CH200037A - Vorrichtung zum Sengen von endlos durchlaufenden Fäden. - Google Patents

Vorrichtung zum Sengen von endlos durchlaufenden Fäden.

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CH200037A
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Rudolf Herold
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Rudolf Herold
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J3/00Modifying the surface
    • D02J3/12Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
    • D02J3/16Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Sengen von endlos durchlaufenden Fäden.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zum Sengen von endlos  durchlaufenden Fäden. Durch das Sengen  wird bezweckt, die von der     Grundbasis    eines  Fadens abstehenden, feinen Faserhärchen im  fortlaufendem Zuge abzusengen, damit der  Faden ein glattes Aussehen gewinnt.  



  Vorrichtungen zum Sengen von Fäden  sind bereits in vielfältiger Form     bekannt.     Die Fäden werden mit angemessener Ge  schwindigkeit durch sogenannte     Sengkam-          mern    geführt und dabei dem Einfluss von       Sengflammen    ausgesetzt. Die     Wirkungsweise     war dabei immer     derart,    dass die     Seng-          flammen    auf dem ganzen Weg, den der Fa  den in den     Sengkammern    durchwandert, mit  gleichbleibender     Sengwirkung    auf den Fa  den auftreffen.

   Es kann dabei eine zu inten  sive Oberflächenwirkung auf den Faden  selbst ausgeübt werden, ehe die abstehenden,  dünnen Faserhärchen abgesengt sind.  



  Es sind     Sengbrenner    bekannt, die einen  kreisrunden oder mehreckigen     Sengschacht     aufweisen, in dessen     Wandung    Gasaustritts-         öffnungen    (Schlitze oder Löcher) vorgesehen  sind.

   Bei     einigen    bekannten Ausführungs  formen sind die Brenner aus spiegelbildlich  gleichartigen Teilen mit     symmetrischen        Aus-          sparungen    zusammengesetzt, die in der zu  sammengesetzten Form entweder unmittelbar       einen        Sengraum    ergeben oder aber zur Auf  nahme eines die     Sengkammer        bildenden,    be  sonderen Einsatzes dienen.

   Die     Sengkammern     sind bei den bekannten Ausführungsformen  durchweg     gleichweit    im     Querschnitt    und an  der nach     aussen    gekehrten Seite der     Seng-          kammer    ist meist     ein    langer, vertikaler  Schlitz für den Zutritt der atmosphärischen  Luft vorgesehen.  



       Gassengbrenner    dieser     bekannten    Bauart  weisen insbesondere den Nachteil auf, dass sich  die beim Sengen unvermeidbaren Schlacken  ablagerungen, die unter Umständen die       Brennerschlitze    verstopfen können, von aussen  her nicht restlos beseitigen lassen. Die Rei  nigung führt man immer in der     Weise    aus,  dass man durch den     vorgesehenen    Luft  zuführungsschlitz mit einem     spachtelartigen         Reinigungsgerät die     Innenwandung    des Bren  ner-     bezw.        Sengschachtes    zu reinigen ver  sucht.

   Man kann aber so immer     nur    die dem       Luftzuführungsschlitz        unmittelbar    gegen  überliegenden Wandteile sicher erfassen, die  rechts oder links vom     Luftzuführungsschlitz     befindlichen Wandteile aber nicht. Ist es  aber nicht möglich, die Innenwandungen des       Sengschachtes    restlos von Schlackenablage  rungen zu befreien, dann ist die sichere Wir  kungsweise der     Sengvorrichtung    erheblich  beeinträchtigt.  



  Die Achse der vorgesehenen Gasaustritts  öffnungen ist bei den meisten bekannten     Gas-          sengbrennern    waagrecht angeordnet. Die       Sengflammen    schneiden demgemäss den  durchlaufenden Faden genau in waagrechter  Ebene.  



  Es gibt ausserdem noch     Gassengbrenner,     bei denen der     Sengraum    nur durch ein mit       Gasaustrittsöffnungen    versehenes, nach der  Aussenseite zu einen Längsschlitz aufweisen  des Rohr gebildet ist, das nur oben und     unten     durch Festklemmen gestützt, frei in einem       Gasverteilerraum    steht. Auch diese     Seng-          kammer    weist den Nachteil einer unzuläng  lichen Reinigungsmöglichkeit auf, wenn man  die Reinigung durch den vertikalen Luft  zuführungsschlitz hindurch vornehmen will.

