CH190937A - Luftbefeuchtungsvorrichtung. - Google Patents

Luftbefeuchtungsvorrichtung.

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CH190937A
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CH
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air
fan
plates
suction plates
humidification device
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Eugen Ing Fritz
Endredy Ing Anton
Original Assignee
Eugen Ing Fritz
Endredy Ing Anton
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Description


      Zuftbefeuchtungsvorrichtung.       Es ist     bekannt,        dass    in durch Zentral  heizung     beheizten    Räumen die Luft über  mässig     austrocknet,    so dass die in der     trok-          ken.en    Luft     schwebenden        Bakterien    und der  Staub die Atmungsorgane der     sich    in sol  chen Räumen aufhaltenden Personen     reizen,     die     llolzmöbel,    Türen und Wandverkleidun  gen eintrocknen,

   Gemälde Spränge bekom  men und     eingelagerte    Waren (zum     Beispiel     Tabak, Leder,     Flausch,    Obst) infolge der Ein  trocknung eine     Wertverminderung    erleiden.  Es ist daher     erwünscht,    den     Feuchtigkeits-          gehalt    der Luft in     zentralbeheizten    Räumen  im allgemeinen,     besonders    aber in Versamm  lungsräumen, Theatern, Hörsälen, Kranken  zimmern von     Sanatorien,        Kliniken    und     Kran-          kenhäu.sern,

      wie auch in Museumssälen und  vielen     Lagerräumen,    usw. zwischen     bestimm-          ten        obern    und     untern    Grenzen     beständig    zu  erhalten und im     Sommer    ,gleichzeitig die       Raumtemperatur    möglichst zu     vermindern     oder durch kühle Luftströmung     erträglicher     zu     gestalten.       Überdies ist die übermässige Austrock  nung der Luft in vielen Fällen auch mit auf       technischem    Gebiet liegenden     Nachteilen    ver  bunden,

   insbesondere in industriellen An  lagen zur Aufarbeitung von hygroskopischen  Stoffen, in solchen mit     elektrische    Isolier  stoffe und     Dielektriken        enthaltenden    Schalt  anlagen, z. B, in     Fernsprechselbstanschluss-          ämtern,    deren massenhafte Isolierschichten       bei        Änderung    der     Luftfeuchtigkeit    anschwel  len     bezw.    einschrumpfen, wodurch Schal  tungsstörungen und Kratzgeräusche in den       Härern    hervorgerufen werden.  



  Die bekannten, an     den        Heizkörpern    an  zubringenden Gefässe und     Vorrichtungen    zur  Verdampfung von Wasser haben eine derart  geringe     Verdampfungsfläche.    dass     ihre    Wir  kung völlig unzureichend     ist.     



  Es sind     auch        bereits        Luftbefeuchtungs-          vorrichtungen        bekannt    geworden, welche     .aus     in     verhältnismässig    grossen Abständen ange  ordneten,     in        einen        Flüssigkeitsbehälter    ein  tauchenden     Saugplatten    mit unzulänglich      kleiner     Verdampfungsoberfläche        bestehen,     welche     Platten    zwecks     Steigerung    der Ver  dampfung mit Lochungen versehen wurden,

    durch welche ein Luftstrom     durchgeblasen     wird. Diese     Vorrichtungen    haben ebenfalls  den Nachteil     eines    sehr     :geringen    Wirkung:;  grades, da infolge der     schütteren    Anordnung  der niedrigen     Platten    der Luftstrom     zurn     grossen Teil ohne     intensive        Berührung    der  Platten     durchstreicht    und weil die zur Ver  dampfung der Flüssigkeit dienende     Gesamt-          oberfläche    sehr klein     ist.    Bei den gelochten       

  Platten    zieht die Luft     mit    erhöhter     Ge-          sehwindigkeit    sehr schnell     durch    die Löcher,  so     @dass    der     Luftstrom    nur eine verhältnis  mässig     geringe        Flüssigkeitsmenge        mitnimmt.     Durch .die     Übereinanderschichtung    mehrerer  solcher     gelochter    Saugflächen kann zwar der       Wirkungsgrad        etwas    verbessert werden, je  doch .

