CH198489A - Viertakteinspritzbrennkraftmaschine. - Google Patents

Viertakteinspritzbrennkraftmaschine.

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CH198489A
CH198489A CH198489DA CH198489A CH 198489 A CH198489 A CH 198489A CH 198489D A CH198489D A CH 198489DA CH 198489 A CH198489 A CH 198489A
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CH
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axis
valve
cylinder
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description


      Yiertakteinspritzbr        ennkraftmaschine.       Die     Erfindung    betrifft     eine        im    Viertakt  arbeitende     Einspritzbrennkraftmaschine,    ins  besondere     Dieselmaschine,    bei der     im    Kolben  ein Brennraum angeordnet ist, in den am  Ende des     Verdichtungshubes    der Brennstoff  unmittelbar eingespritzt wird.

   Der     Brenn-          raum    hat die Form eines     Rotationskörpers     und steht durch eine verengte     Öffnung    mit  dem     Zylinderramm    in Verbindung. Am Ende  der Kompression mündet die     Einspritzdüse     in der Achse des Brennraumes in diesen ein.

    Bei dem Verdichtungshub strömt die     Ver-          bren,nungsluft    aus dem Zylinderraum durch  die verengte     Offnung    in den     Brennraum.    Am  Ende der Kompression ist praktisch alle Luft  im Brennraum und führt darin eine Wirbel  bewegung aus, was eine innige Mischung der       Verbrennungsluft    mit     demr    eingespritzten  Brennstoff ermöglicht.  



  Bisher hielt man es zur Sicherung eines  genau     symmetrischen        Strömungsverlaufes    der  Verbrennungsluft für erforderlich, dass die  Achsen der Düse und des     Brennraumes    mit    der     Zylinderachse    zusammenfallen. Ferner  müssen bei schnellaufenden     Maschinen    die       Ventile    einen     verhältnismässig    grossen Durch  gangsquerschnitt freigeben, um einerseits eine  gute     Luftfüllung    und anderseits ein mög  lichst restloses Austreiben der Verbrennungs  gase zu gewährleisten.  



  Ordnet man zur     Vereinfachung    der Ka  nalführung nur ein     Lufteinlassventil    und     nur     ein     Auslassventil    an, so     erhalten-    die Ventil  teller so grosse Abmessungen, dass sie über die  Zylinderbohrung hinausragen, wenn die Ein  spritzdüse     in    der Zylinderachse liegt. Dies  hat zur Folge, dass man am Zylinderumfang  für die Ventilteller sogenannte Ventiltaschen  vorsehen muss, welche als schädlicher Raum  wirken,     indem    die in ihnen enthaltene Luft  nicht zur Verbrennung herangezogen wird.  



  Bei der Maschine nach der Erfindung ist  dieser     schädliche        Raum    bei     verhältnismässig     grossen     Ventiltellern    dadurch     vermieden,    dass  die     Brennraumachse        gegenüber    der Zylinder  achse versetzt ist und dass     in    dem dadurch      entstandenen grösseren freien Segment im  Zylinderkopf der Teller des     Lufteinlassven-          tils    und der Teller des     Auslassventils    ange  ordnet sind.

   Es können dann selbst bei     Brenn-          kraftmaschinen,    die mit hoher Drehzahl lau  fen und einen verhältnismässig kleinen Zy  linderdurchmesser haben, die Ventilteller hin  reichend gross bemessen sein, ohne dass im  Zylinderkopf     Ventiltaschen    vorgesehen sein       müssen.    Versuche haben ergeben, dass durch  eine Versetzung der Achse der Einspritzdüse  und des Brennraumes von etwa 8 bis 12     %     des Zylinderdurchmessers die gleichmässige       Mischung    von Brennstoff und Luft nicht be  einträchtigt wird.  



  Zweckmässig ist bei einem zur Erzielung  einer möglichst guten Luftfüllung gegenüber  dem     Auslassventil    grösseren     Einlassventil    die  Achse des Brennraumes in der zur Achse der  Kurbelwelle normalen Ebene gegenüber der  Zylinderachse verschoben und die Ventile  sind mit ihren Schäften in einer zur Kurbel  wellen- und zur Zylinderachse parallelen  Ebene so angeordnet, dass die Ränder beider       Ventilteller        gleich    nahe am Zylinderumfang  liegen,

   so dass der Abstand zwischen Düse  und     Auslassventil    grösser ist als derjenige  zwischen Düse und     Einlassv        entil.    Da die Ein  spritzdüse dem besser gekühlten     Lufteinlass-          ventil    näher als dem heissen     Auslassventil    und  dem heissen Auspuffkanal ist, kann dann die  Düse wesentlich kühler gehalten werden.  



