CH196484A - Atmungsgerät mit Kreislauf der Atmungsluft und mit von der Menge der durchgeatmeten Luft abhängiger lungenautomatischer Sauerstoffzuführung. - Google Patents

Atmungsgerät mit Kreislauf der Atmungsluft und mit von der Menge der durchgeatmeten Luft abhängiger lungenautomatischer Sauerstoffzuführung.

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CH196484A
CH196484A CH196484DA CH196484A CH 196484 A CH196484 A CH 196484A CH 196484D A CH196484D A CH 196484DA CH 196484 A CH196484 A CH 196484A
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Carl Von Hoff
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Carl Von Hoff
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  Atmungsgerät mit Kreislauf der Atmungsluft und mit von der Menge der       durchgeatmeten    Luft abhängiger lungenautomatischer     Sauerstofvuführung.       Bei Atmungsgeräten mit. Kreislauf der  Atmungsluft und mit lungenselbsttätig     ge-          eleuerter        Sauerstoffspeisung    sind     Einrich-          tungen    zur Verhütung der     Stickstoffüberla-          dung    bekannt.

   Die Einrichtungen bezwecken  die Zuführung einer ausreichenden Sauer  stoffmenge unter Vermeidung der die<B>Ge-</B>  brauchsdauer der Geräte zu stark verkürzen  den, ständig     gleichmässigen    Sauerstoffzufuhr.  die meistens: noch neben der lungenautoma  tisch     gesteuerten        Speisung    vorgesehen ist.  



  Um bei einem Atmungsgerät .die lungen  automatische Sauerstoffzufuhr dem jeweili  gen Bedarf genau anzupassen, ist gemäss der  Erfindung ein an eine Sauerstoffflasche an  geschlossener Zwischenbehälter     verInder-          liehen    Volumens angeordnet, der mit dem  Atmungsbeutel .sowohl durch ein jede     Wan-          dungsbewegung    des Beutels übertragendes  Mittel, als auch durch einen Sauerstoff aus  dem Zwischenbehälter in den Atmungsbeutel  leitenden     Anschluss    mit Ventil     verbunden    ist,    das Ganze so,

   dass bei jeder Volumenver  grösserung des     Zwischenbehälters    dieser durch  den     Anechluss    mit Sauerstoff aus der Flasche  gefüllt und bei jeder     Volumenverkleinerung     Sauerstoff aus .dem Zwischenbehälter durch  den Anschluss in den     Atmungsbeutel    ge  drückt wird.

   Um durch den Druck des  Sauerstoffes innerhalb des     Zwischenbehälters     die Bewegung der     Wandung    des, Atmungs  beutels nicht zu erschweren,     können        Druck-          ausgleichmittel    vorgesehen werden, zum Bei  spiel ein den Zwischenbehälter unterteilen  der beweglicher Boden oder Kolben mit bei  derseitiger     Beaufschlagung,    eine     dem.    Sauer  stoffdruck     entgegenwirkendeFederkraft    oder  dergleichen.  



  Für den Atmungsbeutel zu den     Geräten     gemäss .der Erfindung eignen sich besonders  die     harmonikaartigen        Beutel    mit einer fest  gelagerten Unterwand     und    einer beweglichen,       jedoch        starren    Kopfwand.     Derartige    Beutel       lassen.    ihr Volumen und ihre Volumenände-           rung    leicht errechnen, was für das vorlie  gende     Cuerät    deshalb von Bedeutung ist, weil  die Sauerstoffzuführung von der Volumen  änderung des     Atmungsbeutels    abhängig ist.

    Ferner     ermöglichen    diese Beutel eine leichte       L        bertra-gung    ihrer     @@Tandungabewegung.     



  Das     CTrössenverhältnis    zwischen dein     A1          mungsbeutel        und    dem mit ihm verbundenen       Zwischenbehälter    ist unter     Berücksichtigung     des etwaigen.     Übersetzungsverhältnisses    bei  der     Bewegungsübertragung    mittels eines He  bels so gedacht. dass der     Atmungsluftmenge     im     Beutel    ein bestimmter Teil Sauerstoff,  etwa- 4 bis     10,%    zugeführt wird.

