CH178271A - Vorrichtung zur Auswertung einer Funktion von mehr als 2 veränderlichen Grössen. - Google Patents

Vorrichtung zur Auswertung einer Funktion von mehr als 2 veränderlichen Grössen.

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CH178271A
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Dessau Askani Centralwerkstatt
Bamberg-Friedenau Carl
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Askania Werke Ag
Bamberg Friedenau Carl
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Description


  Vorrichtung zur Auswertung einer     Funktion    von mehr als 2 veränderlichen Grössen.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Vor-          richtung,    die es gestattet, ohne jede Rech  nung, sondern nur durch Verfolgung von  Lösungslinien eines     Nomogrammes    den Wert  einer gesuchten, in weiten Grenzen     schwan-          kenden    veränderlichen Grösse zu ermitteln,  die     eitre    Funktion von zwei ebenfalls in  weiten Grenzen schwankenden Veränderlichen  und von einer     beliebigen    Zahl     rt    weiterer       Veränderlichen    ist.

   Zu diesem Zweck sind zwei  der drei Scharen Lösungslinien dieses     Nomo-          grarnnies    durch ein bewegliches     Ableseorgan          ersetzt.    Die Funktion kann entweder nur  empirisch bekannt oder durch ein     niathema-          tIselres    Gesetz festgelegt sein. Der Fall       ra   <I>= 1</I> soll nicht ausgeschlossen sein. Die  gesuchte und die beiden andern als in weiten  Grenzen schwankend     erwähnten    Veränder  lichen, insgesamt also drei Veränderliche,  sollen als Hauptveränderliche bezeichnet  werden. Dien übrigen Veränderlichen spielen  die Rolle von Nebenveränderlichen.

   Die  Gleichung    <I>F</I>     (x1,   <I>x2, x3,</I>     Z1;        Z2,        z3    . . .     Zn)    = 0,    in der     x1,   <I>x2</I> und x3 Hauptveränderliche und       z;    Nebenveränderliche sind, kennzeichnen in  allgemeinster Form den vorausgesetzten,  empirisch bekannten oder durch eine mathe  matische Formel ausgedrückten Zusammen  hang zwischen den Veränderlichen.  



  Die Vorrichtung kann beispielsweise für       artilleristische    Zwecke, für technische Be  rechnungen, finanzielle Kalkulationen und in  beliebigen sonstigen Fällen Anwendung fin  den, in denen es sich um die Auswertung  einer Funktion von mindestens drei Verän  derlichen handelt, wovon mindestens zwei  in weiten Grenzen schwanken dürfen.  



  Zur Erläuterung des Wesens der Erfin  dung sei folgende mathematische Betrachtung  vorausgeschickt:  Angenommen, bei einer vollständig be  liebigen Gleichung:    (1) F     (x1,   <I>x2, x3,</I>     z1,    z2, ZB . . .     Zn)    = 0      soll die Grösse     xl    für gegebene Werte<I>x2,</I>     x3     und     zi,    also die     Funktion     (2)     XI    =     fi    (x2,     xs,        z1,    z2 . . .     zn)     ermittelt werden.  



  Die Grössen     zi    seien     nun    zunächst durch  konstante Parameter     ai    ersetzt: die sich mit       zi    =     ai    findenden Werte     x1    seien mit     x1,        #,     bezeichnet.

   Die Beziehung (2) reduziert sich  hiernach auf die Form:  (3)     xi,    a =     fi    (x2,     xs,        a1,        a2   <B>...</B>     a").          lrgendeinem    Werte     xs,;    der Grösse     xs    ent  spricht nach der Gleichung (3) eine Kurve  in irgendeinem     XI,    x2 - Koordinatensystem.

      So ergibt sich eine mit den Werten     x3,1        be-          zifferbare    Kurvenschar, welche die dritte  Schar Lösungslinien eines     Nomogrammes     bilden kann, wobei die Linien     x1        konst.     und die Linien x2     konst.    die. zwei andern  Scharen Lösungslinien sind; ans einem sol  chen     Nomogramm    lässt sich für gegebene  Werte     x2    und     xs    die Grösse     x1,        a,    ablesen.  



  Setzt man nunmehr  (4)     zi    =     ai        -\-    d     z!     (5)     x1    =     x1,    a     -(-    d     x1,     so ergibt sich für die Änderung von     x1    in  folge Variation der Nebenveränderlichen z    <I>d</I>     x1   <I>=</I>     f1   <I>(x2,</I>     xs,        at        -I-    d     z1,        a2        +   <I>d z2 . .

   .</I>     an        -I--    d     Zn)    -     f1    (x2,     x9,        a1,   <I>a2 . . .</I> a,1),    also im allgemeinen Falle eine Funktion aller  andern auftretenden Veränderlichen, so dass  sich     x1    nur in speziellen Fällen mathematisch  exakt gewinnen lässt.  



  Zieht man jedoch im Verhältnis zu der  Änderung der Hauptveränderlichen     x1,   <I>x2</I>  und x3 nur kleine Änderungen der Grössen     zi     in Betracht, so hat man für viele Zwecke  genau genug:  
EMI0002.0066     
    oder, wenn man für die nur von den Kon  stanten     a1,   <I>a2</I><B>...</B>     an    und von den Veränder  lichen x2, x3 abhängigen partiellen Ablei  tungen  
EMI0002.0069     
    setzt:

      (9) d     x1    =     -T'1   <I>(x2,</I>     xa)    d     z1        +        #F2    (x2, x3) d z2     +        !Fs   <I>(x2,</I>     xs)    d     z3        +    . . .     +        #Pn    (x2,     1.3)   <I>d</I>     Zn.       Die Änderung d     x1    ergibt sich demnach als  Summe von Teiländerungen der Form:

    ei     (a;2,    x3)     J        zi.    Bezeichnet man diese mit  d     x1,    1', d     x1,    2', d     x1,,    3<B>...</B><I>d</I>     x1,        i    . . . d     x1,     so hat man Gleichungen von der Form:  (1.0) d     x1,        i    =     tP'i   <I>(x2,</I>     xa)   <I>d</I>     zi.     



