Registrierkasse. Die Erfindung bezieht sich auf eine Registrierkasse und betrifft im einzelnen den Antrieb und die Steuerung für die in der .Maschine vorgesehenen Summierzählwerke.
Bei Registrierkassen der von der Erfin dung betroffenen Art betätigen oder steuern die zum Eintragen von Zahlenwerten die nenden Mittel, wie zum Beispiel niederdrück- bare Tasten, Auswählvorrichtungen in jeder Zahlenordnung, die den Antriebsmitteln eines Summierzählwerkes Bewegungen er teilen und gegebenenfalls auch einer An zeigevorrichtung, um die in sichtbare Stel lung zu bringenden Zahlen zu wählen.
Die Betätigungsglieder, mittels welchen Zahlen grössen, die den durch Betätigung der Ein tragungsmittel gewählten Zahlenwerten ent- shen, in das Summierzählwerk eingetra gen werden, müssen offenbar in einer be- stimmten Weise und in einem bestimmten Masse bewegt werden, um diese Zahlenwerte richtig in das Summierzählwerk einzutragen.
Gewöhnlich ist es möglich, die Eintragungs- mittel und/oder die Auswählvorrichtung so auszubilden, dass letztere den Antriebs mitteln des Summierzählwerkes die notwen digen Bewegungen erteilt und, falls die Re gistrierkasse auch mit einer Anzeigevorrich tung versehen sein soll, diese letztere so aus zubilden, dass die ihr von der Auswählvor- richtung erteilten Bewegungen die Wahl der richtigen, in sichtbare Stellung zu bringen den Zahlen veranlassen wird. Jedoch ver langt die Lösung des Problems auf obige Weise,
dass eine oder mehrere der oben ge nannten Vorrichtungen der Registrierkassen konstruktiv den Anforderungen des Sum- mierzählwerkes und den Antriebsmitteln dieses letzteren angepasst werden, was die Änderung einer verhältnismässig grossen Zahl von Teilen zur Folge hat.
Ausserdem, wenn die Eintragungsmittel und/oder -die Aus- wählvorrichtung, sowie gegebenenfalls auch die Anzeigevorrichtung in:
konstruktiver Hinsicht speziell den Anforderungen eines besonderen Summierzählwerkes angepasst werden, können sie in Verbindung mit einem Summierzählwerk anderer Art nicht mehr verwendet werden, so dass, ' wenn es er wünscht ist, eine gewisse Anzahl Registrier kassen mit einem Typus von Summierwerken und andere Registrierkassen mit einem an dern Typus von Summierwerken zu versehen, die Eintragungsmittel und/oder die Auswähl- vorrichtung der beiden Registrierkassen,
so wie auch deren Anzeigevorrichtungen, falls solche vorhanden sind, verschieden vonein ander ausgebildet sein müssen, um den An forderungen der verschieden gebauten Sum- mierzählwerke und zugehörigen Antriebs- mittel der verschiedenen Registrierkassen zu genügen. Bei gewissen Summierzählwerken ist es nötig, dass den Betätigungsorganen der selben Bewegungen erteilt werden, die im wesentlichen proportional zum einzutragen- den Zahlenwert sind.
Bei andern Summier zählwerken, wie zum Beispiel bei denjenigen, die mittels eines Schaltmechanismus betätigt werden, muss den Betätigungsorganen der selben für ein sicheres und genaues Funktio nieren der Maschine ausser den Bewegungen, die proportional sind zu den einzutragenden Zahlenwerten, eine zusätzliche Bewegung von mindestens annähernd konstanter Grösse bei jeder Eintragungsoperation erteilt werden.