   Die     Bewe-          gungsübertragung    von dem Atmungsbeutel  auf den Zwischenbehälter mittels eines ein  armigen Hebels oder     mittels    einer gemein  samen beweglichen     Kopfwand    bewirkt eine  gleichgerichtete     Volumenveränderung,    indem  jede Volumenvergrösserung des Atmungsbeu  tels: auch eine Volumenvergrösserung des  Zwischenbehälters und umgekehrt     jede    Vo  lumenverkleinerung des     Atmungsbeutels    eine       Volumenverkleinerung    des     Zwischenbehälters     bewirkt.

   Durch die     Bewegungsübertragung          mittels    eines     zweiarmigen        Hebels    kann die       Volumenänderung    zwischen dem Atmungs  beutel und dem Zwischenbehälter auch ent  gegengesetzt gerichtet geschehen.  



  Der     Vorteil    der     Mengenmessung    für die  Sauerstoffzufuhr durch einen Zwischenbe  hälter liegt gegenüber den bekannten Aus  bildungen des Gerätes zur     Bemessung    der  Sauerstoffzufuhr darin, dass der Leitungs  weg für die Atmungsluft vollständig frei  und unabhängig bleibt.

   Der Sauerstoff  strömt nicht mehr wie     bei    allen bisher be  kannten Geräten bei Auslösung des lungen  automatisch     gesteuerten        Ventil,    mit seinem  vollen     t        berdruek    in das Innere des, ganzen  Gerätes, sondern nur in den Zwischenbehäl  ter, dessen jeweiliges     Fassungsvermögen    die  Sauerstoffzuführung beschränkt, also die  Sauerstoffzufuhr auf dasjenige Mass be  grenzt, das durch die Volumenänderung des       Atmungsbeutels    bestimmt wird.  



  Auf der     Zeichnung    sind einige     Ausfüli-          rungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes       schematisch dargestellt. Die Darstellung be  schränkt sieh auf den für die Erfindung in  Betracht kommenden Teil des Atmungsgerä  tes, der die gleiche Lage hat, wie sie im all  g     o        emeinen        bei        Kreislaufgeräten        für        den        At-          munbsbeutel    üblich ist,

   also zwischen der       Luftreinigungspatrone    und dem     Einatmungs-          sehlaueh.    An .den     Atmungsbeutel    a sind in  üblicher  'eise die     Ausatmungsleitung        a1     und die     Einatmungsleitung        a2    angeschlossen.  



       Fig.    1 zeigt die mechanische und     pneu-          matisehe    Verbindung des Atmungsbeutels a  mit dem Zwischenbehälter b, b und dessen  Verbindung mit dem     Reduzierventil    c der  nicht dargestellten Sauerstoffflasche. Der       Zwischenbehälter   <I>b. b</I> ist hier mit einem       Druckausgleichmittel,    und zwar mit dem be  weglichen Zwischenboden d versehen. der  mit den beiden festgelagerten Kopfwänden       des        Zwischenhehälters        harmonikaartig    ver  bunden ist.

   In jede der beiden Kopfwände  mündet die zum     Reduzierventil    c führende  Leitung e. so dass beide Teilbehälter b unter  dem gleichen Sauerstoffdruck stehen. Mittels  des um den festgelagerten     Drehpunkt    f       schwenkbaren    zweiarmigen Hebels g wird  die     Bewegung    der     verschiebbaren    Stirnwan  dung des Atmungsbeutels a auf den beweg  lichen.

   den     Zwischenbehälter   <I>b, b</I> untertei  lenden Boden d     übertragen.    Bei dieser Bewe  gung drückt der Boden d abwechselnd aus  der untern     bezw.        obern        Behälterhälfte    b den  Sauerstoff durch je eine ebenfalls an einer  der beiden Kopfwände des Behälters ange  schlossene     Leitung    i mittel- oder unmittelbar  in den Atmungsbeutel a, während gleichzei  tig in den sich jeweilig     vergrössernden    Teil  behälter b Sauerstoff zufliesst.