  Jede dieser Gleichungen lässt sich über Hilfs  veränderliche     $i    in zwei Gleichungen  
EMI0002.0101     
    spalten, in welchen nur je drei Veränderli  che auftreten, so dass sich in jedem Falle  zunächst die Grössen     $i    gemäss Gleichung (12)  und     sodann    die     Teiländerungen    d     x1,        i    ge  mäss Gleichung (11) gewinnen lassen, und  zwar letztere als einfache Produkte der    Grössen     sf    und der als gegeben zu betrach  tenden Werte d     zi.    Die Grösse d     x1    ergibt  sich hierauf als Summe der d     x1,        i.     



  Das     Nomogramm,    an welchem der Wert       xl,a,    abzulesen ist, kann auf eine Rechentafel  mit nur einer Schar Lösungslinien und ein  bewegliches     Ableseorgan    reduziert werden.  Besonders praktisch erweist sieh zum Beispiel  das     Nomogramm    nach     Fig.    1, bestehend aus  einer polaren Rechentafel und eisern um  deren Pol 0 drehbaren     Ableselineal.    Die ge  suchten Werte     x1,,    sind als     Kotierung    einer       Polarwinkelteilung,    die gegebenen Werte x2  als     Koten    von Kurven der Rechentafel,

   die  gegebenen Werte x3 auf einer Skala des  drehbaren Lineals kenntlich gemacht. Zur  Handhabung hat man in     bekannter    Weise  das Lineal so zu drehen, dass der     Linealteil-          strich,    der dem gegebenen Wert x3 erit-      spricht, au die Kurve zu liegen kommt, die  dem gegebenen Wert x2 entspricht, und  findet dann     auf    der     Polarwinkelteilung    an  der Stelle, wo die     Linealkante    nunmehr  liegt, den     gesuchten    Wert     xi,a.    Diese Rechen  tafel kann natürlich auch benutzt werden,

         uni    für gegebene Werte     xi    und x2 den Wert       x3,.    zu suchen;     mau    hat dann das Lineal  so zu drehen, dass seine Kante auf den ent  sprechenden Teilstrich der     xi-Skala    zu liegen  kommt und liest am Schnitt der     Linealkante          mit    derjenigen Kurve, die nach dem gege  benen Wert x2 kotiert ist, auf der Lineal  skala den gesuchten Wert     xs    ab, der jetzt  entsprechend der geänderten Fragestellung  mit     x:

  i,        n,    bezeichnet wird, während der auf  der     Polarwinkelteilung    eingestellte Wert x,  heisst, statt     xi,    a wie bei der vorhergehenden  Fragestellung.  



  Das     Nomogramm    nach     Fig.    1 ist bekannt  und seine Rechentafel kann für jede Glei  chung mit zwei gegebenen und einer ge  suchten Veränderlichen gezeichnet werden,  mag das mathematische Gesetz auch noch  so verwickelt sein oder auch der Zusammen  hang zwischen den Veränderlichen überhaupt  nur empirisch vorliegen.  



  Die Erfindung will nun durch eine Ver  lagerung des beweglichen     Ableseorganes     relativ zu den übrigen Teilen des     Nomo-          grammes    letzteres auch zur     Ablesung    einer  gesuchten Grösse brauchbar machen, wenn  beliebig viele Parameter     ai    der Gleichung  variiert werden, also     deri    Charakter von  Nebenveränderlichen     zi    annehmen. Diese Ver  lagerung muss entsprechend der Gleichung  (6) in Abhängigkeit von den zwei gegebenen  Werten der Hauptveränderlichen und den  Werten der Nebenveränderlichen vorgenom  men werden.  



  Wenn zum Beispiel mit einem     Nomo-          gramm    nach     Fig.    1 und unter Voraussetzung  kleiner     Änderungen    der Nebenveränderlichen  die Grösse     xi    gesucht wird, so kann die     xi,,-          Skala    der     Fig.    1 um den Wert     d        xi    nach  unten verdreht werden, der sich aus Glei  chung (9) der mathematischen     Betrachtung     ergibt.

   Ganz     entsprechend    kann ein Wert         d        xs    angegeben werden, um den das Ablese=       lineal    radial gegen den Pol 0 verschoben  werden muss, wenn es sich um die Ermitt  lung von     x3    handelt bei gegebenen Werten  x, und<I>x2.</I> Aber auch wenn     xi    aus x2 und       x3    ermittelt werden soll, kann man mit einer  radialen Verlagerung des     Ableselineals        bezw.     mit einer Verlagerung der     xs-Linien    aus  kommen (dies wird     zutreffen    beim Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    6 und 7).  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  hat nun ausser einem     Grundnomogramm,     wovon 2 der 3 Scharen Lösungslinien durch  ein bewegliches     Ableseorgan    ersetzt sind,       n    weitere     Nomogramme,    welche sich nach  den gegebenen Werten je einer von n Neben  veränderlichen einstellen lassen, wobei das  genannte     Ableseorgan    selbsttätig so relativ  zu den übrigen Teilen des     Grundnomogrammes     verlagert wird, dass nach darauffolgender  Einstellung des     Grundnomogrammes    auf die  gegebenen Werte zweier Hauptgrössen der  durch die     n+2    gegebenen Werte bestimmte  Wert der dritten Hauptgrösse ablesbar wird.  



  Das     Grundnomogramm    entspreche der  Gleichung  <I>F</I>     (x1,   <I>a, x2, x3,</I> all     a2,        l63   <B>...</B>     C6")    _ 0  und die gesuchte Grösse     xi.     



  Die n weiteren     Nomogramme    seien als       Einflussnomogramme    bezeichnet. Bleiben die  Schwankungen der Nebenveränderlichen     zi     klein, so kann jedes     Einflussnomogramm    aus  zwei gekoppelten     Rechentafeln-bestehen,    einer  nach Gleichung (11) und einer nach Glei  chung (12).

   Da Gleichung (11) jeweils den  Beitrag<I>d</I>     xi,   <I>i</I> liefert, der durch die Variation  eines Parameters     ai    in     zi,    also durch das  Auftreten einer Nebenveränderlichen entsteht,  kann die Gesamtänderung<I>d</I>     xi    durch Addi  tion der einzelnen Teiländerungen     d        xi,   <I>i</I>  (Gleichung 9) gefunden erden.