   bleiben die genannten     grundsätzlichen     Fehler dieser Anordnung auch     hierbei    be  stehen. -Überdies leiden alle     bisher        bekann-          ten        Vorrichtungen    an dem     gemeinsamen    Feh  ler,     dass    die     Saugfähigkeit    der     Platten    in  folge der aus dem verdampften Wasser zu  rückbleibenden mineralischen Ablagerungen  in kurzer     Zeit    stark     abnimmt.     



  Was schliesslich die     bekannten        Flüssig-          keitszerstäuber        anbelangt,    so sind     diese    nur  in denjenigen,     verhältnismässig        seltenen        Fäl-          ten        verwendbar,        in    welchen     weder    die     sich          dabei    oft ergebende     Tropfenbildung    nach  teilig ist, noch auch die Tatsache,

   dass die  im zerstäubten     Wasser    enthaltenen     minerai-          schen        Bestandteile    (Kalk,     Magnesium,    Gips,  usw.)     alle    in dem betreffenden Raum be  findlichen Gegenstände     mit    ,der     Zeit    mit einer  festhaftenden .Schicht überziehen.  



  Die Erfindung     betrifft    nun eine     Luft-          befeuchtungsvorrichtung,    welche bei gerin  gem Raumbedarf überall leicht vorgesehen  werden kann,     und    welche     infolge    der auf sehr  grosser     Fläche,erfolgenden    Verdampfung die  von Mineralien freie Feuchtigkeit ohne     Trop-          fenbildung,    also in     feinster        Verteilung,    in die       gleichzeitig        entstaubte    Luft gelangen     lä-sst.     



  Dies wird     dadurch        erreicht,        @dass    die zu       befeuchtende    Luft durch ,die engen Zwischen-    räume     vieler    knapp     nebeneinanderstehender,          wenigstens    mit einem Rand in die Flüssig  keit eintauchender dünner, hoher und gewell  ter     Platten    aus porösem keramischem Stoff,  Textilstoffen, Holz, Papier, oder andern ka  pillaren Stoffen durchgeführt wird, wobei  ,

  die in den vielen engen Zwischenräumen     zwi-          sohen    den     gewellten        Platten    ganz langsam       strömende    Luft von den nassen Flächen       Feuchtigkeit    aufnimmt, dagegen :den grössten  Teil des     in.    ihr schwebenden     Staubes    und der  Infektionskeime auf die feuchten     Platten    ab  lagert.

   Da die Luft     hierbei    nicht durch die       Platten        hindurchtritt,        sondern    an deren ge  ivellter Oberfläche unter     vielfacher    Rich  tungsänderung     und    mit     verringerter    Ge  schwindigkeit     entlangstreicht,    werden die  nassen Flächen für die Feuchtigkeitsver  dampfung voll ausgenützt, überdies lässt sich  aber bei dieser Anordnung auf derselben       Grundfläche,        wie    sie     die    bisher bekannten       Anordnungen    haben,

   eine     viel    grössere     Ge-          samtverdampfungsfläehe        unterbringen,    so       @dass    der Wirkungsgrad der Vorrichtung ge  mäss der     Erfindung    ein Vielfaches desjenigen  der bereits     bekannten        Vorrichtungen    beträgt.

    Vom     gesundheitstechnischen    Gesichtspunkte  ist die hochgradige Entstaubung der Luft  erwähnenswert, welche     :durch    die ganz enge       Aneinanderreihung    der     Platten    und deren  gewellten Oberfläche     erreicht        wird,    welche  beiden Umstände verhindern, dass     Luftteile     ohne Berührung der     nassen    Flächen durch  die Vorrichtung     ziehen,        wie    es bei allen bis  her bekannten Vorrichtungen der Fall ist.  