   Dadurch, dass       der    Zwischenhoden d beiderseits von dem  Sauerstoffdruck     beaufschlagt    wird, gleicht  sich. der Druck in dem Zwischenbehälter  oberhalb und unterhalb des Bodens d aus.       "Zur    Bewegung dieses Bodens ist deshalb nur  die Kraft zum Öffnen des Ventils h in der       Anschlussleitung    i notwendig.

   Beträgt zum  Beispiel der Sauerstoffdruck in dem     Zwi-          scbenbehä    leer 100 mm Wassersäule und die         Belastung    des Ventils h etwa 20 mm Wasser      Säule mehr, so steht der Bewegungsübertra  gung des Atmungsbeutels auf den Zwischen  behälter nur der geringe Druck von 20 mm  Wassersäule entgegen, der jedoch durch die  Anordnung des     Zwischenbodens    d am kurzen  Hebelarm etwa auf die Hälfte reduziert wird.  Die Grösse der Bewegung des Bodens d und  damit die     Volumenveränderung    des Zwischen  behälters b, b kann dadurch geregelt werden,  dass an dem kurzen Arm des Hebels g eine  Anzahl Löcher vorgesehen sind, womit eine  veränderbare Hebellänge für den Angriffs  punkt des Bodens d möglich ist.

    



  Bei dem     vorbeschriebenen    Ausführungs  beispiel wird infolge der Unterteilung des       Zwischenbehälters    der Sauerstoff aus der  sich jeweils verkleinernden Hälfte sowohl  beim Zusammenziehen, als auch bei der Aus  dehnung des Atmungsbeutels a     in    diesen  hineingedrückt.

   Bei den nachstehend be  schriebenen Ausführungsbeispielen wird nur  bei der Verkleinerung des Atmungsbeutels     a,     also nur bei der Einatmung, der Sauerstoff       aus    dem sich gleichzeitig verkleinernden un  geteilten Zwischenbehälter b durch die Lei  tung<I>i</I> in den Atmungsbeutel<I>a</I> gedrückt,  während nur bei jeder Vergrösserung des At  mungsbeutels infolge des     Ausatmens    in den  sich dabei vergrössernden     Zwischenbehälter    b  frischer Sauerstoff durch die Leitung e aus  der Flasche zufliesst.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  geschieht die Bewegungsübertragung des  Atmungsbeutels a auf den Zwischenbehälter  b mittels des in dem Drehpunkt f gelagerten  einarmigen Hebels g, wobei die Angriffs  stelle für den Atmungsbeutel a am langen  und die Angriffsstelle für den Zwischenbe  hälter b am kurzen Hebelarm vorgesehen ist.  Hier geht die Leitung e von dem nicht dar  gestellten     Druckminderungventil    der     Sauer-          stofFflasche    zu dem Zwischenbehälter b, und  die Leitung i mit dem Ventil h führt zu dem       Atmungsbeutel    a.  



  Als Ausgleich für den Sauerstoffdruck  in dem     Zwischenbehälter    b ist in     Fig.    8 eine  Zugfeder innerhalb desselben Zwischenbehäl  ters b vorgesehen, die dem     Sauerstoffdruck       entgegenwirkend das Bestreben hat, die be  wegliche Kopfwand des Behälters nach un  ten zu ziehen. In     Fig.    4 ist über dieser be  weglichen Kopfwand eine an ihrem obern  Ende sich fest abstützende Druckfeder an  geordnet. Wenn der Kraftbedarf für die       Volumenverkleinerung    des Zwischenbehäl  ters über die zulässige     Lungenbelastung    hin  ausgeht, kann     ein.    derartiges Druckausgleich  mittel in Betracht kommen.  



