Geldzähleinrichtung an Einwickelapparaten für Hartgeld. Die Erfindung betrifft eine Geldzählein- richtung an Hartgeld-Einwickelapparaten, bei denen die Zahl der auf zwei parallelen Wal zen liegenden, gleichzeitig einzuwickelnden Münzen durch einen Zählrechen bestimmt wird...
Bereits bekannte Geldzählvorriehtungen dieser Art haben sich in der Praxis aus dem doppelten Grunde nicht bewährt, weil einer seits ihre Handhabung zu umständlich und zeitraubend ist und anderseits die Genauig keit der Zählvorrichtung nicht restlos befrie digen konnte.
Durch die Erfindung soll nun eine Gel.d- zähleinrichtung geschaffen werden, die eine schnelle und einfache Handhabung des Ge rätes ermöglicht und beider Ungenauigkeiten in der Abzählung der Geldstücke nicht vor kommen können.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Zählrechen auf einem gegenüber den Seitenwangen des Einwickelapparates längsverschiebbaren Trä ger einspannbar ist, der in seiner Arbeits stellung ,den Zählrechen in .einer solchen Lage hält, dass dieser mit seinen Vorsprüngen. über die hintere der beiden Geldrollwalzen greift und in den Zwischenraum zwischen den bei den Walzen hineinreicht.
Zweckmässig kann dabei der Zählrechenträger als an :den Sei tenwangen des Einwickelapparates längsver schiebbarer .Schlitten ausgeführt sein, wel cher- unter dem Zuge. von Federn steht, die ihn in eine Ruhestellung zu ziehen suchen, und. durch eine selbsttätig einschnappende Verriegelungsvorrichtung in seiner vorge schobenen Arbeitsstellung gesichert wird.
Ferner kann der Zählrechenträger an einem Hebelsystem parallelverschiebbar ge- führt und zu diesem Zweck zwischen zwei Koppeln angeordnet sein, die ihrerseits an je zwei an den Seitenwangen des Apparates drehbar gelagerten Kurbeln angelenkt sind.
Mit der Geldzählvorrichtung kann zweck mässig ein Magazin verbunden sein, in dem die für verschiedene Hartgeldsorten be- stimmte Zählrechen herausnehmbar angeord- net sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. 1 die Draufsicht .der gesamten Geld zähl- und Einwickelvorrichtung nach einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 1,
Fig. 4 eine weitere schematische Grund- rissskizze zur Veranschaulichung der Schlit tenzug- und -auslöseeinrichtung, Fig. 5 einen Seitenriss zu Fig. 4, Fig. 6 die Magazinwalze der Geldzähl- einrichtung in Vorderansicht in grösserem Massstabe,
Fig. 7 und 8 Querschnitte nach den Li nien II-II bezw. III-HI in Fig. 6, Fig. 9 einen der in der Magazinwalze vorrätig gehaltenen Zählrechen für sich allein in Draufsicht; in Fig. 10 bis 1.3 ist eine zweite Ausfüh rungsform .der Geldzähl- und Einwickeivor- richtung dargestellt, dabei zeigt:
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 11 bei in Ruhestellung be findlichem Zählrechenträger, Fig. 11 eine Draufsicht auf das Gesamt gerät, Fig. 12 einen mittleren Längsschnitt durch das Gerät mit in die Arbeitsstellung vorgeschobenen Zählrechenträger und Fig. 13,
einen für die zweite Ausfüh rungsform der Geldzählvorrichtung verwend- baren Zählrechen für sich allein in Drauf sicht und Seitenansicht.
Zu beiden Seiten des den Einwickelappa- rat sowie die Geldzählvorrichtung eagen- den Kastens 7 sind zwei Metallblechleisten 10 vorgesehen, an denen sowohl die Walzen des Einwickelapparates als auch der Schlit ten sowie die Magazinwalze der Geldzähl- einrichtung gelagert sind.
Der Einwickelapparat besitzt die Walzen 13 und 14 zur gradlinigen Führung des Ein wickelpapieres, wobei die Walze 14 unter Federdruck gegen die Walze 13 angepresst wird.
Ferner besitzt er die beiden Walzen 26 mit den festen Bunden 2.7 und den auf ihnen einstellbaren Bunden 28, welche beim Einwickeln der Geldrolle das Umfalten der Endzacken des Einwickelpapieres bewirken. Die auf die beiden Walzen 2;6 aufgelegte Geldrolle ist dabei zwischen den. beiden senk rechten Rollenständern 29 und 40 abgestützt, von .denen der Rollenständer 40 zwischen den verschiebbaren Bunden 2,8 auf,dem Schlitten 30 angeordnet ist, welcher mit den die Bunde 28 aufweisenden Rollen 2.9 gekuppelt ist.
Der mit einem seitlichen Lageransatz 31 an einer weiteren Walze 3,3 verschiebbar gela gerte Schlitten 30 ist mittels einer Klemm schraube 34 feststellbar und besitzt einen Zei ger 38, welcher an einer vorn am gasten an geordneten (nicht gezeichneten) Skala die jeweils für die einzuwickelnde Hartgeldsorte entsprechende Geldrollenlänge anzeigt. Bau art und Arbeitsweise des vorstehend kurz skizzierten Einwickelapparates ist im ein zelnen im Patent Nr.
