CH178331A - Akkumulator mit Lösungskathode. - Google Patents
Akkumulator mit Lösungskathode.Info
- Publication number
- CH178331A CH178331A CH178331DA CH178331A CH 178331 A CH178331 A CH 178331A CH 178331D A CH178331D A CH 178331DA CH 178331 A CH178331 A CH 178331A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- accumulator according
- cathode
- pole lugs
- cathodes
- accumulator
- Prior art date
Links
- 239000000243 solution Substances 0.000 claims description 9
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 7
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 claims description 4
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 4
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 239000012670 alkaline solution Substances 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 2
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003513 alkali Substances 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
Description
Akkumulator mit Lösungskathode. Akkumulatoren mit Lösungskathoden aus Zink waren bisher in der Praxis unverwend bar, weil sich kurzgeschlossene Lokalelemente bilden, die eine Zerstörung der Kathoden in kürzester Zeit herbeiführen.
Anrnelderin hat nun gefunden, dass eine längere Lebensdauer der Kathoden aus Zink <B>nur</B> dann erreicht werden kann, wenn als Ausgangsmaterial zur Herstellung der Katho den Zink von ausserordentlicher Reinheit und Härte verwendet wird.
Durch eingehende Untersuchungen ist fest gestellt worden, Jdass von einer Haltbarkeit der Kathoden erst dann die Rede sein kann, wenn das als Ausgangsmaterial dienernde Zink weniger als 0,090/0 Verunreinigungen besitzt. Von grosser Wichtigkeit ist dabei noch, dass dieses reine Material eine feste und dichte Struktur aufweist, was durch Härtung, Druck, Pressung und ähnliche Mass nahmen erreicht werden kann.
Zweckmässig werden die aus diesem reinen Zink hergestellten Kathoden noch in bekannter Weise mit Quecksilber amalgamiert. Hier- durch wird erreicht, dass der Wasserstoff eine hohe Überspannung erhält und eine nutzlose Korrosion vermieden wird.
Um die Kathode möglichst klein halten zu können, und um dieselbe für starke Strom stösse, wie bei Pufferbatterien, geeignet zu machen, wird die Oberfläche der Kathoden vergrössert. Zu diesem Zwecke kann die Kathode mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen, oder Teile aus derselben taschen- förmig herausgedrückt werden.
Eine weitere wirksame Vergrösserung der Oberfläche der Kathode kann auch dadurch erreicht werden, dass eine oder mehrereEinzel- kathoden mit einer wagrecht angeordneten Hilfskathode verbunden sind, oder auf dieser aufsitzen. Diese wagrechte Hilfskathode dient gleichzeitig dazu, von den senkrechten Ka thoden abfallende Metallteile aufzunehmen und in den elektrolytischen Kreislauf wieder einzuführen.
Um zu verhindern, dass Anodenschlamm auf d ie wagrechte Hilfskathode gelangt, werden die Anoden abgeschirmt. Eine weitere Schwierigkeit, die der Ver wendung vorn Lösungskathoden aus Zink entgegensteht, besteht darin, dass die Einzel kathoden zu Plattensätzen zusammengelötet werden, wobei einerseits die Lötstellen Lokal elemente bilden und anderseits durch das Löten Strukturveränderungen des Materials stattfinden, wodurch dasselbe brüchig wird und ausserdem hohe Übergangswiderstände entstehen.
Diese Übelstände können dadurch- besei tigt werden, dass auf das Löten verzichtet wird.
Es kann nämlich der ganze Plattensatz durch Guss oder Spritzguss aus einem Stück hergestellt werden. Eine andere Verbindung der einzelnen Kathoden zu einem Plattensatz besteht darin, dass beispielsweise stark amal gamierte Polfahnen durch ein gleichfalls stark amalgamiertes Leitblech verbunden, werden, welches zu diesem Zweck Schlitze besitzt, in welche die Polfahnen eingesetzt werden.
