DE439699C - Schreibmaschine - Google Patents

Schreibmaschine

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DE439699C
DE439699C DEP48895D DEP0048895D DE439699C DE 439699 C DE439699 C DE 439699C DE P48895 D DEP48895 D DE P48895D DE P0048895 D DEP0048895 D DE P0048895D DE 439699 C DE439699 C DE 439699C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/485Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes
    • B41J2/49Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes by writing

Description

  • Schreibmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibmaschine, bei welcher der übliche Tastenanschlag im Gegensatz zu den gebräuchlichen Maschinen nicht zur Betätigung von Drucktypenhebeln, sondern zur Führung eines Schreibstiftes benutzt wird, welcher in den Schriftzügen einer beliebigen Handschrift bewegt wird, so daß man mit einer der Erfindung gemäß konstruierten Maschine in der Lage ist, auf mechanischem Wege Manuskripte zu schreiben.
  • Es ist bereits bekannt, durch die Schriftzüge zerlegende bzw. wieder zusammensetzende Hebelsysteme, z. B. mittels des Grayschen Fernschreibers, Schriftzeichen zu. schreiben. Die Schreibbewegung wird hierbei in zwei sich auf ein Koordinaten- bzw. Vektorensystem beziehende Bewegungen zerlegt, welche einzeln übertragen und an (ier Empfangsstelle nach dein deichen Prinzip wieder zusammengesetzt werde-i.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die sich aus der Zerleg tin- eines Schriftzeichens in bezug auf ein Koordinaten- oder Vektorensystein ergebenden Kurven auf Steuerorgane übertragen sind, die zur Bewegung eines durch ein Koorrlinaiengestänge geführten Schreibstiftes benutzt werden. Zweckmäßig werden die Kurven vorher unter Berücksichtigung der V orschubbewegung des Papierblattes verändert unei, falls man die Steuerung zles Schreibstifte, durch rotierende@Bewegungsvorgänge mechanisch zu bewirken wünscht, auf Umdrehungskörper aufgetragen. Eine nochmalige Abänderung dieser Kurven mit Rücksicht auf ihre Verwendung und Anordnung auf Umdrehungskörpern kann von Wichtigkeit sein.
  • Der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung gemäß wird eine der Anzahl der in Frage kommenden Schriftzeichen entsprechende Zahl von Kurvenscheiben auf einer oder mehreren sich drehenden Wellen angeordnet, wobei mittels einer Tastatur die eine oder andere der Kurvenscheiben mit dem den Schreibstift führenden Gestänge gekuppelt wird, so daß der Schreibstift auf dem unter ihm hinweggeführten Papierblatt die gewünschten, durch die Kurvenscheiben dargestellten Schriftzeichen aufträgt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar stellen Abb. i bis 9 die erste Ausführungsform dar. Es zeigt Abb. i die Schreibmaschine im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 6.
  • Abb.2 stellt die Vorrichtung zur Abhebung des Schreibstiftes für sich schematisch in verkleinertem Maßstabe dar.
  • Abb.3 zeigt eine teilweise Seitenansicht von links.
  • Abb. 4- ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 6.
  • Abb. 5 zeigt die Umschaltung der die Kurvenscheiben tragenden Welle, zum Zwecke, die großen oder kleinen Buchstaben in Schreibstellung zu bringen.
  • Abb.6 ist eine Ansicht von vorn auf die Maschine bei nach der Linie E-F der Abb. 8 fortgebrochener Vorderwand.
  • Abb. 7 ist eine schematische Vorderansicht auf die Maschine.
  • Abb.8 ist eine schematische Ansicht von oben mit nach der Linie G-H der Abb. 6 aufgebrochenem Deckel.
  • Abb.9 zeigt eine teilweise Ansicht von oben.
  • Abb. io bzw. ioa stellen eine zweite Ausführungsform der Maschine in Ansicht von der Seite bzw. in Ansicht von oben dar.
  • Abb. z i veranschaulicht eine dritte Ausführungsform zum Mehrfachschreiben in Ansicht von der Seite.
