CH197865A - Zum Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus harten Fetten oder Fettsäuren enthaltende Mischung. - Google Patents

Zum Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus harten Fetten oder Fettsäuren enthaltende Mischung.

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CH197865A
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Zum Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus harten Fetten oder Fettsäuren  enthaltende Mischung.    Die vorliegende Erfindung hat eine zum  Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus  harten Fetten oder Fettsäuren enthaltende  Mischung zum Gegenstande, die dadurch ge  kennzeichnet ist, dass sie mindestens ein  wasserlösliches Salz von mindestens einer  Verbindung der allgemeinen Formel       R#Ar#0#R'#COOH     enthält, wobei R einen mindestens     vierKohlen-          stoffatome    enthaltenden     aliphatischen    oder       cyeloaliphatischen    Rest, Ar einen aromati  schen Rest und R' einen organischen Rest  bedeutet.  



  Die neuen Mittel sind bereits in kaltem  oder mässig warmem Wasser gut löslich,  schäumen leicht an und zeichnen sich durch  ein gutes Wasch- und Reinigungsvermögen  aus.  



  Vorzugsweise werden Kombinationen der  wasserlöslichen Salze der genannten Äther  karbonsäuren mit solchen Seifen hergestellt,  deren Fettsäuren vorwiegend aus gesättigten    Säuren mit 16 oder mehr     Kohlenstoffatomen,     wie     Palmitinsäure,        Stearinsäure    und derglei  chen oder deren Gemischen und nur zum  kleineren Teil aus niedriger molekularen oder  ungesättigten Säuren bestehen. So werden  vor allem Gemische der wasserlöslichen Salze  von     Ätherkarbonsäuren    mit Seifen hergestellt,  die aus gehärteten Fetten oder gehärteten  Fettsäuren gewonnen werden, wobei tierische  Fette oder Öle, z.

   B.     Trane,    wie     Walfischtran     oder     Spermöl,    und pflanzliche Öle, beispiels  weise Sojaöl, Leinöl; Rizinusöl,     Erdnussöl,     Sonnenblumenöl und dergleichen, als Aus  gangsstoffe dienen und wobei gegebenenfalls  bestimmte Fraktionen ausgewählt werden.  



  Es können auch Mischungen der wasser  löslichen Salze der     Ätherkarbonsäuren    mit  Seifen hergestellt werden, die unter Verwen  dung von solchen 'Fetten oder Fettsäuren  gewonnen wurden, die schon von Natur aus  verhältnismässig hart sind, wie Talg, insbe  sondere     Presstalg,    gegebenenfalls nach einer      Fraktionierung zwecks Anreicherung der ge  sättigten Säuren mit     mindestens    16 Kohlen  stoffatomen.  



  Die neuen Wasch- und Reinigungsmittel  bestehen also aus einem Gemisch, das Seifen  der beschriebenen Art und     wasserlösliehe     Salze von     Ätherkarbonsäuren    der allgemeinen  Formel R - Ar     #    0     #    R'.

       COOH    enthält, wobei  der mindestens vier     Kohlenstoffatome    enthal  tende     aliphatische    oder     cycloaliphatische    Rest  R ein     Butyl-,        sek.-Butyl-,        Amyl-,        Isoamyl-,          Octyl-,        Di-isobutyl-,        Dodecyl-,        sek.-Dodecyl-,          Tri-isöbutyl-,        Hexadecyl-Rest,    ferner auch  ein     a-Oxo-hexyl-,        a-Oxo-octyl-,

          a-Oxo-decyl-          Rest    oder der     Cyclohexyl-    oder der     Methyl-          cyclohexyl-Rest    sein kann. Der aromatische  Rest Ar kann ein Benzol-,     Toluol-,        Diphenyl-,          Diphenylmetbari-    oder     Naphthalin-Rest    sein.  R' bedeutet einen organischen Rest.  



  Die     Ätherkarbonsäuren    leiten sich bei  spielsweise von     Oxysäuren,    wie der     Oxy-          essigsäure,        Oxypropionsäure,        Oxybuttersäure,          Oxyvaleriansäure;    ferner von aromatischen       Oxysäuren,    wie der     Salicylsäure,    schliesslich  von     Oxykarbonsäuren,    wie der Apfelsäure  und dergleichen, ab.

   Beispielsweise finden  Gemische der beschriebenen Seifen mit Al  kali-, Ammonium-,     Triäthanolamin-,        Amirio-          propandiol-    und     Tetraäthylammonium-Salzen     der im aromatischen Rest durch einen     Alkyl-          oder        sek.-Alkyrest    mit mindesten vier     C-          Atomen,    etwa einen     Hexyl-    oder     sek.-Hexyl-          rest,    substituierten     Pherroxyessigsäure,

          Kreso-          xyessigsäure    oder     Naphthoxyessigsäure    oder  der analogen Milchsäure- oder     Salicylsäure-          derivate    Verwendung.  



  Die Mengenverhältnisse zwischen den bei  den Komponenten der neuen Wasch- und  Reinigungsmittel können innerhalb weiter  Grenzen liegen. Beispielsweise kommen gleich  teilige Gemische in Gebrauch oder Gemische       aus        70        %        Seife        und        30        %        eines        Natrium-          salzes    der genannten     Ätherkarbonsäuren.     



