CH200312A - Tür für gasdichte Raumabschlüsse. - Google Patents

Tür für gasdichte Raumabschlüsse.

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CH200312A
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Kommandit-Gesellschaft Mauser
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Mauser Kg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas
    • E06B5/14Gasproof doors or similar closures; Adaptation of fixed constructions therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


  Tür für gasdichte Raumabschlüsse.    Gegenstand der Erfindung ist eine Tür  für gasdichte Raumabschlüsse, bei welcher  der Türflügel an die Türzarge herangezogen  und gegen die letztere gepresst werden kann,  und bei welcher zur Erzielung eines dichten  Abschlusses, zwischen Türflügel und Tür  zarge eine Dichtung vorgesehen ist.

   Die Er  findung ist gekennzeichnet durch ein Hebel  system, welches auswärts gegen die Türzarge       verschiebbare    und senkrecht zur Türebene  schwenkbare Hebelstangen aufweist, welch  letztere durch eine im mittleren Teil des  Türflügels angeordnete     Schliessvorrichtung.,     bei deren Betätigung nach dem Heranziehen  des Türflügels an die Türzarge, zunächst  auswärts geschoben werden, wobei sie sich  mit ihrem äussern Ende lose über an der  Türzarge angeordnete Anschläge legen und  dann senkrecht zur Türebene geschwenkt  und mit ihren äussern Enden gegen die ge  nannten Anschläge gedrückt werden, wo  durch der Türflügel     mit    der Dichtung unter  Erreichung eines gasdichten Abschlusses fest    gegen die Türzarge gepresst wird, jedoch so,

    dass das Öffnen der Tür einfach dadurch er  folgen kann, dass der Türflügel in geschlos  senem Zustand angehoben und hierauf von  der Türzarge     entfernt    wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes. Es zeigen:       Fig.    1 die Innenansicht und       Fig.    2 den     Querschnitt    einer ersten Aus  führungsform der Türe, mit der     Verschluss-          einrichtung,          Fig.    3 die Innenansicht und       Fig.    4 den     Querschnitt    einer zweiten  Ausführungsform der Türe mit der     Ver-          schlusseinrichtung,          Fig.    5 die     Innenansicht    einer dritten  Ausführungsform,

         Fig.    6 den Querschnitt und       Fig.    7 die Innenansicht einer vierten  Ausführungsform,       Fig.    8 einen     Querschnitt    der Schliessvor  richtung letzterer     Ausführungsform,              Fig.    9 die     Draufsicht    der Schliessvorrich  tung gemäss     Fig.    8, bei abgenommenem       Schlossdeckel    ;  Die     Fig.    10 bis 12 zeigen einige Detail  varianten;       Fig.    13 und 14 zeigen ein Detail der  Türe je in einer andern Stellung dieser letz  teren.  



  In     Fig.    1 und im linken Teil der     Fig.    2  sind die     Verschlussteile    der Türe in Schliess  stellung dargestellt, während im rechten Teil  der     Fig.    2 die     Verschlussteile    ausser Eingriff  stellung     dargestellt    sind.  



  Der Türflügel 1 besitzt bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    1 und 2 seitliche Ab  Biegungen 2, welche an der Innenfläche den  Dichtungsträger 3 aufweisen, der aus einem  -Eisen gebildet ist. Zwischen den Schen  keln desselben befindet sich die Dichtung 4  vorzugsweise aus     Rohgummi.    Es können na  türlich auch andere Dichtungsstoffe Ver  wendung. finden. Die Tür ist     mittels    Hals  eisen 5 an der Türzarge 6     drehbar    und nach  oben     aushebbar    angehängt. Die Türzarge 6  ist in dem Mauerwerk 7 dicht eingesetzt und       mittels    der Mauerhaken 8 fest verankert.

