DE580331C - Gewehrschaft und Kolben - Google Patents

Gewehrschaft und Kolben

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DE580331C
DE580331C DEC44523D DEC0044523D DE580331C DE 580331 C DE580331 C DE 580331C DE C44523 D DEC44523 D DE C44523D DE C0044523 D DEC0044523 D DE C0044523D DE 580331 C DE580331 C DE 580331C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/18Butts; Butt plates; Stocks characterised by the material used

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Gewehrschaft und Kolben Bekannt sind Gewehrschaft und Kolben aus hochwertigem Holz, beispielsweise Nußbaumholz, das einer besonders sorgfältigen und lang andauernden Behandlung unterworfen werden muß, um es für den Verwendungszweck geeignet zu machen. Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß Holz immer arbeitet und eine gewisse Empfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse aufweist.
  • Es ist ferner bekannt, Gewehrschäfte und Kolben aus solchenplastischen Massen anzufertigen, die nach einmal abgeschlossenem Formprozeß nicht nachträglich noch beliebig oft verformbar sind.
  • Es ist allgemein wünschenswert, einen Schaft und Kolben an die Körperform des Schützen anzupassen. Aus diesem Grunde hat man bisher entweder den Schaft und Kolben nach Maß gearbeitet oder Vorrichtungen verwendet, mit deren Hilfeeine nachträgliche Verstellmöglichkeit in gewissen Grenzen erreicht wurde. Diese mechanische', Verstelleinrichtungen sind aber kompliziert, beschränkt in der Verstellmöglichkeit und schwächen die Festigkeit des Kolbens b@zw. des Schaftes.
  • Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß als Werkstoff für ,Schaft und Kolben solche plastischen Massen. Anwendung finden, die nach abgeschlossenem Formprozeß nachträglich noch beliebig oft verformbar sind. Im Normalzustand sind die,erfindungsgenzäß verwendeten Werkstoffe fest und unbrennbar, eine Verformbarkeit tritt erst bei einer Temperatur von etwa ioo° C auf, so daß also die normale Handwärme und normale Außentemperatur keinen Einfluß auf die Festigkeit haben. Als solcher Werkstoff kann beispielsweise Acetatcelluloid oder ähnliche Cellulose als Grundstoff enthaltende Massenoder auch Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukte Verwendung finden. Es können auch Mischungen solcher verschiedenen Stoffe gegebenenfalls unter Zusetzung von Füllmitteln, die auch den Einzelstoffen: zugefügt werden können, verwendet werden. Es können auch verschiedene Schichten übereinander angeordnet werden, z. B. kann der Grundkörp-er aus einem Stoff 'bestehen, der Zegen mechanische Beanspruchungen fest ist, aber vielleicht weniger Witterungseinflüssen: widersteht, während die Außenschicht in dieser Hinsicht allen Anforderungen genügt. Als Grundkörper können aber auch Körper höherer Festigkeit ,dienen, die so eingebettet sind, daß die :erfindungsgemäße Hüllmasse eine Verformung des Schaftes und Kolbens entsprechend der Körperform des Schützen gestattet.
  • nie gemäß der Erfindung in Betracht kommenden Massen sind dem Holz gegenüber unempfindlich gegen Witterungseinflüsseund leichter zu verarbeiten. Die Herstellung kann ohne Materialabfall z. B. im einfachen Preß-oder Blasverfähren, gegebenenfalls ,auch durch Guß in Formen erfolgen. Die Materialkosten sind gering, so daß sich das Erzeugnis auch insbesondere mit Rücksicht auf die kurze Herstellungszeit wesentlich verbilligt. Bei Anwendung von: Acetatcelluloid wird die Formänderung durch eine Wärmebehandlung ermöglicht, indem beispielsweise um die Stelle, an welcher die Biegung oder Verdrehung des Schaftes oder des Kolbens vorgenommen werden soll, eine Gummimanschette über den Kolben, gezogen wird, in die Dampf eingelassen wird. Durch den Dampf wird das Material des Kolbens oder Schaftes so weit erwärmt, daß es sich verformen läßt. Da die Temperatur des Dampfes nur innerhalb geringer Grenzen schwankt und leicht zu ermitteln ist, stellt sieh Dampf als ein. besonders geeignetes Mittel für den vorliegenden Zweck dar. Eine Überhitzung öder ein Verbrennen ist ausgeschlossen. Naturgemäß kann aber auch gegebenenfalls statt Dampf fein. anderes Mittel bzw. eine andere Wärmequelle, wie z. B. Elektrizität, Heißwasser o. dgl., Anwendung finden.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein Gewehrkolben dargestellt, an dem eine Anwärmevorrchtung an einer zu verformenden Stelle des Schaftes angebracht ist. An der Gummimanschettea, die an beiden Seiten mit-Hilfe von Schellen o. dgl. bei Ir abgedichtet wird, ist sein Ein- und Auslaßstutzen c, d vorgesehen, durch den der Dampf zu- bzw. abgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Gewehrschaft und Kolben, der an die Körperform des Schützen angepaßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß per aus einer im erwärmten Zustand beliebig oft verformbaren, im Normalzustand festen, unbrennbaren Masse besteht. z. Gewehrschaft und Kolben nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß in Schaft und Kolben in an sich 'bekannter Weise Grundkörper höherer Festigkeit so eingebettet sind, daß die nach Anspruch i ausgeführte Hüllmasse eine Verformung des Schaftes und Kolbens entsprechend der Körperform des Schützen gestattet.
DEC44523D 1931-03-13 1931-03-13 Gewehrschaft und Kolben Expired DE580331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034069B (de) * 1954-03-08 1958-07-10 Raschig Gmbh Dr F Gewehr- und Waffenschaefte aus Pressmasse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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