In vielen Fällen kommt es auch vor, dass die Form und Anordnung der Zählwerkantriebs- mittel im Vergleich zur Form und Anord nung der Glieder der Auswählvorrichtung, mittels welcher die soeben erwähnten An- triebsmittel betätigt werden, so sind, dass, wenn den genannten Auswählgliedern Be wegungen erteilt werden,
die proportional zu den durch Betätigung der Eintragungs- mittel gewählten Zahlenwerten sind, diese Auswählglieder den Zählwerkantriebsmitteln im Falle einer direkten Verbindung zwischen diesen Teilen mit Hilfe gewöhnlicher Verbin- dungsmittel nicht Bewegungen übermitteln würde, die ebenfalls proportional zu den ge wählten Zahlenwerten sind.
Die vorliegende Erfindung behebt in. ein- facher Weise die oben erwähnten Schwierigkei- ten. Anstatt die Eintragungsmittel und/oder die Auswählvorrichtung (gegebenenfalls auch die Anzeigevorrichtung), dem Summier zählwerk und seinen Antriebsmitteln anzu passen, mit welchen die Registrierkasse aus gerüstet ist, sind erfindungsgemäss zur Ertei lung von Bewegungen, die zum Eintragen von den durch Betätigung der Eintragungs mittel gewählten Zahlenwerten entsprechen den Zahlengrössen notwendig sind,
an die Zählwerkantriebsmittel Bewegungsumwand- lungsorgane in den Verbindungsmitteln zwi schen den Zählwerkantriebsmitteln und der Auswählvorrichtung vorgesehen.
Demzufolge brauchen die Eintragungsmittel und die Auswählvorrichtung nicht speziell ausge bildet zu sein, um den Zählwerkantriebs- mitteln die genauen Bewegungen zu erteilen, die erforderlich sind, um die richtigen Zah lengrössen in das Summierzählwerk einzu tragen, und die Unterschiede in den Bewe gungen, die zweckmässig ausgebildete und angeordnete Auswählvorrzchtungen in den Zählwerkantriebsmitteln verursachen wür den, wenn sie mit diesen direkt verbunden wären, sowie die Bewegungen,
welche die ge nannten Antriebsmittel auszuführen haben, um die richtigen Zahlengrössen in das Zähl werk einzutragen, können durch die Bewe- gtmgsumwandlungsorgane veranlasst werden, und zwar bei gleicher Ausbildung und An ordnung von Eintragungsmittel und Auswähl- vorrichtung, gegebenenfalls auch Anzeige vorrichtung, wenn eine solche erwünscht ist, für jede einer ganzen Anzahl von Registrier kassen.
Es ist also möglich, Summierzähl- werke und dazu gehörige Antriebsmittel ver schiedener Ausbildung in verschiedenen Registrierkassen anzuwenden, wenn in jedem Falle, wie oben erwähnt, zweckmässige Be- wegungsumwandlungsorgane zwischen der Auswählvorrichtung und den Zählwerkan- triebsmitteln vorgesehen sind.
In Anbetracht obiger Auseinandersetzun gen betrifft die vorliegende Erfindung eine Registrierkasse mit Mitteln zum Eintragen von Zahlenwerten, zum Beispiel niederdrück- bare Tasten, welche Mittel Auswählvorrich- tungen für verschiedene Zahlenordnungen steuern, von denen jede Verbindungsmittel zum Inbetriebsetzeri von Uhlwerkantriebs- vorrichtungen für entsprechende Zahlenord nungen eines Summierzählwerkes aufweist.
Diese Registrierkasse kennzeichnet sich da durch, dass die genannten Verbindungsmittel für jede Zahlenordnung eine Bewegungsum- wandlungsvorrichtung aufweisen, welche von den genannten Zahlenauswählvorrichtungen Bewegungen erteilt bekommt, die sich zur Eintragung der bei der Betätigung der Zah- lenwerteintragungsmittel gewählten Zahlen werte in das Summierzählwerk nicht eignen,
welche dagegen den Zählwerkantriebsvorrich- tungen die zum Eintragen solcher Zahlen werte in das Summierzählwerk notwendigen Bewegungen zu erteilen vermag.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die rechte Seite der Registrierkasse und veran schaulicht die Summierzählwerke nebst zu gehörigen Einrichtungen in der Normalstel lung; Fig. 2 zeigt in schaubildlicher Darstel lung ein Summierzählwerk, das drei ver schiedene Abschnitte aufweist, nämlich einen für die Einerwerte, einen weiteren für die Zehnerwerte und schliesslich einen für die Dollarwerte.