    Ferner ist es bei dieser Ausführungsform  auch bekannt, das den eigentlichen     Seng-          raum        bildende    Rohr     in    seinem     Aussenquer-          schnitt    gegebenenfalls konisch zu gestalten.,  um einen besseren Sitz     bezw.    ein besseres  Festklemmen in der     Lagerung    zu erzielen.  



  Es ist ferner noch bei einer andern Aus  führungsform eines     Gassengbrenners    be  kannt, die     Gasaustrittskanäle    so anzubringen,  dass deren Achsrichtungen den Fadenlauf  entgegengesetzt. zu seiner     Bewegungsrichtung     schneiden.  



  Ein grosser     Nachteil    aller bekannten Ein  richtungen besteht auch darin, dass die     Seng-          flammen    sehr leicht infolge des Luftzuges,  den der schnell durcheilende Faden     hervor-          ruft,    abreissen können.  



  Ein anderer     Nachteil    ist der, dass die       Sengwirkung    bei den bekannten Einrichtun-    gen     ungefähr        dort        aufhört,    wo sich die  letzten     Sengflammen        befinden.    Es ist so  keine Möglichkeit gegeben,     da.ss    sich ausser  halb des Bereiches der     Gasaustrittsöffnungen.     also der     Sengflammen,    noch eine     ruhige          Nachsengung    entwickeln kann.

   Ein Haupt  nachteil ist dann noch der, dass es bei keinem  der bekannten     Gassengbrennern    möglich ist,       unmittelbar    im Bereich des Fadenaustritts  aus dem     Sengbrenner    eine     Fadenverlegungs-          einrichtung    nach Art einer Schlitztrommel  oder     dergl.    anzubringen. Das ist deshalb  nicht möglich, weil für die dafür notwendige  Fadenbeweglichkeit     innerhalb    des Faden  austrittsbereiches keine     entsprechenden    Vor  kehrungen getroffen sind.

   Zudem ist es bei  den bekannten     Einrichtungen    unvermeidbar,  dass Aschenrückstände in die     Fadenver-          legungsmittel    mit hineingerissen werden     und     so auf den Wickel gelangen.  



  Um überhaupt das Herumfliegen oder  Ausstossen feiner     Aschenrückstände    zu ver  meiden, ist bei den     bekannten        Einrichtungen     dort, wo der     Fadenaustritt    beim     Gasseng-          brenner    ist, überall eine Abdeckung in  irgendeiner Form vorgesehen. Eine solche  Abdeckung, wie sie nun auch beschaffen sein  möge, wirkt immer störend in der Bedienung  und in der Kontrolle des     Sengvorganges.     



  Alle diese Nachteile sollen nun dadurch  beseitigt werden, dass der Vorgang des     Sen-          gens    bei der     erfindungsgemässen    Vorrichtung  anders gestaltet wird, als bei den bekannten  Ausführungen.  



  Die vorliegende Erfindung ist     eine    Vor  richtung zum Sengen von endlos     durch-          laufenden    Fäden, bei welcher der     Sengraum     und die     Gasverteilerkammer    durch zwei  aneinander anliegende, Hohlräume     ein-          schliessende,        symmetrische        Brennerteile    ge  bildet werden, und die     Brennerteile    mit die       Gasverteilerkammer        bildenden        Aussparungen     versehen sind,

   die durch Bohrungen mit  durch     Schlitzplatten    abgedeckten     Aussparun-          gen    verbunden sind, welche Schlitzplatten  im obern Teil,     und    zwar     unterhalb    eines an  den     Sengraum    sich     anschliessenden,        trichter-          artigen        Verlängerungsschachtes    keine Gas-           austrittsöffnungen    aufweisen,

   im untern Teil  aber an ihrem innern Rande mit schräg zur       Fadenlaufrichtung    gerichteten     Gasaustritts-          schlitzen    versehen sind, wobei die Auflage  flächen für die     Schlitzplatten    so gestaltet  sind, dass die Schlitzplatten nach aussen und  auch in der     Fadenlaufrichtung    zusammen  rücken.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, und  zwar in       Fig.    1     eine    Stirnansicht des     Gasseng-          brenners,          Fig.    2 eine Seitenansicht der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Stirnansicht des die     Seng-          kammer    umschliessenden     Brennerkörpers,          Fig.    4 ein     Querschnitt    nach     -.-B    der       Fig.    3,

