CH182209A - Sauerstoffatmungsgerät. - Google Patents

Sauerstoffatmungsgerät.

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CH182209A
CH182209A CH182209DA CH182209A CH 182209 A CH182209 A CH 182209A CH 182209D A CH182209D A CH 182209DA CH 182209 A CH182209 A CH 182209A
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Muchenberger Paul
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Muchenberger Paul
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/02Respiratory apparatus with compressed oxygen or air
    • A62B7/04Respiratory apparatus with compressed oxygen or air and lung-controlled oxygen or air valves

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Sauerstoffatmungsgerät.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  zweckmässig zum Schutz gegen Giftgase  dienendes Sauerstoffatmungsgerät mit prak  tisch vollständig getrennten Atmungswegen  und infolgedessen absoluter Kreislaufatmung.  



  Die bisherigen Geräte dieser Art weisen  nur eine teilweise Trennung der Atmungs  wege und einen teilweisen Kreislauf auf, da  die Atmungsventile des Gerätes hinter den  Atmungsschläuchen in einem verschlossenen  Ventilkasten eingebaut sind. Dies hat den  Nachteil, dass bei jeder Einatmung des Trä  gers des Gerätes die in den Atmungsschläu  chen sich befindende verbrauchte und kohlen  säuregeschwängerte Ausatmungsluft als erste  Atmungsluft den Lungen wieder zugeführt  wird. Die schädliche Einwirkung kohlen  säurehaltiger Luft auf den menschlichen  Organismus ist bekannt; der kritische Mo  ment tritt bei einem Kohlensäuregehalt von  4 % auf. Die Ausatmungsluft enthält aber  bekanntlich 4 % Kohlensäure.  



  Der oben erwähnte Nachteil soll durch  die vorliegende Erfindung behoben werden.    Das Sauerstoffatmungsgerät gemäss der Er  findung ist mit einem zur periodischen Spei  sung mit Sauerstoff eingerichteten, soge  nannten Lungenautomaten versehen, der über  zwei voneinander unabhängige, mit At  mungsventilen versehene Leitungen derart       mit    einer vom Träger des Gerätes aufzu  setzenden     Atmungsgarnitur    (Maske oder       Mundstäck)    verbunden ist, dass     im    Betriebs  zustand des Gerätes vom Träger desselben  über die eine Leitung     Frischluft    vom Lun  genautomaten eingeatmet werden kann, wäh  rend die andere     Leitung    dazu dient,

   die Aus  atmungsluft des     Gerätträgers    über     eine        Rege-          neriervorrichtung    dem     Lungenautomaten     zwecks Auffrischung mit Sauerstoff     wieder     zuzuführen.  



  Dieses     Sauerstoffatmungsgerät    kennzeich  net sich     erfindungsgemäss    dadurch, dass die  Atmungsventile vor die     Atmungsleitungen,     und zwar     unmittelbar    in einem zur Herstel  lung der     Verbindung    zwischen den Atmungs  leitungen und der Atmungsgarnitur dienen  den     Anschlussorgan    eingebaut sind;     zum         Zwecke,     einerseits    den toten Raum im Gerät  auf ein Minimum zu reduzieren und ander  seits die Zugänglichkeit der Ventile zu er  leichtern.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung     ist    ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt in schematischer Weise, bei  abgehobenem Schutzdeckel, den Zusammen  bau des Sauerstoffatmungsgerätes;  Fig. 2 ist eine zu Fig. 1 gehörende Seiten  ansicht des Sauerstoffatmungsgerätes, aber  bei aufgesetztem Schutzdeckel;  Fig. 3 zeigt in Seitenansicht bezw. im  Längsschnitt ein zur Herstellung der Verbin  dung     zwischen    den Atmungsschläuchen und  der vom Träger des Gerätes aufzusetzenden  Atmungsgarnitur dienendes Anschlussstück;  Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt durch eine  mit dem Lungenautomaten in Wirkungsver  bindung stehende Dosiervorrichtung;  Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch  ein handbetätigbares Sauerstoffzuschussven  til, und  Fig. 6 zeigt im Vertikalschnitt ein Teil  stück der Ausatmungsleitung mit einem mit  diesem zusammenwirkenden Überdruckventil  des Lungenautomaten.  



