CH190836A - Einrichtung zum Befestigen von künstlichen Zahnkörpern. - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen von künstlichen Zahnkörpern.

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CH190836A
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Manfred Zeilinger Erich
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  Einrichtung zum Befestigen von künstlichen Zahnkörpern.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zum     Befestigen    von     künstlichen          Zahnkörpern.        .Sie    kennzeichnet sich durch  am     .Zahnkörper    und an einem dessen Form  ergänzenden, in der Mundhöhle zu     befesti-          g    enden Träger angeordnete seift- und hülsen  förmige     Verbindungsorgane,    welche durch       Ineinanderschieben    die Befestigung des Zahn  körpers an seinem Träger herbeiführen.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes       dargestellt,    wobei die     Fig.    1, 5, 9, 13, 17, 21,       \?5,    29, 33 und 37 Längsschnitte des künst  lichen     Zahnkörpers,    die     Fig.    2, 6, 10, 14, 18,  22, 26, 30 und 34 Querschnitte desselben,  die     Fig.    3, 7, 11, 15, 19, 23, 27, 31, 35 und  38 Längsschnitte des Trägers und die     Fig.    4,  8, 12, 16, 20, 24, 28, 32 und 36     Querschnitte     desselben sind.  



       Fig.    1 bis 4 zeigen einen kleinen Backen  zahn, welcher mit der erfindungsgemässen  Einrichtung zum Befestigen von künstlichen       Zahnkörpern        ausgestattet        ist.    Am Zahnkör-    per 1 ist eine Nut 2 vorgesehen, welche in  Längsrichtung des Zahnkörpers, also von der       Kaufläche    ,gegen den     Alveolarfortsatz    ver  läuft. Aus einer zur Kaufläche des Zahn  körpers 1 parallelen Absatzfläche 3 ragt ein  mit dem Zahnkörper 1 festverbundener,  gleichfalls in der Längsrichtung     ider,    Zahn  körpers verlaufender     kreisrunder    Stift 4 in  die Nut 2 hinein..

   Diesem Stift ist ein eben  solches Röhrchen 5 zugeordnet, das mit  einem in :der     Mundhöhle    nach an sich be  kannter Art befestigten Träger ,6 verbunden  ist. Der     muldenartig    ausgebildete Träger er  gänzt die     Form.    des Zahnkörpers 1 ausschliess  lich nur     zungenseitig,    so     @dass    allen Anfor  derungen der modernen Zahntechnik Rech  nung getragen     wird.    Seine (Seitenteile 7       federn    in entsprechend geformte flächen  mässige     Ausnehmungen    6 am Zahnkörper 1  ein.  



       Fig.    5 bis 8 stellen ein Ausführungsbei  spiel dar, welches zur Erhöhung der Halte  festigkeit des     Zahnkörpers    1 am Träger 6      zwei Stifte 4 vorsieht. Diese liegen in der       Richtung        Backe-Zunge    hintereinander. Der  übrige Aufbau ist der Ausführung nach       Fig.    1 bis 4 wesensgleich.  



  Eine vorteilhafte     Ausführungsfoim    für  grosse, Backenzähne zeigen die     Fig.    9 bis 12.  Hier sind im Zahnkörper 1 zwei Nuten 2  nebeneinander angeordnet. Die Enden 9 der       Seitenteile    7 des Trägers 6 legen sich auch  hier wieder in entsprechend geformte     Flä,-          chenabsätze    8 des Zahnkörpers 1 beim Zu  sammenbau     federnd    ein. Die Enden 9 können  gegen den Zahnkörper 1 zugekehrte -Er  höhungen 10 aufweisen, die in     :der        Endstel-          lung    der Teile 1 und 6 im Zahnkörper 1 vor  gesehene Vertiefungen 11 einschnappen.  