  In der Zeichnung sind verschiedene bei  spielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



  Die     Fig.    1     bis    d zeigen eine auf einen  Heizkörper der     Zentralheizung        aufsetzbare     Ausführungsform im     Querschnitt,    Längs  schnitt und in der     Ansicht    von oben, wäh  rend       Fig.    4 eine Einzelheit dieser Vorrichtung  veranschaulicht;       Fig.    5 und 6 zeigen eine andere Ausfüh  rungsform im     Querschnitt    und in -der Ansicht  von vorne, welche in Verbindung mit     einem         elektrischen Tischventilator verwendet wer  den kann;

         Fig.    7 und 8 stellen den Querschnitt und  die Seitenansicht einer an der Decke zu be  festigenden Vorrichtung gemäss der Erfin  dung dar.  



       Fig.    9 und 10 zeigen. eine fahrbare     Vor-          L,    für grosse Räume im Querschnitt  und in der Ansicht von oben.  



  In den     Fig.    1 bis 4 ist der Wasserbehälter  1 auf den     Heizkörper    F .der Zentralheizung  aufgesetzt und mit einem Längsschlitz 5 ver  sehen, durch welchen die     warme    Luft hoch  stei     --en    kann.

   Die mit ihrem     untern    Rand  im     Wasserbehälter    1 stehenden hohen im       Ganzen    oder gruppenweise zu Einheiten zu  sa.mmengefassten,     gewellten        Saugplatten          ,-;

  iiid        mittels    der in ihrem     steifen    Rahmen 9  angebrachten Löcher 4 auf     vier    Stangen 6  aufgereiht und auf     letzteren        mittels    der auf  die Endender Stangen     aufgeschraubten        Mut-          tern    7 befestigt,     wobei    die ganz engen Ab  stände der     Platten    voneinander durch .die auf  die Stangen 6 aufgeschobenen schmalen  Ringe 8 gesichert sind.

   Auf :der     Zeichnung     ist die     Wellung    der Saugplatten 2 wegen  des kleinen     Massstabes    nicht ersichtlich.  



  Da die in nichtdestilliertem Wasser stets  enthaltenen mineralischen Salze sich     a.Tn          obern        Ra.nide    der     Platten    ablagern,     ist    die  Vorrichtung in der oben     erwähnten    Weise       derart        ausgebildet,    dass sämtliche     Platten          mitsamt    ihrer     Haltevorrichtung    aus dem  Flüssigkeitsbehälter ausgehoben und umge  kehrt wieder in ihn eingesetzt werden kön  nen, damit die.

   an dem früher oben gelegenen  Rand der     Platten    abgelagerten Salze aus den       Platten        wieder    ausgewaschen werden.     Dieses     Verfahren kann von Zeit zu Zeit wiederholt  werden, bis z. B. nach mehreren Jahren die       Salzablagerungen    nicht mehr     auswaschbar     werden     und    die Platten ausgewechselt wer  den müssen. Bei Verwendung von destillier  tem Wasser ist die     Lebensdauer,der        Platten     unbegrenzt.  



  Im Falle der Verwendung von     Füllstof-          fen    freien     Lischpapierplatten    kann durch  steife Umrahmung derselben oder durch         Tränken,der    Plattenränder mit     wasserbestän-          dige    m Lack auf     einfachste    Weise erreicht  werden, dass die     Platten        unter    der     Einwir-          ki.nn        g    der     angesaugten        Flüssigkeit    eine un  regelmässig gewellte Form     erhalten,

      so     dass     die Luft durch die sieh abwechselnd ver  engenden und erweiternden     Zwischenräume     dieser     Platten    nur unter vielfachem Rich  tungswechsel     durchströmen    kann., wodurch       .die    Feuchtigkeitsaufnahme sowie die Staub  ablagerung     begünstigt    werden.  



