AT158336B - Isolierkörper aus Glasgespinst. - Google Patents

Isolierkörper aus Glasgespinst.

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AT158336B
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  Isolierkörper aus Glasgespinst. 



   Die Erfindung betrifft Isolierkörper aus Glasgespinst, die sich dadurch auszeichnen, dass sie abwechselnd aus Schichten von langfasrigem Glasgespinst und Schichten von feinfasriger, filzartiger
Glaswolle bestehen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise im senkrechten Längsschnitt veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt in Richtung 1-1 nach Fig. 2 durch einen Isolierkörper nach der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 zeigt den Isolierkörper nach Fig. 1 in Aufsicht. 



   Die Herstellung der Glasgespinstkörper nach der vorliegenden Erfindung erfolgt derart, dass langfasriges Glasgespinst, das beispielsweise durch Ausziehen eines Fadens von der schmelzflüssigen
Glasmasse mittels Spinntrommeln od. dgl. in praktisch endloser Länge gewonnen wird, zu Schleiern oder Schichten von einer Stärke von beispielsweise 2-10 mm durch Auseinanderzupfen ausgebreitet wird. Ein derartiger Schleier 1 aus langfasrigem Glasgespinst ist in der Zeichnung im Schnitt dar- gestellt. Auf diese Schicht 1 wird eine Schicht 2 aus feinfasriger Glasgespinstwolle gebracht, die z. B. erhalten wird, wenn man einen   schmelzflüssigen   Glasstrahl verstäubt.

   Dadurch entsteht ein woll- oder filzartiges Erzeugnis, dessen Fasern eine sehr geringe Stärke von beispielsweise   0-018 mm   auf- weisen und wobei die Fäserchen regellos nach allen Richtungen gelagert sind. 



   Auf diese Schicht 2 von Glasgespinstwolle wird eine weitere Schicht 3 entsprechend der Schicht 1 aus langfasrigem Glasgespinst gebracht und als Auflage, wie in der Zeichnung dargestellt ist, z. B. eine Schicht Wellpappe   4'auf   den Isolierkörper gelegt. 



   Die   Oberflächen   können beispielsweise mit einer nachgiebigen, nicht   brüchigen   Klebstoffschicht 5 in an sich bekannter Weise imprägniert sein. Durch Versteppen mittels der Fäden 6 wird der Isolier- körper zusammengehalten. 



   Statt der Wellpappe können auch andere geeignete Auflagen, z. B. aus Textilstoffen, aus Jute,
Wolle oder aus Papier, flammsicherem Papier, Asbestpapier, Kreppapier, Bitumenpapier oder Asbestpappe oder Metallfolie, Metalldrahtgeflecht, Metallgewebe oder Mischgewebe durch Versteppen, Ver- kleben od. dgl. in üblicher Weise mit der Glasgespinstschicht verbunden werden. Auch können der- artige Deckschichten auf einer oder auf beiden Seiten angebracht werden. Das Versteppen kann so lose erfolgen, dass sich die einzelnen Schichten   1,   2,3 während der Umlegung um runde Körper so verschieben können, dass eine Faltenbildung nicht eintritt.

   Es lassen sich aber auch starre Isolierkörper erzielen, wobei die einzelnen Fäden gegeneinander noch durch Tränken mit Kleb-oder Bindemitteln in an sich bekannter Weise zu einem starren Körper verklebt oder verkittet werden können. 



   Es können auch mehrere Schichten von langfasrigem Glasgespinst und feinfasriger Glasgespinst- wolle, z. B. fünf, sieben oder mehr Schichten in wechselnder Folge angewendet werden. 



   Es hat sich gezeigt, dass die Isolierkörper nach der Erfindung, die nicht einseitig aus langfasrigem
Glasgespinst hergestellt werden, sondern in wechselnder Folge bzw. im Innern eine Schicht oder mehrere
Schichten aus regellos verfilzter Glasgespinstwolle aufweisen, bessere Wärme isolierende Eigenschaften zeigen, als wenn sie durchgehend aus einer einzigen Schicht hergestellt werden. 



   Die Isolierkörper nach der vorliegenden Erfindung isolieren ganz vorzüglich gegen Schall. Sie können beispielsweise zum Bekleiden von Decken, Wänden usw. in Räumen verwendet werden, wo die Aufsaugung des Schalles erforderlich ist, z. B. in Konzertsälen, wo sich akustische Schwierigkeiten zeigen, in Telephonzellen, in Rundfunkräumen usw.

   Sie eignen sich aber auch ganz vorzüglich zum
Bekleiden oder Ausfüllen von Auspufftöpfen von Verbrennungskraftmaschinen, und es hat sich gezeigt, 

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 dass das Geräusch der auspuffenden Verbrennungsgase praktisch vollständig beseitigt   werden-kawh,   ohne dass ein nachteiliger Einfluss auf den Wirkungsgrad der Motoren zu beobachten ist, etwa durch   unerwünschten   Gegendruck, weil die Gase durch die langfasrigen Glasgespinstfäden in Verbindung mit der sehr feinfasrigen regellosen Glaswolle M wiederholt in ihrer Richtung abgelenkt und gehemmt werden, dass der Schall praktisch verschwindet, während ein den Druck erhöhender Widerstand nicht auftritt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Isolierkörper aus Glasgespinst, dadurch gekennzeichnet, dass sie abwechselnd aus Schichten von langfasrigem Glasgespinst und Schichten von feinfasriger, filzartiger Glaswolle bestehen. EMI2.1
AT158336D 1938-05-14 1938-05-14 Isolierkörper aus Glasgespinst. AT158336B (de)

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