  Gemäss Fig. 1 und 2 ist 10 ein zur Her  stellung der Verbindung zwischen einer Ein  atmungsleitung 11 und einer von dieser un  abhängigen Ausatmungsleitung 12 einerseits,  und anderseits einer nicht dargestellten, vom  Träger des Sauerstoffatmungsgerätes aufzu  setzenden Atmungsgarnitur (Maske oder  Mundstück) dienendes Anschlussorgan, 13  eine in der Ausatmungsleitung 12 einge  schaltete Regenerierpatrone, zum Beispiel  eine Alkalipatrone, 14 ein sogenannter Lun  genautomat bekannter Art, in dessen At  mungsbeutel 15 die Ausatmungsleitung 12  mündet, während von diesem aus die Ein  atmungsleitung 11 zum Anschlussstück 10  führt, 16 eine Sauerstoffflasche,

   von wel  cher aus im Betriebszustand des Sauerstoff  atmungsgerätes dem     Atmungsbeutel    15 über  eine konstant und automatisch wirkende Do  siervorrichtung 17 zwecks Auffrischung der    von diesem Beutel     aufgenommenen    Aus  atmungsluft Sauerstoff zugeführt wird. Die  bisher aufgezählten Teile bilden die Haupt  teile des in Fig. 1 und 2 dargestellten Sauer  stoffatmungsgerätes; sie sind, mit Aus  nahme des Anschlussorganes 10 und der un  mittelbar an dieses sich anschliessenden     Ein-          und    Ausatmungsleitungen 11, 12 von einem  zweiteiligen Schutzgehäuse umgeben.  



  Zur Erläuterung wichtiger Einzelheiten  des Sauerstoffgerätes gemäss Fig. 1 und 2 sind  verschiedene Teile desselben in grösserem  Massstabe und in der Hauptsache im Schnitt  dargestellt. So sieht man zum Beispiel aus  dem Längsschnitt der Fig. 3, dass im An  schlussorgan 10 Ein- bezw. Ausatmungsven  tile 18 und 19 eingebaut sind. Der Einbau  sowie die Konstruktion dieser Ventile 18, 19,  ist, wie aus dem Schnitt gemäss Fig. 3 her  vorgeht, so einfach, dass sich eine weitere Er  läuterung in diesem Zusammenhang er  übrigt. Im übrigen können diese Ventile be  liebiger Art sein; wichtig ist nur, dass die  selben vor die Atmungsleitungen 11 und 12,  und zwar unmittelbar im Anschlussstück 10       eingebaut    sind.

   Dadurch wird nicht nur der  tote Raum im Gerät auf ein Minimum redu  ziert, sondern die     Ventile    18, 19 werden  leichter zugänglich und können deshalb mit  weniger     Mühe        einer        Kontrolle    unterzogen  werden, als bisher möglich war.  



  Der     komprimierte    Sauerstoff in der     mit     einem     Schliessventil    20 versehenen Sauer  stoffflasche 16     wird    durch ein     regulierbares          Reduzierventil    21     (Fig.    1) auf     einen    Arbeits  druck von 1,5     Atmosphären    reduziert, um so  dann durch die in     Fig.    4 im     Vertikalschnitt     dargestellte     Dosiervorrichtung    17 in dosier  ten Mengen von 1,6     L/Min.    dem Atmungs  beutel 15 konstant zugeführt zu werden.

    Diese Dosierung basiert auf den Resul  taten des Sauerstoffbedarfes einer Person  bei mittlerer Arbeitsleistung (Marschtempo  6  Sollte jedoch diese     Dosierung    bei  höchster Anstrengung und somit bei gröss  tem Sauerstoffbedarf des Gastauchers nicht  genügen, so     tritt    der Lungenautomat 14 in       Funktion,    und zwar auf folgende     Weise:    So-      bald der Gastaucher mehr Luft zur Atmung  umsetzt, als der von der Dosiervorrichtung  17 gelieferten Sauerstoffmenge entspricht,  entleert sich beim Einatmen der Atmungs  beutel 15.

   Die Beutelwände fallen zusammen  und drücken auf die freien Enden zweier in  einer Horizontalebene angeordneter, bei     23b     schwenkbar gelagerter Fühlerorgane 23, die  sich im normalen Betriebszustand des At  mungsgerätes in gespreizter Lage befinden  und in Fig. 4 nur zwecks besserer Veran  schaulichung ihrer einem Ventil 22 zugekehr  ten, als Daumen 23a ausgebildeten Enden als  in einer vertikalen Ebene liegend angenom  men wurden. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind  die beiden Daumen 23a so zueinander ange  ordnet, dass sie bei einer     durch    Wirkung  der einfallenden Beutelwände veranlassten  Schwenkbewegung der Fühlerorgane 23 nach  innen im Sinne des Öffnens des Ventils 22  auf ein auf dem mit Gewinde versehenen  Endteil des Ventilschaftes 22a aufgeschraub  tes Kappenstück 22b einwirken.

   Dies hat zur  Folge, dass Sauerstoff unter einem     Druck    von  1,5 Atmosphären in den Atmungsbeutel 15  strömt und diesen ausfüllt. Nun sind aber  auch die Fühlerorgane wieder entlastet und  werden durch den Druck einer zwischen dem  Kappenstück 22b und einer Spannmutter 25  angeordneten Schraubenfeder 24 in ihre  Spreizlage zurückgeführt, wobei das Ventil  22 gleichzeitig wieder geschlossen wird. Die  Spannkraft der Feder 24 kann mittels der  Spannmutter 25, welcher eine Gegenmutter  25a zugesellt ist, reguliert werden.  