   In jedem  der     Einflussnomogramme    sind. dann zur Auf  findung des Beitrages     d        xi,        i    die Lösungs  linien über die gegebenen Werte x2,     xs    und       d        z;    zu verfolgen.

   Die den Werten     d        zi    ent  sprechenden Kurven können natürlich mit  dem Wert     zi        beziffert    werden, der sich aus      der Gleichung (4) ergibt, damit -die Aus  rechnung der     Differenz    J     zi    zwischen dein  Parameter     a.i    und dem Wert     zi    erspart wird.

    Es ist dann dafür gesorgt,<B>dass</B>     selbsttätig     bei Verfolgung der Lösungslinie     der        Einfluss-          nomogramme    die Werte     J        xi,        i    zur Gesamt  änderung     ä    x, addiert werden.

   Nach Mass  gabe dieser     Gesamtänderung    wird schliesslich  im     Grundnomogramm    das genannte     Ablese-          organ    relativ zu den übrigen Teilen so ver  lagert, dass, wenn jetzt die Lösungslinien  über die gegebenen Werte     x2    und     xs    im       Grundnomogramm    verfolgt werden, der ge  suchte Wert     xi,    der sich aus der Gleichung  (1) ergibt, abgelesen wird, anstatt des um  J x, kleineren Wertes     xi",.     



  Die     Fig.    2-7 der Zeichnung     betreffen     beispielsweise     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes. Nach     Fig.    2-5 sind  zwei Scharen Lösungslinien des     Grundnomo-          grammes,    nämlich die Linien     xi    konstant  und die Linien     x3    konstant,     entweder    durch  die Kante oder die Skalenstriche eines Ab  leselineals     Li    ersetzt;

   nach     Fig.    6, 7 sind  diese     beulen    Scharen Lösungslinien durch  ein Organ<I>T</I> mit     Ablesemarke   <I>H</I> ersetzt       bezw.    werden Bahnen eines relativ zu den       x2-Linien    bewegten     Punktes    H.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Vorrich  tung ist auf einer Tafel P ein polares Grund  nomogramm     No    gezeichnet, zu welchem ein  um den Pol 0 drehbares und radial ver  schiebbares Lineal     Li    gehört. Das Lineal     Li     bedient das     Gruridriomogranim        1V0,    und zwar  im Falle     zi    =     ai    in derjenigen radialen Stel  lung, in der sich seine     Marke    c auf dem  Kreisbogen     o-o    bewegt.

   Das Lineal ist an  der Unterseite eines Tellers T geführt, der  sich bei der     Drehung    des Lineals mitbewegt  und durch eine Klemme q anfänglich in der  gezeichneten Lage festgehalten werden kann,       wenn    das Lineal     L1    um     Jxi    radial einwärts  verschoben werden soll.  



  Diese Verschiebung     bezw.    Verlagerung  geschieht durch ein zweites Lineal     L2,    das  ebenfalls uni 0 drehbar ist und einen ver  schiebbaren Reiter R trägt. Das Lineal     L2     wird in Verbindung mit polaren Einfluss-         noniograuiinen        Ni,        IV-"        1V3    usw. benutzt, in  welchen der Zusammenhang zwischen     x2,     x3, z;

   und     J        xi,        i    in der Weise gegeben ist,       dass    die 9     xr,;-Werte    als     Winkelabweichungen     von einer     Nullrichtung        o"i    erscheinen;

   posi  tiven Werten von d     xi,        i    entsprechen     Ab-          weichungen    im Sinne der     Uhrzeigerbewegung.          Tür        begebene    Werte     x2    und x3 wird der  Reiter     R    in den     x2        x3-Feldern    der     Nomo-          gramme        Ni    in eine     bestimmte,    dem Wert     #'7i     nach Gleichung (12) entsprechende Stellung  gebracht.

   Hierauf wird das Lineal     L2    in die       zi        J        xi,        j-    Felder gedreht bis zur     Nullrichtung          o;,i.    In dieser Stellung wird das Lineal     L2     von Hand oder durch eine selbsttätige Kupp  lung, die beispielsweise die in     Fig.    4 darge  stellte Bauart aufweisen kann;

   mit einer       Kuppelscheibe    s gekuppelt, die sich mit  einem mit ihr starr verbundenen Zahnrad     ui     um den Punkt 0 dreht, wenn das Lineal     L2     aus der Nullrichtung     ol.        i    leerausgedreht wird.  



  Das Zahnrad     zri    steht in     Eingriff    mit  einer an dem Lineal L angebrachten Zahn  stange t, so dass bei Drehung des Zahnrades       aci    das Lineal     Li    radial verschoben und dem  zufolge die     xi-Skala    verstellt wird. Ist nun  das Lineal     Li    uni d     xi    radial verschoben  worden, so wird die Klemme q gelöst und  das     Grundnomogranim    durch Drehung des  Lineals     L1    eingestellt.  



  Ist, wie     ir,        Fig.    1 angenommen, die ge  suchte Grösse     xi    in einer     Polarwinkelteilung     des     Grundnomogrammes    aufgetragen, so     kann     an Stelle der Vorrichtung nach     Fig.    2 die  in     Eig.    3 dargestellte Vorrichtung treten,  welche in entsprechender Weise     zusammen     mit einer Tafel P nach     Fig.    2 benutzt wird.

    Das Lineal     Li    ist hier radial     unverschiebbar,     dafür aber relativ zum Teller T drehbar;  im Fall     xi   <I>=</I>     ai    soll es die gezeichnete Lage  einnehmen, in der seine Kante k mit der  Kante     (h    eines am Teller<I>T</I> vorstehenden  Zeigers Z     zusammenfällt.    Mit Hilfe eines  zweiten Lineals L2, das in gleicher Weise  wie in     Fig.    2 in Verbindung mit     Einfluss-          nomogrammen    bei feststehendem Teller T  benutzt wird, kann nun eine Verlagerung  der Zeigerkante     (h    gegen die     Linealkante    k      vorgenommen werden,

   indem das Lineal     L:     beim Herausdrehen aus einer Nullstellung  o"     i    seine Drehung durch die     Kuppelscheibe    s       auf    zwei Zahnräder     ui    und u2 überträgt. Das  Zahnrad u2, welches sich um eine Achse     oi     des Tellers T dreht, ist starr mit einem       epizykloidisch    profilierten Körper v     verbunden,     gegen dessen Umfang die Kante des Lineals       L,    mit Hilfe einer Feder     I'    angedrückt wird.