Ausserdem veranschaulicht diese Abbildung die Steuerungsglieder für das Zählwerk; Fig. 3 zeigt von rechts gesehen eine Ein zelheit des Summierzählwerkes _; einzelne Teile sind weggeschnitten bezw. nicht mit veranschaulicht, um eine klare Darstellung der Bauart zu vermitteln.
Das Zählwerk be findet sich in seiner Normalstellung; Fig. 4 entspricht im wesentlichen der Darstellung nach Fig. 3 und zeigt das Zähl werk in der Stellung, die es einnimmt, wenn eine Einertaste eines der Tastenabschnitte vollständig niedergedrückt ist; Fig. 5 entspricht im wesentlichen der Ab bildung nach Fig. 3, zeigt jedoch die An- triebsglieder des Zählwerkes in der Nicht addierstellung und während des Nieder- drückens einer Zahlentaste;
Fig. 6 zeigt im Grundriss einen Teil des Summierzählwerkes und seiner Steuerorgane in der Nichtaddierstellung, die durch teil weises Niederdrücken oder Überführen der Auszahlungstaste in die Vorbereitungsstel lung erreicht worden ist; Fig. 7 zeigt in Seitenansicht von rechts die Bauart der Auszahlungstaste. Antriebseinrichtung <I>der</I> Registrierkasse.
Die Antriebseinrichtung der Registrier kasse wird im Rahmen dieses Patentes nicht beansprucht; sie bildet den Gegenstand des schweiz. Patentes Nr.<B>185781.</B> Dennoch wird die Einrichtung kurz beschrieben, um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern.
Die Antriebseinrichtung der Registrier kasse ist nicht innerhalb eines Gussrahmens angeordnet, sondern ist zwischen rechts und links vorgesehenen Seitenplatten gelagert und wird von diesen getragen. Die Seiten platten werden durch rohrförmige Streben 3 und verschiedene Achsen des Registrier kassen-Triebwerkes im Abstand voneinander gehalten. Durch diese Anordnung wird nicht nur der Zusammenbau, das Prüfen und die Instandsetzung der Maschine erleichtert, son dern es werden auch das Gewicht und die Herstellungskosten erheblich verringert.
Das Triebwerk der Maschine umfasst zwei Reihen niederdrückbarer Tasten 4, die in der erforderlichen Anzahl von Gruppen und innerhalb einer einzelnen Gruppe auch in hinreichender Zahl vorgesehen sind. Die Tasten sind auf einer Querachse 6 gelagert, die in den Seitenplatten 1 befestigt ist. Federn. 7 wirken auf die Tasten und sind be strebt, diese im Uhrzeigersinne um die Achse 6 herumzubewegen. Die Bewegung der Tasten wird aber durch eine Querleiste 8 be grenzt. Jede Taste weist einen nach hinten und oben gerichteten Arm 9 auf, der mit einer hohlen Querachse 11 zusammenwirkt.
Dies Achse wird an beiden Enden von einem Arm je eines Vollhubhebels 12 getragen, die an den beiden Enden der Achse 6 auf dieser fest angeordnet sind. Die Achse 11 und die Vollhubhebel 12 bilden die sogenannte Hauptleiste, deren Schwingbewegung durch gekrümmte Schlitze 13 begrenzt wird, die in den seitlichen Platten angeordnet sind und durch die sich die Enden der Achse 11 er strecken.
Die Hebel 12, auf die ständig im Uhrzeigersinne Federn 14' einwirken, weisen an ihren obern Enden Vollhubsektoren 16 auf, die mit Klinken 17 zusammenwirken können und sicherstellen, dass jedesmal, wenn die Hebel 12 geschwungen werden, ein voller Hub vollführt wird.
