CH187418A - Verfahren zur Herstellung eines für die Aufarbeitung auf Natriumaluminat durch Auslaugen mit Sodalauge geeigneten Kalziumaluminates. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines für die Aufarbeitung auf Natriumaluminat durch Auslaugen mit Sodalauge geeigneten Kalziumaluminates.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines für die Aufarbeitung auf Natriumaluminat durch Auslangen mit Sodalauge geeigneten Ilalziumaluminates. Bei den bisher vorgeschlagenen Verfahren für die Herstellung von für die Aufarbeitung auf Natriumaluminat durch Auslaugen mit Sodalauge geeignetem Kalziumaluminat aus Bauxit hat man stets vorausgesetzt, dass für die Durchführung der Reaktion eine Menge CaO zugesetzt werden müsse,
die mit dem Gehalt des Bauxites an A1203 bezw. Si02 proportional sei.
Der vorliegenden. Erfindung liegt nun die neue Erkenntnis zugrunde, dass diejenige Menge des Kalks, die dem Bauxit oder; dem entsprechenden Rohmaterial zugesetzt wer den muss, um ,das günstigste wirtschaftliche Ergebnis zu erzielen, zu dem Gehalt des Aus gangsmaterials an A1203 bezw. Si02 nicht in einem festen Verhältnis steht, sondern dass die Kalkmenge im Verhältnis zur Kieselsäure gesteigert werden muss,
wenn der Kiesel säuregehalt des Ausgangsmaterials steigt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ver- fahren. zur Herstellung eines Kalziumalumi- nates, das durch Auslaugen mit Sodalösung leicht auf Natriumaluminat weiterverarbei tet werden kann, durch Erhitzen eines ausser A1203 und Si02 noch Oxyde anderer Ele mente, welche mit CaO Verbindungen ein gehen, wie Fe203 und TiOz,
enthaltenden Rohmaterials mit Kalk, dadurch gekenn zeichnet, dass man über die zur Bildung der normalen Kalziumverbindungen der Oxyde, aus denen das Ausgangsmaterial zusammen gesetzt ist, theoretisch erforderliche Kalk menge hinaus einen Kalküberschuss verwen det, der aus dem Si02-Gehalt des Rohmate rials annähernd gemäss der Formel C=Sl>4-1 berechnet wird, wobei C den Kalküberschuss in Teilen Ca0,
bezogen auf 100 Teile des Rohmaterials und S den prozentualen Si02- Gehalt des Rohmaterials darstellt.
Während man also für Ausgangsmate rialien, wie zum Beispiel Bauxit mit einem Gehalt an Si02 bis zu etwa 1 % diejenige Kalkmenge benutzen kann, die theoretisch ausreicht, um die normalen Verbindungen Ca0A1203 und 2 Ca.OSi02 und bei Anwesen heit von FeA und TIOZ, 2 Ca0Fe203 und Ca0T102 zu bilden,
muss man bei Bauxiten oder ähnlichen Rohmaterialien mit einem Kieselsäuregehalt von mehr als 1 % eine CaO-Menge benutzen, die grösser ist als die oben angegebene, so .dass zum Beispiel der Gesamtzusatz von Ca0 zu einem Bauxit mit etwa 10% Si0i2 etwa das 1,5fache,
und bei anderen -Rohmaterialien wie zum Beispiel Labradorit mit bis 50% SiO2 eine Ca0- Menge benutzt werden mussi, die das zirka 4-5fache derjenigen Menge ausmacht, die theoretisch auf Grund ,der oben angegebenen Formeln benutzt werden sollte.
Um von der praktischen Durchführung der Erfindung ein Bild<B>zu-</B> geben, sollen nachstehend einige Ausführungsbeispiele an gegeben werden., bei denen als Rohmaterial dalmatischer Bauxit mit 1 % SiO2, bezw. russischer Bauxit mit 19,% 8i02 oder Labra- dorit mit 50, 45 % ,Si0s verwendet wird.