         Fig.    5 die perspektivische Ansicht einer  die     Sengbrennerschlitze    aufweisenden Ab  deckplatte zur seitlichen     Begrenzung    des       Sengraumes,          Fig.    6 eine Stirnansicht der     Fig.    5, um  die Schrägstellung der     Brennerschlitze    zu  zeigen,       Fig.    7 die     perspektivische    Draufsicht der  Hälfte des aus zwei Teilen bestehenden       Brennerkörpers.     



  Das     Aussengehäuse    1 des     Gassengbrenners     ist dort, wo der Faden den Brenner verlässt,  schachtartig nach oben erweitert und im Teil  1' nach rechts und links ausgeweitet, um  genügend Raum für eine     Fadenchangierung     zu schaffen. Die schachtartige Verlängerung  ist aber auch nach rückwärts bei 1" erweitert,  um für die Bewegung des Fadens entspre  chend dem wachsenden     Wickelkörperdurch-          messer    genügend Raum zu schaffen. Anstatt  nach rückwärts kann aber auch die obere  Ausweitung 1" nach vorn ausladen, wenn  sich der Wickelkörper dementsprechend auf  bauen soll.

   Das Gehäuse 1 ist auf der Stirn  seite offen und wird durch den herunter  klappbaren Deckel 2 verschlossen, der um  den Zapfen 3 schwenkbar ist. Bei 4 ist ein       Fadeneinlegeschlitz    vorgesehen, von wo aus  der durcheilende Faden über die Rolle 5  durch den Brenner nach der Öse 6 geführt    wird. Der Deckel 2     wird    durch die Schnapp  feder 7 in seiner     Schlusslage    gesichert. Der  eigentliche Brenner besteht aus den beiden  länglichen Teilen 8, 8', die längsverlaufende       Aussparungen    9 aufweisen.

   Durch Zusam  menlegen der beiden Teile 8, 8' entsteht dann  die     Gasverteilerkammer    10, in die durch das  Rohr 11 das zum Sengen nötige Gas     eintritt.     Nach der     Stirnseite    der     Teile    8, 8' zu     sind     weitere längsverlaufende     Aussparungen    12  vorgesehen, die mit dem Raum 10 durch die  Bohrungen 13 in     Verbindung    stehen. Die  Aussparungen 12 werden durch die Platten  14 abgedeckt, die in den     Fig.    5 und 6 noch  einmal deutlicher zu sehen sind.

   Die Platten  14 weisen an dem nach dem Innern zugekehr  ten Rande die     Gasaustrittsschlitze    15     auf,     die, wenn man von der     Fadenlaufrichtung     ausgeht, schräg zur     Fadenlaufrichtung    hin  gerichtet sind     (Fig.    6).

   In der Fadenlauf  richtung ist über dem letzten     Brennerschlitz     15, der durch     die    Platten 14 begrenzte     Seng-          schacht    noch,     wie    durch 16 angedeutet ist,  verlängert, um einen düsenlosen     Nachseng-          raum    zu schaffen, in den hinein sich die       Sengflammensäule    verlängern kann. Un  mittelbar über dem durch die     Brennerteile    8,  8' gebildeten     Brennerkörper    befindet sich die       Absaugstelle    17.  