Quer über die Maschine erstreckt sich ein Tastenkuppler 18, der auf der Achse 11 ge lagert ist und eine nach hinten und unten gerichtete, rippenförmige Kante 19 besitzt, die mit Ansätzen 21 zusammenwirken kann. Diese Ansätze 21 ragen von jedem Tasten hebel aus nach oben.
Ein Paar Federn 22 wirkt im Uhrzeigersinne auf den Tasten kuppler, so dass für gewöhnlich die rippen- förmige Kante 19 in die Bewegungsbahn der Ansätze 21 gedrückt wird; mittels dieser An sätze können alle Tasten mit dem Kuppler gekuppelt werden; alle teilweise nieder gedrückten bezw. mit dem Kuppler verriegel ten Tasten. werden dann beim vollständigen Niederdrücken irgend einer Taste mit nach unten genommen.
Das obere Ende jedes Tastenhebels endet in einem verschieden ausgebildeten Steuer schlitz 23; die verschiedenen Schlitze weisen verschiedene Schrägstellungen auf und trei ben unterschiedlich das Zählwerk 24 und die Anzeigeseheibenbehälter 26 an. Jeder Tasten gruppe ist ein Zählwerkabschnitt und ein Paar Anzeigescheibenbehälter zugeordnet. Die Tasten jedes Abschnittes bezw. jeder Tastengruppe wirken unter Vermittlung ihrer Schlitze 23 mit einer Leiste 30 zusam men, die sich quer über die entsprechende Gruppe von Tastenhebeln erstreckt und von im Abstand voneinander auf der Achse 32 gelagerten Armen getragen wird.
Die Leiste 30 ist gabelförmig mit dem Arm 33 eines Hebels gekuppelt, der gleichfalls auf der Achse 32 gelagert und mit geeigneten Ver bindungsgliedern versehen ist, um die An zeigescheibenbehälter 26 einstellen zu kön nen, das heisst in solche Stellung zu bringen, dass die den niedergedrückten Tasten entspre chenden Anzeigescheiben aus den Behältern heraus in sichtbare Stellung gebracht werden können. Jeder der erwähnten Hebel besitzt einen zweiten Arm 34, der nach unten ragt und in seiner Normalstellung mit einer Rück führungsleiste 36 zusammenwirkt, die sich quer über die ganze Breite der Maschine er streckt und von gleichfalls auf der Achse 32 gelagerten Hebelarmen 37 getragen wird.
Mit diesen Hebelarmen 37 ist ein nach hinten ragender Arm 38 verbunden, der einen Steuerschlitz 39 aufweist. In diesen Steuer schlitz ragen Zapfen 411, die auf nach oben und hinten gerichteten Armen 412 der Voll hubhebel 12 sitzen.
Aus dem vorstehenden .ergibt sich, dass beim Niederdrücken der Tasten 4 die Leisten 30 und Hebelarme 34 unterschiedlich um die Achse 32 geschwungen werden, und zwar in Abhängigkeit von der jeweils niedergedrück ten Taste; die Rückführungsleiste 36 hin gegen wird bei jedem Arbeitsgang um das gleiche Mass um die Achse 32 geschwenkt und dient dazu, die Arme 34 bei der Beendi gung jedes Arbeitsvorganges bezw. bei der Rückkehr der Tasten wieder in die Normal stellung zurückzubewegen.
Selbstverständlich ist für jede Tasten gruppe eine Leiste 30 und ein Hebelarm 34 vorgesehen, das heisst je eine Leiste und ein Hebelarm für die Centswerte, für die Zehn centswerte und für .die Dollarwerte; es ist hingegen für alle Tasten nur eine einzige Rückführungsleiste 36 vorgesehen.
