CH178249A - Schreibmaschine. - Google Patents

Schreibmaschine.

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CH178249A
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Inhoffen Walther Dr Jur
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Inhoffen Walther Dr Jur
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers
    • B41J1/44Carriers stationary for impression
    • B41J1/46Types or dies fixed on wheel, drum, cylinder, or like carriers

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Description


  Schreibmaschine.    Die Erfindung betrifft eine Schreibma  schine. Sie besteht darin, dass verschieden  lange, auf einer     gemeinsamen    Achse sitzende  Tastenhebel auf gleich lange, ebenfalls auf  einer gemeinsamen Achse drehbar angeord  nete     Zwischenhebel    wirken, wobei die An  griffspunkte der verschiedenen Tastenhebel  an den Zwischenhebeln .derartig in der Längs  richtung gegeneinander verschoben sind, dass  bei gleichbleibendem Tastentiefgang aller  Tasten ein gleicher Hub aller Zwischenhebel  erzielt     wind.     



  Auf der Zeichnung sind ein     Ausführungs          beispiel    und eine Variante des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt durch die       Maschine;          Fib.    2 ist ein wagerechter Schnitt nach  der Linie 2-2 von     Fig.    l;       Fig.    3 ist. ein Schnitt nach der Linie  3-3 in     Fig.    1 und zeigt den Typenzylin  der und den zum Drehen desselben dienenden  Zahnsektor;         Fig.    4 ist ein Aufriss eines     Teils    von       F'ig.    3;

         Fig.    5 ist eine     Einzeldarstellung    der       Sperreinrichtung    für den Anschlag des Ty  penzylinders in ausgelöster     Stellung;          Fig.    6 ist eine     Einzeldarstellung    von Tei  len des     AnechlagmechanIsmus    in     Ansicht;

            Fig.    7 ist eine in grösserem     Massstabe     gezeichnete Ansicht der Einrichtung zum  Zurückdrehen der     Sektorwelle    und des Ty  penzylinders in die     Mittelstellung,    gesehen  in Richtung der     Pfeile    7-7 in     Fig.    1, und       Fig.    8 ist ein     Längsschnitt    durch den  Vorderteil einer Variante der Maschine, bei  der der mit den Tasten verbundene,

   die Kon  takte der     Stromkreise        steuernde    Mechanis  mus in anderer Weise     ausgeführt    ist als bei  der     Maschine    nach     Fig.    1.  



  Die Welle 2 des     Typenzylinders    1 ist in  bekannter Weise in einer mit     einen,    Zahnrad  11     (Fig.    1, 2, 3, 4, 5)     versehenen    Büchse 10       achsial    verschiebbar und     mit,dieser    in einem  Rohr 12     (Fig.    1) drehbar, das mit     seinen          Seitenarmen    13, 14 ein Formstück- bildet.      Dieses ist in     Spitzschrauben    15, 16 schwenk  bar gelagert, so dass der Typenzylinder seine  Druckbewegung gegen die Papierwalze 17       (Fig.    1) ausführen kann.

   Die     Spitzschrau-          ben    15, 16     sind    in Armen 18, 19 gelagert       (Fig.    2, 3). Eine Zugstange 20 verbindet den  Teil 14' des Armes 14 mit einem     Arm.    21,  der an der zwischen     Spitzschrauben    23, 24  drehbaren Achse 22- eines Magnetankers 25  befestigt ist. Bekommen die Spulen des Mag  netes 26 Strom, so erfolgt durch die     Drehung     des     Ankere    25 die Druckbewegung des Ty  penzylinders.  



  Der     Elektromagnete    2,6 ist mit zwei die       Drehung    des     Typenzylinders    bewirkenden       Elektromagneten    27, 2,8     (Fig.    1, 2) parallel  geschaltet und wird beim Niederdrücken  einer Taste mit     eingeschaltet,    wobei je  doch     dass    Ganze     derart    ausgebildet ist, dass  jeweils nur einer der Magnete 27, 28 erregt  wird.