  • Abb. 12 und i2a zeigen die Bogenführung einer abgeänderten Form einer Mehrfachschreibmaschine nach Abb. x z für sich in größerem Maßstabe in Seitenansicht bzw. in Ansicht von oben.
  • Abb. 13 bis 16 stellen die Entstehung und Anwendung der Diagrammkurven eines Schriftzeichens dar, und zwar zeigt Abb. 13 die Zerlegung des beispielsweise gewählten Schriftzeichens »e« in seine beiden Bewegungskurven, die in Abb. 1q. schematisch veranschaulicht sind. Schließlich stellt Abb. 15 die Veränderung der Diagrammkurven mit Bezug auf die Bewegung der Papierbahn dar, während in Abb. 16 die Abänderung der in Abb. 15 dargestellten Kurven mit Rücksicht auf ihre Verwendung und Anordnung auf Umdrehungskörpern dargestellt ist.
  • Um den der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken, die aus den Bewegungskomponenten der Schriftzeichen gewonnenen Kurven auf Steuerorgane eines Schreibstiftes zu übertragen, ausführen zu können, ist es zunächst erforderlich, die Kurven, welche die einzelnen Schriftzeichen bilden, in ihre Ordinaten- und Abszissenkurven aufzulösen. Zu diesem Zweck ist der in Abb. 13 beispielsweise dargestellte Linienzug x des Buchstabens »e« mathematisch oder mechanisch nach einem Koordinatensystem in seine Ordinatenkurv e y und seine Abszissenkurve yl zerlegt, welche den ursprünglichen Kurvenzug höherer Ordnung durch seine beiden zugehörigen Kurvenzüge niederer Ordnung darstellen. Hierbei ist zu bemerken, daß zwar die Anfangs- und Endpunkte der Ordinatenkurve y, nicht aber diejenigen der Abszissenkurve y1 im gleichen Abstand von der zugehörigen Ordinate liegen. Infolgedessen ist es zweckmäßig,. die Kurve y1 in eine Kurve z (vgl. Abb. 15) zu überführen, deren Anfang und Ende in gleicher Höhe liegen. Die abgeänderte Kurve -- ergibt sich durch Abtragung der dem Papiervorschub in der Schreibzeit entsprechenden Abstände a, a1, a2. Da die so entstandene Kurve z auf gleicher Höhe beginnt und endigt, können die Schriftzeichen ohne Schwierigkeit hintereinander in einem Linienzug geschrieben werden; auch wird der gewünschte Buchstabe bei der angenommenen Papierbewegung keine verzerrte Gestalt annehmen. Schließlich bringt die überführung der. Kurven y1 in die Kurven z den Vorteil mit sich, daß die nach den Kurven ausgeführten Steuerorgane (vgl. die weiter unten beschriebenen Scheiben 5, 5d) so gestaltet werden können, daß die Bewegungsübertragung stoßfrei erfolgt.
  • Indem man die Kurven y und z gemäß Abb. 16 in der einen Ordinatenrichtung verkleinert, erhält man die Kurven y" und z", welche auf die Kurvenscheiben 5yv und 5w' aufgetragen werden. Diese mit den abgeflachten Kurven ausgestatteten Kurvenscheiben ermöglichen, die Abmessungen der die Schreibbewegung ausführenden Organe und die Schriftgröße der Buchstaben in den gewünschten Abmessungen zu halten.
  • Die Kurvenscheiben, welche in der zeichne- ' rischen Darstellung der Schreibmaschine mit bezeichnet sind, sind nebeneinander auf einer in den Seitenwandungen 2. 3 des Maschinengehäuses i gelagerten Achse 4 angeordnet, welche durch einen ständig umlaufenden :Motor unter Zwischenschaltung einer Reibungskupplung angetrieben wird.
