CH199849A - Verfahren zur Herstellung einer aus einer Metallscheibe, einem ringförmigen Schleifmittelträger aus Kunstharz und dem Schleifmittel bestehenden Schleifscheibe und nach diesem Verfahren hergestellte Schleifscheibe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer aus einer Metallscheibe, einem ringförmigen Schleifmittelträger aus Kunstharz und dem Schleifmittel bestehenden Schleifscheibe und nach diesem Verfahren hergestellte Schleifscheibe.

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CH199849A
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Sohn Ernst Winter
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Winter & Sohn Ernst
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  Verfahren zur Herstellung einer aus einer Metallscheibe, einem ringförmigen       Schleifmittelträger    aus Kunstharz und dem Schleifmittel bestehenden Schleifscheibe  und nach diesem Verfahren hergestellte Schleifscheibe.    Es sind Schleifscheiben bekannt, bei denen  ein das Schleifmittel, z. B.     Diamantstaub    tra  gender Ring aus Kunstharz mit einer Metall  scheibe verbunden ist.

   Derartige Schleifringe  werden     vorzugsweise    in der Weise herge  stellt und mit einer Metallscheibe verbunden,  dass die plastische oder pulverförmige     blasse     des     Schleifmittelträgers    in eine ringförmige  Vertiefung der     Metallsebeibe    eingefüllt und  dann das aus     Kunstharzring    und Metallscheibe  gebildete Aggregat, gegebenenfalls nach Bei  fügung von Härtemitteln, erhitzt und einem  hohen Druck ausgesetzt wird. Nach erfolgter  Härtung der     Kunstharzmasse    lässt man das  Aggregat erkalten.  



  Es hat sich gezeigt, dass infolge der sehr  verschiedenen Beschaffenheit der Metallscheibe  und des     Kunstharzringes,    letzterer sich bei  der     Erkaltung    stärker zusammenzieht, als  die     Metallseheibe    und der dadurch entstehende  Schrumpfdruck so stark werden     Faun,    dass    an der fertiggestellten Schleifscheibe bei deren  Benutzung sehr oft ein Platzen des Kunst  harzringes eintritt.  



  Um diesen Übelstand zu beseitigen, hatte  man bisher den Schleifring, gegebenenfalls  durch eine Sonderherstellung, in seinem     in-          nern    Durchmesser so gross gemacht, dass er  widerstandslos, mit Schiebesitz, in die Metall  scheibe eingesetzt werden konnte und dann  hat man ihn durch besondere mechanische  Befestigungsmittel (Nägel, Stifte, Keile,       Schrauben    und     dergl.)    und durch     Anwendung     von Kitten oder Klebemitteln mit einer Me  tallscheibe verbunden.  



  Die Notwendigkeit einer solchen Befesti  gung bedingte nicht nur einen erheblichen  Aufwand an Zeit; Arbeit und Material, son  dern auch eine solche Inanspruchnahme des       Schleifring-Querschnittes,    dass im Schleifring  seine Haltbarkeit gefährdende Spannungen       verursacht    werden.     konnten.         Die geschilderten Nachteile werden nach  dem erfindungsgemässen Verfahren zur Her  stellung einer aus einer Metallscheibe, einem  ringförmigen     Schleifmittelträger    aus Kunst  harz und dem Schleifmittel bestehenden Schleif  scheibe beseitigt.  



  Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus,  dass an der     Metallsoheibe    der innere Begren  zungsrand einer     ringförmigen    Vertiefung in  Segmente aufgeteilt wird, pulverförmiges  Kunstharz in die Vertiefung eingefüllt und  unter Druck und Hitze     gehärtet    wird, wobei  das Kunstharz in die zwischen den Segmen  ten vorhandenen Lücken eindringt, und dass  die     Kunstharzmasse    dann erkalten gelassen  wird, und ferner, dass die Segmente so be  messen werden,

   dass sie sowohl beim     Här-          tungsvorgang    als auch beim     Erkaltungavor-          gang    des     Schleifmittelträgers    dem radial nach  innen gerichteten Schrumpfungsdruck des  entstehenden     Kunstharzringes    nachgeben.  



  Dadurch, dass das in Pulverform in die  Vertiefung eingebrachte Kunstharz auch in  den Lücken zwischen den Segmenten befestigt  wird, wird eine sichere Verbindung zwischen  der Metallscheibe und dem     Sehleifmittelträger     herbeigeführt. Eine besondere Ausführung der       Erfindung    besteht darin, dass genannte Lücken  einen     Schwalbenschwanzquerschnittaufweisen,     mit von der stirnseitigen Fläche einwärts ge  richteter Erweiterung, wodurch der Schleifring  noch     besonders    gegen eine Verschiebung in       achsialer    Richtung gesichert wird, was bisher  durch die oben erwähnte Anwendung von  Kitt- und Klebemassen erzielt werden musste.  



  Auf der Zeichnung ist die ebenfalls Er  findungsgegenstand bildende Schleifscheibe in  einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine teilweise abgebrochene Stirn  ansicht einer nach dem Verfahren gefertigten  Schleifscheibe.  



       Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie       A-B-C    der     Fig.    1.  