  Die vom Heizkörper aufsteigende     warme     Luft dringt durch .den Schlitz 5 in das In  nere der Plattengruppe und     strömt    in den  engen     Zwischenräumen    der hohen     Platten    an  diesen entlang nach oben,     wobei    durch die  infolge der Höhe der     Platten        auftretenden          Kaminwirkung    auch von der     Seite    Luft an  gesaugt wird, die ebenfalls zwischen den  Platten     entlangströmt.     



  Die Luft reichert sich während ihrer Be  rührung mit den nassen Platten mit     Feuch-          tigizeit    an und     wird    durch     die        gewellte    Form  der     Platten        gezwungen,        wiederholt    ihre       Strömungsrichtung    zu     ändern    und hierbei  den mitgeführten     Staub    an den nassen     Mä-          chen        abzulagern,

      so dass     sie    die     Vorrichtung     in     gereinigtem    und     angefeuohteten    Zustand  verlässt.  



  Die Bewegung der Luft erfolgt entweder  in der oben     erwähnten        Weise    unter     Ausnüt-          zung    des     natürlichen        Auftriebes    der warmen  Luft oder     mittels    eines     elektrischen    Venti  lators, der zweckmässig     mit    einer mit einem       Kontakthygrometer    verbundenen     Schaltvor-          richtung        (Feuchtigkeitsregler)    versehen ist,  welche den Ventilator     selbsttätig    einschaltet,

         sobald    der Feuchtigkeitsgehalt der Luft       unter    den     eingestellten.        Grenzwert    sinkt und  ihn     wieder    abschaltet, sobald der Feuchtig  keitsgehalt das     erwünschte        Hass    erreicht hat.  



  Bei der     in    den     Fig.    5     und    6 dargestellten       VorHchtung        ist,die    gemäss     Fig.    1 bis 4     zn-          sammengefasste        Plattengruppe    in den Was  serbehälter 10 ,gestellt und hinter dem Tisch  ventilator     13    innerhalb eines auch den Ven  tilator     einschliessenden        Gehäuses   <B>11</B> angeord-           net.    welches vorne offen und hinten zum  Schutze :

  der     Platten    2 durch ein Drahtnetz  oder     Gitter    12 abgeschlossen ist. Die Luft  wird     hinten    .durch das     Drahtnetz    12 hindurch  angesaugt und     tritt    in     angefeuchtetem    und       abgekühltem        Zustand    nach vorne aus dem  Gehäuse 11     aus.        Natürlich    kann hierbei die  Anordnung auch so     getroffen        werden,

      dass die       Saugplatten    ein oder zweimal gebogen sind  und in ihrem Hauptteil     in    engen Abständen  nicht nur nebeneinander     ,sondern    auch über  einander liegen, wobei     ihre    beiden Enden in  den     Flüssigkeitsbehälter    tauchen können.  



  Durch     Verwendung        mehrerer,    neben- oder  übereinander liegender     Plattengruppen        kann          die    Leistung der     Vorrichtung    beliebig ge  steigert werden.

   Bei     Verwendung    von ring=       förmigen    oder     vieleckigen    übereinander  liegenden     Plattengruppen    - welche einen  Raum     umschliessen    - kann die Luft durch  einen im     freien    Innenraum wirkenden ge  meinsamen     Ventilator    zwischen den     Platten     hindurch in den Innenraum gezogen oder aus  ihm     hinausgedrückt    werden.  



  Die     gegebenenfalls    in     mehreren    Etagen       übereinander        angeordneten    Plattengruppen  können auch     zusammen    mit einem Ventilator  in einem     einseitig    offenen Schrank derart an  geordnet werden,     dass    der vom     Ventilator    in  den Schrank eingesaugte     bezw.        au:s    ihm       hinausgedrückte    Luftstrom durch die Zwi  schenräume der     Platten        durchtreten    muss.

    Werden die     Plattengruppen        und    der Ven  tilator hierbei     mittels    einer mit     Durchtritts-          öffnungen    für die Luft     versehenen    Wand  verkleidet, so erhält man     ein    den     bekannten          Sprechmaschinenschränken        ähnliches    Möbel  stück, welches in jedem Wohnraum aufge  stellt werden kann.  