    Die Halseisen 5 weisen je ein in der Tür  flügelebene verlaufendes Langloch auf, um  das gleichmässige Anziehen der Tür gegen  die Türzarge 6 zu     gewährleisten.    Die     Ver-          sehlusseinriehtung    der Türe besteht im we  sentlichen aus der durch den     Türflügel    1  gasdicht hindurchgeführten     Schraubspindel     9 mit den     Handrädern    10 und der mit einer       Traverse    16 fest verbundenen Schrauben  mutter 11. An der     Traverse    sind mehrere  Hebelgestänge 12 und 13 gelenkig ange  schlossen.

   Die Hebel 1 2 und 13 sind an am  Türflügel befestigten     Lagerböckchen    14 und  15     gelagert.        Die    Traverse 16 wird     ausser     durch die     Schraubspindel    9 durch zwei Win  kelpaare 17 geführt. Die     Verschlusshebel     (Hebelstangen) 13 greifen hinter die an den  Türzargen 6 befestigten     Anschlagnocken    18.  Zum     Herausheben    des     Türflügels    ist an der  Innenseite am untern Teil desselben ein Win  kel 19 angebracht, welcher     als        Angriffstelle     für ein     Hebeisen    dienen kann.

      Die Wirkungsweise der     Versehlussein-          richtung    ist folgende:  Nachdem die Tür an die Türzarge her  angezogen ist,     wird    das Handrad 10 so ge  dreht, dass sich die Schraubenmutter 11 mit  der Traverse 16 und den     daran        befestigten          Hebelgestängen    12, 13 auf den     Türflügel    zu  bewegt. Dabei drehen sich die Hebel 12 in  ihren     Lagern        14bei    gleichzeitiger Verschie  bung nach aussen,     welche        Verschiebung    durch  ein Langloch 20     in    den 'Hebeln 12 ermög  licht wird.

   Da jeder Hebel 12     in    dem Punkt  21 mit dem     zugeordnetem;    \-     ebenfalls    mit  Langloch 12     versehenen    Hebel 13     gelenkig     verbunden ist, wird auch dieser im     ager    15       versehwenkt    und nach aussen geschoben.

   Je  mehr sich nun der zwischen Spindel 9 und  dem Hebel 12     eingeschlossene    Winkel einem  solchen von<B>90'</B> nähert, desto geringer wird  die     Verschiebung        des        Gestänges.    Kurz bevor  das     Hebelsystem    die in     Fig.    2 links darge  stellte     Stellung    erreicht, kommt der Hebel  13 zum Anschlag an den Nocken 18. Bei       Weiterbetätigung    des einen oder andern  Handrades 10 in gleichem Drehsinne bewir  ken die     Hebelgestänge    12, 13, dass der Tür  flügel l mit der Dichtung 4 auf die Zarge 6  gepresst wird.

   Die Zahl und Stellung der  Hebelgestänge hängt von der erwünschten       Verschlusswirkung    und den Abmessungen  der Tür ab und kann eine     andere    als die in       Fig.    1     dargestellte        sein.    Die Traverse 16  ermöglicht den     Anschluss    der gewünschten  Anzahl     Hebelgestänge.     



  Die     Ausführungsform    gemäss     Fig.    3 und  4 unterscheidet sich von derjenigen nach       Fig.    1 im wesentlichen dadurch, dass die       Traverse    16 in Fortfall kommt und     das        Re-          belgestänge    direkt von der     Steuerungsmut-          ter    11 beeinflusst wird.

   An Stelle der Hebel  12 treten hier     unverschiebbar    bei 28 ge  lagerte Hebel 23, 25, 26, deren     Kraftarm     23 mit Langloch 24 versehen ist, in welches  ein Bolzen der     Mutter    11     greift    und deren  beiden Lastarme 26 bei 29 gelenkig mit den  Hebeln 27, die den     Hebeln    13 der ersten       Ausführung        entsprechen,        verbunden    sind.

        Die Arbeitsweise dieser     Ausführung    ist  folgende:  Durch entsprechendes Drehen des Hand  rades 10 wird die     Steuerungsmutter    11 mit  tels der Spindel 9 auf den Türflügel zu be  wegt, so dass die Hebel 23, 25, 26     ver-          schwenkt    werden. Diese Hebel bewirken die       Verschwenkung    und gleichzeitige Verschie  bung der Hebel 27 in gleicher Weise, wie  für die Hebel 13 der ersten Ausführung be  schrieben worden ist.  