   Die     Druckbewegung    ist jedoch zu  nächst .durch eine Klinke 29     (Fig.    1 und 5)  gesperrt, die in .der Lage nach     Fig.    1 eine  auf einer     vierkantigen    Welle 30 nach     unten     verschiebbare     Hülse    31 festhält, in deren  Nute<B>32</B> eine Rolle 33 liegt. Diese sitzt an       einem    Arm 34 des     Formstüokes    12, 13, 14       (Fig.    1, 5).

   Die     Sperrung    wird kurz vor  Beendigung der Drehung des Typenzylin  ders gelöst, so dass die Hülse 31 nach     unten     bewegt werden und der     Druck    erfolgen kann.  



  Die Drehung des Typenzylinders erfolgt  dadurch, dass ein     mit    dem Zahnrad 11       (Fig.    1,<B>2,3)</B>     in        Eingriff    befindlicher, auf  der Welle<B>'30</B> befestigter     Zahnsektor    3,6       (Fig.    1, 3) durch einen der beiden     Magnete     2.7, 28 in der einen oder durch den     andern     in der andern     Richtung    gedreht wird,     und     zwar     immer    so weit, bis ein an der Welle 30  befestigter     Anschlagarm    37     (Fig.    1, 2)

   ge  gen einen von mehreren     Anschlagwinkeln     38 stösst, welche Winkel durch das Nieder  drücken der zugehörigen     Taste    in die An  schlagstellung     verschwenkt        werden.    Damit  der Anschlagarm nicht     zurückprallen    kann,  sind an ihm Klinken 39, 401     (Fig.        2@)    ange  bracht, die in Schlitzen     geführt    sind' und  durch Spiralfedern 41, 42     vorgedrückt    wer-    den.

   Trifft der     Anschlagarm    3 7 auf den       vorgebrachten    Anschlagwinkel 38,     oo        springt     die vorher durch diesen     zurückgedrückte     Klinke 39 oder 40 hinter den Anschlagwin  kel, so dass, der Typenzylinder in der einge  stellten Lage festgehalten wird. Die Sper  rung wird dadurch aufgehoben, dass der     vor-          gebrachte    Anschlagwinkel 38     wieder    zu  rückgeht.  



  Die Aushebung der Klinke 29 und damit  die Freigabe der Druckbewegung des: Ty  penzylinders erfolgt kurz vor     Beendigung     der Drehbewegung dadurch,     dass    Winkel  hebel 43, 44, die an beiden Seiten gegenüber  dem Anschlagarm 37 etwas vorstehen, beim  Anschlag des     letzteren    .gegen einen vorge  brachter     Anschlagwinkel    38 von diesem zu  rückgedrückt werden. Die Winkelhebel 43,  44 sind mit der Klinke 2-9 durch eine Stange  45     verbunden    (siehe auch     Fig.    1).  



  Die Rückdrehung des Typenzylinders in  die     Mittelstellung    geschieht     durch    eine Fe  der 46     (Fig.    1, 7), die die beiden Winkel  hebel 47, 48 zusammenzieht     und        sie    gegen  eine am Zahnsektor 36 befestigte Rolle 49  drückt.     Durch    Anschlagstifte 52, 53, die an  einem Teil :dies Maschinengestelles sitzen,  wird die Mittelstellung des ganzen Systems  gesichert.  



  Der Typenzylinder wird von der Papier  walze durch einen besonderen Elektromag  neten 70 zurückbewegt     (Fig.    2). Der Anker  71 dieses     Magnetes:    ist auf     einer    ebenfalls  zwischen     S,pitzschrauben    drehbaren Welle 72  befestigt     (Fig.    2). Gleichfalls auf dieser  Welle sitzt ein     Arm    73 (wie 21 in     Fig.    6),  der durch     einen    Lenker 74 mit dem Teil 13'  .des Armes 13 des     F.ormstückes    12, 13, 14       (Fig.    2)     verbunden    ist.