  In     Fig.    5 ist der     Zwischenbehälter    b  innerhalb des Atmungsbeutels a, und zwar  in dessen     Mitte    angeordnet. Beide sind an  ihrer beweglichen Kopfwand     miteinander     verbunden. Vom     Reduzierventil    c (nicht dar  gestellt) geht die Leitung e in den Zwischen  behälter b, der durch den das     Ventil    h be  sitzenden Anschluss i mit dem Atmungsbeu  tel a     verbunden    ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  ist der     keilförmige    Atmungsbeutel     a    zwi  schen zwei durch das Gelenk f miteinander  verbundenen Böden angeordnet, von denen  der obere, als einarmiger Hebel     wirkende    Bo  den g schwenkbar ist und bei einer durch die  Volumenänderung des Atmungsbeutels a be  wirkten     Verschwenkung    die Volumenverän  derung des Zwischenbehälters b bewirkt. Der  an jeder beliebigen Stellen zwischen den bei  den Böden     anbringbare    Zwischenbehälter b       ist    hier am langen Hebelarm angeordnet.

   Die  vom Zwischenbehälter kommende Leitung e  geht zum     Reduzierventil    und die durch das       Ventil   <I>h</I> gesteuerte Leitung<I>i</I>     verbindet    den  Zwischenbehälter mit dem Atmungsbeutel a.  



  Bei der gleichgerichteten     Volumenverän-          derung    durch die     Bewegungsübertragung          mittels        eines        einarmigen    Hebels nach     Fig.    2  und 6 oder einer gemeinsamen beweglichen  Kopfwand nach     Fig.    5, 7 und 8 wird bei der  Ausatmung der den Atmungsbeutel     a    aus  dehnende     Überdruck    den Zwischenbehälter b  vergrössern und in diesem     einen    Unterdruck  hervorrufen.

   Umgekehrt wird beim Ein  atmen der sich infolge des Unterdruckes ver  kleinernde Atmungsbeutel bei der Verkleine  rung des Zwischenbehälters darin einen  Überdruck     verursachen,.    Bei seiner Volumen-           -vergrösserung    wird der Zwischenbehälter b  mit dem Sauerstoff aus der Vorratsflasche  gefüllt. Bei der Volumenverkleinerung des  Zwischenbehälters wird der darin befindliche  Sauerstoff durch den vorgesehenen Anschluss       i    in den Atmungsbeutel a gedrückt.

   Dabei ist  ein Zurückweichen des Sauerstoffes in die  Flasche oder durch das     Reduzierventil    nicht  möglich, weil das     Reduzierventil    auf der an  dern Seite mit dem Hochdruck des     Sauer-          sioffes    in der Flasche belastet ist. Damit der  Sauerstoff aus dem Zwischenbehälter b nicht  fortwährend, sondern nur bei Verkleinerung  seines Volumens in den Atmungsbeutel a  übertreten kann, ist in die sie verbindende  Leitung i ein Ventil     lr,    eingesetzt. das unter  einem höheren Druck als derjenige im Zwi  schenbehälter unter     Versehluss    steht.  



  Geschieht die Bewegungsübertragung von  dem Atmungsbeutel a auf den Zwischen  behälter b durch einen     ein-    oder zweiarmigen  Hebel g, so kann durch die Verbindung des  Zwischenbehälters mit dem kurzen Hebelarm  die zu der Volumenänderung notwendige  Kraft     vermindert    werden. Diese     Kraft    ist an  sich auch wegen des kleineren Rauminhaltes  des Zwischenbehälters b gegenüber dem At  mungsbeutel a gering. Der Druck des den  Zwischenbehälter bei seiner Ausdehnung fül  lenden Sauerstoffes erleichtert die Ausdeh  nung des Atmungsbeutels.

   Wird der Sauer  stoffdruck in dem Zwischenbehälter durch  ein     Ausgleichmittel    aufgehoben, so ver  ursacht seine Volumenänderung theoretisch  keine     Mehrbelastung    in der     Wandungsbewe-          gung    des Atmungsbeutels.  



