CH192257A - Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung des Wellenwechsels bei drahtlosen Empfangsstationen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung des Wellenwechsels bei drahtlosen Empfangsstationen.

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CH192257A
CH192257A CH192257DA CH192257A CH 192257 A CH192257 A CH 192257A CH 192257D A CH192257D A CH 192257DA CH 192257 A CH192257 A CH 192257A
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CH
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relay
wave
circuit arrangement
remote control
frequency
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J9/00Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


      Schaltungsanordnung    zur Fernsteuerung des     Wellenwechsels     bei drahtlosen Empfangsstationen.    Bei drahtlosen -Sende-     und    Empfangs  anlagen, insbesondere für     Kurzwellenbetrieb,     ist es meist erforderlich, zum Beispiel für die       Nacht,    die Empfangswelle zu ändern, da  erfahrungsgemäss zum Beispiel bei Kurz  wellenbetrieb während der Nacht eine län  gere Welle günstiger     ist    als diejenige, wel  che am Tage guten Empfang sichert.  



       Bei        Empfängern,    insbesondere Kurz  wellenempfängern, mit dauernder     bezw.    weit  gehender Betriebsbereitschaft     mussdieser     Wellenwechsel bei korrespondierenden Sen  dern und Empfängern gleichzeitig vorgenom  men werden, wenn nicht     Betriebsunterbrüche     entstehen sollen.

   Während beim Sender  eine     entsprechende    Bedienung     vorausgesetzt     werden kann, ist     Zie        @dadurch    entstehende Be  lastung     beim    Empfänger oft     unerwünscht:

       Gemäss der vorliegenden     Erfindung    wird  deshalb der     Wellenweehsel    "vom Sender nach  den Empfängern     ferngesteuert.    Man hat es  dadurch     in,    der Hand, den     Wellenweehsel    un  bedingt gleichzeitig bei allen Empfängern         und,    dem Sender, und ausserdem zur geeigne  ten Uhrzeit, die sieh entsprechend der Jahres  zeit ändert, zu bewirken.  



  In .der Figur ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung     dargestellt,    wobei Teile,     wel-          ehe    zum Verständnis der Erfindung     nicht          nötig    :sind, nur angedeutet     bezw:        weggelassen     wurden.  



  Über die     Antenne    A wird das Signal  in den Empfänger     gebracht    und über     einen          abgestimmten        Vorkreis    I dem     Steuergitter     der ersten     Verstärkerröhre        V1    zugeführt.

    Über nicht dargestellte Hochfrequenz- und  bei     Superheterodyne-Empfängern        'Zwischen-          frequenz-Verstärkerstufen,        sowie    den an  schliessenden     Niederfrequenzverstärker    wird  das Signal verstärkt und     :gelangt    schliesslich  zu den Empfangsorganen, bestehend zum       Beispiel    aus     Kopfhörer    oder     Lautsprecher,     welche an die     Klemmen    T angeschlossen  sind.

   Parallel dazu liegt gemäss dem     Aus-          führungsbeispiel    ein Relais Ü,     welches    auf  ein     tonfrequentes        Signal        :anspricht.        Dieses         Relais kann so gebaut werden, dass es     nur          auf    einen Ton bestimmter Frequenz und  Stärke     anspricht.     



       Zum        Zwecke    des     Wellenwechsels    wird  vom Sender     die        Hochfrequenzwelle        mit     einem     bestimmten    Ton moduliert, welcher  verstärkt das     Relais    U     betätigt.    Dieses zieht  seinen Anker an     und    schaltet     Relais    I, wel  ches     im    Abfall durch     ein.    Kupferrohr ver  zögert     ist,    ein.

       Ist    der Empfänger auf der       kürzeren    Tageswelle     und    soll er auf die län  gere Nachtwelle     umgeschaltet    werden, so  wird die Modulation beim Sender dreimal       kurzzeitig        hintereinander    unterbrochen, wo  durch Relais U dreimal     hintereinander    kurz  abfällt, so dass der     Schaltmagnet        DS    den  Wähler S um drei     Schritte    aus der     Nullage     heraus fortbewegt.