    Die Profilierung des Körpers v ist derart,  dass proportional zum     Winkel,    um welchen  das Lineal<I>L2</I> die Scheibe s dreht, die Lineal  kante     k    gegenüber der hierbei feststehenden  Zeigerkante     41    verdreht wird, und zwar nach  unten bei positivem d     x1.    Nach Lösung der  Feststellvorrichtung     q        und    Anlegen des be  treffenden Teilstriches     x3    an die     betreffende     Kurve     x2    des     Grundnomogrammes    wird nun  der Wert     xi    an der Zeigerkante     (I)    unmittel  bar ablesbar.

   Es ist     angenommen,    dass die       XI-Skala    zu     Fig.    3 wie die     x3-Skala    der       Fig.    2 verläuft, mit     zunehmenden    Werten im  Sinne der     Uhrzeigerbewegung.     



  In     Fig.    2 sind auf der Tafel P noch       Noniogramme        N'i    gezeichnet, welche an die  Stelle der     Nomogramme        Ni,   <I>N2,</I>     11's    treten  können, wenn die     Änderungen    4     zi    zu stark  sind, um die Formel (7) benützen zu lassen,  dafür aber     d        x1    sich aus einer Gruppe von  n<B><I>+</I></B> 1 Gleichungen berechnen liesse, in denen  jeweils nur drei Veränderliche auftreten, von  denen eine eine Hilfsveränderliche     24i    ist, die  jeweils auch in der folgenden Gleichung der  Gruppe auftritt.

   Diese     2t        +    1 Gleichungen       lauten    bei     r2   <I>= 5</I>    (I')     ui    ----     gi    (x2,     x3)     (2')     242    =     g?        (24i,        zi)     (3')     uz    =     ys        (2i2,    z2)  (4') 2,44 =--     g4        (ua,        z3)          (5')

          u5    =     95        (u4,    z4)  <I>(6')</I>     d        xi   <I>==</I>     gc        (24r,,        z5)       Die Hilfsveränderlichen sind mit     ui,    u2<B>...</B>     u5     bezeichnet;

   durch deren Elimination ergäbe  sich     d        xi    als eine Funktion von x2,     xs,        z1,          z3    . . .     z5    (diese Funktion könnte allerdings  keine beliebige werden, selbst wenn man die    sechs Funktionen     gi    ganz beliebig wählen  würde).  



  Jeder der Gleichungen (1')-(6') entspricht  nun, in gleicher Reihenfolge, je eines der  sechs     Nomogramme        N'i,   <I>N'2</I> ...     Yc.    Die  gezeichneten Lösungslinien dieser     Nomo-          gramme    sind nun respektive nach x2,     zi,    z2,       za,    z4,     z5    numeriert zu denken. Den Werten  ui und     u5    entsprechen     Radialeinstellungen     des Reiters R' eines um 0 drehbaren Lineals  L'2; dem Wert     us    entspricht eine Radial  einstellung eines Reiters     R"    desselben Lineals.

    Den Werten     x3,        Z2,    u4,     Q        x1    entsprechen  Winkeleinstellungen des Lineals L'2; nur  für     xa    ist eine     Ableseskala    vorhanden; für       d        xi    ist die Nullinie     o,    eingezeichnet.  



  Die Arbeitsweise mit dem Lineal     L'2,     welches genau wie das Lineal L2 an die  Scheibe s     angekuppelt    werden kann, ist fol  gende:  Nachdem der Teller T und das Lineal       Li    die in     Fig.    2 dargestellte Anfangslage  eingenommen haben und die Klemme     q    an  gezogen ist, wird das Lineal L'2 von der  Scheibe s losgekuppelt     arid    mit seiner Kante  an der     Polarwinkelteilung    des     Nomogrammes          N'1    auf den Wert     xa    eingestellt.

   Der Reiter  R' wird so verschoben, dass er auf die Kurve  mit der Ordnungsnummer x2 kommt; die       Radialstellung    desselben entspricht dann dem  Wert     ui.    .Das Lineal L'2 wird sodann in die       Nomogramme    N'2,     N's    gedreht, bis der  Reiter R' im     Nomogramrrr    N'2 auf der Kurve       rnit    der Ordnungsnummer     zi    steht; dadurch  weicht die     Linealkante    von einer gemein  samen radialen Nullrichtung der     Nomo-          gramme    N'2,     N's    um den Winkel u2 ab.

   Im       Nomogramm        N'3    wird sodann der Reiter R"  verschoben, bis er mit derjenigen     Kurve    zu  sammenfällt, die die Ordnungsnummer z2       trägt;-die        Radialstellung    desselben entspricht  dann dein Wert     u3.    Sodann wird das Lineal  <I>L'2</I> in die     Nomogramme   <I>N'4,</I>     N':,    gedreht,  bis der Reiter R" im     Nomogramm        1V'4    auf  der Kurve mit der     Ordnungsnummer        -s     steht;

   dadurch weicht die     Linealkante    von  einer gemeinsamen Nullrichtung der     Nomo-          gramme   <I>N'4,</I>     N'6    um den Winkel u4 ab.      Hierauf wird der Reiter R', der nun im       Nomogramin        N'5    liegt, auf diejenige Kurve  geschoben, die die Ordnungsnummer s4 trägt;

    dadurch entspricht die     Radialstellung    des  Reiters R' dem Wert     u5.    Nunmehr wird das  Lineal auf das     Nomogramm        N's    verschoben,  bis seine Kante mit der Richtung     o,.    zur  Deckung kommt; in dieser Stellung wird  das Lineal     L'2    mit der Scheibe s gekuppelt.