  Der Zwischenbehälter kann in ständig offe  ner Verbindung mit dem     Reduzierventil    c der       Sauerstoffflasche    stehen, wobei es     notwendig     ist, den Druck der     Sauerstoffflasche,    der im ge  füllten Zustande der Flasche 150     atü    beträgt.  auf     etwa    100 mm Wassersäule zu reduzieren.  Diese grosse     Druckverminderung    lässt. sich  mit nur einem     Reduzierv        entil    schlecht er  reichen.

   Da ausserdem ein zu hoher Druck in  dem Zwischenbehälter b zu vermeiden ist,  können nach einer     weiteren    Ausbildung der       Erfindung    gemäss     Fig.    7 und 8 die im Zivi-         schenbehälter    b auftretenden Druckunter  schiede zur Betätigung eines beweglichen  Gliedes     in.,    zum Beispiel einer nachgiebigen  Wand     (Fig.    7) oder eines an sich bekannten,  einen oder zwei Ventilhebel     t    mit seiner be  weglichen Wandung     umschliessienden    Steuer  beutels m     (Fig.    8) benutzt werden,

   womit ein  in die von der     Sauerstoffflasche    zum Zwi  schenbehälter b führende Leitung e einge  setztes Ventil k gesteuert, wird. Die Steue  rung dieses Ventils k ist derart vorgesehen,       dass    bei der Verkleinerung des Zwischen  behälters     b,    also bei der Verdrängung der  entsprechenden Sauerstoffmenge aus demsel  ben in den Atmungsbeutel<I>a,</I> das Ventil<I>k</I> ge  schlossen bleibt und es sich     bei    der Vergrösse  rung des Zwischenbehälters b durch den ent  sprechenden Unterdruck mittels des beweg  lichen Gliedes m so lange öffnet, bis dieser  Unterdruck     nterdruck    ausgeglichen ist.

   Auch hierbei  kann der     Zwischenbehälter    b,     wie    in     Fig.    .l,  durch einen beweglichen Boden unterteilt  sein. so dass sowohl bei der Ausatmung als  auch hei der Einatmung, also     bei    jeder Ver  grösserung und Verkleinerung des Atmungs  beutels a in einer der Hälften des Zwischen  behälters b abwechselnd ein Unterdruck und  gleichzeitig in der andern Hälfte ein     'Cber-          druck    entsteht. Der Überdruck in der einen  Hälfte lässt den Sauerstoff in den Atmungs  beutel übertreten, während der Unterdruck  in der andern Hälfte mittels des beweglichen  Gliedes<I>m</I> das Ventil<I>k</I> in der Sauerstoff  zuführungsleitung e öffnet.  



  Da das zur     Steuerung    des Ventils k in  der     Sauerstoffzuführungsleitung    e dienende       bewegliche    Glied m, wie die nachgiebige       Verschlusswand    des Zwischenbehälters oder  der Steuerbeutel, in seiner Bewegung ab  hängig ist von der Bewegung des die Vo  lumenänderung des Atmungsbeutels auf den  Zwischenbehälter übertragenden Gliedes     g,     kann auch die Bewegung des letzteren zur       Steuerung    des Ventils k in der Sauerstoff  <B>el</B>  e benutzt werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  öffnet sich das in die     Sauerstoffzuführungs-          leitung    e eingesetzte Ventil k bei der Auf-           wärtsbewegung    des Kniehebels 1. Dieser  Kniehebel 1 ist mit einer Membran oder  Gummiwand     m    verbunden, die den Boden  abschluss des feststehenden Endes des Zwi  schenbehälters b bildet. Der in dem Zwischen  behälter b auftretende Unterdruck zieht die  bewegliche Wand m nach innen, die dabei  mittels des Hebels<I>1</I> das Ventil<I>k</I> so lange  öffnet, bis der durch die nunmehr offene Lei  tung e eintretende Sauerstoff den Unterdruck  aufhebt.  