  Die rückläufige Bewegung des Hand  rades gibt den Abschluss des Schutzraumes  wieder frei.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    5 un  terscheidet sich von derjenigen nach     Fig.    4  lediglich dadurch, dass die Hebelgestänge  schiefwinklig, statt rechtwinklig zu den  Türabgrenzungen verlaufen, und dass die  Hebel 12 unmittelbar an die Mutter 11 an  gelenkt sind, wobei die Traverse     wiederum     in Wegfall kommt.  



  Die Ausführungsform     des        Erfindungs-          gegenstandes    gemäss     Fig.    6 bis 9     weist    noch       einen    Handgriff 32 zum Heranziehen des  Türflügels an die Türzarge von Hand und  ein Schauloch 33 auf. In der Mitte der Tür  ist das Schloss 34 mit den beiderseitigen Be  tätigungshebeln 35 angebracht, an welchem  vier gleich wie die Hebel der Ausführung  gemäss     Fig.    5 verlaufende und symmetrisch  angeordnete Hebelstangen 36 angreifen. Die  einteiligen Hebelstangen 36 sind je zwischen  zwei in Lagern 37 parallel gelagerten Rol  len verschiebbar     und        versehwenkbar    hin  durchgeführt.

   Am Türflügel 1     (Fig.    8) ist  das Gehäuse 38     mit    dem Wellenlager 39 be  festigt, das gleichzeitig eine Stopfbüchse 40       trägt.    Die     Befestigung    des Gehäuses 38 an  der Türe erfolgt durch die     Spannmutter    41,  welche eine     Dichtung    42 auf den Türflügel  presst. Ausserdem sind zur     Befestigung    noch       Befestigungsschrauben    43, die von aussen am  Türflügel dicht verschweisst sind, vorgesehen.

    Die Welle 44, welche durch das Gehäuse 38  hindurchgeführt ist, trägt zu beiden Seiten  desselben die     Betätigungshebel    35, welche  eine     Betätigung    des Schlosses von aussen    und von innen     ermöglichen.    Auf der Welle  44 ist eine Steuerscheibe 45 befestigt, wel  che     vier    gerade Laufflächen 46 und daran  anschliessend, schräge     Auflaufflächen    46a am       äussern.    Rande aufweist. Beim Drehen der  Welle 44 gleitet die Steuerscheibe mit ihren  Laufflächen über Rollen 47, die am Gehäuse  38 zwischen je einem Lappen 48 und der       Mantelwand    des     Gehäuses    auf je einem Bol  zen 49 gelagert sind.

   Die Feder 50 drückt  die Steuerscheibe ständig gegen die Rollen  47. Das Gehäuse 38 ist mit dem Deckel 51  abgeschlossen. In der Steuerscheibe 45 sind,  wie aus     Fig.    9 ersichtlich,     vier    Führungs  schlitze 52 vorgesehen, in welche die an den  Enden der Hebel 36     befestigten    Bolzen 53  eingreifen. Damit ein     möglichst    reibungs  loses Gleiten der Bolzen 53 innerhalb der       Führungsschlitze    52     stattfindet,    sind die  Ränder 55 der\ Schlitze abgerundet, und es       sind        zwischen    der Scheibe 45 und dem Ende  der Hebel 36     kugelabschnittförmige    Teile 54  angeordnet.

   Wie aus     Fig.    9 zu     erkennen    ist,  sind die     Kurvenschlitze    52     paarweise    in ver  schiedenen Abständen vom Scheibenmittel  punkt vorgesehen. Durch diese Anordnung  kann der Drehwinkel der Scheibe 45 für das       Ausschieben    und     Anheben    der Hebelstangen  36     verhältnismässig    gross gewählt werden.