    Das Lineal wird dann weiter gedreht, bis  der Reiter R' auf die Kurve mit der Ord  nungsnummer     z5        komunt;    dadurch ist die       Linealkante    gegen die Richtung     o,    um den  Winkel     d    x, gedreht und, da bei dieser letz  ten Drehung     L'2    mit der Scheibe s gekuppelt  war, so wird das Lineal     In    in seiner Längs  richtung um den Wert     d        xi    verschoben. Nun  kann man die Klemme q lösen und das       Grundnomogramm        11ro    durch Drehung des  Lineals     Li    einstellen.  



  Um die Bedienung möglichst zu verein  fachen, können die Lineale     L2        bezw.        L'-2    in  der Nullrichtung     o,    auch selbsttätig mit der       Kuppelscheibe    s gekuppelt werden. Hierzu  kann beispielsweise eine Konstruktion nach       Fig.    4 dienen. An dem Lineal     L2,    das ge  kröpft ist, ist ein     Kuppelstück        K,    geführt,  das durch eine Schraubenfeder     K3    für ge  wöhnlich gegen eine Führungsleiste     gi    des  Tellers T     (Fig.    2, 3, 4) gedrückt wird.

   Die  Abstützung gegen die Führungsleiste     gi    ge  schieht an einer Nockenwelle     K2,    die durch  eine Blattfeder f in der Grundstellung ge  halten wird. Gelangt der Zahn der Nocken  welle     K2    bei der Drehung des Lineals     L2     beispielsweise an den     Durchlass        dl        (Fig.    2  und 3), so verliert der Zahn sein     Widerlager     und das     Kuppelstück        .K,.    verschiebt sich in  folgedessen unter dem Druck der Schrauben  feder     K3    in der Längsrichtung,

   bis der Zahn  der Nockenwelle gegen eine zweite Führungs  leiste     g2    zur Anlage kommt. Wird das  Lineal     L2    weiter im Sinne des Uhrzeigers  gedreht, so wird dem Zahn der Nocken  welle     g2    bei dem     Durchlass        D1,    der in       Richtungderor        LiniedesEinflussnomogrammes          3V1    angebracht ist, erneut das     Widerlager     entzogen, so dass sich das     Kuppelstück    um    ein weiteres Stück in der Längsrichtung  .verschiebt, bis es unter dem Druck der  Schraubenfeder     K;

      gegen die     Kuppelscheibe    s  zur Anlage kommt. In dieser Stellung wird  die     Kuppelscheibe    s mitgenommen und die  Drehbewegung des Lineals     L2    auf das Lineal       Li    übertragen, und zwar im     .falle    der     Fig.    2  als radiale Verschiebung des Lineals     Li,

      im  Falle der     Fig.    3 als Drehung des Lineals       Li.    In der     Kuppelstellung        trifft    das Kuppel  stück     Ki    auf seiner Bahn bei zu weiter  Drehung des Lineals     L2    auf einen von zwei  Anschlagstiften     a        (Fig.    2, 3), wodurch die  Drehbewegung des Lineals     L2    auf das       Kuppelfeld    beschränkt bleibt, bis wieder eine       Entkupplung    vorgenommen wird;

   hierdurch  wird der die Vorrichtung Bedienende ge  zwungen, die Entkupplung innerhalb des  Feldes     vorzunehmen,    und auf Bedienungs  fehler aufmerksam gemacht. Die     Entkupp-          lung    erfolgt mittelst eines Hebels     \t,    dessen  Drehbewegung mittelst eines durch ein Rohr  geführten Stahldrahtes i auf das Kuppel  stück     Tat    übertragen wird, wobei der Zahn  der Nockenwelle     g2    an den Schrägflächen  der Führungsleisten     gs    und     gi        emporgleitet     und sich unter dem Druck der Blattfeder f  wieder gegen die äussere Führungsleiste     gi     legt.

   Durch die versetzte Anordnung der  Durchlässe in den beiden Führungsleisten  wird eine erneute Kupplung in der     0..,i-    Stel  lung vermieden, wenn bei negativem d     xi,        i     die den Einfluss übertragende Drehbewegung  rückwärts erfolgte, also im     Winkelbereieh     zwischen den Durchlässen     di    und     Di    des       Nomogrammes        Ni    beendet wurde, und das  daraufhin entkuppelte Lineal     L2    nach dem       Einflussnomogramm        Ni+i    wieder vorwärts  gedreht wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5,  (wovon verschiedene Einzelheiten in     Fig.        5a     bis 5     d    grösser dargestellt sind, und zwar  durch     Fig.   <B>5e</B> in drei verschiedenen Stellun  gen) ist ein nach x, geteiltes Lineal     L,     radial verschiebbar über einem Lineal     L2     angeordnet. Bei 0 trägt letzteres eine Füh  rung, durch welche ersteres geht.

   Ein     Gleit-          stück        G,    das im Lineal     L2    geführt ist und      mit einem Zapfen     S    in eine spiralförmige       Führungsnut        no    eines Tellers T eingreift,  wird radial um ein dem Drehwinkel des  Lineals La proportionales Mass verschoben.

    Das Lineal     L    umfasst     durch    einen Schlitz  eine Klemmschraube     Ki    des     (Cxleitstückes    G,  die in den o, -Stellungen angezogen werden  kann, um von da an die     Radialverschiebung     des Gleitstückes G auf das Lineal     L,    zu  übertragen.

   Dieses Anziehen der     Klemm-          schraube        Ki        bezw.    Kuppeln des Lineals     Li     mit dem     Gleitstück    G erfolgt automatisch  durch eine Feder     fi,    deren Spiel für ge  wöhnlich durch die Stifte     ai        (Fig.        5b)    und       a2        (Fig.    5c links) verhindert wird.

   Beim     l@lin-          tritt    in das     Koppelfeld    gelangt der durch  eine Schraubenfeder nach unten     gedrückte     Stift     a.2    in eine Vertiefung 02 des Tellers T  und eine Feder<I>f</I> entfernt die Stütze     k2    aus  dem Weg des Stiftes     a2        (Fig.        5c    Mitte);  hierdurch wird der auf die     Klemmschraube     wirkenden Feder     fi    ein     Widerlager    entzogen.