  Es ist auch schon bei     Einspritzbrenn-          kraftmaschinen    vorgeschlagen worden, eine  Vergrösserung des schädlichen Raumes (Ven  tiltasche) dadurch zu vermeiden, dass man  zwei     Einlassventile    und zwei     Auslassventile     anordnet. Durch diese Unterteilung werden  die Ventilteller kleiner, bleiben kühler und  verziehen sich daher weniger.  



  Bei grösseren schnellaufenden Diesel  maschinen hat sich das bewährt, bei kleineren  Maschinen jedoch wird bei Anordnung von  vier Ventilen die Kanalführung so ver  wickelt, dass eine wirksame Kühlung der       Einspritzdüse    nicht mehr     erreichbar        ist.     



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausfüh-         rungsbeispiel    der     Einspritzbrennkraftma-          schine    nach der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt des obern  Teils des     Zylinders        und.        des        Zylinderkopfes     durch die Achse des     Einlassventils;          Fig.    2 ist ein Längsschnitt durch die  Achse der     Einspritzdüse;          Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       A-B    der     Fig.    1 und       Fig.    4 zeigt die Innenansicht eines Teils  des Zylinderkopfes.  



  Bei der     dargestellten        Viertakt-Einspritz-          brennkraftmaschine    spielt im Zylinder 1 der  Kolben 2, in dessen Boden ein Brennraum 3  von der     Form    eines Rotationskörpers mit  ovalem Meridian vorgesehen ist     (Fig.    2).  Dieser     Brennraum    steht mit dem Zylinder 1  durch eine dem grössten Durchmesser des  Brennraumes gegenüber verengte Öffnung 4  in     Verbindung.    Beim Verdichtungshub tritt  in diesen Raum 3 die Mündung der Einspritz  düse 5 ein, die in die Pfeife 6 des Zylinder  kopfes 7 eingesetzt ist.

   Die Düse 5     mündet     in der Achse     X-X    des Brennraumes 3 und  hat diese mit ihm gemeinsam. Bei dem Ver  dichtungshub wird die Luft fast vollständig  aus dem Zylinder 1 durch die Öffnung 4 hin  durch in den     Brennraum    3 so     hineingedrückt,     dass Wirbel entstehen, wie sie in     Fig.    2 durch  Pfeile angedeutet sind. Gegen Ende des Ver  dichtungshubes wird der Brennstoff durch  die Düse 5 in den Raum 3 eingespritzt.  



  Die     Verbrennungsluft    wird dem Zylinder  1 durch einen Kanal 8 zugeführt und tritt  dann durch den von dem Teller 9 des     Einlass-          ventils    freigegebenen Ringraum in den Zy  linder. Der Ventilschaft 10 ist in einem Auge  11 des Zylinderkopfes 7 geführt     und    das  Ventil in der üblichen Weise durch eine Fe  der 12 so belastet, dass es sich selbsttätig  schliesst. Es ist ferner ein     Auslassventil    vor  gesehen, von dem nur der Teller 13 und der  Ventilschaft 14 gezeichnet sind.  



  Die Gase treten durch dieses Ventil in  den Auspuffkanal 15 über.  



  Die gemeinsame Achse     X-X    der Ein  spritzdüse 5 und des Brennraumes 3 ist in  ,der zur     Aoh9e    der     niehtgezeiehneten    Kur-           belwelle        normalen    Ebene     gegenüber    der       Zylindemachse        Y-Y    um     -die    Strecke a  nach     rechts    versetzt.

   Hierdurch     wird;        d;er          Id-er    Zylinderbohrung     entsprechende        Kreis          ,dusch    die     in        der        Düsenmündung    auf  der     Ebene        @durch    die     .Zylinderachse        und     die     Brennraumachse    senkrechte Gerade in  zwei ungleiche Segmente geteilt.

   Innerhalb  dieses Kreises sind     nun    im grösseren Segment  die Teller 9 und 13 der beiden Ventile so  untergebracht, dass sie von seinem Rande nur  so weit abstehen, dass an allen Stellen des  Umfanges der Ventilteller hinreichende       Durchgangsquerschnitts    freigegeben werden.  Es sind also Ventiltaschen vermieden, so dass  der schädliche Raum     auf    ein     Mindestmass     gebracht ist. Dabei     sind    die Durchmesser der       Ventilteller    9 und 13. so gross, dass auch bei  schnellaufenden     Maschinen    die erforderliche  Luftmenge zugeführt wird und die Auspuff  gase ohne erhebliche Drosselung     austreten     können.

