CH192467A - Vorrichtung zur halbautomatischen Betätigung von Richtungsanzeigern. - Google Patents

Vorrichtung zur halbautomatischen Betätigung von Richtungsanzeigern.

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CH192467A
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Dietler Xaver
Wiedemann Erwin Ing Dr
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Dietler Xaver
Wiedemann Erwin Ing Dr
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/36Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using movable members, e.g. arms with built-in flashing lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Vorrichtung zur halbautomatiseben Betätigung von Richtungsanzeigern.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung zur halbautomatischen  Betätigung von Riehtungsanzeigern (Win  kern, Blinkern und dergl.), wiediese an Fahr  zeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen verwen  det werden. Sie weist eine, Kombination von  zwei Schaltern auf, von denen der eine als  Magnetschalter ausgebildet ist, der von Hand  bedient werden kann     und    der andere als  Steuerschalter den Induktionsstromkreis des  ersten Schalters beeinflusst. Er kann, durch  Bewegungsvorgänge am Fahrzeug betätigt,  durch Unterbrechung des Induktionsstrom  kreises automatisch die Ausschaltung des  Magnetschalters und damit auch eines in  Funktion befindlichien Richtungsanzeigers  bewirken.  



  Im Laufe der Entwicklung des Fahr  zeug-, insbesondere, Kraftiahrzeugverkelirs  hat sich die Notwendigkeit ergeben, diese  Fahrzeuge mit Vorrichtungen auszus tatten,  die andern Wegbenützern Gelegenheit geben,  die von dem Führer eines Fahrzeuges einzu-    schlagende Richtung, insbesondere eine Fahrt  richtungsänderung (Abbiegen nach links  oder rechts) schon zu einem Zeitpunkt zu er  sehen, zu dem dieser Vorgang noch nicht       ausaeführt    ist.  



       t'     Vorrichtungen     zudiesem    Zweck sind all  gemein bekannt und unter der Bezeichnung  Richtungsanzeiger, Winker, Blinker     ete.     handelsüblich. Sie gehören bereits in -vielen  Staaten zu den behördlich vorgeschriebenen       .,Nusrüstungsgegenständen        von    insbesondere  Kraftfahrzeugen.  



  Diesen Vorrichtungen haften noch ge  wisse Nachteile an. Üblicherweise werden  sie durch elektrische Schalter betätigt, also  <B>s</B>  ein- und ausgeschaltet, zumeist derart,     dass     beispielsweise durch eine     Hebelbetätiouu-          nach    links der linke Richtungsanzeiger,  .durch eine solche nach rechts der rechte       Richfungsanzeiger    in Funktion gesetzt wird  und     Jurch    Zurückstellen des Hebels in eine  Mittelstellung jeweils der eine     bezw.    andere  <B>n</B>      Richtungsanzeiger ausser Funktion gesetzt  wird.  



  DurcHährt also ein Fahrzeug eine Weg  abzweigung, so hat der Führer dieses Fahr  zeuges, um den entsprechenden     Richtungss-          anzeiger    zu betätigen, zwei Handgriffe vor  zunehmen: Das Infunktionsetzen desselben  und das Wiederausserfunktionsetzen des  selben, nachdem die Abzweigung durchfah  ren ist. Erfahrungsgemäss kann es kaum  beim Infunktionsetzen, wohl aber beim  Ausserfunktionsetzen eines Richtungsanzei  gers dazu kommen, dass der Schalter falsch,  nämlich über die Mittelstellung hinaus, be  tätigt wird, wodurch der andere Richtungs  anzeiger in Funktion tritt und so durch eine  ungewollte und irrtümliche Zeiehiengebung  ,eine Verkehrsgefährdung hervorgerufen wer  den kann.  



  Somit ist xie zweimalige Betätigung  eines     Richtungsanzeigerschalters    von Hand  ebenso wie die Möglichkeit zu     Fehlschaltun-          geen    beim Ausserfunktionsetzen eines     Riel-          lungsanzeigers    als Nachteil einer derartigen  Einrichtung anzusehen.

   Es kommtdazu, dass  die zweimalige     Betätigung,    eines solchen  Schalters die Aufmerksamkeit des     Fahrzeug-          lenhers    gerade dann in Anspruch nimmt,  wenn er dem Verkehrerhöhte Aufmerksam  keit zuwenden muss, und dass die Möglich  keit zu Fehlschaltungen gerade dann gege  ben ist, wenn eine     Gefährdungsmöglichkeit     von andern oder durch andere Wegbeuützer  besonders hoch ist.  