   Kurz bevor der Ty  penzylinder das Papier erreicht,     wird    der  Magnet 70 durch die     Druckbewegung    ein  geschaltet, und er bringt den     Typenzylinder     in seine Ruhelage zurück, in der     .der    Magnet  70 wieder ausgeschaltet ist.  



       Die    Tastatur der Maschine     (Fig.    1, 2)  hat rechteckige Tasten, .die     derart    angeordnet       sind,    dass     die        Anordnung    der Form der  Hände entspricht, so dass die Tastatur beson-           dern    für das     Zehnfingerschreiben    ohne Hin  sehen geeignet ist. Die Tasten sind ferner  derart angeordnet, dass die Finger in der  Normallage einen Halt an den höher liegen  den Tasten der     obern    Reihen finden.

   Eine  weitere     Vervollkommnung    der     Maschine    be  steht darin,     dass    die Tasten wie weiter unten  beschrieben auf     Klinken    wirken, die am  Ende der Druckbewegung ausgelöst     werden.,     so dass niedergedrückte Tasten vor dem An  schlagen der folgenden nicht erst losgelas  sen zu werden brauchen, die Hände auf     an-          geschlagenen    Tasten :ruhen können und die       Legatoarbeitsweise    möglich ist.

   Es ergibt       eich    daraus der weitere Vorteil, dass die Ma  schine ohne     weitere    Komplikation gewisser  massen als     Silbenschreibmaschine    dient, da  man, bei zweckentsprechender     Verteilung    der  Buchstaben auf der Tastatur, sehr oft  mehrere Buchstaben mit einer Fingerbewe  gung schreiben kann, indem man mit dem  Finger von einer angeschlagenen Taste auf  die     darunter    liegende oder die darunter lie  genden beiden Tasten     einfach    abgleitet.

    Ferner können zum Zwecke, beim Blind  schreiben das Gefühl der Sicherheit dafür  zu erhöhen, dass sich die Hände in der rich  tigen     Lage    befinden, einzelne oder     sämtliche          Tasten,    die bestimmt sind von den Fingern  in der Normallage der Hände angeschlagen  zu werden eine andere mit den Fingerspitzen  leicht wahrnehmbare Oberflächenbeschaffen  heit besitzen als die andern Tasten.

   In     Fig.    1  und 2 sind zum     Beispiel    die Daumentasten d  die     bestimmt    sind in der Normallage der  Hände angeschlagen zu werden, teilweise  ausgehöhlt,     und    es können auch andere Ta  sten, die bestimmt sind in der     Normallage     der Finger und Hände angeschlagen zu wer  den, eine leicht geraubte, geriefte oder sonst       irgenwie    anders geartete Oberfläche aufwei  sen und alle andern Tasten können glatt       poliert    sein, oder es können umgekehrt alle  Tasten, die bestimmt sind in der Normal  lage der Finger und Hände angeschlagen zu  werden,

   mit glatter und die andern mit an  ders     gearteter    Oberfläche versehen sein.  Ferner sind zwei     Zwischenraum.tasten    z vor-         gesehen,    die neben den Daumentasten (d<B>)</B>  liegen, so dass sie ohne Veränderung der  Handlage -durch blosses     Verschieben    des  Daumens nach der Seite betätigt     und,    je nach  Zweckmässigkeit, mit dem linken oder rech  ten Daumen angeschlagen werden können.  



  Damit die Tasten der einzelnen Reihen  nicht versetzt, sondern gerade     hintereinander     liegen können,     sind    die     Tastenhebel    der bei  den untern Reihen, immer der eine nach  rechts, der andere nach links, seitlich ge  kröpft     (Fig.    2).

   Sowohl bei der     Maschine          nach        Fig.    1     wie    auch bei der     Variante        nach          Fi.g.    8 sind sämtliche     Tastenhebel    110 der  Buchstabentasten auf einer gemeinsamen  Achse<B>113</B> angeordnet, die bei der Maschine  nach     Fig.    1 .durch Schellen 114 gehalten  ist. Über jedem Tastenhebel liegt bei der  Maschine nach     Fig.    1 und 2 ein Zwischen  hebel 115, der aus zwei Seitenteilen zusam  mengesetzt ist.