  An     Stelle    eines Ventilators kann die       Luftbewegung    auch durch Verwendung einer  im untern Teil des freien     Innenraumes    der  Platte     bo-ruppen    angeordneten beliebigen     Reiz-          vorrichtung    erzielt werden.

   Eine aderartige       Heizvorrichtung        kann    auch in     Verbindung     mit einem     Ventilator    verwendet werden, um       durch        Vorwärmung    der angesaugten Luft     die       Verdampfung der Flüssigkeit von den Saug  platten zu     begünstigen.     



  Beider Vorrichtung gemäss     Fig.    7 und 8  ist -der     Wasserbehälter    1:6 ringförmig aus  gebildet und die gewellten Saugplatten 2  sind in ihm radial .stehend     angeordnet.    Im  untern Teil des     freien    Innenraumes der Plat  tengruppen, welche auch in mehreren Etagen  übereinander angeordnet werden können,     ist     ein Ventilator 15 vorgesehen,

   welcher die  Luft von unten durch das     .Schutzgitter    23       hindurch    ansaugt und gegen die obere     kegel-          mantelförmige        Lenkplatte    14     drückt.    Durch  letztere wird -der     Luftstrom    radial nach aussen  gelenkt,

   strömt .durch die Zwischenräume 26  der     Platte    2     und    verlässt die Vorrichtung  durch das seitliche     Schutzgitter   <B>16.</B> Unter  halb des     Ventilators    kann auf die     Grund-          platte    27 des     Schutzgitters    ein oben offenes  Gefäss 2!2 aufgesetzt werden,     aus    welchem       ,desinfizierende    oder     wohlriechende    Flüssig  keiten     verdampft    werden können.

       Bei    Ver  wendung als Kühlvorrichtung ist es zweck  mässig, die     angesaugte    Luft über     eine        unter     ;dem Gitter 23     anzubringende    Trockenein  richtung zu     leiten.     



  Es ist auch möglich, den in der Vorrich  tung     erzeugten    Luftstrom zur     Verbesserung     der Luft von Räumen, z. B. Theatern, Kon  zertsälen und     sonstigen        Versammlungssälen     zu benutzen, indem im Innern der     Vorrich-          tung    im Wege des     Luftstromes    ein     Ozoni-          sator    vorgesehen wird.

   Diese     Ausführungs-          form    der Erfindung ist     insbesondere    zur       Anbringung    an der Decke von     Räumen    ge  eignet, wobei :sie     .zweckmässig        derart    ausge  bildet ist, dass die Leitfläche und der Ven  tilator samt     Ozonisator    und     Vortrockner    ge  meinsam an der Decke     befestigt        sind,

      wäh  rend der     Flüssigkeitsbehälter    mit den     Saug-          platten        zwecks    Ermöglichung der Nachfäl  lung der     Flüssigkeit        bezw.        Umstellung    der       Saugplatten    heb- und senkbar an der Decke       aufgehängt        ist.     



  Die     Vorrichtung    gemäss     Fig.    9, und 7.0  besteht     aus    einer Anzahl übereinander     ange.-          ordneter        ringförmiger    Behälter 17, welche  auf     .das    mit Rädern 19 versehene fahrbare      Gestell 20     aufgesetzt    sind.

   Jeder     Behälter     17 enthält eng     nebeneinandergestellte,    ge  "vellte     Saugplatten    2     (vergl.        Fig.    8)     und        ist     mit einem     Schutzgitter    1.8 umgeben.

   Im       obern    Teil des     Gestelles        ist    ein     Ventilator     21 vorgesehen, welcher die Luft durch die  Schutzgitter 18 hindurch     seitlich    ansaugt,  so     dass'sie    durch die 2'     wd;schenräume    der Plat  ten in     das    Innere des von den Flüssigkeits  behältern und den Plattengruppen umschlos  senen     Raumes        tritt,    hier hochsteigt und die  Vorrichtung nach oben verlässt.