192451 ausführlich er läutert und hier nur soweit erwähnt, als es zum Verständnis der Geldzähleinrichtung notwendig ist.
Die Geldzählvorrichtung besitzt einen zwischen den Seitenwangen 10 verschiebbar geführten Schlitten 50, der als Einspannvor- richtungdient für einen der jeweiligen Geld sorte entsprechenden Zählrechen 51. In. Fig. 9 ist der Zählrechen für Einfranken-Stücke dar gestellt.
Das kammartige Vorderteil dieses Rechens ist so ausgeführt, dass immer vier Franken-Stücke auf den Kammvorsprüngen 52 nebeneinander Platz finden und das fünfte Franken-Stück durch eine Kammlücke 53 nach unten ausfällt. Der beispielsweise ge zeichnete Rechen ist zur Abzählung von fünfzig Franken-Stücken bestimmt und -dem entsprechend mit zehn
derartigen Kamm- lücken 53 versehen. Alle auf dem hinter dem zehnten Ausfallschlitz noch folgenden Kammvorsprung 52 stehenden Franken- Stücke sind überflüssig und müssen vor Be tätigung der Einwickelvorrichtung wieder abgenommen werden. Für die andern Hartgeldsorten üt die Rechenlänge und die KammMckeneinteilung selbstverständlich eine andere.
Auch könnte, wie weiter unten noch beschrieben, die Kammlückeneinteilung zum Beispiel so ge wählt werden, dass immer zwei Münzen auf einem Kammvorsprung 52 Platz finden und die drei nachfolgenden Münzen durch eine Kammlücke hindurch fallen. Dabei wird man eine umso grössere Zählgenauigkeit erzielen, je mehr Ausfallschlitze 53 man vorsieht; denn Ungenauigkeiten in der Dicke der ein zelnen Münzen werden auf diese Weise besser ausgeglichen.
Für gewöhnlich, insbe sondere für hochwertige Münzen jedoch wird die in Fig. 9 gezeigte Kammlückenanord- nung ausreichen, zumal wenn die Kamm lücken, wie dargestellt, nach der Kammober fläche hin ein wenig verbreitert sind.
Der Zählrechen 51 wird auf ,dem bereits erwähnten Schlitten 50 festgespannt, zu wel chem Zwecke an der Schlittenoberfläche zwei Lagerböckchen 57 mit durchgehenden Ein schiebeschlitzen 58 vorgesehen sind (Fig. 3).
Unter diese Lagerböckchen 57 wird der je weils benötigte Zählrechen 51 soweit einge schoben, bis zwei an seitlichen Vorsprüngen 54 des Kammes vorgesehene kleine Zapfen 55 gegen die Lagerböckchen 57 anstossen, während der vordere gezahnte Kammteil 52, 53 vorn über den Schlitten 50 hinausragt.
Zur Sicherung des Zählrechens in dieser Stel lung dienen zwei an den Böckchen schwenk bar gelagerte Sperrhebel 59, welche in ihrer Riegelstellung die rückwärtige Kante des Zählrechens 51 hintergreifen und letzteren in seiner ordnungsmässigen Einspannstellung auf dem Schlitten 50 festhalten.
Der Re chen besitzt als Handhabe für das. Ein- und Wiederausschieben in die Schlitzführung 58 des Schlittens an geeigneter Stelle zwei auf- rechte, geriefelte Aafassbolzen 56.
Mit Hilfe des nachstehend noch im ein zelnen beschriebenen Schlittens 50 kann. der Zählrechen 51 in die in Fig. 1 mit vollen Linien gezeichnete Arbeitsstellung gebracht werden, in. der die Rechenzähne 52! des schräg stehenden Rechens die in der Vorrich tung hinten liegende Geldrollenwalze 26 übergreifen und bis in den Zwischenraum zwischen den beiden Walzen 26 hinein reichen.
Nachdem der Schlitten mit dem Zählrechen in diese Arbeitsstellung gebracht worden ist, werden die einzuwickelnden Münzen zwischen die Geldrollenwalzen 26 eingelegt.
Der über der hintern Walze 2,6 liegende Rechen 52, 53 stützt dabei mit sei nen Kammvorsprüngen 5D jeweils vier auf- einanJerfolgende Münzen ab, und erst die fünfte Münze kann vollständig zwischen die beiden Walzen 2,6 einfallen.
Nachdem auf diese Weise die in das Einwickelpapier ein zuhüllende Münzenzahl sehr genau und über sichtlich abgezählt worden ist und etwa über schiessende Münzen wieder abgenommen: wor den sind,
wird der Schlitten 50 mitsamt den Zählrechen 51 in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Münzen liegen jetzt sämtlich auf beiden Geldrollenwalzen 26 und die Geldrolle wird durch Heranführung des Schlittens 30 lose zwischen die beiden aufrechten Rollenstän- ,der 39, 40 eingespannt, worauf jetzt in der im Patent Nr. 19121451 beschriebenen Weise durch Drehen der Walzen des Einwickel apparates.
das Einwickeln der Geldrolle er folgen kann.