   Die Tastenhebel liegen mit  ihrem     obern    Rande zwischen den beiden Sei  tenteilen, so dass sich die beiden Hebel gegen  seitig führen. Auch die Zwischenhebel, die  alle gleich lang sind, haben eine     gemeinsame     Achse 116. Zwischen den     Seitenteilen    der  Zwischenhebel 115 befinden sich Scheiben       1l5',    die auf den     innern    Enden der Tasten  hebel aufliegen.

       Federn    117 ziehen die Zwi  schenhebel nach unten, so dass die Tasten  hebel mit ihren     innern    Enden 118 auf einer  mit Filz oder     Leder    gepolsterten Unterlage  119     aufliegen..    Beider Variante nach     Fig.    8  besitzt jeder Tastenhebel<B>110</B> an seinem       hintern    Ende einen Stift 115", der in einen  Schlitz eines' zugehörigen Zwischenhebels  115, die alle gleich lang     und    auf der     Achse     116 angeordnet sind, eingreift.

   Die innern       Tastenhebelenden    und die Zwischenhebel  sind derart ausgebildet, und die Scheiben  115'     (bezw.    nach     Fig.    8 die Stifte 115")  sind so angeordnet, dass der     Tastentiefgang          und    die     Bewegung    der Zwischenhebel trotz  verschiedener Länge der Tastenhebel überall  gleich ist, .das heisst .die Scheiben 115'     (bezw.     die Stifte<B>115"</B> nach     Fig.    8), sitzen, je nach  der Länge des Tastenhebels,

   weiter     hinten     oder     vorn.    Die genaue     Begrenzung    der Ta-           sten-    und der     Zwischenhebelbewegung    nach  oben     und    nach unten geschieht sowohl bei  der Maschine nach     Fig.    1, wie auch bei der  Variante nach     Fig.    8 durch eine U-förmige  Schiene 120. Das Ganze ist derart ausgebil  det, dass eine     niedergedrückte    Taste in einer  obern Reihe nicht tiefer liegt als die darun  ter     angeordnete    Taste.  



  Die freien Enden der Zwischenhebel 115  tragen     Klinken    121, von denen je zwei mit  einem Absatz auf ein und dieselbe der auf  einer gemeinsamen Achse 69 drehbaren  Platten 123     (Fig.    1 und 2) wirken, welche       Platten        mittelst        Stösser    124 Hebel 1215 um  ihre Achse 1,26 drehen.     Das    andere Ende  von jedem dieser Hebel liegt je in dem  Schlitz     eines        Schraubstiftes    127, von denen  jeder     in.    einem Auge .eines     Anschlagwinkels     318 steif drehbar und in der Höhe einstellbar  ist.

   Die Lager     12$    der Hebel 125 sind     in    dem       Gestellteil    129 drehbar. Federn 130 bringen  die Anschlagwinkel 38 und die mit ihnen  in Verbindung stehenden Teile,     nach    ge  schehenem     Abdruck    der Type, in die Ruhe  lage zurück.  



  Durch das     beschriebene    Hebelsystem  wird     erreieht,    dass alle Tasten den     gleiehen     Tiefgang haben und eine gleich grosse Be  wegung der Klinken 121 und der     Anschlag-          winkel    38, der unten erwähnten Kontaktfe  dern usw. bewirken,     obwohl    sie rein nach  der Zweckmässigkeit angeordnet sind und die  Tastenhebel, trotz ihrer sehr verschiedenen  Länge, sich um eine gemeinsame Achse  drehen.

   Es wird ferner erreicht, dass die       parallel    nebeneinander liegenden Tastenhebel  auf radial angeordnete     Ansehlag-winkel    38  wirken können, ohne dass dabei     Klemmungeu     entstehen können, und ohne dass bei der prak  tischen Ausführung und der Montage beson  dere oder     schwer    zu erfüllende Anforderun  gen in bezug auf Genauigkeit zu     stellen    sind.  