    Bei der weiteren Drehung des Lineals     L:;     verlässt der Stift     a2    die     Vertiefung        o2,    was  ohne Kollision mit der Stütze     k2    möglich  ist, indem die Stütze     k2    (nach     Fig.   <B>5e</B> Mitte)       unter    dem Druck der Feder f über     a.2        hili-          weggedreht    worden war,

   bis die in     Fig.        5a     und 5     (l    sichtbare     Widerlagerfläche        2v    der Stütze       k2    an     ki    zum Anliegen kam. Sobald der  durch eine Schraubenfeder nach unten ge  drückte Stift     ai    in eine Vertiefung     oi    ein  tritt, nämlich bei Erreichung der o, -Linie,  ist auch das zweite     Widerlager    entfernt und  die Feder     fi    kann die     Klemmschraube        K,     drehen.

   Bei der weiteren Drehung des Lineals       L2    verlässt der Stift     ai    die Vertiefung     oi,     was dadurch ermöglicht wird, dass     ki    in  ähnlicher Weise, wie für     k2    in der mittleren       Fig.    5 c dargestellt ist, unter dein Druck der  Feder     fi    über an hinweggedreht wurde.

   Das       Entkuppeln    erfolgt von Hand durch Rück  wärtsdrehen der Klemmschraube     Ki    ; die  Stützen     ki    und k 2 müssen hierbei über die  Stifte     ai    und     a2    hinweggleiten, was dadurch  ermöglicht ist, dass sie bei     yi    und     g2    mit  Gelenken     (Fig.    5a) versehen sind und unten  Schrägflächen     (Fig.    5 b und<B>5e)</B> aufweisen,    die über     ai        bezw.        a2    gegen den.

   Druck von  nicht gezeichneten Federn     einporgleiten          (Fig.    5c rechts). Durch die Anordnung des  Stiftes     a2    wird eine wiederholte     Kupplung     beim     zweiten    Passieren der     o,-Linie    vermie  den, wenn die den Einfloss übertragende       Drehbewegung    des Lineals rückwärts erfolgte  und das Lineal     L2    in das nächste     Nomo-          gramm        hereingedreht    werden soll.

   Sollte der  Bedienende die Entkupplung vergessen haben,  so würde dadurch, dass die     Klemmschraube          K1    in gekuppeltem Zustand mit ihrem  Schaftende in eine der     Nuten        ni,        n2,        ns        usw.     von begrenzter Länge hineinragt, das Heraus  drehen des Lineals     L2    aus dem zugehörigen  Koppelfeld     verhindert,    was auf den zu be  seitigenden Bedienungsfehler aufmerksam  machen würde.  



       Für    ballistische Aufgaben kann unter  Umständen eine Vorrichtung nach     Fig.    6  und 7 mit Vorteil     werwendet    werden.  



  Angenommen, vom Orte 0 (siehe     Fig.    8)  aus solle unter gegebenen atmosphärischen       Bedingungen    (Luftdichte, Temperatur, Mit  wind) ein Ziel P beschossen werden, dessen  Lage gegenüber 0 durch die horizontale Ent  fernung e und den Höhenunterschied     lt    be  stimmt sei. Verlangt wird der     Schlusswinkel        cg.     



  Die atmosphärischen Bedingungen seien  durch drei Zahlen     zi,        z2,        zs    ausgedrückt. Für  bestimmte Anfangswerte     ai,        a2,        a3    dieser  Zahlen würde mit dem oben definierten  Schosswinkel     V    nicht mehr der Punkt P er  reicht, sondern in derselben Höhe     h.    ein Punkt       P",    welcher dem Punkt P um<I>d</I>     e=e-ea     zurückliegt.  



  Besitzt man ein     Grundnomogramm,    das       #o    in Funktion von     e"    und     lt    gibt, so kann man  die gestellte Aufgabe lösen, wenn man noch  weiss, wie     d   <I>e</I> oder     e"    mit<I>e,</I>     h,        zi,        z2,        z3     variiert.    Die Vorrichtung nach     Fig.    6, 7 ist unter.

    der Voraussetzung konstruiert, dass zwar  nicht     e",    jedoch eine gewisse Funktion       be     von     e"    sich als Summe     5'Ei        (ti,    e) dar  stellen lässt, wo     t;    nur von     zi    und     lt    abhängig      ist. Dies ist immer erlaubt, wenn     z1    nicht  zu stark von     ai    abweicht.  



  Ausserdem gibt das     Grundnomogramm     der Vorrichtung nach     Fig.    6,<I>7</I>     #o    nicht in  Funktion von     e.    und<I>h.,</I> sondern von     h    und       ra    =     OP..     



  Die Hauptveränderlichen     xi,        x2,        x3    von  Gleichung (1) sind nun im Fall der     Fig.    6, 7  respektive durch     w,   <I>h, r zu</I> ersetzen, wobei  r den aus e und     lt    resultierenden Abstand  OP =
EMI0008.0016  
   bedeutet. Die Gleichung (1)  wird somit  <I>F</I>     (cp,   <I>h,</I>     z2,        z3)    = 0,  wobei     99    als die gesuchte Hauptgrösse figu  riert.

   Diejenige Schar von Lösungslinien,  welche zur Berücksichtigung der Differenzen       J    z; =     zi    -     ai    verlagert wird, ist aber nicht  die Schar der Linien     cr        const.,    sondern die  Schar der Linien r     const.;    man schreibe  daher       1''        (SO,        h,        Ta.,        al;        a2,        a3)   <I>= 0.</I>  Drückt man r durch
EMI0008.0034  
   aus, so  kommt       61         & ;

     <I>h,</I> e,     zi,        z2,        zs)    = 0,       G        (cp,   <I>h,</I>     e.,        at,        a2,        a3)   <I>= 0.</I>  Wichtig sind bei der Vorrichtung Mach       Fig.    6, 7 die Grössen  
EMI0008.0047     
         Fig.    6 ist ein Grundriss und     Fig.    7 eine  Seitenansicht mit Schnitt durch die linke  Hälfte.  