Der Schlitten 50 ist an den seitlichen Ver kleidungsblechen 10 des Kastens 7 dadurch verschiebbar geführt, .dass -er mit zwei seit lichen Achszapfen 60 ausgestattet ist, die in kreisbogenförmig gekrümmte Führungs- schlitze 61 der Bleche 1.0 eingreifen. Die waagrecht liegenden Achszapfen,60 :
sind, mit Hilfe von Klemmschrauben 6,2 in den Boh rungen aufrechter Nocken 63 an der Schlit tenoberfläche befestigt und an ihren ausser halb der Seitenwangen 10 liegenden Enden zu Anfassknöpfen 6:
4 ausgestaltet. An den t'bergangsstellen der Führungszapfen 6,0 zu den zweckmässig ,gerillten oder geriefelten Köpfen 64 ist jeweils eine abwärts ,gerichtete Rastenscheibe 65 ,angeordnet,
welche mit einer weiter unten noch beschriebenen Sperr und Auslösevorriehtung zusammenarbeitet. Der einen U-förmigen Grundriss aufwei sende Schlitten 50 ist gegen Verkanten in den seitlichen Führungsschlitzen 61 dadurch gesichert, .dass er auf - der Rundung dieser Schlitze entsprechend - gekrümmten Schie nen 6-6 abgestützt ist, welche an den beiden Innenflächen der Bleche 10 unterhalb der Schlitze 61 angeordnet sind.
Beide Stütz schienen<B>H</B> sind ebenfalls mit Längsschlit zen 67 versehen, und die nach hinten vor springenden Seitenschenkel des U-förmigen Schlittens 50 sind an ihrer Unterseite mit in diese Schlitze eingreifenden Zapfen 6i8 aus- gerüstet, durch welche der .Schlitten eine zu sätzliche Führung erhält.
Der Schlitten steht unter Federwirkung, welche bestrebt ist, ihn in,die in Fig. 1 ge strichelt gezeichnet obere Ruhestellung zu ziehen, in der die Schlittenoberfläche waag recht oder nahezu waagrecht verläuft, wäh rend sie, wie bereits erwähnt, in der vor geschobenen Arbeitsstellung des Schlittens schräg nach vorn .geneigt liegt.
Der Federzug wird hervorgerufen durch zwei Schrauben federn 69 oder dergleichen, die an den In nenflächen der Metallbleche 10 im Kasten innern vorgesehen und jeweils mit einem %de an festen Zapfen<B>70</B> dieser Bleche orts fest angebracht sind, wohingegen ihre freien Enden an Drahtseilen 71 angreifen, die über zwei an den Blechen 10 drehbar gelagerte Umlenkrollen 72, 73 zu dem Schlitten 50 geführt sind. An letzterem sind für die Be festigung der Seilenden 71 Nocken 74 vor gesehen, in deren Bohrungen die Seile durch Verknotung oder auf andere geeignete Weise befestigt sind.
Damit der entgegen dem Zuge der Fe dern 69 in seine Arbeitsstellung vorgezogene Schlitten nun während der Zeit, da der Zähl rechen 51 benötigt wird, seine Arbeitsstel- lung auch nach Loslassen des Schlittens bei behält, ist eine selbsttätig einschnappende Verriegelungseinrichtung vorgesehen.
Diese besteht aus zwei an den Aussenflächen der Bleche 10 schwenkbar gelagerten Winkel- hebeln 75, deren obere Schenkel seitliche Sperrzapfen 76 aufweisen, welche mit den bereits erwähnten Rastenscheiben 65 des Schlittens 50 zusammenarbeiten, Wird der Schlitten vorgezogen, so drücken die Rasten- scheiben,65 die .Sperrzapfen 76 nach unten,
wobei die Winkelhebel 75 entgegen der Wirkung von an ihren üntern Schenkeln 75' angreifenden Zugfedern 77 gedreht werden. Sobald aber die Rastenausschnitte der Schei ben 65 in den Bereich der Sperrzapfen 76 kommen, schnappen diese ein und der Schlit ten kann jetzt vorerst nicht mehr in seine Ausgangsstellung zurückkehren.
Die Verriegelung kann wieder aufge hoben werden durch Verstellen eines vorn am gasten 7 vorgesehenen Auslöseknopfes 78. Letzterer ist durch eine an einer Schiene 7 9 im Innern des Kastens längsverschieb baren Stange 80 mit einer nahezu die :ganze Kastenbreite einnehmenden Querleiste 81 verbunden:
, deren schwach zurückgebogene Enden lose vor Zapfen $2 liegen, welche an ,den untern Schenkeln 75' der Winkelhebel 75 angeordnet sind und durch Schlitze 8:3 der Blechwände 10 hindurch in das Kasten innere hineinragen. An diesen Zapfen 82 greifen auch die Zugfedern 77 an, welche die Winkelhebel \75 mit ihren Schenkeln nach oben zu drehen bestrebt sind.