   Nach dieser Impulsgabe  erfolgt die     Modulation        wieder    dauernd, so       dass    Relais U vorerst weiter erregt bleibt.  Während den     Impulsen        ist    ,das in Serie zum  Drehmagneten     DS    geschaltete Relais     II    eben  falls     erregt    worden und hat seinen Kon  takt     II4        unterbrochen.    Dieses     Relais        fällt        nun     wieder ab,

   und es     wird    damit     ein        .Stromkreis     für Relais     RI        geschlossen.        Dieses    zieht sei  nen Anker an und betätigt die     Kontakte        rzl     und     rI2.    Den Kapazitäten     C,    und     CZ    der       Drehkondensatoren    wird     somit    eine Kapa  zität     K1    und     K2    parallel geschaltet,

       entspre-          chend.    der     gewünschten        längeren    Nachtwelle.  Die     Modulation    der     kürzeren    Tageswelle,     die     zur Umschaltung benutzt     wurde,    gelangt  somit nicht mehr     zum    Relais U.     Dieses    lässt  seinen Anker fallen,     wodurch,der    Drehmag  net     DS    einen     weiteren    Impuls erhält. Re  lais     R,        würde    somit abfallen.

   Dies     wird     jedoch in     Zusammenarbeit    mit einem     Relais          Ra        mechanisch        ,dadurch    verhindert, dass eine  auf die Anker der     Elektramagnete    wirkende  Sperrung vorhanden     isst,    welche derart gegen  über den Ankern .gestellt ist, dass die Bewe  gung -des Ankers des einen oder andern der       beiden        Relais    den     beireffenden    Anker sperrt  und     gleichzeitig    den     Anker    des     andern    los  lässt.

   Eine     xlerartige    elektromagnetische     Vor-          richtun;ist        beispielsweise    in dem     Patent          Nr.14669,6        :beschrieben,        und    dargestellt.

   Re-         lais    I fällt nach     einer        .gewissen    Zeit ab und  schliesst damit über Relais F einen     Fort-          schaltestromkrefs    für     DS.    Der Wähler     S\    wird  so lange     fortgeschaltet,    bis der Wellenkon  takt     W    in der Nullage des Wählers     aS    den  Stromkreis     unterbricht.     



  Soll der Empfänger von der Nachtwelle  wiederum auf die Tageswelle umgeschaltet  werden, so wird durch geeignete Unterbre  chung der     Modulation    des Senders bewirkt,  dass das, Relais U fünf Impulse erhält. An  Stelle von Relais     BI    erhält deshalb Relais       Ra    Strom, welches die mechanische     Verklin-          kung    von Relais     BI    aufhebt, so dass die Kon  takte des letzteren Relais wieder geöffnet  werden und so der Apparat wieder     auf    die  kürzere Tageswelle umgeschaltet wird.  



  In dem Beispiel gemäss der Figur ist an  genommen, dass der Empfänger zwei abge  stimmte     greise    besitzt, deren Konstanten  bei Änderung der Welle ebenfalls geändert  werden müssen. Der eine Kreis dient für die       Selektion    der Hochfrequenz,. während der  andere zur Erzeugung der     Überlagerungs-          frequenz    benützt wird. Durch Anordnung  weiterer     Kontakte        r,    ist es natürlich möglich,  z. B. wenn weitere hochfrequente     Abstimm-          kreise    vorhanden     sind,    auch diese umzu  schalten.

   Auch kann man an Stelle der Ver  änderung der     Kapazität    zur     Erzeugung     einer andern Eigenwelle der     Abstimmkreise     die     Induktivität    durch Zu- oder     Abschaltung     von Windungen oder durch     Umschaltung     auf andere Spulen     verändern.     



