DE69012136T2 - Scharnier für flügeltüren bei kühlschränken. - Google Patents

Scharnier für flügeltüren bei kühlschränken.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Scharnier für Flügeltüren bei einem Kühlschrank. Genauer gesagt betrifft die Erfindung ein Scharnier gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Bei einem Kühlschrank, wie bei einer Fensterkonstruktion, sind Flügeltüren einander gegenüberliegende Türen, die die Öffnung abdecken, ohne daß sich ein Pfosten zwischen ihnen befindet. Bei einem Kühlschrank bedeutet dies, daß die inneren vertikalen Kanten der Türen wirksam dichtend aneinander anliegen. Die Dichtungen der Türen dürfen während des Öffnens der beiden Türen nicht aneinander reiben, auch nicht nur eine der Türen. Ein Reiben würde zu einem Verschleiß der Dichtungen führen und das Öffnen der Türen schwieriger gestalten.
  • Aus diesem Grunde müssen die Türen mit einer nachgiebigen Bewegung öffnen, d.h. mit einer Bewegung, die gleichzeitig nach außen und nach der Seite verläuft, nicht aber mit einer herkömmlichen Bewegung, die entlang eines Kreisbogens stattfindet. Hierdurch reiben die Dichtflächen nicht aneinander.
  • Außerdem soll das Scharnier in den Abmessungen klein sein, insbesondere derart, daß es nicht über die Seitenwandebene hinausragt. Das Scharnier sollte leicht zu benutzen und derart zuverlässig sein, daß die Tür leicht öffnet und schließt und - jenseits eines gewissen Öffnungswinkels - selbsttätig offenbleibt und dann schnell schließt, wenn der Öffnungswinkel einen genügend kleinen Wert erreicht hat. Außerdem soll das Scharnier dauerhaft sein und ein vollständiges Öffnen der Tür, d.h. um wenigstens 270º, ermöglichen.
  • Auf dem Markt gibt es heutzutage ein Scharnier, das bei Flügeltüren eines Kühlschranks eingesetzt wird. Dieses Scharnier ist von relativ großen Abmessungen und ästhetisch nicht ansprechend. Es erstreckt sich in seitlicher Richtung des Kühlschrankes über die Ebene der Seitenwand hinaus und steht außerdem über die Frontebene des Kühlschrankes vor. Die ausweichende Bewegung, d.h. die seitliche Komponente der Bewegung, wird mit Hilfe einer Nut im Schwingteil des Scharnieres bewirkt, so daß die Nut die Tür auf ihrem Wege führt, wobei eine Führungsrolle im Scharnierrahmen in dieser Nut gleitet. Der Schwenkteil schwenkt um einen Stift, der sich am Ende eines an einer Feder befestigten Armes befindet.
  • Das vorbekannte Scharnier ist nicht nur groß in seinen Abmessungen und ragt über die Abmessungen des Kühlschrankes hinaus, sondern es ist auch seine Wegstrecke begrenzt. Die Tür öffnet höchstens um nur annähernd 100º. Zudem ist die Scharnierkonstruktion schwach, weil das Gewicht der Tür die genannte Feder belastet und aus diesem Grund beim Öffnen der beladenen Türen knarrt. Im Falle des Brechens der Feder ist das Scharnier unbedienbar.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, für Schwingtüren bei einein Kühlschrank ein Scharnier zu schaffen, bei welchem die oben genannten Nachteile ausgeschlossen wurden.
  • Dies wird mit der Scharnierkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht, mittels der Hauptmerkmale, die in dem beschreibenden Teil des Anspruches genannt werden.
  • Die Scharnierkonstruktion gemäß der Erfindung ist von kleiner Größe und ästhetisch ansprechend. Nachdem das Scharnier an Ort und Stelle angebracht ist, ragt es nicht über die Seitenfläche oder Frontfläche des Kühlschrankes hervor. Es ist stark und macht ein Öffnen der Türen zwischen einem Winkel von 0º bis zu 270º möglich, ohne daß sich das Scharnier biegt, nachgibt und dabei die Konstruktion belastet. Das Scharnier ist einfach zu öffnen und zu schließen. Die erste, in erster Linie seitliche Öffnungsphase ist schnell. Nach der ersten Öffnungsphase ist das Scharnier ortsfest, und die Tür dreht sich nur um die Scharnierangel. Die letzte, in erster Linie seitliche Schließungsphase geschieht rasch mit dem zusätzlichen Effekt, der von der Feder erzeugt wird. Die gegenüberliegende Tür bleibt, falls gewünscht, geschlossen, während eine Tür geöffnet wird.