  Bei dem Gerät nach     Fig.    8 besitzt der  Zwischenbehälter b eine sich nach seinem  feststehenden Boden hin verjüngende ko  nische Gestaltung, wodurch seine bewegliche       Kopfwand    bei der Volumenveränderung von  vornherein eine grössere Sauerstoffmenge be  wegt und dadurch den Leerlauf in den  Auswirkungen des Druckunterschiedes be  schränkt. Diese konische Gestaltung des Zwi  schenbehälters ist selbstverständlich auch bei  den andern Ausführungsbeispielen, also auch  bei dem durch einen beweglichen Boden un  terteilten Zwischenbehälter möglich.  



  Im übrigen wirkt das Gerät nach     Fig.    8  im wesentlichen wie dasjenige nach     Fig.    7.  Der Zwischenbehälter b besitzt an seinem  feststehenden     Ende        anstatt    des nachgiebigen  Abschlusses der     Fig.    7 einen starren Boden;  der durch die Leitung e in     Verbindung    mit  dem Ventil k des Steuerbeutels     m    steht. Der  nachgiebige     Behälterabschluss    gemäss     Fig.    7  ist also in     Fig.    8 durch den Steuerbeutel m  ersetzt, in welchem infolge der offenen Ver  bindung die gleichen Druckunterschiede auf  treten wie in dem Zwischenbehälter b.

   Ent  steht in dem letzteren bei seiner     Ausdehnung     ein Unterdruck, so werden durch den gleich  zeitig in dem Steuerbeutel m auftretenden  Unterdruck die Steuerhebel 1 gegeneinander  gedrückt und dabei das Ventil k geöffnet.  Alsdann dauert die Sauerstoffzuführung so  lange, bis in dem Zwischenbehälter b und  auch in dem Steuerbeutel     m    der Unterdruck  aufgehoben ist.

   Anstatt den Steuerbeutel     m     durch den Unterdruck einzuziehen, können  seine Hebel 1 auch so eingestellt sein,     dass    sie         einen    ständigen     Sauerstoffdurchlass    bis etwa  20 mm Druck gestatten, wobei jedoch durch  eine feste Verbindung dieser Hebel 1 mit  der sie umgebenden Wand     m    des Steuerbeu  tels die Hebel durch weiteres Auseinander  ziehen den     Durchlass    schliessen, wenn infolge  Ansteigens des Druckes im     Zwischenbehälter     b und im Steuerbeutel m dessen     Wandung     sich weiter ausdehnt.  



  Bei den Geräten nach     Fig.    7 und 8 ent  fällt der ständige Druck im Zwischenbehäl  ter b, so dass dessen Bewegung     diejenige    des  Atmungsbeutels a nicht erschweren kann     und     auch der hohe Gegendruck auf das Ventil h  in dem den Zwischenbehälter b mit dem At  mungsbeutel<I>a</I> verbindenden     Luftweg   <I>i</I> un  nötig wird.

   Auch ist hierbei der unmittel  bare Anschluss des     Ventils    k an die Sauer  stoffflasche     unter    Fortfall eines     Reduzierven-          tils    möglich, weil das Ventil )c des Steuer  beutels sich nach Aufhebung des     Unterdruk-          lies    beziehungsweise nach     Entstehung    eines  geringen Überdruckes schliesst.  



  Um die Druckunterschiede     in-    dem At  mungsbeutel a und in dem Zwischenbehälter  b     nicht    vollständig durch frischen Sauerstoff  auszugleichen, kann nach     Fig.    7 und 8 zur  Sauerstoffersparung zwischen dem Atmungs  beutel und dem Zwischenbehälter     ausser    dem       Luftweg   <I>i</I> mit dem     Ventil   <I>h</I> noch eine stän  dig offene     Verbindung    n mit kleinerem Lei  tungsdurchmesser als derjenige des Luft  weges i oder eine von Hand regelbare Verbin  dung n bestehen, die es ermöglicht,

   infolge  des bei der Ausatmung im Atmungsbeutel a  auftretenden     Überdruckes    einen     beschränkten     Teil der Atmungsluft in den alsdann im Un  terdruck stehenden Zwischenbehälter b zu  überführen.- In diesen den     Atmungsbeutel    a       mit    dem Zwischenbehälter b zusätzlich ver  bindenden     Luftweg        n    kann ein den     ungeöff-          neten        Verschluss    der Sauerstoffflasche an  zeigendes     Warnungsmittel    vorgesehen wer  den.

