen ver laufenden Teil und einen äussern, am äussern Ende dieses Teils sich anschliessenden und auf einem Kreise dessen Zentrum mit dem Zentrum der Scheibe zusammenfällt, verlau fenden äussern Teil auf. Bei Drehung der Scheibe 45 werden die Zapfen 53 vom einen Ende der Schlitze 52 zum andern. verscho ben, wobei die Stangen 36 in ihrer Längs richtung verschoben werden.
Im allgemeinen genügt ein Drehwinkel von<B>90',</B> um sowohl das Verschieben der Hebelstangen als auch deren Anheben zu erreichen. Dieser Winkel könnte aber auch grösser sein. Zu erwähnen sind noch die an der Gehäusewand 38 an geordneten Führungen 56 für die Hebelstan gen 36. Die Wirkungsweise der Ausfüh rungsform nach Fig. 5 bis 9 ist folgende: Zwecks Schliessens und Sicherns der Türe wird letztere zuerst mittels des Handgriffes 32 zugezogen.
Alsdann erfolgt das Drehen des innern Schlosshebels 35 im Sinne des Uhrzeigers, wodurch sich die Steuerscheibe 45 in gleicher Richtung bewegt. Die Riegel stangen 36 werden durch die Führung in den Kurvenschlitzen 52 zunächst zwangsläufig nach aussen geschoben und gelangen mit ihrem äussern Ende über die Anschläge 18 des Türrahmens in dem Augenblicke, da ihr inneres Ende das äussere Ende des auswärts verlaufenden Teils der Kurvenschlitze er reicht.
Solange die Führungszapfen 53 der Hebelstangen 36 sich in dem schräg nach aussen gerichteten Teil der Kurvenschlitze 52 bewegen, das heisst solange ein Heraus schieben der Hebelstangen 36 stattfindet, gleitet die Steuerscheibe 45 mit ihrer gera den Lauffläche 46 über die Rollen 47. So bald die Führungszapfen 53 der Hebelstan gen 36 in den äussern kreisförmigen Teil der Kurvenschlitze übergehen, läuft die schräge Anlauffläche 46a über die Rollen 47. Da durch wird die Scheibe vom Türflügel ab gedrückt, wodurch gleichzeitig die Enden der Hebel 36 angehoben werden.
Durch das Anheben der Hebel 36 innerhalb des Schlos ses werden dieselben um das Schwenklager 37 gedreht (Fig. 7), so dass die äussern En den gegen die Anschläge 18 sich abstützen und die Tür samt der Türdichtung gegen die Türzarge dichtend heranpressen.
Das Öffnen der Tür erfolgt durch Dre hung der Betätigungshebel 35 in umgekehr ter Richtung, also entgegen der Bewegung des Uhrzeigers. Dabei wird zunächst der Anpressungsdruck durch das Abgleiten der Laufflächen 46a der Steuerscheibe 45 von den Rollen 47 aufgehoben, und darnach wer den die Hebelstangen 36 ausser Eingriffs stellung gebracht, also von den Anschlägen 18 weggezogen. Die Feder 50 drückt die Steuerscheibe 45 in die Ausgangsstellung zu rück, so dass auch die Hebel 36 wieder in die Ausgangsstellung gelangen.
Bei der beschriebenen Ausführung ist die Steuerscheibe 45 fest mit der Welle 44 ver- bunden, so dass die Welle die achsiale Be wegung der Steuerscheibe mitmacht. Die Welle könnte aber auch achsial unverschieb- bar sein; und die Steuerungsscheibe mittels Nutenkeil in der Längsrichtung der Welle beweglich auf dieser aufgesetzt sein.
Die jeweilige Arbeitsstellung des Ver schlusses, also 1. offene Stellung, 2. Ein griffsstellung ohne Dichtungsanzug, 3. fest geschlossene Tür; kann aus der Stellung der Betätigungshebel ermittelt werden. Beispiels weise wird der Betätigungshebel 35 so an geordnet, dass er bei Offenstellung unter 45 zur Horizontalen von unten links nach oben rechts verläuft, in Eingriffsstellung ohne Dichtungsanzug waagrecht liegt, und im fest geschlossenen Zustande unter 45 zur Hori zontalen von oben links nach unten rechts verläuft.
Die Zwischenstellung des Schlosses, das heisst die Stellung, bei welcher die Enden der Hebelstangen über die Anschlaglappen 18 greifen, ohne die Türe fest auf ihren Sitz zu pressen, erbringt einen ganz besonderen Vorteil. Bekanntlich müssen die Schutzraum türen in ständiger Bereitschaft stehen, damit sie im Ernstfalle gebrauchsfertig sind. In der Bereitschaftszeit kann die Tür nicht immer offen gehalten werden.
