CH199737A - Mauerdübel. - Google Patents
Mauerdübel.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
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Description
Hauerdübel. Die Erfindung bezieht :sich auf einen Mauerdübel, .der aus einem Stück Metall blech geformt ist. Es ist bekannt, Mauerdübel aus zwei Blechhälften, die durch Falzung miteinander verbunden sind, herzustellen. In die beiden Blechhälften wird bei den bekann ten Dübeln. vorher Gewinde eingedrückt, in welches,die Schraube eingedreht wird. Dübel dieser Art werden zumeist in die Wand ein gegipst oder einzementiert. Solche Dübel fallen nicht unter die Gruppe der Spreiz- dübel.
Es ist auch bereits vorgeschlagen wor den, Spreizdübel aus Metall aufzubauen, und zwar unter Verwendung eines in die Dübel hülse einziehbaren Konuskörpers, der den Dübel am untern Ende spreizt, ohne dass auf irgend einer andern Stelle der Dübel einen Halt im Mauerloch findet.
Es ist an sich nicht neu, in einer aus Blech hergestellten Metallhülse einen Faser stoffdübel unterzubringen, um den Faser stoff durch die Metallblechumhüllung zu versteifen. Die Spreizung des Dübels erfolgt bei dieser Art ausschliesslich durch den Faserstoff, in welchen die Schraube ein gedreht wird.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, einen Dübel zu schaffen, der nur aus Metall blech besteht und beim Eindrehen der ,Schraube sich gleichmässig dehnt und sauf diese Weise auf seiner ganzen Länge gegen die Lochwandung in der Mauer gedrückt wird und ausserdem sich an seinem untern Ende spreizt.
Der Dübel nach der Erfindung ist mit nach innen gedrückten Längsrippen aus gerüstet. Als Werkstoff wird vorzugsweise Aluminiumblech verwendet, es kann jedoch auch irgend ein anderes Metall oder eine Metallegierung benutzt werden, .die weicher ist als der Werkstoff der einzudrehenden Schraube, z. B. Eisen.
Ein Dübel soll, um einen festen Halt in einem zylindrischen Loch in der Wand zu finden, auf seiner ganzen Länge gleich mässig zylindrisch sein. Eine Holzschraube hingegen läuft :spitz oder konisch zu, es ist daher bei Verwendung einer solchen erfor derlich, um eine gleichmässige Dehnung des Dübels bezw. eine besonders starke Sprei zung am Ende des Dübels in der Mauerloch tiefe hervorzurufen, für eine Anreicherung des Werkstoffes im Dübel zu sorgen an der Stelle,
wo der sich verjüngende Teil der Holzschraube mit dem Dübel in Eingriff kommt und infolge der Verjüngung nicht mehr die gleiche Dehnung hervorrufen würde. Eine solche Anreicherung an Werk stoff erfolgt nach der Erfindung durch in den Dübelhohlraum hineinragende Lappen, die, aus einem Stück mit den Dübelschenkeln bestehend, von dieser nach innen zu abgebo gen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das ausgestanzte Blechblankett, aus welchem der Dübel geformt wird; Fig. 2 ist eine Ansicht des fertigen Dübels; Fig. 3 iet eine Ansicht auf das offene Dübelende; Fig. 4 ist ein Schnitt in Linie IV-IV der Fig. 2;
Fig. 5 ist ein Schnitt in Linie V-V der Fig. 2.
Der Dübel besteht aus den beiden Blech schenkeln 1 und 2, die bei 3 zusammen hängen und aus einem Stück Blech gestanzt werden. Die beiden Schenkel 1 und 2 erhalten eine entsprechende Hohlform und werden um das Verbindungsstück 3 gegeneinander ge bogen, so dass eine am untern Ende geschlos sene Dübelhülse entsteht. Die \Verbindung der leiden Schenkel 1 und 2 erfolgt durch Fal- zung 4, 5, wie es aus der Fig. 4 hervorgeht.