  • Das Scharnier gemäß der Erfindung ist unten in der Form einer bevorzugten Ausführung beschrieben, mit Bezug auf die dazugehörenden Zeichnungen, in denen:
  • Figur 1 eine Draufsicht des Scharnierrahmens für das untere Ende der Tür darstellt,
  • Figur 2 von der Seite in Richtung des Scharnierrahmens den Schwingteil, der an die Tür anknüpft und einen Teil des Scharnierrahmens, der in Figur 1 dargestellt ist, ausmacht, darstellt,
  • Figur 3 die in Figur 1 und Figur 2 gezeigten Scharnierteile, die in der Bedienungsposition miteinander verbunden sind, darstellt,
  • Figur 4 die Frontansicht der Verbindung gemäß Figur 3 darstellt,
  • Figur 5 den Rahmen und den Schwingteil eines Scharniers für das obere Ende der Tür, die in der Bedienungsposition miteinander verbunden sind, darstellt,
  • Figuren 6a, 6b und 6c ein Scharnier gemäß Figur 3 darstellen, welches an das untere Ende einer Tür angebracht ist, beim Bedienen, z.B. a) in der geschlossenen Stellung, b) kurz vor der extremen Stellung der Phase der seitlichen Bewegung und c) die frei öffnende Tür bei gleichzeitigem Stillstand der Seitwärtsbewegung,
  • Figur 7 einen separaten Schnappriegel aus thermofixiertem Plastik zeigt und
  • Figur 8 ein separater Schlitten aus thermofixiertem Plastik zeigt.
  • In allen Figuren sind die sich entsprechenden Teile mittels derselben Bezugsnummern angezeigt. Der Rahmen und der Schwingteil des Scharniers sind vorzugsweise aus einem Druck-Guß-Gemisch und die separaten Teile, wie der Schnappriegel, der Schlitten und der Rolle aus thermofixiertem Plastik.
  • Der Rahmen des unteren Scharniers, dargestellt in Figur 1, ist angezeigt mit der Bezugsnummer 1. Die Nut, die sich auf die Rolle in der Tür bewegt, - eine seitliche Komponente der Bewegung - ist angezeigt mit Nummer 2. Die genannte Rolle ist angezeigt mit 3. Die Scharnierangel 6 des Schwingteils 21 ist eingebettet in ein Loch 5 im Scharnierrahmen und dient als Drehachse für den Schwingteil. Die P-förmige Hohlkehle 7 im Rahmen bezweckt das Empfangen der lastenerleichternden Feder 8 des Scharniers. Der Rahmen hat eine untere Ebene und eine obere Ebene, zwischen denen die Nut 2 liegt. Letzten Endes empfängt dort nur die untere Ebene den Schwingteil, wobei der Schwingteil eine Oberfläche formt, die genauso beschaffen ist wie die obere Ebene. Der Schwingteil ist am Rahmen mittels der Angel 6 angebracht sowie an die Tür mittels einer Angel 22. Die maximalen Ausmessungen des montierten Scharniers sind: höchstens 35 mm tief, höchstens 105 mm breit und höchstens 17,5 mm hoch. In der Höhe beansprucht die Befestigungshöhe an der Befestigungswand höchstens 4,5 mm.
  • Die Scharnierkonstruktion hat als ihre wesentlichen Teile ein separater Schlitten 9 und eine darauf wirkende Feder 10 sowie einen Schnappriegel 11 mit seiner Feder 11a. Der Schlitten 9 ist in die untere Ebene des Rahmens eingepaßt zwischen eine der vertikalen Wände und einem Anschlag 12 und einer Führung 13 gegenüber dieser Wand und kann sich in seiner eigenen Längsrichtung hin- und herbewegen, wobei es von den Führungen geleitet wird. Die untere Ebene des Rahmens hat auch eine Angel 14, die als Begrenzung dient und in eine Öffnung 15 in dem Schlitten paßt. Der Schnappriegel 11 mit seiner Feder ist in dem Schwingteil 21 angeordnet, in der vertikalen Trennwand 16, von der eine Nut dem Riegelende entspricht, und eine konkave Wölbung, die der Feder 11a des Schnappriegels entspricht. Der Schlitten hat ein Loch 17 parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens, in dessen Loch ein Ende der Feder 10, welche den Schlitten belastet, eingepaßt ist. Die Länge und die Spannung der Feder 10 sind so eingestellt worden, daß die Feder zwischen dem Loch 17 in dem Schlitten und dem Anschlag 12 eingespannt ist, der an das andere Ende der Feder stößt. Das freie Ende des Schnappriegels 11 wurde zum Ausdehnen angebracht, in der geschlossenen Stellung der Tür, ein wenig hinter den genannten Anschlag 12; vergleiche Figuren 3 und 6a. In der geschlossenen Stellung der Tür ist die Rolle 3 am unteren Ende der Tür in der Nut 2. Das Ende 18 des Schlittens 9, welches der Nut gegenüberliegt, ist nockenförmig und in der geschlossenen Stellung der Tür so weit in der Nut, daß die Rolle 3 die schiefe Ebene innerhalb des Nockens berührt. Gleichzeitig berührt die Rolle 3 die gegenüberliegende Wand der Nut 2, deren Wand einen weiteren Nocken 12 bildet, jedoch in der entgegengesetzten Richtung.