    Die Schlitze weisen je einen     innern,    in bezug  auf die Scheibe von innen nach aussen ver  laufenden Teil und einen äussern, am     äussern     Ende dieses     Teils    sich anschliessenden und  auf einem     Kreise    dessen Zentrum mit dem       Zentrum    der Scheibe     zusammenfällt,    verlau  fenden     äussern    Teil auf. Bei Drehung der  Scheibe 45 werden die Zapfen 53 vom einen  Ende der Schlitze 52 zum     andern.    verscho  ben, wobei die     Stangen    36 in ihrer Längs  richtung verschoben werden.

   Im     allgemeinen     genügt ein Drehwinkel von<B>90',</B>     um    sowohl  das Verschieben der Hebelstangen als auch  deren     Anheben    zu erreichen. Dieser Winkel  könnte aber auch grösser sein. Zu     erwähnen          sind    noch die an der Gehäusewand 38 an  geordneten     Führungen    56 für die Hebelstan  gen 36. Die Wirkungsweise der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    5 bis 9 ist folgende:      Zwecks Schliessens und     Sicherns    der Türe  wird     letztere    zuerst mittels des     Handgriffes     32 zugezogen.

   Alsdann erfolgt das Drehen  des     innern        Schlosshebels    35 im Sinne des  Uhrzeigers, wodurch sich die     Steuerscheibe     45 in gleicher Richtung bewegt. Die Riegel  stangen 36 werden durch die     Führung    in den  Kurvenschlitzen 52 zunächst zwangsläufig  nach aussen geschoben und gelangen mit  ihrem äussern Ende über die Anschläge 18  des Türrahmens in dem Augenblicke, da ihr  inneres Ende das äussere Ende des     auswärts     verlaufenden Teils der Kurvenschlitze er  reicht.

   Solange die     Führungszapfen    53 der       Hebelstangen    36 sich in dem schräg     nach     aussen gerichteten Teil der Kurvenschlitze  52 bewegen, das heisst solange ein Heraus  schieben der Hebelstangen 36 stattfindet,       gleitet    die Steuerscheibe 45 mit ihrer gera  den Lauffläche 46 über die Rollen 47. So  bald die Führungszapfen 53 der Hebelstan  gen 36 in den äussern kreisförmigen Teil der  Kurvenschlitze übergehen, läuft die schräge  Anlauffläche 46a über die Rollen 47. Da  durch wird die Scheibe vom Türflügel ab  gedrückt, wodurch gleichzeitig die Enden  der Hebel 36 angehoben werden.

   Durch das  Anheben der Hebel 36 innerhalb des Schlos  ses werden dieselben um das Schwenklager  37 gedreht     (Fig.    7), so dass die äussern En  den gegen die Anschläge 18 sich abstützen  und die Tür samt der     Türdichtung    gegen  die Türzarge dichtend     heranpressen.     



  Das Öffnen der Tür erfolgt durch Dre  hung der Betätigungshebel 35 in umgekehr  ter Richtung, also entgegen der Bewegung  des Uhrzeigers. Dabei wird zunächst der       Anpressungsdruck    durch das     Abgleiten    der       Laufflächen    46a der Steuerscheibe 45 von  den Rollen 47 aufgehoben, und     darnach    wer  den die Hebelstangen 36 ausser Eingriffs  stellung gebracht, also von den Anschlägen  18 weggezogen. Die Feder 50 drückt die  Steuerscheibe 45 in die Ausgangsstellung zu  rück, so dass auch die Hebel 36 wieder in  die Ausgangsstellung gelangen.  



  Bei der beschriebenen     Ausführung    ist die       Steuerscheibe    45     fest    mit der Welle 44 ver-         bunden,    so dass die Welle die     achsiale    Be  wegung der Steuerscheibe mitmacht. Die  Welle     könnte    aber auch     achsial        unverschieb-          bar    sein; und die Steuerungsscheibe mittels       Nutenkeil    in der     Längsrichtung    der Welle  beweglich auf dieser     aufgesetzt    sein.  



