CH194635A - Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren.Info
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Description
Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren. Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren gemäss Patentanspruch II des Hauptpatentes, das heisst eine Maschine zur Ausführung des Verfahrens .gemäss Patentanspruch I des Hauptpatentes, welche mindestens ein zum Festhalten eines zur Herstellung der Am pullen verwendeten Glasrohres ,dienendes,
das C-rlasrohr um seine Längsachse drehendes Klemmfutterpaar, sowie mehrere, beim Dre hen des Klemmfutterpaares auf das von dem selben gehaltene Glasrohr zur Einwirkung gelangende Gasbrenner aufweist.
Die Ma schine .gemäss vorliegender Erfindung ist ge kennzeichnet durch einstellbare Mittel, wel che, je nach ihrer Einstellung, eine Annähe rung oder Entfernung der -das Glasrohr hal tenden Klemmfutter und damit auch der während der Erhitzung des Glasrohres bei beginnender Erweichung des Glases an dem den Spiess liefernden Glasrohrteil entstehen den Schultern zu- bezw. voneinander bewir ken.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, insoweit als dies für das Ver ständnis der Erfindung notwendig ist, und zwar stellt Fig. 1 eine sehematische Darstel lung des Arbeitsverlaufes der Maschine und Fig. 2 eine Draufsicht auf einen die Auf- und Abwärtsbewegungen der Glasrohrhalter be wirkenden Kurvenkranz dar.
Die hier gezeichnete Maschine besitzt, wie die im Hauptpatent dargestellte Maschine, durch einen Kurvenkranz :gesteuerte Klemm futterpaare 8, 10 zum Halten und Drehen der Glasrohre 9, sowie mehrere Gasbrenner, welche beim Drehen der Klemmfutterpaare auf die von denselben gehaltenen Glasrohre zur Einwirkung gelangen. Die Klemmfutter- paare bewirken, durch ihr Auseinandergehen, an dem den .Spiess liefernden erwärmten Teil des Glasrohres eine Verengung.
Bei der in der Hauptpatentschrift beschriebenen Ma schine besass nun der aus ansteigenden, ab fallenden, sowie beweglichen und feststehen- den Teilen bestehende Kurvenkranz, welcher die Steuerung der untern Klemmfutter be wirkte, einen feststehenden, in der Haupt patentzeichnung mit 71 bezeichneten Teil, welcher dazu diente, die untern Klemmfutter 10 während der Erhitzung des Glasrohres 9 durch die Brenner 35 in unveränderter Lage zu den obern Klemmfuttern 8 zu halten.
Dies hatte zur Folge, dass die Regulierung des Spiessdurchmessers lediglich durch Verände rung,der Heizbrenner und der Ausziehlänge bei .der Spiessbildung erfolgt.
An Stelle dieses feststehenden Teils ist bei der hier dargestellten Maschine eine von a bis b verlaufende, in ihrer Höhe einstell bare Steuerschiene 301 vorgesehen, welche von Stangen getragen ist, welche in den auf der Tischplatte 72 befestigten Lagern 302 in Höhenrichtung .geführt sind.
Das Heben und .Senken der Schiene 301 geschieht mit tels der Gewindemuffe 304, deren Drehung die Zugstangen - 305, 306 einander nähert oder voneinander entfernt und über die Winkelhebel<B>307,</B> 308 und .die mit diesen verbundenen Laschen 309, 310 die Schiene einstellt.
Diese Einstellbarkeit der Schiene 301 er möglicht dem untern Klemmfutter, die jeweils ;günstigste Stellung gegenüber dem obern Klemmfutter und dem Gasbrenner zu geben bei der Herstellung von Ampullen ver- sehiedener Länge.
Mit der !Schiene 301 ist eine zweite Schiene<B>311</B> bei 3112 ,gelenkig verbunden, deren linkes Ende durch die Stellschraube 313 gehoben oder gesenkt werden kann. Der Anfang bei 312 der Schiene 311 entspricht der Stellung der Klemmfutter, bei welcher die erhitzte Glasmasse den günstigsten Weichheitsgrad'besitzt und sich ziehen oder stauchen lässt.
Wird die Schiene 311 so ein gestellt, dass ihr linkes Ende über die waag rechte Laufebene der Schiene 301 hinaus- ragt, so erfolgt von 312 ab ein allmähliches Hinführen der Klemmfutter 10 gegen .die Klemmfutter 8 und somit ein Zusammen führen der Glasmasse und eine Annäherung der an dem den !Spiess liefernden -Glasxohr- teil sich bildenden Schultern, was zur Folge hat,
@dass beim Spiessziehen der Spiess fast zylindrische Form erhält und die Schultern fast flach verlaufen. Wenn hingegen die Schiene 311 so eingestellt wird, dass sie mit ihrem linken Ende unter die Laufebene der .Schiene 301 zu liegen kommt, so läuft das untere Klemmfutter mit seiner Stützrolle auf das abgesehrägte Ende der Schiene 3,01, und das Glasrohr wird so auseinandergezogen,
dass .die Schultern für den Ampullenkörper immer mehr aus dem Bereich der Heiz- brenner 35 gebracht werden, so dass diese schlank verlaufen, und ausserdem wird der Spiessdurchmesser enger.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasrohren, nach Patentanspruch II,des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch ein stellbare Mittel, welche, je nach ihrer Einstel- lung, eine Annäherung oder Entfernung der das Glasrohr haltenden Klemmfutter und damit auch der während ,der Erhitzung :des Glasrohras bei beginnender Erweichung des Glases an dem den Spiess liefernden Glas rohrteil entstehenden Schultern zu- bezw. voneinander bewirken. UNTERANSPRUCH:Maschine nach obigem Patentanspruch. gekennzeichnet dureh eine in der Bewegungs bahn der Klemmfutter angeordnete, .in der Höhe verstellbare @Steuerschiene, durch wel che die untern Klemmfutter gegenüber den obern gehoben bezw. gesenkt werden können,wenn das den Spiess liefernde Glasmaterial erweicht Ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194635X | 1935-07-05 | ||
| CH160999T | 1936-07-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194635A true CH194635A (de) | 1937-12-15 |
Family
ID=25717385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194635D CH194635A (de) | 1935-07-05 | 1936-07-04 | Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194635A (de) |
-
1936
- 1936-07-04 CH CH194635D patent/CH194635A/de unknown
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