   Der Boden  und die     zwischen    den     Saugplattengruppen     befindlichen     Seitenteile,der        Vorrichtung    sind  durch Bleche abgeschlossen, so     dass    an diesen  Stellen keine     Luft    in die     Vorrichtung    ein  treten kann.

   Auch hier kann im     untern    Teil  des freien     Innenraumes    der     Vorrichtung    ein  mit desinfizierender oder wohlriechender  Flüssigkeit gefüllter     Behälter    2.2 vorgesehen  werden und sowohl     Vortrocknung    wie     Ozoni-          sierung    angewendet werden.  



       Bei    den in den     Fig.   <B>7</B> bis 10 dargestell  ten     Ausführungsbeispielen    können die ring  förmigen     Flüssigkeitsbehälter    mit     radial    an  geordneten     Saugplatten    durch vieleckige  Flüssigkeitsbehälter mit parallel angeord  neten     Saugplatten        ersetzt        werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftbefeuehtungsvorriehtung mit in einen Flüssigkeitsbehälter eintauchenden, einem Luftstrom ausgesetzten Saugplatten, dadurch gekennzeichnet, ida-ss die .gewellten Saugplat ten in .derart engen Abständen nebeneinan- derstehend angeordnet sind,
    dass die Luft nur durch die .engen Zwischenräume der Platten unter vielfachem Richtungswechsel in inniger Berührung mit den Platten durchströmen kann und dabei Feuchtigkeit von den Saug platten aufnimmt, während sie gleichzeitig Unreinigkeiten .auf ihnen ablagert. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatten aus von Füllstoffen freiem Löschpapier bestehen und ihre Ränder versteift sind, so dass die Platten bei Befeuchtung eine unregelmässig ge wellte Form annehmen. 2.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatten zu .einer Einheit zu sammengefasst sind, welche als ganzes aus dem Flüssigkeitsbehälter ausgehoben und umgekehrt wieder in demselben ein gesetzt werden kann. B.
    Luftbefeuehtungsvorrichtung naoh Pa tentanspruch, @dadurch gekennzeichnet, ,dass die Saugplatten gruppenweise zu Einheiten zusammengefusst sind, welche als solche aus Odem Flüssigkeitsbehälter ausgehoben und umgekehrt wieder in ,
    denselben eingesetzt werden können. 4. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, ;gekennzeichnet durch einen ringförmigen Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden,
    radial ste henden .Saugplatten und einem im Innen- raum des durch den Flüssigkeitsbehälter und -die Saugplatten gebildeten Ringes wirksamen Ventilator,
    -durch welchen Luft durch die Zwischenräume der Plat ten hindurch in den Innenraum gezogen werden kann.. 5.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentaaspruch, gekennzeichnet .durch einen ringförmigen Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden radial stehenden Saugplatten und einem im Innenraum des durch den Flüssigkeits- behälter und die Saugplatten gebildeten Ringes wirksamen
    Ventilator, durch wel chen Luft durch die Zwischenräume,der Platten hindurch aus dem Innenraum ge drückt werden kann. G.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen vieleckigen Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintanehenden radial ste henden Saugplatten und einem im Innen raum des durch den Flüssigkeitsbehälter und die Saugplatten gebildeten Vieleckes wirksamen Ventilator,
    durch welchen Luft durch die Zwischenräume der Plat- ten hindurch in den Innenraum gezogen werden kann. 7.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen vieleckigen Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden radial ste henden Saugplatten und einem im Innen raum des durch den Flüssigkeitsbehälter und die Saugplatten gebildeten Vieleckes wirksamen Ventilator,
    durch welchen Luft durch die Zwischenräume der Plat ten hindurch aus dem Innenraum ge drückt werden kann. B. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3;
    4, dadurch .gekennzeichnet, .dass der Ven tilator im untern Teil des Innenraumes eines durch den Flüssigkeitsbehälter und .die Saugplatten gebildeten Ringes an geordnet ist und über dem Ventilator eine sich von der Achse des Ventilators über die Saugplatten erstreckende gekrümmte Leitfläche für den Luftstrom vorgesehen ist. 9.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet"dass der Ventilator im untern Teil des Innenraumes des durch den Flüssigkeitsbehälter und die Saugplatten gebildeten Ringes angeord net ist und über dem Ventilator eine sich von der Achse des Ventilators über die Sau,-platten erstreckende gekrümmte Leitfläche für den Luftstrom vorgesehen ist.