   Die gute     Durchmischung    von Luft  und Brennstoff infolge des Zusammenwirkens  des     Brennraumes    3 mit der Düse 5 ist durch  die Versetzung der Achse     X-X    zur Zylin  derachse     Y-Y    nicht gestört, da die Strecke  a 12 % des     Durchmessers    des Zylinders 1 nur  wenig überschreitet.  



  Der Ventilteller 9 des     Lufteinlassventils     hat einen grösseren Durchmesser als der Ven  tilteller 13 des     Auslassventils    und kann so  gross sein, dass er fast 45 % des Zylinder  durchmessers beträgt. Der Abstand b der  Düse 5 von dem Rand des Tellers 9 des     Luft-          einlassventils    ist kleiner als der Abstand c  der Düse 5 von dem Rand des Tellers 13 des       Auslassventils.    Das     Lufteinlassventil    9 ist       verhältnismässig    gut gekühlt.

   Infolge des       kleinen    Abstandes b trägt die Frischluft noch  zur Kühlung der Düse 5 bei und da der Ab  stand c verhältnismässig gross ist, ist.die Düse  dem Einfluss des     heissen    Tellers 13 des Aus  lassventils und dem heissen     Auslasskanal    15  etwas entzogen.     Fig.    3 zeigt, dass die Pfeife 6  des Zylinderkopfes 7, in welche die Düse 5    eingesetzt ist, auf beiden Seiten mit dem       gühlwasserraum    16 in offener     Verbindung     steht, so dass die Kühlung der Düse 5 ge  sichert ist. .  



  Der Düsenkörper könnte aus     baulichen          Gründen    zur     Brennraumachse    etwas schief  gestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Viertakteinspritzbrennkraftmaschine mit einem einzigen Lufteinlass- und einem einzi gen Auslassventil und mit im Kolben ange ordnetem Brennraum von der Form eines Ro tationskörpers, in den der Brennstoff durch eine am Ende der Kompression in der Achse des Brennraumes in diesen mündende Düse eingespritzt wird und der durch eine verengte Öffnung mit dem Zylinderraum in Verbin dung steht, wobei am Ende der Kompression praktisch alle Luft im Brennraum ist,
    und darin eine Wirbelbewegung ausführt, da durch gekennzeichnet, dass die Breunraum- achse parallel zur Zylinderachse versetzt ist und in dem dadurch entstandenen grösseren freien Segment im Zylinderkopf der Teller des Lufteinlassventils und der Teller des Auslassventils angeordnet sind. UNTERANSPRUCH:
    Viertakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, mit einem gegenüber dem Auslassventil grösseren Einlassventil, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennraumachse in der zur Achse der Kurbelwelle normalen Ebene gegenüber der Zylinderachse verscho ben ist und die Ventile mit ihren Schäften in einer zur Kurbelwellen- und zur Zylinder achse parallelen Ebene angeordnet sind, und dass die Ränder beider Ventilteller gleich nahe am Zylinderumfang liegen,
    so dass der Abstand zwischen Düse und Auslassventil grösser ist als derjenige zwischen Düse und Einlassventil.
CH198489D 1936-07-10 1937-06-10 Viertakteinspritzbrennkraftmaschine. CH198489A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747836C (de) * 1940-10-15 1944-10-16 Schnellaufende, luftverdichtende Brennkraftmaschine mit Selbstzuendung und Druckeinspritzung
DE1099789B (de) * 1952-04-16 1961-02-16 Gen Motors Corp Gemischverdichtende, fremdgezuendete Brennkraftmaschine
DE977154C (de) * 1952-11-08 1965-04-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Schnellaufender Dieselmotor mit im Kolben liegendem rotationskoerperfoermigem Verbrennungsraum

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DE747836C (de) * 1940-10-15 1944-10-16 Schnellaufende, luftverdichtende Brennkraftmaschine mit Selbstzuendung und Druckeinspritzung
DE1099789B (de) * 1952-04-16 1961-02-16 Gen Motors Corp Gemischverdichtende, fremdgezuendete Brennkraftmaschine
DE977154C (de) * 1952-11-08 1965-04-15 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Schnellaufender Dieselmotor mit im Kolben liegendem rotationskoerperfoermigem Verbrennungsraum

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