Durch ,die Verstellung des Druckknopfes 7.8 werden infolge Verschiebung der Quer- leiste 81 .die Zapfen 82 zurückgeschoben und dabei werden die Winkelhebel 75 unter An spannung der Federn 77 so weit gedreht"dass ,die Sperrzapfen 76 den Schlitten freigeben und dieser von der Zugeinrichtung 6.9, 71 in seine Ausgangsstellung zurückgezogen wird.
Damit hierbei der .Schlitten 50 nicht allzu hart gegen die Enden der Schlitzführung 61 anschlägt, sind, wie in Fig. 5 mit ge strichelten Linien angedeutet ist, am obern Ende der .Schlitzführung elastische Puffer 84 aus Gummi oder dergleichen angebracht.
Die vorstehend beschriebene Zähleinrich- tung wird vervollständigt durch ein Maga zin, in welchem die für die verschiedenen Hartgeldsorten benötigten Zählrechen 51 leicht greifbar vorrätig gehalten werden. Das Zählrechenmagazin ist als an den Seiten- Wangen 10 drehbar gelagerte Walze ausge bildet, welche in radial angeordneten Füh rungen die einzelnen Zählrechen bereit hält.
Wie Fig. 6, 7 und 8 im einzelnen erkennen lassen, trägt die in Bohrungen 85 der Sei tenwangen 10 gelagerte und durch Stellringe 86 gegen achsiale Verschiebung gesicherte Achse 87 in der Nähe ihrer beiden Lager stellen zwei Scheiben 88, welche in regel mässiger Teilung acht radiale, paarweise ein ander gegenüberstehende Einschnitte 89 auf weisen.
Diese Einschnitte reichen nahezu bis an die auf der Achse 87 feste Lagernabe 90 heran und sind ungefähr so lang, wie die Zählrechen 51 breit sind, so,dass letztere quer in die Schlitzführungen 89 eingeschoben merden können und in der eingeschobenen Lage nur wenig oder gar nicht über den Scheibenumfang vorstehen (siehe Fig. 7). Da die kammartigen Vorsprünge 52 des Zähl rechens 51 sich nicht über deren ganze Breite erstrecken, ist der Zählrechen an seinem freien Ende mit einem Fortsatz 91 ausge rüstet, welcher eine ausreichend lange und zu der Gegenseite symmetrische Führung des Rechens in den Schlitzen 89 gewährleistet.
Die beiden Scheiben 88 sind in einem solchen gegenseitigen Abstande angeordnet, dass bei eingeschobenem Zählrechen 51 die an den Lappen 54 befindlichen Zapfen 55 sich dicht an die Scheibenaussenflächen anlegen. Zum Festhalten der Zählrechen in der eingescho benen Stellung dienen Blattfedern 92, die unmittelbar neben den Schlitzen 89 an den Aussenflächen der Scheiben angeordnet und mit einem verkröpften Abschnitt 98 versehen sind.
Wird der Zählrechen in die Schlitzfüh rung 89 eingeschoben, so werden .die Zapfen 55 an den leicht abgebogenen freien Enden der Blattfedern 92 vorbei zwischen letztere und die Aussenflächen der Scheiben 88 einge führt, bis sie schliesslich in den verkröpften Abschnitten<B>93</B> Platz finden. Auf diese Weise werden die Zählrechen 51 mit einer gewissen glemmung an der Magazinwalze festgehalten, so dass sie nicht ohne weiteres aus der Schlitzführung 89 wieder heraus fallen können, sondern es eines geringen radial nach aussen gerichteten Zuges bedarf, um die Zapfen 55 von den Klemmschenkeln 92 abzulösen und den Zählrechen wieder frei zu bekommen.
Die Magazinwalze ist so angeordnet und eingerichtet, dass sie sich stufenweise sehal ten lässt und dabei die jeweils waagrecht nach vorn liegende Schlitzführung 89 dem in seiner Ruhestellung befindlichen Schlitten 50 gerade gegenüber liegt, so dass der aus dieser Schlitzführung herausgezogene Zählrechen sogleich in die Schlitzführung 58 an der Schlittenoberseite eintreten kann. Zwecks Er zielung der hierzu erforderlichen genauen Stufenschaltung der Magazinwalze ist letz tere mit einer Rastenscheibe 94 ausgerüstet, die mit einem unter Federwirkung stehenden Schnepper 95 zusammenarbeitet.
Die Schnep- perkugel 95 ist in einer Stellschraube 96 ge lagert, die ihrerseits an einem an der Aussen seite der Blechwand 10 .befindlichen und an der Innenfläche durch Schrauben 97 fest gehaltenen Gewindelager 98 verstellbar ist. Selbstverständlich müssen die Rastenein- schnitte der Scheibe 94 genau der Teilung der Schlitzführungen 89 entsprechend ange ordnet sein.