Eintragung <I>von</I> Zahlengrössen <I>in das</I> Suminierzählwerk. Das Summierzählwerk besitzt für jede Tastengruppe, das heisst für jede Gruppe der Leisten 30, einen entsprechenden Abschnitt. Jeder Abschnitt des Summierzählwerkes wird zum Eintragen in diesen letzteren von Zahlengrössen, die den Zahlenwerten der nie dergedrückten Tasten entsprechen, mittels eines Zahnsegmentes 42 betätigt,
welches auf einer Achse 48 des Zählwerkrahmens 44 schwenkbar gelagert ist und vom Arm 34 der entsprechenden Zahlenordnung der Auswähl- vorrichtung durch Vermittlung von Verbin dungsmitteln betätigt wird, die eine am Arm 34 angelenkte Gelenkstange 40 aufweisen. Wenn die Gelenkstange 40 direkt mit dem Zahnsegment 42 verbunden wäre, würden die beim Niederdrücken von Tasten mit verschie denen Zahlenwerten diesem Segment erteil ten Bewegungen nicht proportional zu den Zahlenwerten der niedergedrückten Tasten und deshalb zum Eintragen der richtigen Zahlengrössen in das Summierzählwerk nicht geeignet sein.
Ausserdem ist es beim vor liegenden Summierzählwerk notwendig, wie später noch erläutert ist, dass den Zahnseg menten 42 bei jeder Eintragungsoperation ausser einer Bewegung, die im wesentlichen proportional zum Zahlenwert der nieder gedrückten Taste ist. auch eine zusätzliche Bewegung von im wesentlichen konstanter Grösse erteilt wird.
Um die oben genannten Schwierigkeiten zu überwinden, ohne die Tastenhebel, die Auswählvorrichtung und die Anzeigevor richtung den den Zählwerkantriebsgliedern 42 zu erteilenden Bewegungen anpassen zu müssen, ist das vordere Ende des Kniehebel gelenkteils 41 mit einem Zahnsegment 42 verbunden, das für gewöhnlich mittels einer Feder 46 im Uhrzeigersinne um die Schwenk achse 43 gedreht wird. Die Bewegung des Zahnsegmentes wird durch einen Ansatz 47 begrenzt, der durch einen bogenförmigen Schlitz 48 der Rahmenplatte 44 hindurch ragt.
Die Vor- und Rückwärtsbewegungen des Armes 34 sind von der Grösse, die not wendig ist, um die entsprechenden Anzeige scheibenbehälter in Stellungen zu überführen, die den niedergedrückten Tasten der betref fenden Zahlenordnung entsprechen. Um zu bewirken, dass die den Zahnsegmenten 42 er teilte Bewegung geeignet ist, die Eintragung der den niedergedrückten Tasten entsprechen- den Zahlenwerte in das Summierzählwerk zu veranlassen, ist das vordere Ende der Ge lenkstange 40 normalerweise mittels eines Zapfens 62 geführt, der auf einem Jochstück 68 sitzt und in einen Steuerschlitz 60 der Gelenkstange hineinragt,
so dass das Mass der Ausdehnung bezw. der Zusammenziehung des Kniehebelgelenkes 40, 41 geregelt ist.
Das Zahnsegment 42 kämmt ständig mit einem Ritzel 49, das auf einer in den Rah menplatten 44 befestigten Achse 51 drehbar gelagert ist. Das Ritzel 49 ist fest mit einer Platte 52 verbunden, die eine unter Feder wirkung stehende Klinke 53 trägt. Diese Klinke nimmt eine derartige Stellung ein, dass sie mit im Abstand voneinander angeord neten Ansätzen oder Zähnen eines Rades 55 zusammenwirkt. Durch Niederdrücken einer Taste wird das Ritzel 49 vermittels des Zahnsegmentes 42 gedreht.
Das Ritzel dreht die Klinke 53 im Uhrzeigersinne, die ihrer seits beim Rückhub der Taste und des Ritzels entgegen dem Uhrzeigersinne zurückbewegt wird, dabei auf einen der Ansätze 54 trifft und daher das Rad 55 entgegen dem Uhr zeigersinne dreht. Das Rad 55 wiederum dreht ein Zählrad 24 um das durch die je weils niedergedrückte Taste festgelegte Mass. Das Zählwerk 24 trägt natürlich an seinem Umfange Zahlen, wie dies aus den Fig. 2 und 6 zu erkennen ist.