Beim Fest schliessen der Türe wird aber die Dichtung sehr in Anspruch genommen, so dass sie oft ausgewechselt werden muss, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass sie im Ernstfalle versagt. Durch die erwähnte Mittelstellung bei dem vorliegenden Verschluss wird nun die Dichtung nicht angepresst, sondern sie befindet sich in entspanntem Zustand, trotz dem durch das Hintergreifen der Hebelstan gen die Tür geschlossen ist. Eine Abnut zung der Dichtung findet also nicht statt.
Die Flächen 46 und 46a könnten statt an der Steuerungsscheibe 45 auch an dem Ge häuse 38 angeordnet werden, so dass in die sem Falle die Steuerscheibe einen geraden Absehlussrand und die Rollen 47 erhält. Fig. 10 zeigt einen Teil einer Ausführung, bei welcher in der seitlichen Wand des Schlossgehäuses 38, Führungsschlitze 57 mit ansteigenden Teilen vorgesehen sind, in wel chen Führungsschlitzen sich die an der Steuerscheibe 45 angebrachten Bolzen 58 führen.
Beim Drehen der Scheibe 45 wird diese durch die Führungsschlitze 57 von dem Türflügel weg bezw. gegen denselben hin bewegt.
In diesem Falle ist keine Feder vorhan den, um die Scheibe 45 in die Ausgangsstel lung zurückzuführen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 besitzt die Steuerscheibe 45 lediglich die Führungsschlitze 52 zum Zwecke des Her aus- und Hereinschiebens der Hebelstangen 36. Zum Auswärtsschwenken der innern En den der Hebel 36 beim Schliessen dient hier ein loser eingelegter Ring 59, der mit ge raden und schrägen Laufflächenteilen ver sehen isst.
Ein Gegenring 60, ,der unter Feder druck steht, besorgt das Zurückdrücken der Hebelstangen beim Öffnen des Verschlusses.
Fig. 12 zeigt schliesslich eine andere<B>Mög-</B> lichkeit zur Steuerung der Schwenkbewe gung der Hebel. Bei dieser Ausführung er hält die Welle 44 eine gewindeartige Füh rungsnute 61, in welcher ein Führungsbolzen 62 gleitet, der an einem nabenartigen Vor sprung der Steuerscheibe 45 befestigt ist.
Die Anordnung der Führungsnute und des Führungsbolzens kann in diesem Falle auch umgekehrt erfolgen, indem die Nute in der Nabe der Steuerungsscheibe und der Bolzen in der Welle angeordnet wird.
Fig. 13 zeigt einen Querschnitt durch die Tür mit den Hebelstangen 36, die in dem Doppelrollenlager 37 gleiten. Es ist hier die Feder 63 zu erkennen, welche das Ende des Hebels 36 abstützt und welche selbst in dem Lager 37 abgestützt ist. Die Türe befindet sich hier in der angelehnten, jedoch noch teilweise geöffneten Stellung. In diesem Zu stand lässt die das Hebelende hinterfassende Feder ein Vorschieben der Hebelstangen 36 hinter die Anschlaglappen 18 nicht zu.
Das Schloss kann also bei geöffneter Tür nicht in die Schliessstellung gebracht werden, so dass die Gefahr des Schliessens durch unbe dachtes vorzeitiges Hantieren an dem Schloss nicht besteht. Wird die Tür herangezogen, so schlägt der Vorsprung 64 der Feder 63 gegen den Anschlaglappen 18; die Feder wird dabei zurückgedrückt und das Ende der Hebelstange 36 freigegeben.
Darnach ist ein Einbringen des Schlosses in die Schliess stellung möglich. Fig. 14 stellt den Quer schnitt und Fig. 15 die Innenansicht des gleichen Details der Tür in geschlossenem Zustand dar. Man kann in Fig. 14 erken nen, dass der Anschlag der Feder 63 gegen den Nocken 18 eine Stossmilderung beim Zu schlagen der Tür bewirkt und damit die Tür dichtung 4 vor der Zerstörung in solchen Fällen schützt.
Aus Fig. 15 ist ersichtlich, dass die Tür in geschlossenem Zustand durch Anheben leicht aus der Eingriffsstellung gebracht werden kann. Das Ende der Hebel 36 schiebt sich beim Anheben der Türe von den frei stehenden Lappen 18 ab, und bei Errei chung der punktiert eingezeichneten Stellung befinden sich sämtliche Hebelenden ausser Eingriff und gleichzeitig ist die Tür aus gehängt.