  In Fällen, wo mehr als zwei     Betriebswel-          len    in Frage     kommen,        z.    B. um bei Störun  gen auf einer Welle     auszuweichen,        können     durch weitere Relais R     und    andere Impuls  zahlen mehrere Wellen ausgewählt werden.  



  wie aus der     Schaltung    hervorgeht, müs  sen die Impulse in     gewissen        Zeitabschnitten,     z. B. alle     1/1o        Sekunden,    aufeinander folgen,  wenn die Schaltung     richtig        ausgelöst    werden  soll. Durch die Zahl der     Impulse    und diese  verlangte Regelmässigkeit ist     eine        Sicher-          beit    vorhanden, dass     nicht    ein beliebiges Sig  nal den Wellenwechsel     verursachen    kann.

    Durch an und für sieh bekannte     Methoden.         z. $. durch Aussenden von zwei Impulsserien  oder dadurch, dass sich die ausgesandten Im  pulse zu einer     gewissen    konstanten Zahl er  gänzen müssen, wenn die Umschaltung aus  gelöst werden soll, kann die Sicherheit wei  ter erhöht werden. In Fällen,. wo der Anruf  der Station in bekannter Weise selektiv er  folgt, kann das Schaltwerk, welches zur       Auslösung    des     Selektivanrufes    dient, auch  für die     Fernsteuerung    des Wellenwechsels  herangezogen werden.  



  Die mechanische Festhaltung von Relais       R,    und dessen mechanische     Entklinkung    bei  Erregung von Relais     Brr    ist wesentlich z. B.  bei     netzgespiesenen    Empfängern, wo Strom  unterbrüche     vorkompnen    können. Solche       Stromunterbrüche    würden bei elektrischer  Haltung einen ungewollten Wellenwechsel  zur     Folge    haben, während     diese    Störung  bei mechanischer     Haltung    nicht eintritt.  



  Für die Fernsteuerung ist gemäss dem ge  zeigten Beispiel angenommen, dass eine mit  Tonfrequenz modulierte Hochfrequenz zur  Fernsteuerung dient. Diese kann jedoch in  bekannter Weise auch mit reiner Hochfre  quenz vorgenommen werden. Beispielsweise  kann dies in der Weise erfolgen, dass über  eine     Diodenstrecke    die Hoch- oder Zwischen  frequenz gleichgerichtet wird und auf ein  Relais arbeitet, welches die Funktion des  Relais U in     Fig.    1 übernimmt.

   Durch     impuls-          neises    Senden der Hochfrequenz wird das  Relais     betätigt.    Ein anderer Weg besteht       darin,    dass man der Hoch- oder Zwischen-         frequenzwelle    im Apparat eine um die Ton  frequenz, auf die das Relais U abgestimmt  ist, verschiedene Hoch-     bezw.    Zwischen  frequenzwelle überlagert, wodurch die Ton  frequenzwelle für das Relais U beim Auf  treffen der     Hochfrequenzwelle    entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für drahtlose Emp fangsstationen, gekennzeichnet durch Schalt mittel, die zwecks Wellenwechsel vom Sen der aus durch eine Steuerfrequenz beeinflusst werden und die Abstimmittel des Empfän gers der neuen Wellenlänge anpassen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. SchaltungsanordnungnachPatentanspruch, gekennzeichnet durch ein auf die Steuer frequenz abgestimmtes Empfangsorgan (U), das von der Steuerfrequenz betätigt wird und mit einem Schaltwerk zusam menarbeitet, das die Abstimmittel des Empfängers umschaltet.
    9. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Einstellung des Schaltwerkes ein Relais (RI) erregt wird, das die Abstimmittel umschaltet und nach seinem Stromlos werden seinen Anker mechanisch festhält, und dass die mechanische Entriegelung des Relais nach erneuter Einstellung des Schaltwerkes durch ein zweites Relais (RII) erfolgt.
CH192257D 1936-09-29 1936-09-29 Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung des Wellenwechsels bei drahtlosen Empfangsstationen. CH192257A (de)

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