       Fig.    13 bis 16 geben ein     Aueführungs-          beispiel    wieder, :dessen Aufbau dem oben  stehenden sehr ähnlich     ist.    Die     ,Stifte    4 und  Röhrchen 5 sind hier leicht längsgebogen.       wodurch,das        Ineinanderschieben    der zu ver  bindenden Teile längs einer Kurve erfolgt.  



       Fig.    17 bis 20 veranschaulichen eine  praktische Lösung des Erfindungsgedankens,  bei welcher sich die miteinander in Eingriff  kommenden Verbindungsorgane in der     Ver-          schlussstellung    punktweise berühren. Dies  wird durch in Köpfen 12 endigende Stifte  13 erreicht, die zu zweien oder mehr in     zurr     Zahnlängsrichtung gleichlaufenden Reihen  in den Nuten 2 angeordnet sind.

   Zur Be  festigung dieser     Stifte    13 am Träger 6 sind  dort     längsgeschlitzte    Hülsen 14 vorgesehen,  die beispielsweise, wie :die     Fig.    19 und     \.'#0     zeigen, mit dem Träger 6 ein Stück bilden  können.,       Fig.    21 bis 24 stellen eine Ausführungs  form :dar, bei welcher sich die zusammen  gehörigen Verbindungsorgane in der     Ver-          schlussstellung    längs Linien berühren. Durch  eine Querverbindung 15 der beiden Stifte 4  kann eine     ahstandwahrende,    gegenseitige  Versteifung erzielt werden.

   Der Träger 6  weist wieder das     zugehörige    andere Befesti  gungsorgan 16 auf, welches ;die Form einer  Flachhülse 17 hat.  



       Fig.    25 bis 28 zeigen,den Erfindungs  gegenstand in einer Form, bei welcher sich    die in der     Verschlussstellung    berührenden  Flächen     besonders,gross    ausgebildet sind. In  der Nut 2     .des        Zahnkörpers    1 ist ein     U-för-          miger    Führungsteil 18 derart eingebaut, dass  dieser im Zusammenwirken mit der Grund  fläche der Nut 2 wieder ein     flachhül,senför-          miges    Verbindungsorgan ergibt. Der zu  gehörige Flachstift 19 ist am Träger 6 be  festigt.  



  Das in :den     Fig.    ,29 bis 32     :dargestellte          Ausführungsbeispiel    zeigt, dass gegebenen  falls der Zahnkörper 1 und     diel    an diesem  vorgesehenen, als     Dornei    20 ausgebildeten  Verbindungsorgane aus einem     iStück.    be  stehen und nur an einem Teil ihres Um  fanges von     hülsenförmigen,    Ansätzen 21 des  Trägers 6 im     ineinandergeschobenen    Zu  stand umgeben werden.  



  Die     Fig.    33     bis,    36     veranschaulichen    ein       erfindungsgemässes        Ausführungsbeispiel,    bei  welchem die Verbindungsorgane :des     Zahn-          körpern    1 röhrenförmige Kopfleisten 22 an  Stegen 23 aufweisen. Diese werden in die  längsgeschlitzten Hülsen 14 des Trägers 6  eingeschoben. .  



  Die     Fig.    37 und 38 zeigen schliesslich eine  besondere     Ausbildung    der Enden 9 der Sei  tenteile 7 am Träger 6, die noch einen zun  genförmigen Ansatz 25 aufweisen. Die am  Zahnkörper     1i        ausgebildeten    Flächenabsätze  8 sind entsprechend mit je einer     Ausneh-          mung    26 versehen, welche zur Aufnahme des  Ansatzes 25 dient. Diese Ausbildung bietet  den Vorteil einer Entlastung der     Stift-          Röhrchenverbindung    34, 5 bei Beanspruchung  des     Kunstzahnes    durch     Kauen.     



  Es: können selbstverständlich die Verbin  dungsorgane aller Ausführungsbeispiele un  tereinander wahlweise vertauscht werden, so  dass     beispielsweise    die Stifte am Träger und  die Hülsen am Zahnkörper angeordnet sein  können. Zur Steigerung der festen Verbin  dung des Zahnkörpers 1 mit seinem Träger  6 kann ersterer in letzterem nach erfolgter  individueller Anpassung noch einzementiert  werden.  