  Sollte der extremste Fall eintreten, dass  trotz der zusätzlichen Speisung des Atmungs  beutels 15 durch das Ventil 22 der Sauerstoff  aus irgend welchen Gründen nicht ausreicht,  so hat der Gastaucher die Möglichkeit, mit  tels eines handbetätigbaren Sauerstoff     zu-          schussventils    26 (Fig. 1), dessen Konstruk  tion aus Fig. 5 hervorgeht, Sauerstoff in be  liebigem Masse in den Atmungsbeutel 15  nachströmen zu lassen. Dieses Nachströmen  von Sauerstoff erfolgt dadurch, dass durch  einen etwa mit dem Daumen ausgeübten  Druck auf den Ventilknopf 27a der Sauerstoff    über zwei Leitungen 28 und 29 (Fig. 1 und  5) die Dosiervorrichtung 17 umfliesst, um so  auf direktem Weg in den Atmungsbeutel 15  zu gelangen.

   Das Ventil 26 wird zweckmässig  an zum Tragen des Gerätes dienenden Leib  riemen angebracht, damit es vom Gastaucher  mühelos erreicht werden     kann.     



  Da der Atmungsbeutel 15 periodisch mit  Sauerstoff     gespiesen    wird, ist es denkbar, dass  im Gerät Überdruck entsteht. Um dies zu  vermeiden, ist in der der Ausatmungsleitung  gegenüber liegenden Wandpartie des At  mungsbeutels 15 ein Überdruckventil 30       (Fig.    6) eingebaut.

   Die     Anordnung    dieses  Ventils 30 ist so getroffen, dass,     wenn    sich  der Atmungsbeutel 15 prall auffüllt, die ent  sprechende, sich ausbuchtende     Beutelwand     einen     Knopf    des Doppelventils 30 an die       Ausatmungsleitung    drückt, wodurch das  Ventil geöffnet     wird.    Es folgt daraus, dass       Ausatmungsluft    aus dem Gerät entweicht,  bis der Druck in demselben     seinen    Normal  wert wieder erreicht.  



  Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen,  dass das     Sauerstoffatmungsgerät    einen     Dop-          pelfinimeter    31 aufweist. Dieses     Kontroll-          und        Messinstrument    ermöglicht dem Gas  taucher, nicht nur den Inhalt der Sauerstoff  flasche zu kontrollieren, sondern auch die  Dosierung des Atmungsbeutels 15 zu. über  prüfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sauerstoffatmungsgerät mit einem zur periodischen Speisung mit Sauerstoff einge richteten, sogenannten Lungenautomaten, der über zwei voneinander unabhängige, mit At mungsventilen versehene Leitungen derart mit einer vom Träger des Gerätes aufzu setzenden Atmungsgarnitur verbunden ist, dass im Betriebszustand des Gerätes vom Träger desselben über die eine Leitung Frischluft vom Lungenautomaten eingeatmet werden kann, während die andere Leitung dazu dient,
    die Atmungsluft des Gerätträgers über eine Regenerierungsvorrichtung dem Lungenautomaten zwecks Auffrischung mit Sauerstoff wieder zuzuführen, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Atmungsventile vor die Atmungsleitungen, und zwar unmittelbar in einem zur Herstellung der Verbindung zwischen den Atmungsleitungen und der At mungsgarnitur dienenden Anschlussorgan ein gebaut sind, zum Zwecke, einerseits den toten Raum im Gerät auf ein Minimum zu redu zieren und anderseits die Zugänglichkeit der Ventile zu erleichtern.
    UNTERANSPRUCH: Sauerstoffatmungsgerät nach Patentan spruch, bei welcher der Lungenautomat zwei unter Einfluss einer Feder (24) stehende, durch die Wandung des Atmungsbeutels be- einflussbare Fühlerorgane aufweist, die ein Ventil für die zusätzliche Speisung des At mungsbeutels beherrschen, gekennzeichnet durch eine die Regulierung der Spannkraft der Feder (24) ermöglichende Spannmutter (25).
CH182209D 1935-02-04 1935-02-04 Sauerstoffatmungsgerät. CH182209A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079709A1 (de) * 1981-10-28 1983-05-25 Ocenco Incorporated Atemgerät für Notfälle
EP4681785A1 (de) * 2024-07-16 2026-01-21 Dräger Safety AG & Co. KGaA Ventiladapter für atemgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079709A1 (de) * 1981-10-28 1983-05-25 Ocenco Incorporated Atemgerät für Notfälle
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