  Es hat demzufolge nicht an Versuchen  gefehlt, voll- oder halbautomatische Vorrich  tungen zu entwickeln, diedem Fahrzeugfüh  rer die Aufgabe der richtigen Bedienung  von     Richtungsanzeigeru    ganz oder teilweise  abnehmen sollten. 'Während vollautomatisch  arbeitende Vorrichtungen zur Betätigung  von Richtungsanzeigern nicht in einer den  Benützer zufriedenstellenden Weise ent  wickelt werden konnten, ist erfolgreicher  der Weg besehritten worden, halbautomatisch  funktionierende Einrichtungen zu ersinnen,  deraxt, dass dem F ahrzeugführer das     Ausser-          funktionsetzen    eines jeweils nach Wunsch    von Hand in Funktion gesetzten Richtungs  anzeigers von einem Mechanismus abgenom  men wird.  



  Zu derartigen Einrichtungen sind die  sogenannten Zeitschalter zu rechnen, die  nach einer kurzen Zeit, beispielsweise drei  Sekunden, den durch manuelle Betätigung  eines Schalters hergestellten Kontakt zweler  stromführender Leiter unterbrechen und da  mit den Richtungsanzeigger ausschalten. Es  sind ferner Vorrichtungen angegeben wor  den, vermittels derer ein Mechanismus     durcli     ,die Bewegung eines Lenkrades, einer Lenk  säule oder eines andern bewegten Teilseiner  Lenkvorrichtung des Fahrzeuges nach einer  Mittelstellung hin so bewegt wird, dass seine  mechanische Koppelungo mit dem Schalter  des Richtungsanzeigers die Zurückführung  des Schalterhebels in seine Nullstellung und  damit die Ausserfunktionsetzung des Rich  tungsanzeigers bewirkt.  



  Derartige Einrichtungen stellen     zweifelq#     ohne Verbesserungen der rein manuell zu be  dienenden Richtungsanzeiger dar. Ihrer     all-          ,gemeinen    Verwendung stehen- indessen     ge-          D     wisse Nachteile im Wege.     Zeitscha-Iter    hal  ten einen einmal in Funktion gesetzten Rich  tungsanzeiger immer     nur    eine ganz be  stimmte Zeit lang in Funktion, die<B>je</B> nach  den wechselnden Umständer. zu lange oder  zu kurz     Reln    kann.

   Mechanische     Verriollt-un-          gen    der an zweiter Stelle genannten Art  sind kompliziert und teuer und bedingen  ausserdem stets     einZurückführen        einesLenk-          mechanismus    in dessen Mittelstellung, um in  Funktion zu treten.  



  Um bei der     Durchbiklung    einer neuen,       ha,lbautomatiseli    funktionierenden Vorrich  tung zur     Be%tigung    von     Richtungsanzei-          el     ,gern, die nachstehend beschrieben ist und  den Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet, die zuletzt genannten Nachteile zu  vermeiden, sind Beobachtungen einer ausge  dehnten Fahrpraxis zur Aufstellung -von  Bedingungen herangezogen worden, denen  genügt sein sollte und in der Tat genügt  werden konnte:

   Es -ergab sich als Zeitpunkt,      in dem ein betätigter Richtungsanzeiger  ausser Funktion gesetzt werden sollte, der  jenige Moment, indem nach fast vollendetem  Durchfahren einer Wegkrümmungdie rück  läufige Bewegung eines Lenkmechanismus  hegonnen, oder, wofür fast stets zeitliche  Koinzidenz besteht, die     Gescliwindigkeitdes     Fahrzeugges wiederum beschleunig gt wird. Die  Einhaltung besondersder ersteren dieser Be  dingungen bietet gegenüber bisher bekann  ten Einrichtungen wesentliche Vorteile, zum  Beiqpiel beim Durchfahren rasch aufeinan  derfolgender Wegkrümmungen, seien diese  gleich- oder ungleiehartig. Es wurde, ihr des  halb bei der Durchbildung einer zweckmässi  gen Ausführungsform des Gegenstandes der  vorliegenden Erfindung genügt.

   Bei einer  andern Ausführungsform wird der Steuer  schalter durch Vorgänge am Fahrzeug, die  einer Beschleunigung desselben zugrunde lie  gen, wie durch Drehzahländerung, Druck  änderung oder Fliehkraftänderung, betätigt.  



  Erfahrungsgemäss kommt es bisweilen  vor, dass sich ein Fahrzeuglenker in seiner  Absicht, eine bestimmte Fahrtrichtungsände  rung vorzunehmen, geirrt hat und im letzten  Moment zu anderem Handeln entschliessen  muss. Da er in solchen Fällen bereits     vor-          soiglich    den Richtungsanzeiger betätigt  haben wird, ohne aber die zuerst beabsich  tigte oder überhaupt eine     Fahrtrielltungs-          änderung    vorzunehmen, muss ihm die     Hög-          lichkeit    gegeben sein, unverzüglich jede,     an-          dlere    gewünschte Betätigung des Richtungs  anzeigerschalters von Hand vornehmen zu  können.