  In beispielsweiser Ausübung des erfin  dungsgemässen Verfahrens wird in einer Me  tallscheibe 1 eine ringförmige Vertiefung 2  angebracht und der innere Begrenzungsrand    dieser Vertiefung in einzelne Segmente 5 un  terteilt. In dieser Vertiefung wird der das  Schleifmittel, z. B.     Diamantstaub    3 tragende  Schleifring 4 gebildet, indem zunächst pulver  förmiges     ungehärtetes    Kunstharz in die Ver  tiefung 2 eingefüllt, festgestampft und mit  einer dünnen Auflage des Schleifmittels 3  versehen wird.

   Dann wird dieses, aus der  Metallscheibe 1 und dem     Kunstharzring    4  bestehende Aggregat, gegebenenfalls nach  Hinzufügung eines Härtemittels, erhitzt und  in einer passenden Form einer Pressung     un-          terworfen,    wobei die den Ring 4 bildende  Masse     gehärtet    wird.  



  Während des     Härtungsvorganges    zieht  sich das Kunstharz mehr zusammen, als die  aus Metall, z. B. einem schwach elastischen  Metall wie     Duralumin,    bestehende Scheibe 1,  so dass der innere Durchmesser des Kunst  harzringes 4 die Tendenz hat, kleiner zu  werden, als der dagegen anliegende innere  Durchmesser der Vertiefung 2. Es entsteht  also hier ein radial nach innen gerichteter       Schrumpfungsdruck.     



  Die zwischen den Lücken verbleibenden  Segmente 5 des Randes der Vertiefung 2 sind  so bemessen, dass sie dem Schrumpfungs  druck des Ringes<B>4</B> nachgeben können, der  sowohl bei dem     vorerwähnten    Härtevorgang  als auch bei dem sich daran anschliessenden       Erkaltungsvorgang        entsteht.     



  Bei dem     Härtungavorgang    dringt die Kunst  harzmasse in die zwischen den Segmenten 5  vorhandenen Lücken 6 ein und wird darin       unverrückbar    festgelegt.  



  Nach erfolgter Härtung des Ringes 4 un  ter Hitze und Druck und der darauffolgen  den     Erkaltung    ist die Schleifscheibe gebrauchs  fertig.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Aus  führungsform zeichnet sich noch dadurch aus,  dass auch der äussere Umfang 7 der Scheibe  1 in seinem Querschnitt so gestaltet ist, dass  er hinsichtlich seines Durchmessers bei einem  bestimmten Druck elastisch nachgeben kann.  Dadurch dehnt er sich bei dem     Härtungs-          vorgang    etwas aus, um dann entsprechend  der Schrumpfung des Ringes 4 sich wieder      um soviel zusammenzuziehen, dass auch am  äussern Umfang des Schleifringes eine fugen  lose, feste Verbindung desselben mit der  Scheibe 1 eintritt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung eines aus einer Metallscheibe, einem ringförmigen Schleif mittelträger aus Kunstharz und dem Schleif mittel bestehenden Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass an der Metallscheibe (1) der innere Begrenzungsrand einer ring förmigen Vertiefung (2) in Segmente (5) aufgeteilt wird, pulverförmiges Kunstharz in die Vertiefung eingefüllt und unter Druck und Hitze gehärtet wird, wobei das Kunstharz in die zwischen den Seg menten (5) vorhandenen Lücken eindringt, und dass die Kunstharzmasse dann erkal ten gelassen wird, und ferner, dass die Seg mente (5) so bemessen werden,
    dass sie so wohl beim Härtungavorgang als auch beim Erkaltungsvorgang des Schleifmittelträgers dem radial nach innen gerichteten Schrump fungsdruck des entstehenden Kunstharz ringes (4) nachgeben. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellte Schleifscheibe, die aus einer Metallscheibe, einem ringförmi gen Schleifmittelträger aus Kunstharz so wie dem Schleifmittel besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheibe eine ringförmige Vertiefung aufweist, deren in nerer Begrenzungsrand in Segmente auf geteilt ist zwecks Bildung von Lücken zur Aufnahme vorn Schleifmittelträgermasse. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der die ringförmige Vertiefung umgrenzende äussere Umfangs kranz (7) der Metallscheibe (1) so bemes sen wird, dass er beim Härtungsvorgang des Kunstharzringes elastisch nachgibt und beim Erkaltungsvorgang des Kunstharz ringes sich entsprechend dessen Schrump fung zusammenzieht. 2. Schleifscheibe nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den Segmenten (5) vorhandenen Lücken (6), welche zur Aufnahme des Kunstharzes dienen, einen Schwalbenschwanzquerschnitt aufweisen, mit von der stirnseitigen Fläche einwärts gerichteter Erweiterung.
CH199849D 1937-06-09 1937-07-06 Verfahren zur Herstellung einer aus einer Metallscheibe, einem ringförmigen Schleifmittelträger aus Kunstharz und dem Schleifmittel bestehenden Schleifscheibe und nach diesem Verfahren hergestellte Schleifscheibe. CH199849A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139770B (de) * 1958-12-02 1962-11-15 Werner Osenberg Dr Ing Mehrschichtig aufgebauter Schleifkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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