  Die jeweilige     Arbeitsstellung    des Ver  schlusses, also 1. offene Stellung, 2. Ein  griffsstellung ohne Dichtungsanzug, 3. fest  geschlossene Tür;     kann    aus der Stellung der  Betätigungshebel     ermittelt    werden. Beispiels  weise wird der     Betätigungshebel    35 so an  geordnet, dass er bei     Offenstellung    unter 45    zur Horizontalen von     unten    links nach oben       rechts    verläuft, in Eingriffsstellung ohne  Dichtungsanzug waagrecht liegt, und im fest  geschlossenen     Zustande    unter 45   zur Hori  zontalen von oben links nach unten rechts  verläuft.  



  Die Zwischenstellung des     Schlosses,    das  heisst die Stellung, bei welcher die Enden  der     Hebelstangen    über die Anschlaglappen  18 greifen, ohne die Türe fest auf ihren Sitz  zu pressen,     erbringt    einen ganz besonderen  Vorteil. Bekanntlich müssen die Schutzraum  türen in     ständiger        Bereitschaft        stehen,    damit  sie im Ernstfalle     gebrauchsfertig    sind. In  der     Bereitschaftszeit    kann die Tür nicht  immer offen     gehalten    werden.

   Beim Fest  schliessen der     Türe        wird    aber die Dichtung  sehr in Anspruch genommen, so dass sie oft  ausgewechselt werden muss, wenn man nicht  Gefahr laufen     will,    dass sie im Ernstfalle       versagt.    Durch die     erwähnte    Mittelstellung  bei dem vorliegenden Verschluss wird nun  die Dichtung nicht     angepresst,    sondern sie  befindet sich in     entspanntem    Zustand, trotz  dem durch das Hintergreifen der Hebelstan  gen die Tür geschlossen ist. Eine Abnut  zung der Dichtung findet also nicht statt.

    Die Flächen 46 und 46a könnten statt an  der Steuerungsscheibe 45 auch an dem Ge  häuse 38 angeordnet werden, so dass in die  sem Falle die Steuerscheibe einen geraden       Absehlussrand    und die Rollen 47 erhält.       Fig.    10 zeigt einen Teil einer Ausführung,  bei welcher in der     seitlichen    Wand des       Schlossgehäuses    38, Führungsschlitze 57     mit         ansteigenden     Teilen    vorgesehen sind, in wel  chen     Führungsschlitzen    sich die an der  Steuerscheibe 45 angebrachten Bolzen 58  führen.

   Beim Drehen der Scheibe 45     wird     diese durch die Führungsschlitze 57 von dem  Türflügel weg     bezw.    gegen denselben hin  bewegt.  



  In diesem Falle ist keine Feder vorhan  den, um die Scheibe 45 in die Ausgangsstel  lung zurückzuführen.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    11  besitzt die Steuerscheibe 45 lediglich die  Führungsschlitze 52 zum Zwecke des Her  aus- und     Hereinschiebens    der Hebelstangen  36. Zum     Auswärtsschwenken    der     innern    En  den der Hebel 36     beim    Schliessen dient hier  ein loser eingelegter     Ring    59, der mit ge  raden und schrägen     Laufflächenteilen    ver  sehen isst.

   Ein Gegenring 60, ,der     unter    Feder  druck     steht,    besorgt     das        Zurückdrücken    der  Hebelstangen     beim    Öffnen des Verschlusses.  



       Fig.    12 zeigt schliesslich     eine    andere<B>Mög-</B>  lichkeit     zur    Steuerung der Schwenkbewe  gung der Hebel. Bei dieser     Ausführung    er  hält die Welle 44 eine     gewindeartige    Füh  rungsnute 61, in welcher ein     Führungsbolzen     62 gleitet, der an     einem        nabenartigen    Vor  sprung der Steuerscheibe 45     befestigt    ist.

    Die Anordnung der     Führungsnute    und des  Führungsbolzens     kann        in    diesem Falle auch       umgekehrt    erfolgen, indem die Nute in der  Nabe der Steuerungsscheibe und der Bolzen  in der Welle angeordnet wird.  