   Erweitert sich nämlich bei der Aus  atmung der Atmungsbeutel durch den     in    ihm  auftretenden Überdruck, so wird     dadurch     auch der Zwischenbehälter auseinandergezo-      gen,     wobei    der in dem     letzteren        anft:

  retende          tTnterdruck    mittels der nachgiebigen     Ver-          schlussiva.nd        in    oder mittels     des        Steuerbeutels     ,in das in die     Sauerstoffzuführungsleitung,     eingesetzte Ventil     k    geöffnet.     Hat    nun     der     Geräteträger das Offnen der     Sauerstoffflasche     vergessen, so kann der     Unterdruclz-    in     dem     Zwischenbehälter b sich nicht durch frischen  Sauerstoff ausgleichen.

   Dieser     U        nterdrucl@          -wird    alsdann durch den zusätzlichen Luft  iveg     kr.    von der im     -Cberdi-ucli#    stehenden At  mungsluft im     Atmungsbeutel        cc        ausgeglichen.     Die dabei in der zusätzlichen     Verbindung        io     auftretende starke Luftströmung     wird        zcir     Betätigung des     Warnungsmittels        benutzt.     Das Warnungsmittel ist     laeliel)iger    Art.

   Es  kann zum Beispiel akustisch durch eine in  dem zusätzlichen Luftweg     angeordnete    Pfeife       p,    oder auf den Geruch oder     Geschma.ek     durch einen in diesen Luftweg     an-ebraehten     stark riechenden oder stark     schmeckendcit     Stoff, wie     EnlLalyptusöl,        wirken.    Damit das       Warnungsmittel    mir durch die bei     ungeöff-          neter        Sauerstoffflasche    in dem     znsiitzlichen     Luftweg     u    auftretende starke Luftströmung  wirkt, kann es,

   zum Beispiel bei     Verwen-          dung    einer Pfeife so eingestellt sein, dass     die     bei geöffneter Sauerstoffflasche nur schwache  Luftströmung auf das Warnungsmittel     wir-          kungslos    bleibt. Der zusätzliche     Luftweg     kann zu diesem Zweck auch ein auf einen  bestimmten Druckunterschied eingestelltes  Ventil o besitzen, dass sich nur durch     den     beim Unterlassen des     Offnens    der Sauerstoff  flasche entstehenden grösseren     Diaickunter-          schied    öffnet.

   Der     besondere    Luftweg     n    und  gegebenenfalls auch das darin     vorgesehene     Warnungsmittel p können sowohl bei der  Ausführung nach     Fig.    7, als auch bei allen  übrigen Ausführungsbeispielen     Anwendung     finden.

   Das Warnungsmittel in dein zusätz  lichen Luftweg     rz    hat gegenüber der an sich  bekannten Ausführung eines den     Haupthift-          leitungsweg    drosselnden Warnsignals den  Vorteil, dass der     Hauptluftleitungsweg    voll  ständig frei bleibt, so     dass    die Beatmung des  Gerätes unter keinen Umständen durch das       Warnun@smittel    behindert werden kann.