  • Neben jeder Kurvenscheibe 5 ist zweckmäßig eine Kurvenscheibe 5a angeordnet, welche das entsprechende Zeichen für große Schrift o. dgl. enthält, so daß es durch achsiale Verschiebung der Welle 4 möglich ist, an Stelle der kleinen die großen Schriftzeichen in Schreibstellung zu bringen. Vor und hinter jeder Kurvenscheibe 5 ist je eine über- I tragungsrolle 6 bzw. 6' vorgesehen; die Rollen 6, 6' können seitlich ausschwingen, da dem Ausführungsbeispiel gemäß die Lager7, 7' der Scheiben 6, 6' an federnden Armen 8, 8' hefestigt sind. Die freien Endender letzteren greifen gemeinsam an einen Ouerring 9 an, der auf einer vertikal beweglichen Stange io befestigt ist. Das untere Ende der Stange io ist am hinteren Ende des um einen Drehpunkt i i beweglichen Tastenhebels i2 in einem Gelenkpunkt 13 derart angelenkt, daß beim Anschlag des Tastenhebels die Stange 1o senkrecht gehoben wird. Die Stange io endet oben in einer zahnförmigen Klinke 14, welche auf den Steg 15 einer um den Drehzapfen 16 schwenkbaren und durch Federn 17 beeinflußten Universalstange i8 fassen kann. Die Stange io ist in dem abgebördelten Ende i9 eines Bleches 20 geführt, welches gleichzeitig zur vertikalen Führung des Armes 8' dient, während der Arm 8 in dem abgebördelten Ende 2i eines Ouerbleches 22 seine Führung findet. Das Führungsblech 22, welches über dem Führungsblech 2o liegt, ist mit Ouerschlitzen23, 23' versehen, damit die Arme 8, 8' seitlich ausschwingen können.
  • Vor bzw. hinter den Übertragungs- oder Friktionsrollen 6, 6' erstrecken sich über die ganze Breite der Maschine Universalwalzen 24, 2.4' (Abb. i und 8), welche an um die Drehzapfen 26,:26' schwinge:iden Lagerarmen 25, 25' aufgehängt sind. Durch die Schwingung der Walzen 24, 2f werden die Lenkerarme 27, 27' in ihren Führungen 28, 28' derart bewegt, daß der Winkelhebel 29 um seinen Drehpunkt 29a und in Stange 29' um den Arm 27' Schwingbewegungen ausführen können. Die Gestängeteile 29, 29' besitzen senkrecht zueinander stehende Kulissenführungen 30, 30' (Abb. 9). An der Kreuzungsstelle der beiden letzteren ist ein Schreibstift 31 bzw. ein anderes geeignetes Schreiborgan, welches den benötigten Farbstoff aus einem beispielsweise vorgesehenen Behälter 32 (Abb. i) entnehmen kann, angeordnet.
  • Der Schreibstift 3 1 gleitet auf der Papierbahn 33, deren Vorschub durch .eine geeignete Transportvorrichtung geregelt ist. Die letztere besteht nach dem Ausführungsbeispiel aus Führungs- bzw. Transportwalzen 34, 35, 36. 37, wobei die Walze 36 durch ein Zahnradgetriebe 38, 39 (vgl. Abb. 6, 9) in Drehung versetzt wird. Das Rad 39 sitzt auf der Achse 40 eines Schneckenrades 41, das mit einer Schneckenradscheib.e 42 kämmt, welche auf dem aus dem Maschinenrahmen i hervorstehenden Ende der Welle 4 befestigt ist.