  • Wenn die Tür geöffnet wird und sich die Rolle 3 aus der Nut 2 zurückzieht, zwingt der Nocken 12 die Rolle, sich seitwärts zu bewegen; in Figuren 3 und 4 auf der linken Seite. Daraufhin zwingt die Rolle 3 selbst das Ende 18 des Schlittens, sich in derselben Weise nach links zu bewegen, wobei die Feder 10 dabei zusammengepreßt wird. Das rückwärtige Ende 20 des Schlittens, das ein Nocken ist, welcher begrenzt wird durch eine gerade Linie und einem Bogen, trifft allmählich auf den Arm des Schnappriegels 11 und löst den Schnappriegel von seinem Kontakt mit dem Anschlag 12 gegen die Federkraft der Feder 11a. Gleichzeitig mit der Bewegung der Tür dreht sich der Schwingteil 21 ein wenig auswärts in die seitliche Richtung; vergleiche Figuren 6a - 6c. Sobald die Rolle 3 bei der Spitze 19 des Nockens des Rahmens ist und gleichzeitig der Schlitten 9 auf die Spitze 18 seines Nockens drückt, hat das vordere Ende 20 des Schlitten 9 das Riegelende von dem Anschlag 12 gelöst; Figur 6b. Wenn die Tür sich noch weiter bewegt, bewegt sich die Rolle 3 entlang der Oberfläche im Anschluß an den Nocken 19 und passiert die Spitze 18 des Schlittens, wo der Schlitten 9 durch die Kraft der Feder 10 nach rechts gedrückt wird. Zur selben Zeit bewegt sich das freie Ende des Riegels 11 zu dem Anschlag 12, wobei der Schlitten aus dem Weg gedrückt wurde, z.B. nach rechts in Figur 6c durch die Federkraft der Feder 11a. In dieser Position blockiert der Schnappriegel 11 die seitliche Bewegung des Scharniers, und die Tür öffnet sich frei über der Angel 22. Von der Phase 6a zur Phase 6b hat sich die Tür nur um ein paar Grad geöffnet, sich aber zur gleichen Zeit höchstens 3-4 mm seitwärts bewegt. Da das wichtigste Ziel der Erfindung erreicht wurde, d.h. das Öffnen der Tür in einer nachgiebigen Weise, so daß die Dichtungen der Tür sich nicht aneinander reiben. Zum Zeitpunkt der Phase 6c ist die Tür etwas weiter geöffnet, hauptsächlich in Bezug auf den Öffnungswinkel und der Schlitten 9 hat sich hinter der Rolle 3 in die Nut 2 bewegt, und der Schnappriegel 11 blockiert den Anschlag 12. Danach dreht sich die Tür um die Angel 22, und der Schwingteil 21 wird in einem ortsfesten Zustand gehalten, dadurch, daß der Schnappriegel 11 auf den Anschlag 12 wirkt. Auf diese Art und Weise gibt das Scharnier nicht nach, wenn sich die Tür bewegt. Aus diesem Grunde ist das Scharnier sehr dauerhaft. Somit wurde ein weiteres wichtiges Ziel der Erfindung erreicht.
  • Die Tür kann bis zu 270º geöffnet werden, und dank der genannten Riegel lösung wird das Scharnier selbst beim Bewegen einer schwer beladenen Tür innerhalb des Öffnungswinkels von 0 bis zu 270º nicht nachteilig belastet. Wenn die Tür, nachdem sie geöffnet wurde, geschlossen wird, geschieht das folgende, wenn die Rolle in die Nut 2 eingreift. Der Schlitten 9 wird nach links geschoben (von der Lage wie in Figur 6c), das hintere Ende 20 des Schlittens rutscht entlang dem geformten Arm des Riegels 11. Wenn die Rolle an den Nockenspitzen 18 und 19 ist, hat der Schlitten das Riegelende durch Schieben von dem Anschlag 12 losgelöst, worauf sich das Schwingteil unter der Wirkung der Schließbewegung im Gegenzeigersinn frei bewegen kann. Die Schließbewegung wird gefördert und beschleunigt durch Schlitten 9, der hinter Rolle 3 hervorragt und die Tür schnell schließt und hierbei die Schließkraft steigert. Das schnelle Schließen wird auch durch den Magneten begünstigt, der normalerweise in den Dichtungen verwendet wird. Das Schließen findet natürlich in erster Linie von der Seite her statt, wie auch das Öffnen, so daß kein Reiben der Dichtungen in Verbindung mit dem Schließen auftritt.