    
EMI0006.0066     
  
    Trotzcluni <SEP> ilii  <SEP> Zuverlässigkeit <SEP> der <SEP> vorliegen  den <SEP> Ausführung <SEP> des <SEP> Warnungsmittels <SEP> siche  rer <SEP> ist <SEP> als <SEP> die <SEP> bekannten <SEP> Ausführungen, <SEP> ist
<tb>  sie <SEP> der <SEP> schädlichen <SEP> Einwirkung <SEP> der <SEP> At  mun@;.nfeuchii@@hcü <SEP> weni-rer <SEP> ausgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Almtingsgeriit mit Kreislauf der At- niungsluft und mit von der Menge der durcli- -eatmeten Luft abhängiger lungenautomati scher Sauerstoffznfiihrung, dadurch gekenn zeichnet, dass ein an eine Saiierstoff'flasclie angeschlossener Zwiscbenbehälter (b) verän- clerlicben Volumens mit dem Atmungsbeutel (a)
    sowohl durch ein jede @Vaiidtingsliewe- ;tuig des Betiteln übertragendes Mittel, als auch durch einen Sauerstoff aus dem Zwi- scbenbehälter (b) in den Atmungsbeutel (a) leitenden :
    \nscliluss <I>(i)</I> finit Ventil (h.) ver- bunden ist, das Tanze so. dass bei jeder Vo lumenvergrösserung des 75,vischenbehälters (h) dieser durcb den Anschluss (e) mit Sauer stoff aus der Flasche gefüllt und bei jeder Volumenverkleinernttl;
    Sauerstoff aus dein Zwise.benbehültcr (ü) durch denXnschluss (i) in ilcn Atntuugsll < utcl (a) gedriickt wird.
    UNTERAN SPRüCHE 1.. Atmungsgerät: nach Patentanspruch, da durch gelkennzeiclniet. dass der Zwischen behälter (b) veränderlichen Volumens innerhalb des Atmungsbeutels (ca) ange ordnet ist und die bewegliche Kopfwand des Atmungsbeutels (a) durch ihre Ver bindung mit der beweglichen Kopfwand des Zwischenbehälters (b), das -Mittel zur Bewegungsübertragung bildet. ?.
    Atmungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass zur Übertra gung der Wanditngsbewegung des At mungsbeutels (n) auf den Zwischenbehäl ter (b) ein Hebel (g) dient, der zwecks Regelung des rbersetzungsv erhältnisses niil mehreren Angriffsstellen für die Ver bindung mit einer beweglichen Wand des Zwischenbehälters (b) versehen ist. Atmungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Sauerstoffdruck innerhalb des Zwischenbehälters (b) ausgleichende Feder auf seine bewegliche Wand ein wirkt. 4.
    Atmungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Zwischenbehälter (b) mit seinen beiden Kopfenden fest gelagert und durch einen vom Atmungsbeutel bewegten Zwi schenboden (d) unterteilt ist, der beider seits vom Druck des Sauerstoffes beauf- schlagt ist und daher den Druck in bei den Hälften des Zwischenbehälters aus gleicht, sowie abwechselnd die Entleerung der einen Hälfte und gleichzeitig die Fül lung der andern Hälfte des Zwischenbe hälters bewirkt. 5. Atmungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass der Zwischenbehälter (b) durch die infolge der Volumenänderung bei der At mung in seinem Innern auftretenden Druckunterschiede ein nachgiebiges Glied (m) bewegt, das ein in die von der Sauer stoffflasche zum Zwischenbehälter (b) füh rende Leitung (e) eingesetztes Ventil (k) steuert. 6. Atmungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Steuerung des in die Sauerstoffzuführungsleitung (e) ein gesetzten Ventils (k) der die Wandungs- bewegung des Atmungsbeutels auf den Zwischenbehälter (b) übertragende Hebel (l); dient.
    7. Atmungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischen behälter (b) eine von seiner beweglichen Kopfwand nach dem feststehenden Boden hin sich verjüngende konische Gestaltung besitzt. ss. Atmungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Atmungsbeutel (a) und dem Zwischen behälter<I>(b)</I> ausser dem mit Ventil (h) ver- sehenen Anschluss (i) noch eine weitere Verbindung (n) besteht. 9.
    Atmungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der den Atmungsbeutel (a) mit dem Zwischenbehälter (b) ausser dem ventil gesteuerten Anschluss (i) noch zusätzlich verbindende Weg (n) mit einem den ungeöffneten Verschluss der Sauerstoff flasche anzeigenden Warnungsmittel versehen ist.
CH196484D 1935-08-03 1936-07-29 Atmungsgerät mit Kreislauf der Atmungsluft und mit von der Menge der durchgeatmeten Luft abhängiger lungenautomatischer Sauerstoffzuführung. CH196484A (de)

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