  Um den Punkt     JU    der unbeweglichen  Tafel A ist eilte Scheibe P drehbar, auf  welcher das     Grundrlomogramm    gezeichnet  ist. Letzteres ist als polare Rechentafel ent  worfen; als Polarwinkel ist ein Mehrfaches  voll     #o    aufgetragen und als Radius     vector,     vom Pole H aus, die oben definierte Länge       z".    Im     Grundnomogramm    ist nur eitle Skala,  nämlich die -Skala, und nur eitle Schar    Lösungslinien; nämlich die Schar der Linien h       konst.,    eingezeichnet.

   Zum Ablesen der     @r-          Werte    dient die Kante 0 eines unbeweg  lichen (und daher mit A starr verbundenen)  Lineals     rI.    Längs letzterem ist ein     Gleit-          stück    T verschiebbar, welches einen auf  Linie<I>n n</I> liegenden Zapfen<I>D</I> und, in der  gleichen     Querebene    zum     Linenl        U,    eine Ab  lesespitze H aufweist; X, H und 0 liegen  in einer<I>zu</I>     n-n    parallelen Vertikalebene.

    Dreht     rnan    die Scheibe P bei stillstehendem  Gleitstück<I>T,</I> so wird die Bahn von<I>H</I> rela  tiv zu P ein Kreis     r.,        konst.;    für eine andere  Einstellung des Gleitstückes T kommt ein  anderer Kreis     r"        konst.;    man kann daher  sagen, das     Ableseorgan    H ersetze die Schar  der     Lösungslinien        r"        konst.    Man kann  sagen, H ersetze auch noch die Schar der  Lösungslinien     cP        konst.;

      verschiebt man näm  lich     das    Gleitstück T bei stillstehender  Scheibe P, so beschreibt H relativ zu P eine  Linie     rp        korkt.,    wobei einer andern Einstel  lung von P eine andere Linie     #o        konst.    ent  spricht.  



  Auf einer durch 111 gehenden, zu     n-n     senkrechten Geraden 1-1 sind Zapfen     Fi    und       F2    geführt. Die Abstände dieser Zapfen vom  Schnittpunkt 0 der Linien 1-1,     iz-n    sollen  auf die oben definierten Werte     x.,    und y  eingestellt werden, was in     Fig.    6 durch Pfeile  angedeutet ist.

   Durch eitle Bohrung des  Zapfens     I'1    hindurch ist ein Lineal     Li    ge  steckt, dessen eines Ende an den Zapfen D       angelenkt    ist; ebenso geht durch den Zapfen       F2        indurch    ein Lineal     L2,    wovon ein Ende  an den Zapfen D     angelenkt    ist.

   Wird man  bei richtig eingestellten Zapfen     F"        F2    das       Gleitstück    T längs dem Lineal     Uverschieben,     so ändert sich der Winkel, den die Lineale       Li,        L2    miteinander bilden; sobald dieser       Winkel    ein rechter wird, was durch die  Einstellung einer Rast     R    des Lineals     L2     gegenüber einem Segment<B>8</B> des Lineals     Li     wahrgenommen werden kann;

   so ist auch  der Abstand des Zapfens D vom Punkte 0       gleichza    und lässt sich am     Grundnomogramm        y     ablesen (nach Drehung der Scheibe P bis die  gegebene     h-Linie    an H kommt).      Es bleibt zu beschreiben, wie die richtige  Einstellung der Zapfen     Fi    und     F2    auf die  Werte     x",    und     y    zustande kommt.  



  Der Zapfen     I'2    ist an einem     Gleitstück          Ga    drohbar gelagert, welches in einer nach  der Linie 1-1 verlaufenden Nut V2, der Tafel A  geführt ist. Starr mit dem Gleitstück G2 ist  ein Lineal     a=    verbunden, welches parallel zu       a-n    gerichtet ist und dessen     Ablesekante          finit    einer auf<I>A</I> gezeichneten, zu     n-ra    paral  lelen, mit dem gegebenen     h.-Werte    kotierten       h-Linie    zur Deckung zu bringen ist.  



  Jede     h-Linie    der Tafel A ist durch drei  Felder hindurchgezogen, eines mit einer  Schar     zi-Linien,    ein mittleres mit     z2-Lii)ien     und das der Nut     F@    zunächst liegende mit       z3-Linien.    Die Linien jeder     zi-Schar    sind ge  krümmt, mit Ausnahme einer mittleren, wel  che dem Wert     ai    entspricht und parallel zu  1-1 verläuft.

   Jede     zi-Schar    bildet mit der  gemeinsamen     h-Schar    die eine Rechentafel  eines     Einflussnon)ogrammes,    welche sich     mit-          telst    eines verstellbaren, zu 1-1 parallel  bleibenden Lineals     Ls    mit einer zweiten,  links von     n-n    liegenden Rechentafel desselben       Einflussnomogrammes    koppeln lässt. Ein     Gleit-          stück    des Lineals L3 ist in einer zu     n-n     parallelen Nut W der Tafel A geführt.

   In       Fig.    6 ist mit t der Abstand der Ablese  kante des Lineals L3 zur Linie 1-1 bezeich  riet. Zuerst wird man L3 so einstellen, dass  sich die     Ablesekar)ten    von L3 und     a=    auf  derjenigen     zi-Linie    kreuzen, welche mit dem  gegebenen Wert von     zi    kotiert ist; der zu  gehörige Wert     ti   <I>von t</I> wird nur von     la    und       zi    abhängig sein.

   In gleicher Weise wird       n)an    später L3 auf einen nur von     lt    und     z2     abhängigen Wert     12    einstellen, zuletzt auf  einen nur von     h    und     zs    abhängigen Wert t3.  



  Der Zapfen     .F,    ist an einem Gleitstück       Gi    drehbar gelagert, welches in einer nach  der Linie 1-1 verlaufenden Nut     V,    eines  Schiebers C geführt ist, der seinerseits in  einem Schieber B geführt ist; beide Schieber  lassen sich nur parallel zur Linie 1-1, von  der in     Fig.    6 gezeichneten Normallage aus  nach links, verschieben. Starr mit den     Gleit-          stück        G1    ist ein Lineal     ai    verbunden, wel-         ches    parallel zu     n-n    gerichtet ist und sich  über die Schieber C, B und einen freien  Teil<I>A'</I> der Tafel A erstreckt.