   Deshalb wurde auch dieser Bedin  gung bei der Durchbildung von     Ausfüh-          iungsformen    des Gegenstandes der     vorliegen-          aen    Erfindung genügt.  



  Es hat sich gezeigt, dass zu den genann  ten wesentlichen Vorteilen des Gegenstandes  der vorliegenden Erfindung noch der eines  sehr mässigen Preises tritt, wenn auf     Mecha-          nismen    so weit wie möglich, verzichtet wird  und an deren Stelle eine Anordnung gewählt  wird, die im Prinzip ein elektromagnetisches  Relais darstellt. Es wird hierbei so     vorge-          ganged,    dass an Stelle eines üblichen Schal    ters für Riehtungsanzeiger ein Magnetschal  ter tritt, der von einem Steuerschalter ge  steuert werden kann, gleichzeitig aber auch  wie ein üblicher Schalter für Richtungsan  zeiger manuell bedienbax ist. Magnet- und  Steuerschalter können dabei zu einem Gan  zen vereinigt sein, das eventuell nur eine  Magnetspule aufweist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt; Fig. I zeigt einen Magnetschalter, des  sen Durehbildung als nach zwei Seiten zu  betätigender Hebelschalter einem üblichen  Schalter für Richtungsanzeiger ähnlich ist,  zum Unterschied von einem solchen Schalter  aber zwei Elektromagnete enthält, die in  Verbindung mit einem auf dem kontakt  gebenden Hebelarm befindlichen Weicheisen  stückchen (von trapezförmigem Querschnitt)  dazu dienen können, den nach rechts oder  links auf     Kontaktgebung    gestellten Hebel  entgegen der Wirkung von (zwei Blatt-)  Federn in dieser Stellung festzuhalten.  Fig.II stellt einen Steuerschalter dar.

   Man  erkennt darin einen, beispielsweise voneinem  nicht abgefederten Teil des Lenkmechanis  mus zu bewegenden Fühlhebel, vermittels  dessen eine Kontaktscheibe (Scheibe mit  Kontaktdorn) hin     und    her gedreht wird.  Der     Kontaktdorn    dieser Scheibe     bawegt,sieT1     dabei innerhalb einer Aussparung einer kon  zentrisch, aber isoliert angeordneten     Mitueli-          merscheibe.    Berührt er deren Kante, so wird  ein Stromkreis, in dem -.die Magnetspulen       des    Magnetschalters liegen, geschlossen, wird  ,er davon     hinwegbewegt,    so wird dieser  Stromkreis geöffnet.

       Fig.        III    ist ein     Schalt-          sellema    der ganzen Anordnung, in welchem  ,der Steuerstromkreis parallel zu den     Winker-          stromkreisen    geschaltet ist.     Ebensogut    könnte  aber der Steuerschalter samt     Magonetspulen     des     Magnetschalters    auch. in dem den beiden       Winkern    gemeinsamen Teile ihrer Strom  kreise liegen,<B>;d.</B> h. in     Hintereinanderscha.l-          tung    zu jedem Winker liegen.  



  Der in     Fig.    I dargestellte     MagnetschaIter     besitzt eine Grundplatte<B>1,</B> auf der ein He  bel 2 um eine kurze Achse<B>3:</B> drehbar ange-      ordnet ist. Der Hebel besitzt einen Hand  griff 4 zur manuellen Betätigung, zwei Kon  taktfedern (an seiner Unterseite, in der Figur  nicht sichtbar) zur wahilweisen Herstellung  einer leitenden Verbindun g mit den Kon  taktknöpfen 5, 7 bezw. 6, 8 und trägt auf  seiner Oberseite ein isoliert befestigtes,  trapezförmig ausgebildetes Weiehieisenstück  <B>9,</B> dessen Schenkelflächen bei Betätigung des  Hebels 2), nach rechts oder links an den bei  den Polen eines der beiden Elektromagnete  zu ruhen kommen und dadurch den Kreis  der magnetischen Kraftlinien schliessen.