Bei den in Fig. 16 in Innenansicht und in Fig. 17 im Querschnitt dargestellten Va rianten greift der Hebel 36 in Verschluss- stellung riegelartig in eine Ausnehmung 65 der Türzarge 6 ein. Der Ausschnitt 66 am obern Ende der äussern Begrenzungswand der Ausnehmung ist so bemessen, dass er bei angehobener Tür das Ende des Hebels 36 durchlässt.
Da durch den Ausschnitt in der Türzarge der Weg für die Gase zum Raum innern frei werden könnte, wird zweckmässi- gerweise eine Umgrenzung 67 angebracht, die aus einem Blechkasten besteht, der an der Türzarge dicht angeschweisst ist. Wie in dem Querschnitt nach Fig. 17 gezeigt, wird das Lager der Dichtung durch die Abbie gung 2 der Türe und ein -Eisen 68 ge bildet, das an der Abbiegung befestigt ist.
An den Ecken der Tür muss die Dichtung und dementsprechend auch das -Eisen, um gut zu schliessen, im Bogen verlaufen, so dass zwischen der eine Ecke bildenden Ab biegung und dem gebogenen rl -Eisen ein Raum entsteht, der von der Dichtung nicht ausgefüllt wird.
Dieser leere Raum kann durch Abrundung der Türkanten dem @-Ei- sen entsprechend vermieden werden, oder es kann, wie in Fig. 18 in Innenansicht und in Fig. 19 im Querschnitt gezeigt, das die Dichtung aufnehmende J -Eisen aus gera den Teilstücken 68 und aus zwischen den letzteren an den Ecken der Türe angeord neten, gebogenen Teilstücken 69 bestehen, welche zwischen die stumpf endenden Teil stücke 68 eingesetzt sind. Der obere Teil 70 der Teilstücke 69 deckt die freie Ecke zwi schen der rundgeführten Dichtung und den Kanten des Türflügels ab und ist mit der Türe verschweisst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tür für gasdichte Raumabschlüsse, bei welcher der Türflügel an die Türzarge her angezogen und gegen letztere gepresst wer den kann und bei welcher zur Erzielung eines dichten Abschlusses, zwischen Türflü gel und Türzarge, eine Dichtung vorgesehen ist, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem, welches auswärts gegen die Türzarge ver schiebbare und senkrecht zur Türebene schwenkbare Hebelstangen aufweist, welch letztere durch eine im mittleren Teil des Türflügels angeordnete Schliessvorrichtung, bei deren Betätigung nach dem Heranziehen des Türflügels an die Türzarge,zunächst auswärts geschoben werden, wobei sie sieh mit ihrem äussern Ende lose über an der Türzarge angeordnete Anschläge legen, und dann senkrecht zur Türebene geschwenkt und mit ihren äussern Enden gegen die ge nannten Anschläge gedrückt werden, wo durch der Türflügel mit der Dichtung unter Erreichung eines gasdichten Abschlusses fest gegen die Türzarge gepresst wird, jedoch so, dass das Offnen der Türe einfach dadurch erfolgen kann, dass der Türflügel bei ge schlossenem Zustand angehoben und hierauf von der Türzarge entfernt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessvorrich- tung eine beidseitig des Türflügels von Hand drehbare Schraubenspindel besitzt, die durch den Türflügel in diesem abge dichtet hindurchgeführt ist, auf welcher Spindel eine Schraubenmutter sich befin det, die ihrerseits mit einer Traverse fest verbunden ist, die mit einer Anzahl He bel in gelenkiger Verbindung steht,wel che ihrerseits in am Türflügel angeord neten Lagern drehbar und längever- schiebbar abgestützt sind und mit en genannten Hebelstangen verbunden sind, die in am Türflügel vorhandenen La gern schwenkbar und längsbewegbar ab gestützt sind. 2.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessvorrichtung eine beidseitig des Türflügels von Hand drehbare Schraubenspindel besitzt, die durch den Türflügel in diesem abge dichtet hindurchgeführt ist, auf welcher Spindel eine Schraubenmutter sich be findet, an welcher unmittelbar zwei He bel (23, 25, 26) angelenkt sind, die ihrerseits mit den Hebelstangen verbun den sind. 3.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebelstangen schiefwinklig zur Türflügelabgrenzung angeordnet sind; und dass die Schliess vorrichtung eine Steuerscheibe (45) auf weist, die auf einer durch den Türflügel abgedichtet hindurchgeführten und Be- tätigungsorgane tragenden, drehbaren Welle in einem mittels Deckel (51) ab geschlossenen, am Türflügel befestigten Gehäuse (38) angeordnet ist, das gleich zeitig das Wellenlager (39) und eine Stopfbüchse (40)trägt. 4. Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerscheibe (45) eine der Hebelstangenzahl entsprechende Anzahl Kurvenschlitze (52) aufweist, in welchen die Enden der Hebelstangen (36) mittels Bolzen (53) geführt sind und welche paarweise in ungleichem Abstand vom Scheibenmittelpunkt an geordnet sind, und zunächst mit Bezug auf den Scheibenmittelpunkt zwecks Herausschiebens der Hebelstangen (36) über die Anschläge an der Türzarge, schräg nach aussen und darnach konzen trisch verlaufen. 5.Tür nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Steuerscheibe an ihrem äussern Rand mit Laufflächen (46, 46a) versehen ist, mit welchen sie, beim Offnungs- und Schliessvorgang des Schlosses, auf im Gehäuse (38) gelager ten Rollen (47) läuft, wobei die Steuer scheibe, beim Schliessvorgang, solange sie mit den eben verlaufenden Flächen teilen (46) auf den Rollen (47) läuft, die Hebelstangen durch den schräg nach aussen verlaufenden und auf die Bolzen (53) einwirkenden Teil der Kurven schlitze (52) nach aussen führt, während sie, wenn sie mit den ansteigenden Flä chenteilen (46a) auf die Rollen läuft, achsial verschoben wird und dabei die Hebelstangen so verschwenkt,dass diese mit ihrem freien Ende gegen die An schläge an der Türzarge drücken, und wobei ferner die achsiale Rückbewegung der Steuerscheibe (45) in die Ursprungs stellung beim Öffnungsvorgang durch eine Druckfeder (50) bewirkt wird. 6. Tür nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Steuerung der Schwenkbewegung der Hebelstangen (36) am Schlossgehäuse 38 Laufflächen mit ansteigenden und nicht ansteigenden Tei len vorgesehen sind, auf welchen die Steuerscheibe mit an ihr angeordneten Rollen bei ihrer Drehung läuft. 7.Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenseite der Sei tenwand des Schlossgehäuses (38) Füh rungsnuten (57) aufweist, in welche Führungsnocken (58) der Steuerscheibe (45) eingreifen. B. Tür nach Unteranspruch 4, dadurch .ge kennzeichnet, dass zur Verschwenkung der Hebelstangen ein Ring (59) mit an steigenden und nicht ansteigenden Lauf flächenteilen für die genannten Hebel- stangen dient, wobei die innern Hebel enden zwischen diesem Ring (59) und einem unter einem Druckmittel stehen den,die Rückbewegung der Hebelstan gen bewirkenden Gegenring (60) hin- durchgeführt sind. 9. Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle und die Steuerscheibe durch gewindeartigen Füh rungsschlitz des einen Teils und einen in den Führungsschlitz greifenden Vor sprung des andern Teils miteinander verbunden sind, so dass durch Drehen der Welle die Steuerscheibe achsial ver schoben werden kann. 10.Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Sicherung des Verschlusses der Tür in geöffneter Stel lung, bei geöffneter Tür, die Hebelstan gen je durch eine Haltefeder -(63) am Herausschieben in die der Schliessstel lung entsprechende Lage gehindert wer den, welche Federn (63) je einen verlän gerten Ansatz (64) aufweisen, der beim Zuziehen des Türflügels gegen einen der Anschläge an der Türzarge anschlägt und zurückgedrückt wird, wodurch die Sperrung der Hebelstangen aufgehoben und darnach die Betätigung des Ver schlusses ermöglicht wird. 11.Tür nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit den Hebel stangen zusammenwirkenden Anschläge der Türzarge sich in ihrer Höhe nur so weit erstrecken, dass die Hebelstangen bei gesenkter Lage des Türflügels sper rend wirken, bei angehobenem Türflügel dagegen ausser Eingriff mit den genann ten Anschlägen kommen. 12. Tür nach Patentanspruch, gekennzeich net durch die Anordnung eines Ansatz stückes in der Nähe des untern Endes des Türflügels, um das Ansetzen eines Hebewerkzeuges zu ermöglichen. 13.Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die runde Über führung der Türdichtung an den Ecken des Türflügels Einsatzstücke (69) vor- gesehen sind, welche zwischen die stumpf endenden Dichtungsträger (68) einge setzt und einen die Türflügelecke ab deckenden Ansatz aufweisen, mit wel chem sie mit dem Türflügel dicht ver schweisst sind.1.4. Tür nach Patentanspruch; dadurch ge- kennzeichnet, dass als Träger der Tür diehtung Profileisen (68) dienen, welche an der Innenseite des Türflügels be- festigt sind.
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