Die ausserhalb der Blechwand 10 ange brachte Rastenscheibe 94 ist zu einer acht- ecltigen Scheibe 99 verlängert, auf deren Um fangsflächen Bezeichnungen 100 für die in den einzelnen Schlitzführungen 89 befind lichen Zählrechen 51 angebracht sind, damit man leicht und mühelos den jeweils richtigen Zählrechen heraussuchen und die Magazin walze dementsprechend einstellen kann. Das noch über die Scheiben 94, 99 hinausragende Ende der Achse 87 trägt schliesslich ein am Umfang geriefeltes Handrad 101, mit dessen Hilfe die Magazinwalze zu drehen ist.
Um das Wiedereinschieben der Zähl rechen 51 in die Schlitzführungen 89 der Magazinwalze zu erleichtern, ist auf einem mittleren Abschnitt der Walzenachse 87 noch eine in Fig. 8 dargestellte Hilfseinrichtung vorgesehen. Sie besteht aus mehreren Klemm- schenkelpaaren 102, welche in einer Ebene mit den Schlitzen 89 der Scheiben 88 liegen. Die jeweils als einteilige Stücke hergestellten Schenkelpaare 102 sitzen auf dem zu einem regelmässigen Achtkant 103 ausgestalteten mittleren Abschnitt einer gemeinsamen Nahe 104, welche auf der Walzenachse 87 fest ist.
Die freien Enden jedes Klemmschenkelpaares 102 sind maulartig aufgebogen und dienen dazu, den Zählrechen 51 aufzunehmen und ihn zwangsläufig in eine solche Lage zu brin gen, dass er beim weiteren Einschieben ord nungsgemäss in die oben verbreiterten seit lichen Schlitzführungen 89 eintritt. Gleich zeitig tragen die Klemmschenkelpaare 102 auch noch dazu bei, die Zählrechen 51 in der Magazinwalze festzuhalten.
Ausreichend breite Abstützflächen sind für die Zählrechen 51 in der Schlitzführung 89 dadurch geschaffen, dass an den Innen flächen der Scheiben 88 jeweils an denjeni gen Kanten der Schlitze 89, welche der glat ten Unterseite der Zählrechen zugekehrt sind, als Auflager- und Führungsflächen dienende Winkeleisen 105 vorgesehen sind, welche sich neben den Schlitten fast über deren ganze Länge hin erstrecken.
Eine gewölbte Blechhaube 106 deckt die Magazinwalze fast vollkommen ab und lässt von ihr vorn gerade nur soviel frei, dass ein bequemes Hinüberschieben der Zählrechen 51 zum Schlitten 50 und umgekehrt möglich ist.
Hinter der Magazinwalze ist in dem Ka sten 7 noch eine zum Bedrucken der fertigen Geldrolle geeignete Stempelwalze 107 ein gebaut.
Bei dem in Fig. 10 bis 13 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel sind für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie beim ersten Ausführungsbeispiel verwendet.
Während bei dem im ersten Ausführungs beispiel beschriebenen Apparat als Träger des Zählrechens 51 ein in Schlitzen der Seiten wangen des Gehäusekastens verschiebbar ge führter Schlitten dient, ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der aus einer ebenen Platte bestehende Zählrechenträger 108 an einem Hebelsystem derart gelagert, dass er ohne besondere Führung durch die Seiten wangen parallel verschiebbar geführt ist.
Die Trägerplatte 108 ist zu diesem Zweck zwi schen zwei Koppeln 109 befestigt, die ihrer seits an je zwei an den Innenflächen der Sei tenwangen des Gehäuses drehbar gelagerten Kurbeln 110, 111 angelenkt sind. Die Zur- beln 110,<B>111,</B> von denen die dem Einwickel apparat zugekehrten Kurbeln 110 mit Rück sicht auf die Walzen 13, 14 des Einwickel apparates winkelig gestaltet sind, sind paar weise auf durchgehenden Achsen 112 bezw. 113 unterhalb. eines Zwischenbodens 114 des Kastengehäuses gelagert und liegen in un mittelbarer Nachbarschaft der Seitenwangen dieses Gehäuses.
In der zurückgeschobenen Stellung des Zählrechenträgers 108 nehmen die Kurbeln 110, 111 die in Fig. 10 und 11 gezeigte Stel lung ein, während sie in der vorgeschobenen Arbeitsstellung des Zählrechenträgers in die in Fig. 12 ersichtliche Stellung bewegt wer .den. Das Hebelsystem 109, 110, 111 steht un ter Wirkung zweier Schraubenfedern 115, die an den rückwärtigen Kurbeln 111 angreifen und das Hebelsystem in die in Fig. 10 und 11 gezeichnete Ruhestellung zurückzuziehen suchen.
Die Zugfedern 115 sind in Ausspa rungen 116 an den innern Holzwänden Na der aussen mit Blech 10b verkleideten Seiten wangen untergebracht und derart befestigt, dass eine Einstellbarkeit der Zugkraft mög lich ist. Diesem Zwecke dient jeweils eine in der Aussparung 116 drehbar gelagerte Scheibe 117 mit einer schneckenförmigen Führungsnut 118, in welche ein seitlicher Stift 119 einer Lasche 120 eingreift. Letztere ist mit einem mittleren Langschlitz 121 ah der Drehachse der Scheibe 117 verschiebbar gelagert und wird durch Verdrehen der Scheibe zwangsläufig verschoben, wodurch ein beliebiges Nachspannen oder Lockern der an der Lasche 120 angehakten Zugfeder 115 möglich ist.