Bei der Formung des Dübels werden nun gleichzeitig Rippen 6 und 7 nach innen ge drückt, wie es die Fig. 4 und 5 zeigen. Auch die Falze 4 und 5 sind !mach innen, das heisst nach der Längsmittelachse des Dübels zu gedrückt.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, hat das Blankett besondere Ansätze 8 und 9, die in der Nähe des geschlossenen Endes des Dübels liegen. Bei der Formung es Dübels bilden diese beiden Ansätze 8 und 9 die in den Hohlraum des Dübels hineinragenden Lap- pen, wie es die Fig. 3, 4 und 5 zeigen. An der Stelle, wo sieh die Lappen befinden, hört die Falzverbindung auf.
Die Ränder, die als Falze geformt sind, ragen jedoch, wie die Fig. 5 zeigt, ebenfalls rippenförmig in den Dübel hinein. Das offene Ende des Dübels ist mit einem Randflansch 10 versehen, der aus zwei getrennten Hälften besteht, von denen jede einem Spreizschenkel zugehört. Bei den bisher bekannten Dübeln mit einem Rand flansch bestand dieser aus einem ununter brochenen Kreisring,
der eine Spreizung des an der Mauerlochmündung liegenden Dübel endes verhinderte. Bei Metalldübeln aus einem Stück Blech befand sich die Biegungs- stelle stets an der Mauerlochmündung, wäh rend die Biegungsstelle 3 beim dargestellten Dübel in der Mauerlochtiefe liegt.
Es ist auf diese Weise möglich; den Randflansch aus zwei getrennten Hälften herzustellen, wo durch die Spreizung des Dübels nicht behindert wird.
Beim Eindrehen der Holzschraube schnei det dieses Gewinde in die vorspringenden Rippen 6, 7 bezw. die vorspringenden Falze 4, 5 ein, wodurch eine gleichmässige Deh- nung des Dübels auf seiner ganzen Inge er folgt.
Das sich verjüngende Schraubenende kommt beim weiteren Eindrehen der Schraube in den Dübelhohlraum, in welchen die bei den Lappen 8, 9 hineinragen. Die Lappen werden von der eindringenden Schraube zur Seite gedrückt, und durch die Anreicherung des Werkstoffes an dieser Stelle erfolgt zu mindest eine gleiche Spreizung wie an den vorhergehenden Stellen, trotzdem die Holz- schraube spitz konisch zuläuft.
Die Abmes sungen der Lappen können jedoch derart sein, dass die Spreizung an dieser Stelle noch etwas grösser ist als auf der übrigen Länge des Dübels, um den Dübel in der Tiefe des Mauerloches besonders festzulegen, z. B. in dem die Lappen über die Längsmittelachse des Dübels hinausragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus einem Stück Metallblech geformter Mauerdübel mit zwei durch Falzung mitein- en.der verbundenen Schenkeln, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dübel nach innen ge drückte Längsrippen (6, 7) aufweist, und nach dem der Mauerlochmündung abge wandten Ende zu mit in den Dübelhohlraum hineinragenden Lappen (8, 9) versehen ist, die, aus einem Stück mit den Dübelschenkeln (1, 2) bestehend, vom diesen nach innen zu abgebogen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Mauerdübel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs- falze (4; 5) .der Dübelschenkel (1, 2) nach innen zu ragende Rippen bilden. 2. Mauerdübel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die nach innen gebogenen Lappen (8, 9) über die Längsmittelachse des Dübels hinausragen. B.Mauerdübel nach Patentanspruch und U n- teransprücUen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Randflansch aus zwei ge trennten Hälften, von denen jede einem Schenkel zugehört.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199737T | 1937-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199737A true CH199737A (de) | 1938-09-15 |
Family
ID=4441969
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|---|---|---|---|
| CH199737D CH199737A (de) | 1937-11-06 | 1937-11-06 | Mauerdübel. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH199737A (de) |
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1937
- 1937-11-06 CH CH199737D patent/CH199737A/de unknown
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