Die Polfahnen können auch in der Weise verbunden werden; dass in den mit Löchern oder - Schlitzen versehenen Polfahnen ein stromleitender Verbindungsstab angeordnet wird, der mit Gewinde versehen ist, an denn die Polfahnen beiderseits -durch Schrauben muttern festgeklemmt werden.
Eine andere Verbindung. der Polfahnen besteht darin, dass die obern Enden der Pol fahnen nach einerStelle hin zusammengebogen und durch Klemme oder Schraube Strom leitend zusammengepresst werden.
Die obern Enden der: Polfabnen können auch in Schlitzen eines: metallischen Leit- blockes angeordnet und durch Schrauben in diesem festgeklemmt werden.
Durch-, die Erfindung wird erreicht, dass der neue Akkumulator in Verbindung mit einem hochkonzentrierten Elektrolyten als Primärelernent entladen werden kann, :also sofort betriebsfertig ist. Hierbei geht von der Lösungskathode Metall in Lösung, welches sich bei der Ladung wieder auf.der Kathode niederschlägt. Der neue Akkumulator kann deshalb gegebenenfalls auch alsPrimärelement verwendet werden. .
Als Elektrolyt wird zweckmässig eine - mindestens 30prozentige Säurelösung oder Alkalilauge verwendet.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Einzelkathode gesondert in Ansicht; Fig. 2 zeigt einen vorn offenen Akkumu lator mit Anoden und Kathoden; Fig.3 zeigt eine Verbindung der Kathoden mittelst leitenden Gewindestabes und Sebrau- benmuttern; Fig. 4 und 5 zeigen irr Vorder- und Seiten ansicht die Verbindung der Kathoden durch einen Leitblock; Fig. 6 zeigt eine Polfahne in Ansicht, die oberhalb mit einem Schlitz versehen ist;
Fig. 7 zeigt die Verbindung der Polfahnen mittelst eines mit Schlitzen versehenen Leit- bleches Fig. 8 zeigt die Verbindung der Polfahnen mit der Kathodenplatte durch Schweissung; Fig. 9 zeigt eine Verbindung der Pol fahnen mittelst Schrauben; Fig. 10 und 11 zeigen in Seiten- und Vorderansicht Kathoden mit taschenförmigen Ausbiegungen.
In dem Akkumulatorgehäuse a der Fig.2 sind die Einzelkathoden b und die Anoden c vorgesehen. Die linksseitig angeordnete Ka thode b in Fig. 2 ist mit einer wagrecht angeordneten Hilfskathode d verbunden. -Die Anoden c sind mit einer flüssigkeitsdurch lässigen Abschirmung e versehen, so dass von den Anoden c abfallende Teilchen nicht auf die Hilfskathode d gelangen können.
Die Fig. 3 stellt einen Katbodenplatten- satz dar, bei dem die Polfahnen f der Ka thoden b (siehe Fig. 1) so miteinander ver bunden sind, dass durch die Löcher g. der Polfahnen f ein stromleitender Gewindestab h geführt wird, an dem die einzelnen Polfahnen f durch Schraubenmuttern i beiderseits festge klemmt werden.
Anstatt die Polfahnen f einzeln festzuschrauben, können dieselben auch irr die Schlitze k eines metallischen Leitblockes G (siehe Fig. 4 und 5) geschoben werden, wobei sich in den Löchern g oder Schlitzen g1 (siehe Fig. 6) der Polfahnen f ein Metallstab hl befindet, der an den Enden mit Gewinde versehen ist, so dass durch Muttern <I>i</I> die Polfahnen<I>f</I> in den Schlitzen<I>k</I> festgeklemmt werden.
Nach Fig. 7 werden die Polfahnen f' am obern Ende mit Nasen in versehen, auf denen ein mit Schlitzen o versehenes Leitblech n aufliegt, während sich in den Schlitzen o die Polfahnen f befinden.
Die Fig. 8 zeigt die Art der Verbindung der Polfahnen<I>f</I> mit der Kathode<I>b</I> durch Schweissen, wobei p Schweisspunkte darstellen.
Fig. 9 zeigt eine Verbindung der Pol fahnen f in der Weise, dass die obern Enden der Polfahnen nach der Mitte zusammenge bogen und durch eine Schraube q zusammen gepresst und leitend verbunden werden.