   Eine  Federnanordnung 12 in Verbindung mit  einem auf dem Hebel 2 symmetrisch zur  Achse 3 angeordneten quadratischen Plätt  chen 13 hält diesen in seiner Mittellage oder  führt ihn dorthin zurück, falls er     nielitdurch     die grössere Kraft einerder beiden Elektro  magnete 1,0, 11 festgehalten wird. Der     He-          bei    2, und seine beiden (in Fig. I nicht sieht  baren) Kontaktfedern stehen in leitender  Verbindung mit dem einen Pol der Strom  quelle (vergleiche Fig. III), von den Kon  taktknöpfen 5, 6 führt je eine leitende Ver  bindung zu den Richtungsanzeigern (ver  gleiche Fig. III) und die Kontaktknöpfe, 7, 8  sind untereinander leitend verbunden. Von  ihnen führt eine leitende Verbindung über  ,die Wicklungen der beiden Elektromagnete  10, 11 zum Steuerschalter Fig.

   II (ver  gleiche Fio. III).  



  <B>C</B>  Der in Fig. II dargestellte Steuerschalter  besitzt eine Grundplatte 14,' auf der zum  Teil über eine Unterlagscheibe 19 eine Kon  taktzunge 15 befestigt ist. Auf der Grund  platte ist     fernerdrehbar    befestigt die Achse  16. Die Kontaktzunge steht in leitender     Ver-          binduno    mit den Kontaktknöpfen 7, 8 des  Magnetschalters (vergleiche Fig. III), die  Achse mit dem andern Pol der Stromquelle.  Auf der Unterlagsscheibe 19 und der Kon  taktzunge 15 ruht unter leichter Reibung  ,drehbar die mit einer Aussparung am Rande  (und in der Mitte, nicht sichtbar) versehene  Mitnehmerscheibe 18. Zwischen dieser und  der mit der Achse starr und leitend verbun  denen Kontaktseheibe 20 befindet sieh eine    (in Fig.

   II nisslit sichtbare) Scheibe aus Iso  liermaterial, so     dass    ein     Stromsehluss        vonder     Kontaktzunge 15 oder der mit dieser in lei  tender Verbindung stehenden Mitnehmer  scheibe 18 nach der Kenbaktscheibe 20 und  damit der Achse 16 hin nur über das Kon  taktklötzelien 21 erfolgen kann, das an der  Kontaktscheibe 210 befestigt ist und mit sei  ner stumpfwinkligen Unterkante auf der  Kontaktzunge 15 schleifen oder mit einem  der beiden federnden Kontaktknöpfecen 22,  2,3 die Kante der Aussparung der Mitneh  mersolleibe 18 berühren kann.

   Diese Aus  sparung ist etwas grösser bemessen als der  Abstand d der beiden Kontaktknöpfechen 22,  2,3; dies hat zur Folge, dass der Stromfluss  zwischen der Mitnehmersclieihe 18 und der  Kontaktscheibe 2,0 unterbrochen werden  kann, wenn das     Klötzehen    nicht gerade auf  ,der Kontaktzunge schleift. Die Achse 16  wird durch einen starr an ihr befestigten  Hebel 24 gedreht, der als Fühlhebel (mit  Rückzugfeder, in Fig. II und III nicht ein  gezeichnet) beispielsweise von einem nicht  abgefedtrten Teil der Lenkvorrichtung des,  Fahrzeuges hin- und herbewegt werden 'kann.  



  Funktion des Ausführungsbeispiels: Die  Schaltung ist in Fig. III wiedergegeben.  Bei     Geradeausfahrt    berührt die     stumpfwink-          live        Unterkante    des     Klötzehens    21     (Fig.    H)       ,die        C        Kontaktzun.ge        15        Tig.        II),        so        dass,        wenn     der     Magnetschülter    manuell eingeschaltet  wird,

   --der Strom durch die Wicklungen der  Elektromagnete über den     Sieuerschalter     fliesst. Dadurch wird das     Weicheisenstück   <B>9</B>       (Fig.    I) festgehalten     undder    gewählte Rich  tungsanzeiger tritt und bleibt in Funktion.  Wird nun eine Kurve durchfahren, so wird,  beispielsweise durch einen nicht abgefeder  ten Teildes     Lenkmeelianismus    des Fahrzeu  ges, der Hebel 24 bewegt und damit die       Kontaktseheibe    20 gedreht.

   Noch bevor     zwi-          sehen    2-1 und<B>15</B> ein     Stromunterbrucli    er  folgt, tritt     Kontaktgebung    zwischen 922     bezw.     <B>23</B>     und   <B>18</B> ein. Der     RiGhtungsanzeigerbleibt     also in Funktion. In dem Augenblick aber,  in dem die Bewegung von 2,4     und    damit von  20 rückläufig wird, wird zwischen 22     bezw.         23 und 18 der Stromfluss unterbrochen (falls  sich das Klötzehen 21 (Fig. II) nicht gerade  über der Kontuktzunge 15 befindet und die  selbe berührt) und unmittelbar darauf zwi  schen 23 bezw 22 und 18 wieder geschlos  sen.