In der Normalstellung liegt die Klinke 53 stets oben, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, so dass sie mit dem ober sten Ansatz 54 zusammenwirkt. Selbstver ständlich ist die vorstehend beschriebene Ein richtung, wie schon erwähnt, für jeden Zähl werkabschnitt vorgesehen. Wird eine Ziffern taste Nr. 1 niedergedrückt, so nimmt die Klinke 53 nach erfolgtem Niederdrücken der Taste und kurz vor Beginn des Rückhubes die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung ein, in der diese gerade im Begriff ist, mit einem zweiten Ansatz 54a zusammenzuwirken, um das Rad 55 und das Zählrad 24 um eine Zif fer weiterzudrehen.
Um zu bewirken, dass die Klinke 53 auf jeden Fall mit dem richtigen Ansatz 54 zu sammenarbeitet, ist es zweckmässig, die Klinke 53 bis zu einer Stelle zu bewegen, die jenseits des Ansatzes liegt, mit dem die Klinke während des Rückhubes zusammen wirken soll, das heisst die Klinke 53 arbeitet in der Richtung der Uhrzeigerbewegung mit Spiel über die einzelnen Entfernungen, die sie der Drehung entgegen dem Uhrzeiger sinne zurückzulegen hat, zum Zwecke, wie bereits angedeutet wurde, dem Zahnsegment 42 eine zusätzliche Bewegung bestimmter Grösse zur variablen, dem Zahlenwert der niedergedrückten Tasten entsprechende Be wegung zu erteilen.
Um die zusätzliche Ro tation oder das Spiel zu erhalten, das man den Ritzeln 49 bei der Vorwärtsbewegung der Gelenkstangen 40 zu erteilen wünscht, ist das vordere Ende 61 des Steuerschlitzes 60 nach oben gerichtet (Fug. 3 und 4), so dass die Ausdehnung des Kniehebelgelenkes 40; 41 während des ersten Teils der Vorwärts bewegung der Gelenkstange um ein Mass ver grössert wird, welches gross genug ist, um dem Zahnsegment 42 die gewünschte, zusätz- liehe Bewegung zu erteilen.
In der Normalstellung befindet sich der Zapfen 62 (Fug. 3) im obern Ende des Steuer schlitzes 60. In dieser Stellung liegt das Kniehebelgelenk 40, 41 etwas unterhalb der Horizontalstellung. Beim Niederdrücken irgend einer Taste und der dadurch ver ursachten Vorwärtsbewegung der Gelenk stange 40 verursacht der Zapfen 62 ein leich tes Anheben der Gelenkstange 40 und des hintern Endes des Kniehebelgelenkteils 41, das dann die in Fig. 4 veranschaulichte Lage einnimmt. Das Anheben des Kniehebel gelenkes 40,
41 aus der Stellung nach Fig. 3 in die in Fig. 4 veranschaulichte Lage erteilt dem Zahnsegment 42 die gewünschte kleine zusätzliche Vorwärtsbewegung bezw. das Spiel über die Bewegung der Gelenkstange 40, die durch den Arm 34 bewegt wird; dieser Arm wird nur genau so weit verstellt, wie es nötig ist, um bei jedem Arbeitsgang der Maschine die Anzeigescheiben der entspre- ehenden Zahlengruppe einzustellen.
Diese zusätzliche Bewegung des Zahnsegmentes 42 bewirkt, dass die Klinke 53 den Zapfen 54 freigibt, mit dem sie, wie Fig. 4 zeigt, bei der Zurückbewegung zusammenwirkt. In dieser Abbildung ist gezeigt, wie eine Nr. 1- Taste niedergedrückt worden ist, und die Klinke bei ihrer Zurückbewegung mit dem ersten Ansatz 54a - von dem obern Ansatz 54 aus im Uhrzeigersinne gerechnet - zu sammenwirkt.