  Die Mischung der Bestandteile lässt sich  in verschiedener Weise durchführen. So  können die     Ätherkarbonsäuren    oder ihre  Salze der Seife oder einem Seifensud zuge  setzt werden; gegebenenfalls wird das Neu-         tralisieren    der     Ätherkarbonsäure    mit der  Herstellung der Seife verbunden. Die wasser  löslichen Salze der     Ätherkarbonsäuren    lassen  sich ferner in die Seife     einpilieren    oder sich  mit der Seife etwa in einem     Kollergang    ver  mischen. Auch durch     Zeratäubungstrocknung     kann man die Mischung aus den beiden Be  standteilen in ein leicht lösliches Pulver  überführen.  



  Die neuen Mittel werden beispielsweise  in Form von Pulver, Stücken, Flocken,  Nudeln, Lösungen oder Pasten in den Ver  kehr gebracht. Sie finden als     Toiletteseifen,     Waschmittel für Textilien und Gebrauchs  gegenstände, als Reinigungsmittel und allge  mein als vorzüglicher Ersatz für Seife Ver  wendung.  



  Die neuen Wasch- und Reinigungsmittel  können ausser den oben erwähnten beiden  Komponenten alle Stoffe enthalten, die in  Verbindung mit Seife benutzt werden. So  lassen sich alkalisch reagierende Stoffe zu  setzen wie Soda, Phosphate, Silikate,     Borate,     ferner     sauerstoffabgebende        Verbindungen,    wie  Peroxyde und     Persalze,    Stabilisatoren für       Perverbindungen,    Lösungsmittel und die ver  schiedensten synthetischen Waschmittel und  dergleichen.  



  Die beschriebenen     Wasch-    und Reinigungs  mittel weisen eine Reihe von bedeutenden  Vorzügen auf. Sie erlauben es, an den wert  vollen Fetten und     Ölen    zu sparen und zeigen  gleichzeitig einen überraschend hohen Ge  brauchswert. Die     schwerlöslichen    und schlecht  schäumenden     Hartfettseifen    werden durch die       Zumischung    so     verbessert,    dass sich die Ge  mische bereits in kaltem oder mässig warmem  Wasser leicht lösen und gut schäumen; die  Produkte zeigen die Wasch- und Reinigungs  wirkung einer guten Seife.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 245 Gewichtsteile von Spänen einer  aus gehärtetem Waltran hergestellten Natron  seife, 90 Gewichtsteilen eines Gemisches der       Natriumsalze    der im Kern durch     sek.-Alkyl-          reste    von 6-12     Kohlenstoffatomen    substi  tuierten     Kresoxyessigsäuren    und 3,3 Gewichts-      teile Wollfett werden zusammen mit einer  kleinen Menge Parfümöl     vorgemischt    und  dann piliert; die plastische Masse wird in  Stränge gepresst. Es werden ziemlich trans  parente Seifenstücke erhalten; das Produkt  gibt schon in der Kälte einen guten Schaum;  es löst sich in kaltem Wasser mit nur schwa  cher Trübung, in warmem Wasser ist es klar  löslich.

   Die Seife zeichnet sich durch eine  gute Reinigungswirkung aus.  



  2. Durch Zerstäuben der Lösungen wird  in einem Trockenturm ein pulverförmiges  Gemisch aus 35 Gewichtsteilen einer aus  gehärtetem Waltran hergestellten     Natronseife,     15 Gewichtsteilen des     Natriumsalzes    der     (p-n-          Octyl-phenogy)-essigsäure    und 50 Gewichts  teilen Soda gewonnen. Das Produkt ist in  Wasser klar löslich und schäumt gut. Es  findet als Wasch- und Reinigungsmittel im  Haushalt und im Gewerbe Verwendung.

    Dieses Produkt kann mit einem Gehalt an  weiteren alkalischen Mitteln, wie     Natrium-          pyrophosphat,    hergestellt werden und auch  mit     Perverbindungen,    wie     Natriumperborat,     und Stabilisatoren vermischt werden. Es  werden so wertvolle Sauerstoffwaschmittel  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus harten Fetten oder Fettsäuren enthaltende Mischung, dadurch gekennzeich net, dass sie mindestens ein wasserlösliches Salz von mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel R # Ar - 0 - R' # COOH enthält, wobei R einen mindestens vier Kohlen stoffatome enthaltenden aliphatischen oder cycloaliphatischen Rest, Ar einen aroma tischen Rest und R' einen organischen Rest bedeutet. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Mischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Seife minde stens eine Seife enthält, deren Fettsäuren aus gesättigten Säuren mit mindestens 16 gohlenstoffatomen bestehen. 2. Mischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser den ge nannten wasserlöslichen Salzen und der Seife noch andere Waschmittel enthält. 3. Mischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser den genann ten wasserlöslichen Salzen und der Seife noch andere Reinigungsmittel enthält. 4. Mischung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser den genann ten wasserlöslichen Salzen und der Seife noch Bleichmittel enthält.
CH197865D 1936-08-08 1937-06-04 Zum Waschen und Reinigen dienende, Seifen aus harten Fetten oder Fettsäuren enthaltende Mischung. CH197865A (de)

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