   Die kurze Stromunterbreehung hat aber  ein Erlöschen des magnetischen Kraftlinien  feldes von 1,0 bezw. 11 (Fig. I) zur Folge.  In diesem Augenblick führen die Federn 12  den Hebel 2 in seine Mittelstellung zurück,  die, Kontaktgebung bei 5 oder 6 bezw. 7  oder 8 wird unterbrochen und die ganze An  ordnung damit stromlos, so dass auch ein aus  gestellter Winker in seine Rulielage zurück  kehrt. Diese Ausschaltung entspricht in  ihrem mechanischen und elektrischen Effekt  dem der manuellen Ausschaltungdes     Magnet-          Schalters.    Da aber unmittelbar darauf zwi  schen 23 bezw. 22 und 18 (Fig.

   II)     Kon-          taktgehung    erfolgt sein wird, besteht die  Möglichkeit, manuell durch Betätigung des  Hebels 2 sofort wieder den gleichen oder an  dern Richtungsanzeiger in Funktion zu  setzen, der dann bis zur nächstfolgenden  rückläufigen Bewegung des Steuersehalters,  falls diese nicht in der Mittelstellung dessel  ben (21 über 15) erfolgt, in Funktion bleibt.  



  Überdies ist natürlichdie manuelle Aus  schaltung eines in Funktion befindlichen  Richtungsanzeigers durch entsprechende Be  tätigung des Hebels 2 (Fig. I) jederzeit ohne  weiteres möglich und setzt nur die Überwin  dung derden Hebel 2 festhaltenden     magneti-          Sehen    Kräfte voraus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur halbaufematischen Be tätigung von Rieltungsanzeigern (Winkern, Blinkern und dergleichen), wie diese an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen venvendet werden, gekennzeichnet durch die Anwendung von zwei elektrischen Schaltern, deren einer als manuell, zur beliebigen Ein- und Aussehaltung zweier Richtungsanzeiger beedienbarer Magnetschalter und deren ande rer als durch Bewegungsvorgänge am Fahr zeug zu betätigender Steuersolalter ausge bildet ist, derart funktionierend, dass in dem Steuersehalter bei Bewegungsumkehr eine kurzzeitige Unterbrechung eines stromfüh renden Leiters erfolgen kann, die dazu be nützt wird, den Induktionsstromkreis des Magnetschalters zu öffnen,
    wodurch eine einer manuellen Aussehaltung eines Rich tungsanzeigers entsprechende Betätigung die ses Schalters erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Hintereinanderschaltung fler Magnetspulen des Magnetschalters, des Steuerschalters und der stromführen den Teile jedes Richtuncsanzeigeorganes. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Parallelschaltung der Strom kreise der Magnetspulen des Magnet schalters und des Steuersehalters einer seits und der stromführenden Teile der Richtungsanzeigeorgane anderseits. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von nur einer Magnetspule im Magnetschalter. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch idie Betätigung des Steuer- Schalters durch einen nichtabgefederten Teil des Lenkmechanismus des Fahr zeuges. 5. Vorrichtung nach Patentansprueh, gekenn zeichnet durch die Betätigung des Steuer schalters durch Vorgänge am Fahrzeug, die einer Beischleunigung desselben zu grunde liegen.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Pateut#a-nspruc'h, dadurch g e 'k enn7 eichnet, #dass der Steuerschalter, .der bei Änderung seiner Bewegungsrich tung den InJuktionsstromkreis <B>d '</B> es Mag- netselialters unterbricht, bei Fortführung ,
    der neuen Bewegung oder Wied-erauf- nahme der ursprünglichen Bewegung den geöffneten Stromkreis wieder schliesst. <B>7.</B> Vorrichtuna, nach Patentansprucb., dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschalter über einen mittleren Teil seines Bewe- gungsbereielies hinweg den Induktions- Stromkreis ödes Magnetschalters nicht unterbricht. 8.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Unterbre chung des Induktionsstromkreises des Magonetschalters bewirkte Ausschaltung ,desselben und damit die Ausselialtung ,eines Richtungsanzeigeorganes in ihrem mechanischen und elektrischen Effekt dem der manuellen Ausschaltung des Magnetschalters entspricht. t5 <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Magnet- und Steuer e, schalter zu einem Ga-nzen vereinigt sind.
CH192467D 1936-06-10 1936-06-10 Vorrichtung zur halbautomatischen Betätigung von Richtungsanzeigern. CH192467A (de)

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