  Über den Platten 1.2.3 liegt, auf jeder       Seite    der Maschine, ein     Kontaktbügel    68       (Fig.    1     und    2), der beim     Niederdrücken    einer  Taste durch die     entsprechende        Platte    123  gehoben     wird    und dadurch     mittelst    U-förmig  gebogener Kontaktfedern 131     und    Gegen-         kontakten    132 den Strom für einen der Dreh  magnete 27, 28 und den     Druckmagneten     26 schliesst.

   Ein weiterer     Kontaktbügel    133  ist so geformt, dass er nur je durch die eine  von zwei nebeneinander liegenden Klinken  121 bewegt wird. Diese     Bügel,    je einer auf  der rechten und auf der linken Seite der  Maschine, bilden in gleicher Weise     Kontakt     für einen nicht weiter beschriebenen und  nicht dargestellten     Reihenschaltma..gneten.     



       Über    den Klinken 1211 liegen auf der  rechten und auf der linken     Seite    der     Ma-          e:chine    je ein Bügel 134     (Fig.    1), der sieh  um die Achse 135 drehen kann, und der  durch einen Lenker 136     (Fig.    1 und -6) mit  dem Anker 25 des     Druckmagnetes    216 ver  bunden ist.

   Dieser Bügel     trifft    bei seiner  Abwärtsbewegung, kurz bevor die Type das  Papier erreicht, auf den wagerechten     Arni     der     jeweils    durch eine Taste gehobenen  Klinke 121 und hebt sie ausser Eingriff mit  der zugehörigen Platte 123, so dass die durch  die Klinke bewegten Teile, trotz niederge  haltener Taste, in ihre Ruhelage zurück  kehren,     bezw.    die Kontakte unterbrochen  werden.  



  Auch bei der     Variante        nach        Fig.    8 wer  den die Klinken 121, die an den Zwischen  hebeln 115 angeordnet sind und von denen  je zwei     nebeneinanderliegende        zwecks        Betä:

            tigung    eines Anschlagwinkels auf eine Platte  123 wirken und von welchen beiden Klinken  je eine auf einen Kontaktbügel 68 und die  andere auf einen     Kontaktbügel    1.33 wirkt,  auf gleiche Weise wie oben     beschrieben    au  sser     Eingriff    mit der zugehörigen     Platte    123  und dem zugehörigen     Kontaktbügel    gebracht.  



  Die beschriebene Einrichtung hat, in  Verbindung mit der Kontaktbildung durch  die Klinken 121 und die Kontaktbügel 68,  133, den Vorzug, dass bei ihr die Unterbre  chung es elektrischen Stromes zeitlich un  abhängig von der     Rückbowegung    der der  Einstellung der Typen dienenden     Teile    er  folgt, und wobei dadurch,     da.ss    die Hebel  arme der Klinken 121, gemessen von der  Achse     his    zur Auflagefläche der     Platten    123       (Fig.    1 und 8) und bis zur Auflagefläche      der Kontaktbügel 13-3     (Fig.    1),

   respektive  der Kontaktbügel 68     und        133        (F'ig.    8) von       verschiedener    Länge oder die     Kontaktbügel     länger oder kürzer gemacht werden, erreicht  werden kann, dass sie früher oder später von  den Klinken abgleiten.

   Diese Unabhängig  keit ist deswegen von Bedeutung, weil es  für die     Schnelligkeit,    mit der die Maschine  arbeitet, .darauf ankommt, den     elektrischen     Strom so früh wie möglich zu unterbrechen,  damit der Typenzylinder nach     gesehehenem          Abdruck    sofort in seine Ruhelage zurück  kehren kann, während     anderseits    der An  schlagwinkel 38 noch so lange in seiner     vor-          gebra,chten    Stellung bleiben muss, bis. der  Typenzylinder     seine    Rückdrehung wirklich  begonnen hat, die ja, wegen .der Beschleuni  gung nicht schon im Augenblick der Strom  unterbrechung erfolgen kann.  



