CH199699A - Isolierkörper aus Glasgespinst. - Google Patents

Isolierkörper aus Glasgespinst.

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CH199699A
CH199699A CH199699DA CH199699A CH 199699 A CH199699 A CH 199699A CH 199699D A CH199699D A CH 199699DA CH 199699 A CH199699 A CH 199699A
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CH
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Inventor
Oscar Gossler Glasgesp Haftung
Original Assignee
Oscar Gossler Glasgespinstfabr
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Description


  Isolierkörper aus Glasgespinst.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine.       Isolierkörper    aus Glasgespinst, der sich da  durch auszeichnet, dass er abwechselnd aus  Schichten von langfaserigem Glasgespinst  und Schichten von feinfaseriger, filzartiger  Glaswolle besteht. Die Schichten können nach  einer besonderen Ausführungsform der vor  liegenden Erfindung gegeneinander ver  schiebbar sein. Zu diesem Zweck können sie  zum Beispiel durch eine lose     Versteppung     miteinander verbunden werden, die das Ver  schieben der einzelnen Schichten gegenein  ander praktisch nicht hindert. Zweckmässig  bestehen die zwei     äussern    Schichten des Glas  gespinstkörpers aus langfaserigem Glas  gespinst.

   Die Oberfläche des Glasgespinst  körpers kann an einer oder an beiden Haupt  seiten mit einer nachgiebigen, nicht brüchigen       Klebstoffschicht    versehen oder mit einer Auf  lage aus Papier, Pappe,     Textilstoffen,    Me  tallfolie,     Metalldrahtgewebe    oder dergleichen  durch     Verklebung,    Versteppen oder der  gleichen verbunden sein.    Relativ starre Isolierkörper kann man da  durch erhalten, dass die     Glasgespinstfäden     mittels Klebe- oder Bindemitteln zu einem  relativ starren Körper verklebt oder ver  kittet werden.  



  In der     Zeichnung    ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise veran  schaulicht.  



       Fig.    1 ist     ein    senkrechter Längsschnitt in  Richtung     I-I    nach     Fig.    2 durch den     Isolier-          körper;          Fig.    2 zeigt den Isolierkörper nach     Fig.    1  in Aufsicht.  



  Die Herstellung der Schicht aus lang  faserigem Glasgespinst kann beispielsweise  dadurch erfolgen, dass langfaseriges Glas  gespinst, das beispielsweise durch Ausziehen  eines Fadens von der schmelzflüssigen Glas  masse mittels     Spinntrommeln    oder     dergl.    in  praktisch endloser Länge gewonnen wird, zu  Schleiern oder Schichten von einer Stärke von  beispielsweise 2 bis 10 mm durch     Ausein-          anderzupfen    ausgebreitet wird. Eine der-      artige Schicht aus langfaserigem Glas  gespinst ist in der Zeichnung mit 1 bezeich  net.

   Auf diese Schicht 1 ist eine Schicht 2  aus feinfaseriger     Glasgespinstwolle    gebracht,  die zum Beispiel erhalten wird, wenn man  einen schmelzflüssigen Glasstrahl verstäubt;  dadurch entsteht ein     woll-    oder filzartiges  Erzeugnis, dessen Fasern eine sehr geringe  Stärke von beispielsweise 0,018 mm auf  weisen, wobei die Fäserchen regellos nach  allen Richtungen gelagert und ineinander  verfilzt sind.  



  Auf diese Schicht 2 aus Glasgespinst  wolle ist eine weitere Schicht 3 entsprechend  der Schicht 1 aus langfaserigem Glasgespinst  gebracht, und als Auflage auf die Schicht 3  ist, wie in der Zeichnung dargestellt, z. B.  eine Schicht Wellpappe 4 gelegt.  



  Die eine oder beide parallel zu den  Schichten verlaufenden Aussenseiten (Haupt  seiten) des     Glasgespinstkörpers    können mit  einer nachgiebigen, nicht brüchigen     Kleb-          stoffsehieht    5 imprägniert sein. Durch Ver  steppen mittels der Fäden 6 wird der     Iso-          lierkörper    zusammengehalten.  



  Statt der Wellpappe können auch andere  geeignete Deckschichten, z. B. aus Textil  stoff, wie Jute oder Wolle, oder aus Papier,  z. B. Hammsicheres Papier,     Asbestpapier,     Kreppapier oder     Bitumenpapier,    oder aus  Asbestpappe, Metallfolie, Metalldrahtgeflecht,  Metallgewebe oder Mischgewebe, durch     Ver-          sleppen,    Verkleben oder dergleichen mit dem       Glasgespinstkörper    verbunden werden. Der  artige Deckschichten können selbstredend  auch auf beiden Hauptseiten angebracht wer  den. Das Versteppen kann so lose erfolgen,  dass sich die einzelnen Schichten 1, 2, 3 wäh  rend der Umlegung des Isolierkörpers um  runde Körper so verschieben können, dass eine  Faltenbildung nicht eintritt.