Zum federnden Auffangen der in ihre RuhestelIung zurückschnellenden Kurbeln 111 sind an geeigneter Stelle der Seitenwan gen 10a, 10b Gummipuffer vorgesehen.
Die Koppeln 109 sind nach vorn hin über die Gelenkstellen der Kurbeln 110 hinaus verlängert und an ihren untern Randkanten zu Sperrasten 122 ausgebildet, die in der vor geschobenen Arbeitsstellung des Zählrechen- trägers 108 mit Sperrzapfen 76 in Eingriff kommen.
Die Sperrzapfen sitzen an den obern Schenkeln von Winkelhebeln 75, welche an den Aussenflächen der Bleche 10b schwenk bar gelagert sind und unter Wirkung von Zugfedern 7 7 stehen, die bestrebt sind, die die Sperrzapfen tragenden, obern Winkel arme der Hebel 75 aufwärts zu drehen und somit die durch schmale Schlitze 128 der Blechwände 10b nach innen hindurchgreifen den Sperrzapfen 76 in eine Bereitschaftsstel lung für die Sperrasten 122 vorzudrücken. U'ird das Hebelsystem 109, 110, 111 mit dem Zählrechenträger 108 nach vorn gezogen (siehe Fig. 12), so schnappen die Sperrzapfen 7 6 in die Sperrasten 122 ein, verriegeln das Hebelsystem und halten damit den Zähl rechenträger in seiner Arbeitsstellung fest.
Die Aufhebung der Verriegelung erfolgt durch Betätigen des Druckknopfes 78 und eines damit verbundenen Schiebegestänges, wie oben ausführlich erläutert.
Die vordern Enden der Koppeln 109 weisen nach oben hin vorspringende Lappen 124 auf, an denen seitlich Anfassgriffe 64 befestigt sind. Die Befestigungsschäfte 60 dieser Griffe gleiten lose auf den Oberkanten der entspre chend der Führungsbahn des Rechenträgers 108 profilierten Seitenw=angen 10b. Der Ver schiebungsweg des Hebelsystems 109, 110, <B>111</B> ist, ganz abgesehen davon, dass schon die Anschlagpuffer 84 eine Begrenzung in Richtung des Rücklaufweges darstellen, nach beiden Seiten dadurch begrenzt, dass die Sei tenbleche 10b an beiden Enden des der Füh rungsbahn angepassten Kantenabschnittes nach oben hin vorstehende Anschläge 10c, 10d besitzen.
Der eigentliche Zählrechenträger besteht, wie bereits angedeutet worden ist, aus einer ebenen Metallplatte 108, die zwischen den beiden vordern Enden der Koppeln 109 in schwach geneigter Lage befestigt ist und zu folge der Parallelführung durch die Kurbeln 110, 111 und Koppeln 109 diese Lage ständig beibehält. Die Platte 108 ist mit zwei auf wärtsgerichteten Aufsteckzapfen 125 für die entsprechend gelochten Zählrechen 51 ausge stattet und trägt an jedem Ende einen Dreh wirbel 126, durch die der aufgesteckte Zähl rechen festgeklemmt und verriegelt wird.
In der Verriegelungsstellung schlagen die Dreh wirbel mit kleinen Anschlagnasen 126' gegen die Lappen 124 der Koppeln 109 an.
Der Zählrechen 51 ist mit zwei die Zap fen 125 aufnehmenden Löchern 127 versehen. Er unterscheidet sich im übrigen von dem im ersten Ausführungsbeispiel dargestellten Zählrechen noch durch die besondere Ausbil dung der Kammvorsprünge 52 und der Kammlücken 58. Die Teilung ist hier näm lich so gewählt, dass immer zwei Geldstücke auf den Kammvorsprüngen nebeneinander Platz finden und die nachfolgenden drei Münzen durch die Kammlücken 53 nach un ten durchfallen.
Eine derartige feine Teilung hat sich für ein genaues Zählen am günstig- sten erwiesen und bietet die sehr erwünschte Möglichkeit, dass man schon mit einem kur zen Überblick feststellen kann, ob die mecha nisch vorgenommene Geldabzählung tatsäch lich einwandfrei durchgeführt ist. Eine wei tere Besonderheit des Zählrechens besteht darin, dass der Zählkamm vorn mit einer Zahnlücke beginnt. Der Grund zu dieser Massnahme wird aus weiter untenstehenden Erläuterungen ersichtlich werden.
Die Zählrechen für die grösseren Geld stücke können, wie üblich, eine flache Form besitzen. Dagegen hat es sich bei Zählrechen für kleinere, insbesondere Kupfermünzen für eine bessere Einordnung der Münzen in die Kammlücken 58 bezw. auf die Kammvor sprünge 52 als angezeigt erwiesen, die An lagefläche der Kammzähne gegen die Müa- zen zu vergrössern.
