CH190829A - Verfahren zur Herstellung von Röntgensekundärstrahlenblenden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Röntgensekundärstrahlenblenden.

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CH190829A
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Aktieng Siemens-Reiniger-Werke
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Siemens Reiniger Werke Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Röntgensekundärstrahlenblenden.       Es sind     Herstellungsverfahren    für     Rönt-          gensekundärstrahlenblenden    mit     streifenför-          migen        Absorptionskörpern    bekannt geworden,  gemäss welchen die Absorptionskörper mit  Lack überzogen werden, der bei höherer  Temperatur klebrig wird und gemäss welchen  die klebrig gemachten Absorptionskörper       aufeinandergeschiehtet    und (in diesem     auf-          einandergeschichteten    Zustand) unter Er  wärmung zusammengepresst werden.  



  Wenn man auf diese Weise viele solche  streifenförmige Absorptionskörper - für eine       Sekundärstrahlenblende    können etwa 1000  solcher Absorptionsstreifen in Frage kommen  - auf einmal unter Erwärmung zusammen  gepresst, ist es unvermeidlich,     dass    sich innere  Spannungen in den einzelnen Absorptions  streifen auszugleichen versuchen, und dass  sich die einzelnen Absorptionsstreifen gegen  einander verschieben. Solche Verschiebungen  wirken sich natürlich bei der fertigen     Sekun-          därstrahlenblende    in äusserst unerwünschter    Weise aus.

   Sie geben Veranlassung zu Un  regelmässigkeiten im     Röntgenstrablenbild    der  Absorptionsstreifen, und diese     Bildungregel-          mässigkeiten    können, wie bekannt,     Verschat-          tungen    im Röntgenbild bewirken die zu  Fehldiagnosen führen.  



  Besonders schwierig ist bei dem bekann  ten Verfahren die Herstellung von Röntgen  sekundärstrahlenblenden, deren streifenför  mige Absorptionskörper verhältnismässig dünn  (wenige zehntel Millimeter) sind. Bei dem  bekannten Verfahren geradezu unmöglich ist  jedoch die Herstellung praktisch gut brauch  barer     Röntgensekundärstrablenblenden,    deren  (streifenförmige) Absorptionskörper auf den  Brennfleck der Röntgenröhre (bei bestimmtem       Brennfleckabstand)    ausgerichtet sein sollen.  



  Ein Vorteil wird hier gemäss der Erfin  dung dadurch erzielt, dass die streifenförmigen  Absorptionskörper (die aus einer die Rönt  genstrahlen absorbierenden Schicht, beispiels  weise Blei, allein oder aus einer solchen      Schicht und aus einer für Röntgenstrahlen  gut durchlässigen Tragschicht, beispielsweise       Pressspan,    bestehen können) mindestens auf  einer Seite mit einem bei Erwärmung er  weichenden     Klebstoff    (Klebwachs oder der  gleichen) belegt, einzeln oder in Gruppen  von einigen     Absorptionskörpern    zusammen  gefasst, angewärmt, erkalten gelassen und  mindestens während des     Erkaltens    in der  erwünschten Stellung festgehalten werden.  



  Beispielsweise kann man, wie es in der  Abbildung in einem Ausführungsbeispiel sche  matisch dargestellt ist, die Absorptions  streifen, die aus der Bleischicht     a    und aus  der     Pressspanunterlage    b bestehen können,  mittels einer Fixiervorrichtung festhalten.  Die Fixiervorrichtung kann ein Lineal     c    sein,  an das mittels Luftunterdruckes die einzelnen  Absorptionsstreifen<I>a, b</I> dadurch angesaugt  werden, dass durch den an eine Vakuumpumpe  oder dergleichen angeschlossenen Schlauch d  die Luft aus den im Innern des Lineals c  angeordneten Kanälen e, f abgesaugt wird.

    Mittels des länglichen, etwa an eine elek  trische Stromquelle (bei     y)    angeschlossenen  elektrischen Heizkörpers h wird hierauf der  Absorptionsstreifen<I>a, b</I> bis zur     Haftfäkigkeit     (zum Erweichen) des auf den Absorptions  streifen aufgebrachten Klebstoffes erwärmt;  im erwärmten Zustand wird hierauf der (an  dem Lineal c fixierte) Streifen<I>a, b</I> an einen  andern, vorher ebenso behandelten Absorp  tionsstreifen angedrückt und so lange (mit  tels des Lineals c) in bestimmter Stellung  festgehalten und     gegebenenfals    mittelst     eines     durch die Düse i zugeführten Kühlluftstromes  künstlich gekühlt, bis der Klebstoff erhärtet  ist.

   Selbstverständlich muss der Heizkörper     h,     wenn der Absorptionsstreifen     a,   <I>b</I> hinreichend  erwärmt ist, von dem Absorptionsstreifen     a,     b entfernt werden, damit der Absorptions  streifen     a,    b an einen vorher ebenso behan  delten Absorptionsstreifen herangebracht wer  den kann.  



  Man kann aber auch zum Anwärmen  der Absorptionskörper (und damit des Kleb  stoffes) elektrischen Strom eine bestimmte  Zeit lang durch den Absorptionskörper selbst         hindurchleiten,    und zwar entweder durch den  letzten, schon mit den vorhergehenden Absorp  tionsstreifen vereinigten Absorptionsstreifen  oder auch durch den neu hinzukommenden  Absorptionsstreifen.  



  Zweckmässig ist es auch, zur Erzielung  hinreichender Gleichmässigkeit bei der     Blen-          denherstellung    die Stärke und Einwirkungs  dauer des Erwärmungsstromes genau zu  dosieren und, auch zwecks Abkürzung der       Erkaltungsdauer,    besondere, etwa regelbare       .Kühlmittel        (Vorbeileitung    eines     Flüssigkeits-          oder        Luftkühlstromes)    anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Röntgen sekundärstrahlenblenden, insbesondere mit streifenförmigen Absorptionskörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionskörper mindestens auf einer Seite mit einem bei Erwärmung erweichenden Klebstoff belegt, einzeln oder in Gruppen von einigen Absorp tionskörpern zusammengefasst, angewärmt, erkalten gelassen und mindestens während des Erkaltens in der erwünschten Stellung festgehalten werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anwärmen der Absorptionskörper elektrisch erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anwärmen mittels elektrischer Heiz körper erfolgt, die den Absorptionskörpern eine bestimmte Zeit lang genähert werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anwärmen der Absorptionskörper elektrischer Strom eine bestimmte Zeit lang durch die Absorptionskörper selbst geleitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Abkürzung der Erkaltungsdauer besondere Kühlmittel Anwendung finden.
CH190829D 1935-06-08 1936-04-23 Verfahren zur Herstellung von Röntgensekundärstrahlenblenden. CH190829A (de)

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