   Auf X,<I>B, C</I>  sind die Scharen     e-Linien    gezeichnet, welche  die zweiten Rechentafeln der     Einflussnomo-          gramme    bilden und mit den ersten durch  das Lineal     Ls    gekoppelt sind. Auf den  Schiebern B und C sind noch zu 1-1 parallele  Geraden in-.     resp.    ms gezeichnet, welche die  Fortsetzung der Geraden z2 --- a2     resp.        zs=as     bilden.  



  Ist nun     Ls    auf den Wert     1i    eingestellt,  so wird das Lineal     ai    verschoben, bis sich  die     Ablesekanten    von     Ls    und     a1    auf der  jenigen     e-Linie    des Teils A' kreuzen, welche  mit dem gegebenen Wert von e kotiert ist;  der Abstand von 0 bis     Fi    wird nur von     ti     und e abhängig sein, lässt sich daher als eine  Funktion     .Ki        (ti,    e) ausdrücken.  



  Um die Einstellung auf z2 vorzubereiten,  wird bei feststehendem Lineal     a1    der Schie  ber B nach links verschoben, bis sich die       Ablesekante        ai    und die Gerade     mz    auf der  jenigen     e-Linie    von B kreuzen, welche mit  dem gegebenen Wert von e kotiert ist; in  dieser Lage möge B durch eine nicht ge  zeichnete Klemmvorrichtung festgehalten  werden.  



  Nun wird     Ls    auf z2     bezw.    t2 eingestellt.  Darauf wird das Lineal     ai    weiter verschoben,  bis sich die     Ablesekanten    von     Ls    und     ai    auf  derjenigen     e-Linie    des Schiebers B kreuzen,  welche mit dem gegebenen Wert von e kotiert  ist; der Betrag dieser zweiten Verschiebung  von     a1    wird nur von t2 und e abhängig sein,  lässt sich daher aber als eine Funktion       g2    (t2, e) ausdrücken.  



  Um jetzt die Einstellung auf     zs    vorzu  bereiten, wird bei feststehendem Lineal     ai     der Schieber C verschoben, bis sich die Ab  lesekante vor)     al    und die Gerade     ms    auf  derjenigen     e-Linie    von C kreuzen, welche  mit dem gegebenen Wert von e kotiert ist;  in dieser Lage möge C durch eine nicht ge  zeichnete Klemmvorrichtung festgehalten  werden.  



  Nun wird L3 auf z3     bezw.        ts    eingestellt.  Darauf wird das Lineal     a1    weiter verschoben,      bis sich die     Ablesekanten    von     L8    und     ai    auf  derjenigen     e-Linie    des Schiebers     G'    kreuzen,  welche mit dem gegebenen Wert von e ko  tiert ist; der Betrag dieser dritten Verschie  bung von     ai    wird nur von     t3    und e abhängig  sein, lässt sich daher als eine Funktion       Ida        (is,   <I>e)</I> ausdrücken.  



  Nach dieser letzten Operation ist der  Abstand von 0 bis     _F,    gleich der Summe  <B><I>X</I></B>     Ii'i        (t1,    e) =     Abes    =     x.,    geworden.  



  Man kann mit einer kleineren Tafel  auskommen, wenn man die     e-Linien    der  Teile A';     B,   <I>C</I> auf je einen     voll-    drei gleich  grossen Schiebern zeichnet, welche sich ein  zeln und auswechselbar in eine gemeinsame  zu 1-1 parallele Führung der     Tafel..    ein  schieben lassen, und auch die h- und     zi-    Linien  auf je eines von drei auswechselbaren Organen  zeichnet, welche sich rechts von     n-n    auf  die Tafel<B>A</B> aufsetzen lassen.  



  Auch bei den andern gezeichneten Aus  führungsformen können     Nomogramme    oder       Nomogrammteile    (zum Beispiel Skalen) aus  wechselbar angeordnet sein, insbesondere  wenn mit derselben Vorrichtung verschieden  artige Funktionen ausgewertet werden sollen.  Letzteres entspricht in der Ballistik zum  Beispiel dem Fall, wo verschiedenartige Ge  schosse mit demselben Geschütz gebraucht  werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Auswertung einer Funk tion von mehr als zwei veränderlichen Grössen, dadurch gekennzeichnet, dass ein bewegliches Ableseorgan, welches zwei der drei Scbaren Lösungslinien eines Grundnomogrammes für drei in weiten Grenzen veränderliche Haupt grössen ersetzt, bei Einstellung von n weiteren Nomogrammen nach den gegebenen Werten je einer von n Nebenveränderlichen selbst tätig so relativ zu den übrigen Teilen des Grundnomogrammes verlagert wird,
    dass nach darauffolgender Einstellung des Grundnorno- grammes auf die gegebenen Werte zweier Hauptgrössen der durch die n+2 gegebenen Werte bestimmte Wert der dritten Haupt grösse ablesbar wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verla gerung des erwähnten Ableseorganes selbst tätig durch die Drehbewegung eines Lineals bewirkt wird. 2. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Grund nomogramm und die weiteren Nomo- gramme auf einer gemeinsamen Tafel ge zeichnet sind. 3.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das drehbare Lineal in festgelegten Stellungen selbsttätig an Organe anschaltet, die die Verlagerung bei der weiteren Drehbewe gung des Lineals bewirken. 4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Träger in bezug aufeinander und gegen über dem Träger verschiebbare Lineale und ein drehbarer Körper angeordnet sind und ausserdem zwei in bezug auf den Träger drehbare und verschiebbare Stangen vorgesehen sind, von denen jede mit einem verschiebbaren Organ in Verbindung steht. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stangen in bezug aufeinander nachgiebig feststellbar sind und eine Einstellmarke beeinflussen, die auf eine Kurvenschar des drehbaren Körpers eingestellt werden kann. 6.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch auswechselbare Nomo- grammteile, so dass die Vorrichtung für die Auswertung verschiedenartiger Funk tionen verwendet werden kann.
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