  Ist der     Gassengbrenner    so beschaffen,  dann wirken die     Sengflammen    im fortschrei  tenden Zuge nach der     Fadenausgangsseite    zu  immer näher an den Faden heran. Die     Sengung     wird dann eine sukzessiv sich steigernde,     und     in der     Verlängerung    16 kann dann     ein     ruhiges Nachsengen     stattfinden.    Da unmittel  bar über dem     Brennkörper    8, 8' die Ab  sa.ugung durch den Stutzen 17     stattfindet,     so wird oberhalb der     Absaugungszone    ein  wirbelloser     Raum    geschaffen,

   von dem aus  etwa noch abfallende oder an der Faden  führung 6 abgestreifte     Ascherückstände    nach  unten in die     Absaugung    17 gezogen werden.  Die Reinigung der     Sengkammer    ist leicht  möglich, weil man von     aussen    her überall an  die Wandflächen der     Abdeckplatten    14       herangelangen    kann. Durch die in der Faden  laufrichtung weisenden     Brennerschlitze    15      wird der Faden sanft weitergezogen     bezw.     -getragen.

   Durch die in der     Abdeckplatte    2  vorgesehenen     Luftzuführungslöcher    18 wird  die für die     Sengflammen    nötige Luftzufuhr  gesichert.  



  Die Auflageflächen für die Platten 14       sind    so beschaffen, dass die     Platten    nach  ihrer     Anbringung    im     Sengraum        sehwalben-          schwa.nzartig    angeordnet sind. Der     Sengraum     weist demnach, im     Querschnitt    gesehen, eine       schwalbenschwanzförmige    Raumgestaltung  auf.

   Die Auflageflächen für die Platten 14  sind weiter so gestaltet, dass die Platten     im     obern     Teil    näher aneinander gerückt er  scheinen, als im     untern    Teil des     Sengraumes.     Der     schwalbenschwanzförmige        Querschnitt     des     Sengraumes    verengert sich also in der       Bewegungsrichtung        des    durcheilenden Fa  dens mehr und mehr.  



  Auf diese Weise wird nicht nur eine Art  Drosselung der Heizgase erzielt, sondern die       Sengflammen    werden nach dem Ausgang des  Brenners zu immer näher an den durcheilen  den Faden herangebracht. Die     Sengflammen     sind an sich, da die     Brenngaszuführung    von  einer gemeinsamen     Gasverteilungskammer     aus erfolgt, gleich lang.  



  Der an seinem Ausgang sich     trichterartig     erweiternde Verlängerungsschacht kann als  getrennter, auf das Aussengehäuse 1     aufsetz-          barer    Teil ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Sengen von endlos durchlaufenden Fäden, bei welcher der Seng- raum und die Gasverteilerkammer durch zwei aneinander anliegende, Hohlräume ein schliessende, symmetrische Brennerteile ge bildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerteile (8, 8') mit die Gasverteiler kammer (10) bildenden Aussparungen (9) versehen sind, die durch Bohrungen (13) mit durch Schlitzplatten (14) abgedeckten Aus sparungen (12) verbunden sind, welche Schlitzplatten (14) im obern Teil, und zwar unterhalb eines an den Sengraum sich an schliessenden,
    trichterartigen Verlängerungs schachtes keine Gasaustrittsöffnungen auf weisen, im untern Teil aber an ihrem innern Rande mit schräg zur Fadenlaufrichtung ge- richteten Gasaustrittsschlitzen (15) ver sehen sind, wobei die Auflageflächen für die Schlitzplatten (14) so gestaltet sind, dass die Schlitzplatten nach aussen und such in der Fadenlaufrichtung zusammenrücken. U NTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen über die obern Gasaustrittsöffnungen hinaus sich er streckenden, durch die einander gegenüber stehenden Schlitzplatten begrenzten Nach sengraum, in dem die Sengflammensäule durch den Zug des durcheilenden Fadens nachgezogen wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen über den Bren- nerkörper (8, 8') hinaus nach oben sich er streckenden, an seinem Ausgang entspre chend der Fadenbewegungsgrenze einer Fadenverlegungseinrichtung trichterartig erweiterten Verlängerungsschacht, der oben offen ist und unmittelbar über dem Ende des Brennerkörpers eine Absaug- stelle aufweist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an seinem Ausgang trichterartig sich erweiternde Verlängerungsschacht ein getrennter, auf das Aussengehäuse (1) aufsetzbarer Teil ist.
CH200037D 1937-05-04 1937-05-04 Vorrichtung zum Sengen von endlos durchlaufenden Fäden. CH200037A (de)

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