Die Fig. 10 und 11 zeigen die Anordnung von herausgedrückten Taschen r an den Kathoden b.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Akkumulator mit Lösungskathode, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode aus Zink hergestellt ist, welches weniger als 0,09% Verunreinigungen und eine feste und dichte Struktur besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathode zur Vergrösserung der aktiven Oberfläche mit herausgepressten Taschen verseben ist. 2.Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Einzelkathode zur Vergrösserung der aktiven Oberfläche mit einer wageechten Hilfskathode verbunden ist. 3. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polfahnen von Einzelkathoden an den Kathoden platten durch Schweissung befestigt sind. 4. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polfahnen von Einzelkathoden an einem Gewinde stab angebracht und durch Verschraubung festgeklemmt sind. 5.Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polfahnen von Einzelkathoden in Schlitzen eines Leitblockes angeordnet und in diesem durch Verschraubung festgeklemmt sind. 6. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polfahnen von Einzelkathoden in Sehlitzen eines amalgamierten Leitbleches angeordnet sind. 7. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polfahnen von Einzelkathoden nach einer Stelle zusammengebogen und durch Zusammen pressen leitend verbunden sind. B. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Einzelkathoden durch Guss aus einem Stück hergestellt sind. 9.Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anode mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Abschir mung versehen ist. 10. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer mindestens 30prozentigen Säure- lösung besteht. 11. Akkumulator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer mindestens 30prozentigenAlkali- lauge besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178331T | 1934-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178331A true CH178331A (de) | 1935-07-15 |
Family
ID=4428440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178331D CH178331A (de) | 1934-08-18 | 1934-08-18 | Akkumulator mit Lösungskathode. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178331A (de) |
-
1934
- 1934-08-18 CH CH178331D patent/CH178331A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1046587B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schutz der Kathoden elektrolytischer Zellen | |
| CH178331A (de) | Akkumulator mit Lösungskathode. | |
| DE730503C (de) | Elektrode fuer elektrische Sammler vom Typus der Gitter- oder Masseplatten | |
| DE668376C (de) | Zerlegbare Entladungsroehre, deren Entladungsraum dauernd mit einer Pumpe in Verbindung steht | |
| DE402867C (de) | Metallische Fassung fuer die Elektroden elektrischer OEfen | |
| AT22886B (de) | Elektrischer Sammler. | |
| DE1571926B2 (de) | Bleiakkumulator | |
| DE532800C (de) | Kupferanode fuer Roentgenroehren | |
| DE565599C (de) | Elektrischer Schalter mit leitender Schaltfluessigkeit | |
| AT135121B (de) | Entladungsröhre. | |
| DE830220C (de) | Vorrichtung mit einem elektrischen Entladungsrohr und Fassungen fuer dieses Rohr | |
| DE1148301B (de) | Vorrichtung zum Schliessen und/oder OEffnen von Stromkreisen, insbesondere bei hohen Stromstaerken | |
| AT137480B (de) | Kabelendverschluß zur Anordnung im Verteilergestell. | |
| AT151600B (de) | Photoelektrische Zelle. | |
| DE72013C (de) | Galvanisches Element | |
| DE436069C (de) | Verbesserung an regelbaren Telephonmagneten, bei denen der Magnet um eine Drehachse einstellbar ist | |
| DE889176C (de) | Bleisammler | |
| DE427743C (de) | Kathode fuer elektrische Entladungsvorrichtungen | |
| DE1665266A1 (de) | Verbindung fuer eine nichtmetallische elektrische Leitung | |
| DE593659C (de) | Kontaktfederanordnung fuer elektrische Schalter | |
| DE276992C (de) | ||
| DE416082C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung von Elektrolyteisen | |
| DE1198332B (de) | Vorelektrode zur technischen Elektrolyse von Wasser | |
| DE823905C (de) | Elektrischer Stromunterbrecher | |
| DE646188C (de) | Elektrischer Lichtbogengleich- und -wechselrichter |