   Es lassen sich  aber auch relativ starre     Isolierkörper    er  zielen, z. B.     dadurch,    dass die einzelnen Glas  gespinstfäden gegeneinander noch durch  Tränken mit Kleb- oder Bindemitteln zu  einem relativ starren Körper miteinander  verklebt oder verkittet werden.    Es können auch mehr als drei Schichten  von langfaserigem Glasgespinst und fein  faseriger     Glasgespinstwolle,    z. B. fünf, sieben  oder noch mehr Schichten in wechselnder  Folge angewendet werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass die Isolierkörper  nach der Erfindung, die nicht lediglich aus  langfaserigem Glasgespinst hergestellt wer  den, sondern in wechselnder Folge verschie  denartige Schichten, z. B. im Innern eine  Schicht oder mehrere Schichten aus regellos  verfilzter     Glasgespinstwolle    aufweisen, bes  sere wärmeisolierende Eigenschaften zeigen,  als wenn sie durchgehend aus einer einzigen  Schicht gleichartigen Materials hergestellt  werden.  



  Besonders überraschend war es festzu  stellen, dass     Isolierkörper    nach der vorliegen  den Erfindung ganz vorzüglich gegen Schall  isolieren können. Sie können beispielsweise  zum Bekleiden von Decken, Wänden usw. in  Räumen verwendet werden, wo die Auf  saugung des Schalles erforderlich ist, z. B.  in Konzertsälen, wo sich akustische Schwie  rigkeiten zeigen, in     Telephonzellen,    in Rund  funkräumen usw.

   Sie eignen sich aber auch  ganz vorzüglich zum Bekleiden oder Aus  füllen von     Auspufftöpfen    von     Verbrennungs-          kraftmaschinen,    und es hat sich gezeigt, dass  das Geräusch der     auspuffenden    Verbren  nungsgase praktisch vollständig beseitigt  werden kann, ohne dass ein nachteiliger Ein  fluss auf den Wirkungsgrad der Motoren zu  beobachten ist, etwa durch unerwünschten  Gegendruck, weil die Gase durch die lang  faserigen     Glasgespinstfäden    in Verbindung  mit der sehr feinfaserigen filzartigen Glas  wolle so wiederholt in ihrer Richtung abge  lenkt     und    gehemmt werden, dass der Schall  praktisch verschwindet,

   während ein einen       ungewünschten    Gegendruck erhöhender Wi  derstand überraschenderweise nicht erzielt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isolierkörper aus Glasgespinst, dadurch gekennzeichnet, dass er abwechselnd aus Schichten von langfaserigem Glasgespinst und Schichten von feinfaseriger, filzartiger Glaswolle besteht. UNTERANSPRüCHE 1. Isolierkörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Schichten gegeneinander ver schiebbar sind. 2. Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schichten durch eine feste Versteppung miteinander verbunden sind.
    S. Isolierkörper nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Schichten durch eine lose Versteppung miteinander verbunden sind. 4. Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Glas gespinstkörper an seinen beiden Aussen hauptseiten aus langfaserigem Glas gespinst besteht. 5. Isolierkörper nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten mit einer nach giebigen, nicht brüchigen Klebstoff schicht versehen sind. 6.
    Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten des Glasgespinst- körpers mit einer Auflage aus Papier ver bunden sind. 7. Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten des Glasgespinstkör- pers mit einer Auflage aus Pappe ver bunden sind. B.
    Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten des Glasgespinst körpers mit einer Auflage aus Textilstoff verbunden sind. 9. Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten des Glasgespinst körpers mit einer Auflage aus Metall folie verbunden sind. 10.
    Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine oder beide Aussenhauptseiten des Glasgespinstkör- pers mit einer Auflage aus Metalldraht gewebe verbunden, sind. 11. Isolierkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Glas gespinstfäden mit Kleb- oder Binde mitteln zu einem relativ starren Körper verklebt oder verkittet sind.
CH199699D 1936-12-11 1937-11-04 Isolierkörper aus Glasgespinst. CH199699A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3502323A1 (de) * 1985-01-24 1986-07-24 Hans Wilmsen, Inh. Jörg Wilmsen, 4300 Essen Verwendung von huellen zur befuellung mit ortsschaum und deren anwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3502323A1 (de) * 1985-01-24 1986-07-24 Hans Wilmsen, Inh. Jörg Wilmsen, 4300 Essen Verwendung von huellen zur befuellung mit ortsschaum und deren anwendung

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