Rohmaterialien:
EMI0002.0044
Dalmatischer <SEP> Russischer <SEP> Labradorit
<tb> Bauxit <SEP> Bauxit
<tb> 8i02 <SEP> 1,00 <SEP> 12.,00 <SEP> 50,45
<tb> A1203 <SEP> 53,50 <SEP> 60;60 <SEP> 31,20
<tb> % <SEP> Fe20, <SEP> 24,00 <SEP> 11,50 <SEP> 0,85
<tb> TiO2 <SEP> <B>3,00</B> <SEP> 2,40 <SEP> Spuren Benutzt man in Verbindung mit diesen drei Rohmaterialien einen Kalkstein mit 0,8 % Si02 und 54,8 % Ca0, ergibt es sich.
dass man, um die Verbindungen Ca0A1203, 2 CaOSi02, 2 CaOFe203 und Ca0T102 zu bil den, beziehungsweise 9,5, 123,6 und 180 Teile Kalkstein auf 100 Teile Rohmaterial benut zen muss. - Bei diesem Zusatz von Kalkstein erhält man in der Praxis die folgenden Extraktions- ausbeuten aus dem gemahlenen Sinter:
dal matischer Bauxit 96 %, russischer Bauxit 72.%, Labradorit 85%. Wenn man die CaO-Menge- gemäss vorlie gender Erfindung benutzt, erhält man in den drei obenerwähnten Fällen, 95, 178,6 und etwa 600 Teile Kalkstein pro 100 Teile Roh material und erzielt bei diesem gesteigerten Zusatz an Ca0 eine Extraktionsausbeute an g ema 'hle nomSintervon96%,84%und78%.
Bei den oben angeführten Beispielen, hat man also gemäss der Erfindung Rücksicht genommen auf den Gehalt der Rohmateria lien an Fe203 und Ti0, Falls dies nicht gemacht wird, sinkt die Ausbeute für den dalmatischen Bauxit von 9,6 bis auf 87 %, während sie für den russischen Bauxit (des sen Gehalt an Fe2O3 kleiner ist) von 84 bis auf 81 % sinkt.
Da es auch Bauxite und ähnliche Roh materialien gibt, deren Gehalt an Eisenoxyd und Titanoxyd höher ist als in den Beispie len angeführt wurde, kann der Unterschied in der Extraktionsausbeute auch grösser wer den, falls man den Gehalt an Eisen und Titan nicht berücksichtigt.
Bei der praktischen Durchführung vor liegenden Verfahrens hat es sich als vorteil haft erwiesen, die auf Grund der vorliegen den Angaben berechneten Ausgangsmateria lien in feiner Verteilung und inniger Mi schung zu Briketten zu formen, welche dann in Schachtöfen; in zweckmässiger Weise ge heizt werden, um die zur Durchführung der Reaktion in fester Phase notwendige Tempe ratur zu erzielen. Bei der Briketherung ist es zu empfehlen, den Briketten in bekannter Weise Kohlenstaub zuzusetzen, um die not wendige Wärme durch die Verbrennung des Kohlenstoffes zu erzielen.
Nach durchgeführter Reaktion können die Briketts pulverisiert und in an sich bekann ter Weise mit Sodalösung ausgelaugt wer den, um Natriumaluminat herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Kal- ziumaluminates, das durch Auslaugen mit Sodalösung leicht auf Natriumaluminat wei terverarbeitet werden kann, durch Umset zung eines ausser A120, und Si02 noch Oxyde anderer Elemente, welche mit Ca0 Verbin dungen eingehen, enthaltenden Rohmaterials mit Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass man über die zur Bildung der normalen Kalzium verbindungen der Oxyde, aus denen das Aus gangsmaterial zusammengesetzt ist, theo retisch erforderlichen Kalkmenge hinaus einen Kalküberschuh verwendet,der aus dem Si02-Gehalt des Rohmaterials annähernd gemäss der Formel C = S14-1 berechnet wird, wobei C den Kalküberschuss in Teilen CaO, bezogen auf 100 Teile des Rohmate rials, und S den prozentualen Si0Z-Gehalt des Rohmaterials darstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO187418X | 1934-08-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187418A true CH187418A (de) | 1936-11-15 |
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ID=19904698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187418D CH187418A (de) | 1934-08-30 | 1935-08-28 | Verfahren zur Herstellung eines für die Aufarbeitung auf Natriumaluminat durch Auslaugen mit Sodalauge geeigneten Kalziumaluminates. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187418A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE753034C (de) * | 1937-08-02 | 1954-07-19 | Walter Robert Gusta Dyckerhoff | Verfahren zur Gewinnung von Tonerde |
-
1935
- 1935-08-28 CH CH187418D patent/CH187418A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE753034C (de) * | 1937-08-02 | 1954-07-19 | Walter Robert Gusta Dyckerhoff | Verfahren zur Gewinnung von Tonerde |
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