  • Feder 9, die in Figur 3 dargestellt ist, wird nur beim unteren Türscharnier verwendet, wo das Gewicht der Tür das Scharnier belastet. Es dient dem Erleichtern der Last, ist jedoch nicht unverzichtbar. Es wird nicht beim oberen Türscharnier verwendet, was sich aus Figur 5 ergibt.
  • Das obere und das untere Scharnier arbeiten im Prinzip auf genau die gleiche Weise. Hier gibt es jedoch nicht wesentliche weitere Unterschiede zwischen deren Konstruktionen, hauptsächlich im Hinblick auf deren unterschiedliche Orte. Die Öffnungen der oberen und unteren Fläche des Scharniers sind mit Deckplatten abgedeckt. Figur 5 zeigt eine Begrenzungsplatte 23, die am Schwingteil mittels einer Schraube befestigt ist. Die Deckplatte 24, die den Riegel, den Schlitten sowie die Feder abdeckt, ist mittels einer Schraube am Rahmen befestigt.
  • Ein fehlerfreies Arbeiten des Scharniers verlangt eine hohe Präzision der Konstruktion, nicht nur der Nut, sondern auch des Riegels, der Riegelfeder 11a sowie beider Enden des Schlittens 9. Dies läßt sich hauptsächlich geometrisch definieren. Die Figuren 3 und 5 zeigen, daß die Führungskante der Nut 2 an der Einführöffnung von anderer Gestalt sein kann; am einen Scharnier ist der Winkel schärfer, beim anderen sanfter. Die die Nut 2 darstellenden Figuren zeigen ferner, daß deren Umrißlinien Kreisbogen verschiedener Größen sind. Außerdem haben die Elastizität des Riegels 11 sowie die Steifigkeit der Feder 10 einen Einfluß auf die Funktion.
  • Es versteht sich, daß die Einzelheiten der Scharnierkonstruktion im Rahmen des Standes der Technik veränderbar sind. Was entscheidend ist, ist die erzwungene seitliche Bewegung, veranlaßt durch die Rolle, das Lager des Schwingteiles des Scharniers gegen den Anschlag, um die Last zu absorbieren, sowie das Begünstigen der Schließbewegung mittels einer raschen Gleitbewegung. Die oben beschriebene Ausführungsform ist ein vorteilhaftes Beispiel dafür, wie dies erreichbar ist.

Claims (6)

1. Scharnier für eine Flügeltür bei einem Kühlschrank, umfassend einen Rahmen (1), der dazu dient, am Schrankteil des Kühlschranks befestigt zu werden, ein Schwingteil (21), das am Scharnierrahmen schwenkbar befestigt ist und als Scharnierangel dient, ferner eine Nut (2) und eine Rolle (3), die miteinander zusammenarbeiten, um eine zwangsgeführte Seitenbewegung zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (2) im Scharnierrahmen (1) angeordnet ist, daß die Rolle zur Anordnung an der Oberkante bzw. der Unterkante der Tür vorgesehen ist, daß das Scharnier einen federbelasteten Schlitten aufweist, der seine hin- und hergehende Bewegung von der Rolle erhält, und daß ein Verriegelungsglied (11) vom Schlitten geführt ist.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Schlittens (9) ein Nocken (18) vorgesehen ist, der sich in die Nut (2) hineinerstreckt bis zu dem Einflußbereich der Rolle (3).
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jenes Ende (20) des Schlittens (9), das von der Nut (2) weiter entfernt ist, auf das Verriegelungsglied (11) im eingeschobenen Zustand des Schlittens einzuwirken vermag, und damit das Schließen der Tür fördert und die Schließkraft steigert.
4. Scharnier nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied aus einem Riegel (11) aufgebaut ist, der an das Schwingteil (21) des Scharniers angelenkt ist, daß der Riegel eine Feder (11a) aufweist, die am Schwingteil anliegt, und daß der Riegel gegen einen Festanschlag (12) bewegbar ist, um die Seitenbewegung des Scharniers beim freien Verschwenken der Tür zu verriegeln.
5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (11a) ein hakenförmiges Element ist, die einteilig mit dem Riegel (11) ist.
6. Scharnier nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine lastverringernde Feder (8) zwischen Schwingteil (21) und Rahmen (1) montiert ist.
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