Die Kammzähne 52 sind zu diesem Zweck (siehe Fig. 1.8, Seitenan- siclht) nach unten hin zu bogenförmigen Lap pen 5,2' ausgebaucht, an denen die Münzen eine verbreiterte Abstützfläche finden. Eine solche Zahnausbildung ist bei der Parallel- führung des Zählrechenträgers 108 ohne wei- teres möglich, da .der Rechen 51 auf kreis förmiger Bahn von oben her zwischen die beiden Geldrollenwalzen 26 eingeführt wird.
Die zur Lagerung sowohl der Einwickel einrichtung, wie auch ?der Zählvorrichtung dienenden Seitenwangen 10 sind. an jeder Seite in zwei Teilen 10b, 10f ausgeführt, wo bei die Seitenwangen von 10f im Bereiche der Einwickelvorrichtung einen geringeren gegenseitigen Abstand aufweisen als bei dem Teil 10b, der die Geldzählvorrichtung und das dahinter befindliche Zählrechenmagazin seitlich abschliesst.
Hiermit wird bezweckt, unmittelbar hinter und teilweise noch zwi schen .dem Hebelsystem<B>109,</B> 110, 111 Platz zu schaffen für die Anordnung eines mög lichst einfachen, übersichtlichen Zäblrechen- magazins. Die in unmittelbarer Nachbar schaft der Seitenwangen 10a, 10b liegenden Kurbeln 110, 111 und Koppeln 109 sind ,des halb ebenfalls noch in einem solchen gegen seitigen Abstande angeordnet, dass die Zähl rechen in ihrer vollen Länge zwischen ihnen Platz finden,
und zwar auch dann noch, wenn an den Innenflächen der Seitenwangen Kappen 12.8 angebracht sind, die die Koppeln 109 sowie die obern Enden der Kurbeln 110, 111 wenigstens in der zurückgeschobenen Ruhestellung des Hebelsystems nach oben, hinten und seitlich verdecken. Die an den Seitenwangen 10b angeschraubten Kappen sind dem Profil der Seitenwangen angepasst und nach vorn und unten hin so ausgespart, dass sie der Bewegung der Lenkerhebel nicht im Wege stehen.
Das Zählrechenmagazin besteht beim zweiten Ausführungsbeispiel aus einem oben offenen Kasten, dessen Seitenwände 129 mit untereinander parallelen, oben offenen Schlit zen 130 zum Einschieben der Zählrechen 51 versehen sind.
Die Seitenwände nehmen nach hinten in ihrer Höhe zu, und die Schlitze 130 in ihnen sind so angeordnet, dass die einge schobenen Zählrechen in steiler Stellung in guter Übersicht stufenförmig hintereinander liegen und im Bedarfsfalle leicht erfasst und aus dem Magazin herausgezogen werden kön- uen. Für ein erleichtertes Anfassen sind die Zählrechen 51, die zweckmässig an ihren obern Kanten Bezeichnungen für die zuge hörige Münzsorte aufweisen können,
mit kleinen Einkerbungen 131 versehen.
Der bereits oben erwähnte Boden 11:4 ,des Magazinkastens ist vorn an einer zwischen den Seitenwangen angeordneten Querleiste 132 befestigt, die im Bewegungsbereiche ,der Kurbeln 110, 111 Einschnitte 133 besitzt. Hinten geht der Kasten in eine senkrechte Wand 134 über, die das Zählrechenmagazin von einer im hintern Teil des Apparates an geordneten Stempelvorrichtung 107 trennt.
Die Rückwand 1.34 sitzt zwischen den beiden Holzwangen 10a, an denen auch der Zwi- schenboden 114 angeleimt ist und die sich weiterhin über .die Stempeleinrichtung er strecken und deren Einrichtungen tragen.
Die beiden Seitenwände 129 des Zähl rechenmagazins liegen teilweise unterhalb der Abdeckkappen 128 und sind ebenfalls auf die Holzwangen 10a, aufgeleimt, wäh rend ;sie vorn von der Querleiste 13-2 unter stützt werden.
Die Einschiebeschlitze 130 sind in ihrer Länge so bemessen, dass der über der ersten Kammlücke 53 befindliche liammstegteil und das entsprechend hohe un- gezahnte Gegenende des Zählrechens 51 sie gerade ausfüllt, während die Kammzähne 52 frei in den Kasteninnenraum hinabreichen.
Zur Sicherung der Zählrechen im Ma gazin dienen Leisten 135, die entsprechend den Oberkanten der Seitenwände 129 ge krümmt sind. Die Leisten 1,35 tragen in La gerböckchen 13.6 horizontale Bolzen 137, die durch Führungsaugen 13-8 der Seitenwangen <B><I>]</I>Ob</B> hindurchgreifen und ausserhalb der Sei tenwangen mit Anfassknöpfen 139 ausgestat tet sind. Die Leisten 13,5 sind auf diese Weise gegenüber den Seitenwangen IOTi querverschiebbar angeordnet.