  Die beschriebene     Einrichtung    zur Un  terbrechung des elektrischen Stromes bietet  ferner die Möglichkeit, den Abdruck, ,je     na,ca     der Zahl der gewünschten Durchschlagko  pien, mit     grösserer    oder geringerer Kraft er  folgen zu lassen, indem man den Bügel 134  früher oder später auf die Klinken 12.1 wir  ken lässt, den Strom mithin früher oder  später unterbricht, so dass der     Abdruck    der  Typen nach Wunsch schwächer oder stärker  wird.  



  Man kann die Stromunterbrechung auch  in der Weise regeln, dass     Buchstaiben    mit  grösserer     Oberfläche,    zum Beispiel "W" und  "M" mit grösserer Kraft gedruckt werden als  andere, zum Beispiel Punkt auf Komma, die  bei gleich starkem     Druck    das Papier durch  löchern. Man braucht zudem Zweck     nur    den  Bügel 134 so zu     formen,    dass er bei kleinen       Zeichen    früher, bei grösseren später auf die  entsprechende Klinke 12.1 trifft, oder man  formt die Klinken 121 in der Weise ver  schieden, dass ihr wagerechter Arm einmal  höher, einmal     tiefer    steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibma.schine, dadurch gekennzeich net, dass verschieden lange, auf einer gemein samen Achse sitzende Tastenhebel auf gleich lange, ebenfalls auf einer gemeinsamen Achse drehbar angeordnete Zwischenhebel wirken, wobei die Angriffspunkte der verschiedenen Tastenhebel an den Zwischenhebeln derartig in der Längsrichtung gegeneinander verscho ben sind, dass bei gleichbleibendem. Tasten tiefgang aller Tasten ein gleicher Hüb.aller Zwischenhebel erzielt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schreibmaschine nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die Begren zung der Bewegung der Zwischenhebel (115), und damit auch die der Tastenhebel (110), nach oben und nach unten durch ein mit den Zwischenhebeln zusammen arbeitendes Organ erfolgt (Fig. 1 und 8).
    Schreibmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen hebel (115) vom hintern Ende; der Tasten hebel nach vorne ragen und hier mit wei teren Teilen des die Einstellung der Ty pen bewirkenden Mechanismus verbunden sind (Fig. 1). 3.
    Schreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenhebel (1l5) aus zwei Seitenteilen zusammengesetzt sind, zwi schen denen die hintern Enden der Ta stenhebel liegen, so dass die Zwischen- und die Tastenhebel sich gegenseitig führen (Fig. 1). Schreibmaschine nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Tastenhebel seitlich gekröpft ist, so dass sich die hintereinander liegenden Tasten in einer Flucht befinden.
    Schreibmaeohine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der Handlage in der Grundstellung ein Teil der Tasten eine anders geartete Ober flächenbeschaffenheit hat als die andern. Schreibmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch stufenförmig, ohne wesentlichen Zwischenraum hintereinan der liegende rechteckige Tasten, deren Tiefgang so bemessen ist, dass eine nie- 'dergedrückte Taste in einer obern Reihe nicht tiefer liegt als die darunter ange ordnete Taste,
    und durch in den den ein zelnen Tasten zugeordneten Einheiten des die Übertragung der Tastenbewegun gen auf den Typenträger bewirkenden Mechanismus vorgesehene Klinken, die beim Abdruck durch Bügel (134) ausge heben werden, das, Ganze derart, dass der Typenträger nach dem Abdruck auch dann in seine Ruhelage zurückbewegt wird, wenn die den betreffenden Abdruck bewirkende Taste noch niedergedrückt ist, so .dass es möglich ist,
    mit einer Fin gerbewegung mehrere auf der Tastatur hintereinander liegende Buchstaben durch Abgleiten von einer obern Taste auf dir- darunter liegende zu schreiben.
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