    10. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der, Ventilator im untern Teil des Innenraumes des durch den Flüssigkeitsbehälter und die Saugplatten gebildeten Vieleckes ange ordnet ist und über -dem Ventilator eine sich von der Achse des Ventilators über die
    Saugplatten erstreckende gekrümmte Leitfläche für den Luftstrom vorgesehen ist. 11. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentan:
    spruch und Unteranspruch 7, da- durch gekennzeichnet, dass der Ventilator im untern Teil des Innenraumes des durch den Flüssigkeitsbehälter und die Saugplatten .gebildeten Vieleckes ange ordnet ist und über dem Ventilator eine sich von der Achse des Ventilators über -die Saugplatten erstreckende gekrümmte Leitfläche für den Luftstrom vorgesehen ist. 12.
    Luftbefeuchtungsvorrächtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- fläche und der Ventilator gemeinsam an der Decke des Raumes befestigt sind, während der Flüssigkeitsbehälter mit den Saugplatten heb- und senkbar aufge hängt ist. 13.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass übereinander mehrere ringförmige Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden radial stehenden Saugplattengruppen vorgesehen sind, welche einen gemein- samen Innenraum umschliessen, und @dass ,
    der Ventilator am einen offenen Ende dieses Innenraumes angeordnet ist, wäh rend das andere Ende desselben Innen- raumes und alle @Seitenteile, an welchen sich keine Saugplatten befinden, abge- schlossen sind. 14.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung ach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass übereinander mehrere ringförmige Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden radial stehenden Saugplattengruppen vor gesehen sind,
    welche einen gemeinsamen Innenraum umschliessen und dass der Ventilator an einem der offenen Enden des freien Innenraumes sitzt, während das entgegengesetzte Ende des Innen- raumes und alle Seitenteile, au welchen sich keine Saugplatten befänden, abge schlossen sind.
    15. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass übereinander mehrere vieleckige Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden parallel stehenden Saugplattengruppen vorgesehen.
    sind, welche einen gemein samen Innenraum umschliessen, und @dass der Ventilator an einem der offenen En den des freien Innenraumes sitzt, wäh rend das entgegengesetzte Ende des In nenraumes und alle Seitenteile, an wel chen sich keine Saugplatten befinden, ab- geschlossen sind. 16.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, und Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass übereinander mehrere vieleckige Flüssigkeitsbehälter mit in die Flüssigkeit eintauchenden pa rallel stehenden Saugplattengruppen vor gesehen sind, welche einen gemeinsamen Innenraum umschliessen und dass der Ventilator an einem der offenen Enden des freien Innenraumes sitzt,
    während das entgegengesetzte Ende des Innen- raumes und alle Seitenteile, an welchen sich keine Saugplatten befinden, abge schlossen sind.
    17. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass <I>sie auf</I> einem fahrbaren Gestell mit luftdurchlässigen Seitenwänden angeord net ist. 18. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft den Platten mittels eines Ventilators über eine Anwärmevorrich- tung zugeführt wird.
    19. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Luftströmung ein Gefäss mit -desinfizierender Flüssigkeit angeordnet ist. 2A. Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich .der Luftströmung ein Gefäss mit wohlriechender Flüssigkeit angeordnet ist. 21.
    Luftbefeuchtungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Luftströmung ein Ozonisator vorgesehen ist. 22. Luftbefeuchtungsvorrichtmg nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Steuerung .des Ven tilators ein bei Änderung der Luft feuchtigkeit ansprechendes Schaltorgan vorgesehen .ist.
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