  Die Bildung von     melirzähnigen    Brücken  geschieht auf einfachste Weise derart,     dass         die Träger 6 an     -entsprechenden        Stellen    un  tereinander, beispielsweise durch     Lötung,     verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Befestigen von künst lichen Zahnkörpern, gekennzeichnet durch am Zahnkörper (1') und an einem dessen Form ergänzenden, in der Mundhöhle zu be festigenden Träger (6) angeordnete stift- und hülsenförmige Verbindungsorgane, wel che durch Ineinanderschieben die Befesti gung des Zahnkörpers (1) an seinem Träger (6) herbeiführen. UN TERANSPRt1CHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Träger (6) muldenartig ist und den Zahnkörper (1) zungenseitig ergänzt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die zu sammengehörigen -Verbindungsorgane in , der Verschlussstellung punktweise be rühren. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die zu- sammengehöizgen Verbindungsorgane in der Verschlussstellung längs Linien be rühren. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet dadurch, dass eich die zu sammengehörigen Verbindungsorgane in der Verschlussutellung mit Flächen be rühren. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch am Zahnkörper (1) angebrachte, in der Zahnlängsrichtung verlaufende Nuten (2), welche zur Auf nahme der Verbindungsorgane dienen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch aus einer zur Kau fläche des Zahnkörpers (1) parallelen Absatzfläche (3) ,ragende Verbindungs organe. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch in Köpfen (12) endi gende Stifte (18), welche zu zweien oder mehr in Zahnlängsrichtung hintereinan der angeordnete Reihen bilden und in den Nuten (2) untergebracht sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stifte (4) mittels einer Querverbindung (15) ab standwahrend gegenseitig abgestützt sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Nut (2) ein U-förmiger Führungsteil (18) an geordnet ist, wobei die Grundfläche der Nut (2) den Führungsteil (18) flach hülsenförmig ergänzt.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsorgane am Zahnkörper als kreis runde dünne Stifte (4) ausgebildet sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsorgane des Zahnkörpers an Stegen (23) sitzende Kopfleisten (22) auf weisen. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass bei inein- andergeschobenen Verbindungsorganen die Mantelfläche der am Zahnkörper (1) angebrachten Verbindungsorgane nur teilweise die am Träger (6) befestigten Verbindungsorgane umgibt. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die am Zahn körper (1) befindlichen Verbindungs organe 20) mit demselben (1) aus einem Stück bestehen. 1.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Verbindungsorgane am Trä ger (6) längsgeschlitzte Hülsen (141) sind. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsorgane am Träger (6) dünne Stifte sind. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsorgane am Träger (6) mit diesem durch Verlöten verbunden sind. 17. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsorgane am Träger (6) mit diesem aus einem Stück bestehen. 18. Einrichtung nach Pat.entauspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Träger (6) mit in entsprechend; geformte Flä chenabsätze, @(8) am Zahnkörper (1) passenden federnden Enden (9) versehen sind. 19.
    Einrichtung nach Unteranspruch 18, ge kennzeichnet durch an den Enden (9) .des Trägers (6) vorgesehene, in entspre chende Ausnehmungen (26) am Zahn körper :(1) passende zungenförmige An sätze (2'5). 20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, ge kennzeichnet durch an den federnden Enden (9) des Trägers (6) vorgesehene Erhöhungen (10), die in Ausnehmungen (11) des Zahnkörperzs (1) einzugreifen bestimmt :sind.
CH190836D 1935-11-19 1936-03-26 Einrichtung zum Befestigen von künstlichen Zahnkörpern. CH190836A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2602226A (en) * 1948-01-29 1952-07-08 Charles K Peck Artificial teeth and backing therefor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2602226A (en) * 1948-01-29 1952-07-08 Charles K Peck Artificial teeth and backing therefor

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