Zwecks Frei- gabe der 130 des Zähl rechenmagazins werden die Anfassknöpfe 139 soweit nach aussen gezogen, dass die Leisten 135 ausser Bereich der Seitenwände 129 des Zählrechenkastens kommen (siehe Fig. 11, obere Verriegelungsleiste), wohingegen die Verriegelung in der Weise vorgenommen wird, dass die Knöpfe 1,39 bis zum Anschlag an die Seitenwangen nach innen gedrückt werden,
wobei die Leisten 135 mit ihren in- nern Kanten die zwecks erleichterter Einfüh rung der Zählrechen an ihren offenen Enden etwas verbreiterten Einschiebeschlitze 1,30 des Zählrechenmagazins überdecken.
Zur Feststellung der Leisten 13-5 in der Verriege- lungs- bezw. Offenstellung sind die Gleit lager 138 der Seitenwangen 10b mit Klemm schrauben 140 ausgerüstet. Zweckmässig kön nen die Sicherungsleisten an denjenigen Stel len, die die einzelnen Einschiebeschlitze Über greifen, mit gleichen Bezeichnungen wie die Zählrechen versehen sein, damit die verschie denen Zählrechen in das ihnen zugeteilte Fach jeweils richtig eingeordnet werden.
Der Einwickelapparat entspricht im we sentlichen -der im Patent Nr. 1912451 be schriebenen Ausführungsform und besteht hauptsächlich aus den beiden Geldrollwalzen 26, einem an der Stange 33 längsverschieb baren Schlitten 30 und den Anschlagbunden 2,7, 28, von denen die Bunde 27 an,den Geld- rollwalzen festsitzen und die Bunde<B>28</B> mit dem Schlitten verschiebbar sind.
Das Umfal ten der Randzacken des Einwickelpapieres erfolgt durch die Rollenständer 39, 40. Dicht neben diesen beiden senkrechten Rollenstän dern 3,9 und 40, von denen der Rollenständer 39 zwischen den festen Bunden 27 und der Rollenständer 40 zwischen den verschieb baren Bunden 2$ auf dem Schlitten 30 ange ordnet ist, ist noch jeweils ein schwach federnder, in seiner Druckkraft einstellbarer Andrückstift 141 vorgesehen.
Diese in hori zontaler Lage angeordneten und einander gegenüberstehenden Stifte sitzen an Lappen 142, 143, deren einer, 142, an der Seiten wange 10b befestigt ist und deren anderer, 143, einen Teil des verschiebbaren Schlittens 30 bildet.
Sie werden unter Federwirkung so weit vorgedrückt, dass sie ein klein wenig über die Arbeitsflächen .der Bunde 27, 28 vorstehen, und haben den Zweck, die kreis runden Anhänger des Einwickelpapieres gegen die Geldrolle anzudrücken, damit die Zacken des Papiers beim Einwickelvorgang ordnungsgemäss sich auf diese Anhänger auf legen und daran festgeklebt werden.
Wie bereits oben erwähnt, beginnt jeder Zählrechen 51 mit einer Zahnlücke 53 (siehe F'ig. 13). Diese Kammausbildung hat sich aus einem doppelten Grunde als vorteilhaft erwiesen. Es soll dadurch erreicht werden, dass der erste Kammvorsprung 52 des Zähl rechens 51 auch :dann nicht gegen die festen Bunde 27 der Geldrollwalzen 2,6 anstossen kann, wenn geringfügige Ungenauigkeiten in der Lage oder Führung des Zählrechenträ- gers 10$ auftreten.
Beim Auflegen der Münzen kann es vor kommen, dass einige Münzen zwischen den beiden Geldrollwalzen 26 hindurchfallen. Um diese Geldstücke, die beim Apparat nachdem ersten Ausführungsbeispiel auf der Fläche 11 unterhalb der Geldrollenwalzen liegen bleiben, wieder hervorzubekommen, musste man den Apparat entweder kippen ader,
das Geldstück mit einem geeigneten Gegenstand hervorscliieben. Zwecks Beseitigung dieses Übelstandes ist in der Fläche 11 unter den Geldrollenwalzen 26 ein Durchfallschlitz 144 vorgesehen, :der mit Rücksicht auf .das in der Mitte des Apparates liegende Auslösege- stänge der Verriegelungseinrichtung in zwei Abschnitten ausgeführt ist.
An diese Durch fallschlitze 144 schliessen sich im Kasten innern schräg nach vorn geneigte Gleitbleche 145 an, die in einem Ausfallschlitz 146 im Kastenboden enden. Fällt nun ein Geldstück zwischen den Walzen 2-6 hindurch, so rutscht es infolge seines Eigengewichtes über das Gleitblech 145 nach vorn aus dem Apparat heraus. Gegebenenfalls könnte für das Auf fangen der Münzen noch ein niedriges Schub fach im oder unter dem Gehäusekasten an geordnet sein.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung mancherlei. Abänderungen sowie andere Ausführungen möglich, ohne dass dadurch vom Wesen der Erfindung abgewichen würde.