Aus dieser Abbildung ist auch zu sehen, dass sich die Klinke 53 auf dem zweiten Ansatz 54b - vom obern Zapfen 54 aus im Uhrzeigersinne gerechnet - abstützt, so dass die Klinke mit Sicherheit bei der ent gegen dem Uhrzeigersinnei erfolgenden Zu rückbewegung mit dem ersten Ansatz 54a zusammenwirkt.
Der grösste, im wesentlichen horizontal gerichtete Teil des Steuerschlitzes 60 ist leicht gekrümmt, so dass die bogenförmige Bewegung, die Unterschiede in den Radien und die Anordnungen des Armes 34 und der Zahnsegmente 42 ausgeglichen sind. Niehtaddiersteueraeng <I>des</I> Zählwerkes. Gelegentlich wird auch aus der Regi strierkasse ein Betrag ausgezahlt; es ist er wünscht, dass dieser ausgezahlte Betrag an gezeigt wird, und dass die Anzeige dieses aus gezahlten Betrages erzwungen wird. Ander seits darf dieser Betrag nicht in das Zähl werk eingeführt werden.
Für diese Nichtaddier- oder Auszahlungs vorgänge ist eine besondere Auszahlungs taste 70 vorgesehen (Fug. 2). Diese Taste ist normalerweise gegen Niederdrücken ver riegelt, und zwar mittels einer Riegelklinke 72, die an der Auszahlungstaste 70 an gelenkt ist und mit einem Ansatz 73 zusam menwirkt, der an einem Hebel sitzt, welcher bei Niederdrücken einer Vorbereitungstaste 71 bewegt wird, um den Ansatz 73 aus der Bahn des Hakenteils der Klinke 72 heraus zu bewegen. Die Auszahlungstaste kann so mit nicht niedergedrückt werden, ohne die Vorbereitungstaste 71 niederzudrücken.
Die Vorbereitungstaste steht, wie im Patent Nr. 185781 beschrieben ist, mit-der Haupt leiste und dem Tastenkuppler in Verbindung, so dass letzterer in die Vorbereitungsstellung geschwenkt wird, in welcher jede Taste mit dem Tastenkuppler verriegelt werden kann. Die Auszahlungstaste besitzt ferner einen Finger 74 (Fig. 7), der an einem hintern Tastenarm 9 sitzt, sich nach vorn erstreckt und eine Stellung einnimmt, in der er mit der Rückführungsleiste 36 zusammenwirkt; die Auszahlungstaste kann also nicht über die Vorbereitungsstellung hinausbewegt wer den.
Nach dem Niederdrücken der Auszah-. lungstaste muss die Maschine im nieder gedrückten Zustand einer oder mehreren Zahlentasten in Betätigung gesetzt werden, um die Maschine aus der Vorbereitungsstel lung auszulösen und den Betrag anzuzeigen, der bei niedergedrückter Auszahlungstaste abgezogen wird, es sei denn, dass die Vor bereitungstaste erneut niedergedrückt wird, so dass die Auszahlungstaste freigegeben wird, und die Maschine in der Vorberei tungsstellung verbleibt.
Die Auszahlungstaste kann das Jochstück 63 verstellen, so dass die Zapfen 62 mit den in den Gelenkstangen 40 vorgesehenen Steuer schlitzen 60 ausser Eingriff kommen. Es kann daher das Summierzählwerk in die Nichtaddierstellung überführt werden, wie nachstehend beschrieben wird.
Durch teilweises Niederdrücken der Aus zahlungstaste 70 kommt ihre untere Kante mit einem nockenförmigen Ansatz 75 (Fig. 2) eines Hebels 76 in Berührung, der in der Mitte zwischen seinen beiden Enden um einen Zapfen 77 schwenkbar ist. Dieser Zapfen sitzt an einem Träger 78, der seiner seits am Seitenrahmen 1 befestigt ist. Das obere Ende des Hebels 76 ist mit einem Ende einer Stange 79 verbunden, deren anderes Ende an das Jochstück 63 angeschlossen ist und dieses Jochstück waagrecht auf der Achse 43 verstellen kann. Die Verschiebung genügt; um die Zapfen 62 mit den Steuer schlitzen 60 ausser Eingriff zu bringen.