       Fig.    13 zeigt einen Querschnitt durch die  Tür mit den Hebelstangen 36, die in dem       Doppelrollenlager    37 gleiten. Es ist hier die  Feder 63 zu     erkennen,    welche das Ende des  Hebels 36 abstützt und welche selbst in dem  Lager 37 abgestützt ist. Die Türe befindet  sich hier in der angelehnten, jedoch noch  teilweise geöffneten Stellung. In diesem Zu  stand lässt die das Hebelende hinterfassende  Feder ein Vorschieben der Hebelstangen 36  hinter die Anschlaglappen 18 nicht zu.

   Das  Schloss kann also bei geöffneter Tür nicht  in die Schliessstellung gebracht werden, so  dass die Gefahr des Schliessens durch unbe  dachtes vorzeitiges Hantieren an dem Schloss    nicht besteht.     Wird    die Tür     herangezogen,     so schlägt der     Vorsprung    64 der Feder 63  gegen den Anschlaglappen 18; die Feder  wird dabei zurückgedrückt und das Ende  der Hebelstange 36 freigegeben.

   Darnach ist  ein     Einbringen    des Schlosses in die Schliess  stellung     möglich.        Fig.    14     stellt    den Quer  schnitt     und        Fig.    15 die     Innenansicht    des  gleichen Details der Tür in geschlossenem  Zustand dar. Man     kann    in     Fig.    14 erken  nen, dass der Anschlag der Feder 63 gegen  den Nocken 18     eine        Stossmilderung    beim Zu  schlagen der Tür     bewirkt    und damit die Tür  dichtung 4 vor der Zerstörung     in    solchen  Fällen schützt.  



  Aus     Fig.    15 ist ersichtlich, dass die Tür  in geschlossenem     Zustand    durch     Anheben     leicht aus der Eingriffsstellung gebracht  werden kann. Das Ende der Hebel 36 schiebt  sich beim Anheben der Türe von den frei  stehenden Lappen 18 ab, und bei Errei  chung der punktiert     eingezeichneten    Stellung  befinden sich sämtliche Hebelenden ausser       Eingriff    und     gleichzeitig    ist die Tür aus  gehängt.  



  Bei den     in        Fig.    16 in Innenansicht und  in     Fig.    17 im     Querschnitt    dargestellten Va  rianten greift der Hebel 36 in     Verschluss-          stellung        riegelartig    in eine     Ausnehmung    65  der Türzarge 6     ein.    Der     Ausschnitt    66 am       obern    Ende der äussern Begrenzungswand  der     Ausnehmung    ist so bemessen, dass er bei  angehobener Tür das Ende des Hebels 36  durchlässt.

   Da durch den     Ausschnitt    in der  Türzarge der Weg für die Gase zum Raum  innern frei werden könnte, wird     zweckmässi-          gerweise    eine Umgrenzung 67 angebracht,  die aus     einem    Blechkasten besteht, der an  der Türzarge dicht angeschweisst ist. Wie     in     dem     Querschnitt    nach     Fig.    17 gezeigt, wird  das Lager der     Dichtung    durch die Abbie  gung 2 der Türe und ein -Eisen 68 ge  bildet, das an der     Abbiegung    befestigt ist.

    An den Ecken der Tür muss die     Dichtung          und    dementsprechend auch das -Eisen, um  gut zu schliessen, im Bogen verlaufen, so  dass zwischen der eine Ecke     bildenden    Ab  biegung und dem gebogenen     rl    -Eisen     ein         Raum     entsteht,    der von der Dichtung nicht  ausgefüllt wird.

   Dieser leere Raum     kann     durch Abrundung der Türkanten dem     @-Ei-          sen    entsprechend vermieden werden, oder es  kann, wie in     Fig.    18 in Innenansicht und  in     Fig.    19 im     Querschnitt    gezeigt, das die  Dichtung aufnehmende     J    -Eisen aus gera  den Teilstücken 68 und aus zwischen den  letzteren an den Ecken der Türe angeord  neten, gebogenen Teilstücken 69 bestehen,  welche zwischen die stumpf endenden Teil  stücke 68 eingesetzt sind. Der obere Teil 70  der Teilstücke 69 deckt die freie Ecke zwi  schen der rundgeführten Dichtung und den  Kanten des Türflügels ab und ist mit der  Türe verschweisst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tür für gasdichte Raumabschlüsse, bei welcher der Türflügel an die Türzarge her angezogen und gegen letztere gepresst wer den kann und bei welcher zur Erzielung eines dichten Abschlusses, zwischen Türflü gel und Türzarge, eine Dichtung vorgesehen ist, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem, welches auswärts gegen die Türzarge ver schiebbare und senkrecht zur Türebene schwenkbare Hebelstangen aufweist, welch letztere durch eine im mittleren Teil des Türflügels angeordnete Schliessvorrichtung, bei deren Betätigung nach dem Heranziehen des Türflügels an die Türzarge,
    zunächst auswärts geschoben werden, wobei sie sieh mit ihrem äussern Ende lose über an der Türzarge angeordnete Anschläge legen, und dann senkrecht zur Türebene geschwenkt und mit ihren äussern Enden gegen die ge nannten Anschläge gedrückt werden, wo durch der Türflügel mit der Dichtung unter Erreichung eines gasdichten Abschlusses fest gegen die Türzarge gepresst wird, jedoch so, dass das Offnen der Türe einfach dadurch erfolgen kann, dass der Türflügel bei ge schlossenem Zustand angehoben und hierauf von der Türzarge entfernt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessvorrich- tung eine beidseitig des Türflügels von Hand drehbare Schraubenspindel besitzt, die durch den Türflügel in diesem abge dichtet hindurchgeführt ist, auf welcher Spindel eine Schraubenmutter sich befin det, die ihrerseits mit einer Traverse fest verbunden ist, die mit einer Anzahl He bel in gelenkiger Verbindung steht,
    wel che ihrerseits in am Türflügel angeord neten Lagern drehbar und längever- schiebbar abgestützt sind und mit en genannten Hebelstangen verbunden sind, die in am Türflügel vorhandenen La gern schwenkbar und längsbewegbar ab gestützt sind. 2.
    Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schliessvorrichtung eine beidseitig des Türflügels von Hand drehbare Schraubenspindel besitzt, die durch den Türflügel in diesem abge dichtet hindurchgeführt ist, auf welcher Spindel eine Schraubenmutter sich be findet, an welcher unmittelbar zwei He bel (23, 25, 26) angelenkt sind, die ihrerseits mit den Hebelstangen verbun den sind. 3.
    Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebelstangen schiefwinklig zur Türflügelabgrenzung angeordnet sind; und dass die Schliess vorrichtung eine Steuerscheibe (45) auf weist, die auf einer durch den Türflügel abgedichtet hindurchgeführten und Be- tätigungsorgane tragenden, drehbaren Welle in einem mittels Deckel (51) ab geschlossenen, am Türflügel befestigten Gehäuse (38) angeordnet ist, das gleich zeitig das Wellenlager (39) und eine Stopfbüchse (40)
    trägt. 4. Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerscheibe (45) eine der Hebelstangenzahl entsprechende Anzahl Kurvenschlitze (52) aufweist, in welchen die Enden der Hebelstangen (36) mittels Bolzen (53) geführt sind und welche paarweise in ungleichem Abstand vom Scheibenmittelpunkt an geordnet sind, und zunächst mit Bezug auf den Scheibenmittelpunkt zwecks Herausschiebens der Hebelstangen (36) über die Anschläge an der Türzarge, schräg nach aussen und darnach konzen trisch verlaufen. 5.