Bind die Zapfen 62 mit den Steuer- schlitzen 60 ausser Eingriff gebracht worden, und wird eine Taste niedergedrückt, so be wegen sich natürlich die Gelenkstangen 40 nach vorn; aber das Kniehebelgelenk 41 fällt, wie Fig. 5 zeigt, nach unten, anstatt sich nach oben oder in waagrechter Richtung zu bewegen. Da auf die Zahnsegmente 42 die Federn 46 im Uhrzeigersinne einwirken, wer den die Segmente bei der Bewegung der Ge lenkstangen 40 und der Kniehebelgelenkteile 41 nicht verstellt, das heisst das Zählwerk wird nicht in Tätigkeit gesetzt.
Wenn die niedergedrückten Betragstasten, die Leiste 30 und die Arme 34 während des letzten Teils eines Arbeitsvorganges bei niedergedrückter Auszahlungstaste in die Ausgangsstellung zurückkehren, werden die Gelenkstangen 40 durch die Arme 34 zurückgezogen, und die vordern Enden jeder Gelenkstange 40 schwin gen im Bogen nach hinten und oben. Wenn keine Einrichtung vorgesehen wäre, die ein Überschlagen der vordern Enden der Gelenk stangen 40 am Ende ihrer Rückwärtsbewe gung verhindert, so könnte die Trägheit der Gelenkstangen diese über die Normalstellung hinausbewegen, so dass die vordern Enden 61 der Schlitze 60 nicht mit den Zapfen 62 in gleicher Flucht bleiben würden.
Die Zapfen 62 und die Joche 63 würden daher daran ge hindert, wieder in die Normalstellung zu rückzukehren. Um die Möglichkeit eines sol chen Überschlagens zu vermeiden, besitzen die vordern Enden der Gelenkstangen 40 je einen Zapfen 80 (Fig. 3), der in der Normal stellung der Gelenkstange 40 unmittelbar neben dem untern Rand des Zapfens 62 liegt;
infolgedessen werden der Zapfen 80 und der Zapfen 62 miteinander zusammenwirken und die Aufwärtsbewegung des vordern. Endes der Gelenkstange verhindern, wenn diese Gelenkstange am Ende eines Auszahlungs - (Nichtaddier)-Vorganges in die Normalstel lung zurückgeführt wird.
Um eine sichere Zurückführung des Joch- stückes 63 und dessen Zapfen 62 zu gewähr leisten, weist die Auszahlungstaste 70 einen Träger 81 auf, der einen Zapfen 82 besitzt. Dieser Zapfen 82 ist so angeordnet, dass er beim Anheben der Auszahlungstaste 70 mit der untern Kante des Nockens 75-zusammen- wirkt und den Hebel 76 im Uhrzeigersinne (Fig. 2) um seinen Zapfen schwenkt. Dabei werden die Verbindungsstange und das Joch- stück 63 in die normale Eingriffsstellung überführt.
Aus dem vorhergehenden ergibt sich, dass die Registrierkasse mit einem Summier zählwerk ausgerüstet ist, das nur einen sehr geringen Kraftaufwand zur Bedienung er fordert, und das bei jeder Bedienung der Tasten zwangläufig und genau gesteuert wird. In der einen Bewegungsrichüing der Antriebsglieder ist in den Antriebsorganen ein Spiel vorgesehen, um ein gutes Zusam menwirken der Klinke mit dem Zahn des Zählw erkantriebsritzels sicherzustellen, der erfasst werden soll. Das Zählwerk kann in einfacher Weise unwirksam gemacht wer den, indem die in dem Antrieb vorgesehene Kniehebelverbindung unterbrochen wird.