    Tür nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Steuerscheibe an ihrem äussern Rand mit Laufflächen (46, 46a) versehen ist, mit welchen sie, beim Offnungs- und Schliessvorgang des Schlosses, auf im Gehäuse (38) gelager ten Rollen (47) läuft, wobei die Steuer scheibe, beim Schliessvorgang, solange sie mit den eben verlaufenden Flächen teilen (46) auf den Rollen (47) läuft, die Hebelstangen durch den schräg nach aussen verlaufenden und auf die Bolzen (53) einwirkenden Teil der Kurven schlitze (52) nach aussen führt, während sie, wenn sie mit den ansteigenden Flä chenteilen (46a) auf die Rollen läuft, achsial verschoben wird und dabei die Hebelstangen so verschwenkt,
    dass diese mit ihrem freien Ende gegen die An schläge an der Türzarge drücken, und wobei ferner die achsiale Rückbewegung der Steuerscheibe (45) in die Ursprungs stellung beim Öffnungsvorgang durch eine Druckfeder (50) bewirkt wird. 6. Tür nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Steuerung der Schwenkbewegung der Hebelstangen (36) am Schlossgehäuse 38 Laufflächen mit ansteigenden und nicht ansteigenden Tei len vorgesehen sind, auf welchen die Steuerscheibe mit an ihr angeordneten Rollen bei ihrer Drehung läuft. 7.
    Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenseite der Sei tenwand des Schlossgehäuses (38) Füh rungsnuten (57) aufweist, in welche Führungsnocken (58) der Steuerscheibe (45) eingreifen. B. Tür nach Unteranspruch 4, dadurch .ge kennzeichnet, dass zur Verschwenkung der Hebelstangen ein Ring (59) mit an steigenden und nicht ansteigenden Lauf flächenteilen für die genannten Hebel- stangen dient, wobei die innern Hebel enden zwischen diesem Ring (59) und einem unter einem Druckmittel stehen den,
    die Rückbewegung der Hebelstan gen bewirkenden Gegenring (60) hin- durchgeführt sind. 9. Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle und die Steuerscheibe durch gewindeartigen Füh rungsschlitz des einen Teils und einen in den Führungsschlitz greifenden Vor sprung des andern Teils miteinander verbunden sind, so dass durch Drehen der Welle die Steuerscheibe achsial ver schoben werden kann. 10.
    Tür nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Sicherung des Verschlusses der Tür in geöffneter Stel lung, bei geöffneter Tür, die Hebelstan gen je durch eine Haltefeder -(63) am Herausschieben in die der Schliessstel lung entsprechende Lage gehindert wer den, welche Federn (63) je einen verlän gerten Ansatz (64) aufweisen, der beim Zuziehen des Türflügels gegen einen der Anschläge an der Türzarge anschlägt und zurückgedrückt wird, wodurch die Sperrung der Hebelstangen aufgehoben und darnach die Betätigung des Ver schlusses ermöglicht wird. 11.
    Tür nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit den Hebel stangen zusammenwirkenden Anschläge der Türzarge sich in ihrer Höhe nur so weit erstrecken, dass die Hebelstangen bei gesenkter Lage des Türflügels sper rend wirken, bei angehobenem Türflügel dagegen ausser Eingriff mit den genann ten Anschlägen kommen. 12. Tür nach Patentanspruch, gekennzeich net durch die Anordnung eines Ansatz stückes in der Nähe des untern Endes des Türflügels, um das Ansetzen eines Hebewerkzeuges zu ermöglichen. 13.
    Tür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die runde Über führung der Türdichtung an den Ecken des Türflügels Einsatzstücke (69) vor- gesehen sind, welche zwischen die stumpf endenden Dichtungsträger (68) einge setzt und einen die Türflügelecke ab deckenden Ansatz aufweisen, mit wel chem sie mit dem Türflügel dicht ver schweisst sind.
    1.4. Tür nach Patentanspruch; dadurch ge- kennzeichnet, dass als Träger der Tür diehtung Profileisen (68) dienen, welche an der Innenseite des Türflügels be- festigt sind.
CH200312D 1937-06-12 1937-06-12 Tür für gasdichte Raumabschlüsse. CH200312A (de)

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