  • Da die Welle 4 auch die Kurvenscheiben 5. 5a trägt (vgl. Abb. 5), steht die Vorschubgeschwindigkeit der Papierbahn 33 iii Abhängigkeit von der Umdrehung der Kurvenscheiben. Wie bereits ausgeführt, ist es zum Schreiben eines Buchstabens notwendig, die aus seinen beiden Bewegungskomponenten gewonnene Ordinaten- und Abszissenkurve gleichzeitig zur Führung des Schreibstiftes wirksam werden-zu lassen. Dies kann geschehen, indem man die Kurven, welche zum Schreiben eines Buchstabens erforderlich sind, auf zwei miteinander arbeitenden Kurvenscheiben anordnet. Man kann aber auch, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, beide Kurven auf einer einzigen Scheibe vorsehen. Im letzteren Falle ist es erforderlich, zwischen den Teilen der Kurvenscheibe, welche den beiden Kurven entsprechend gestaltet sind, kreisförmig verlaufende Zwischenteile einzuschalten, um eine Einführung der Übertragungsrollen 6, 6' zwischen die Kurvenscheiben 5, 5' und die Universalwalzen 24, 2A.' ohne Stoß zu. ermöglichen; auf diese Weise wird ein besserer Übergang zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schriftzeichen erreicht. Wenn während des Durchganges der kreisförmig verlaufenden Zwischenteile der Kurvenscheiben außerdem die Papierbahn unbewegt bleibt, ist es möglich, vollkommen korrekte Übergänge zwischen zwei Zeichen zu erzielen. Bei einer derartigen Ausbildung der Kurvenscheiben ist es ferner notwendig, ihre Wirkung auf den Schreibstift während der Zeit auszuschalten, in der die Kurve für die wagerechte Komponente an der Universalwalze vorbeiläuft, die das Schreibgestänge beeinflußt, welches die senkrechte Komponente zu schreiben hat und umgekehrt. Zu diesem Zwecke wird die Sperrung der Schwingbewegung bei dem Ausführungsbeispiel dadurch erzielt, daß die Achsen 43, 43' der Universalwalzen 24, 24' in besonderen Schlitzen 44, 44' auf der inneren Stirnseite des Schneckenrades 42 (vgl.Abb.3) bzw. in Schlitzen 45, 45' der auf der gegenüberliegenden Maschinenseite vorgesehenen Scheiben 46, 46' (vgl. Abb. 4) geführt sind, welch letztere durch ein gemeinsames Zahnradgetriebe 47 angetrieben werden.
  • Innerhalb des Drehwinkels, wo eine der Achsen 43, 43' einerseits in den Schlitzen 45 bzw. 45' und andererseits in einer der erweiternden Aussparungen 48, 48' geführt wird, kommt nur der obengenannte kreisförmige Teil der entsprechenden Kurventeile auf die Universalwalze zur Wirkung, um eine unzulässige Bewegung des Schreibstiftes unter der WirkungderDruclcfedern°49,4j zuverhindern.
  • Wird einer der Tastenhebel 12 betätigt, so wird für eine halbe Umdrehung der betreffenden Kurvenscheibe 5, 5a durch die Universalstange 18 die Stange io und die Taste 12 in Schreibstellung festgehalten. Nach einer halben Umdrehung der Scheiben 5, 5a schlägt der Zapfen 5o der Schneckenradscheibe 42 (vgl. Abb. 6) gegen den seitlich aus der Wandung 2 hervorstehenden Winkelansatz 5 1 der Universalstange 18, wodurch letztere um ihre Achse 16 soweit zurückgedreht wird, daß der Zahn 14 ausgelöst und die angeschlagene Taste durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder in ihre Ruhelage zurückgeführt wird.
  • Beim Anschlagen einer Taste 12 wird auch die im Ruhezustand auf dem rückwärtigen Ende aller Tasten aufruhende, um den Zapfen 52, 52' drehbare Leiste 53 gehoben; diese Leiste besitzt seitliche, nach unten gerichtete Finger 54, welche durch ihre Ausschlagbewegung eine mit ihnen gekuppelte Sperrleiste 55 so weit vorschieben, daß sie sich auf die Nasen 56 der im Ruhezustand verbliebenen Tasten auflegt; durch diese Anordnung wird erreicht, daß alle nicht angeschlagenen Tasten während der Betätigung der gewünschten Taste gesperrt werden.
  • Beim Anheben der Querleiste 53 wird ferner der rückwärts vorgesehene zahnartige Hebelansatz 57 so bewegt, daß die mit ihm in Eingriff befindliche Drehklinke 58 die Stange 59 aufwärts bewegt. Letztere dreht mittels eines an ihrem oberen Ende vorgesehenen Nockens 6o den Doppelhebel 61 entgegen der Wirkung einer Feder 62 so weit, daß die Sperrnase 63 das vor der Seitenwandung 3 auf der Welle 4 sitzende Sperrad 64 (vgl. Abb.6) so lange freigibt, bis die angeschlagene Taste 12 in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist. Infolgedessen kann sich die Welle 4 währendderBetätigung einer der Tasten 12 drehen.
  • Eine Leerlauftaste 12 (vgl. Abb. 2) ist unmittelbar an eine Stange 59a angelenkt, die ebenfalls auf den Hebe16i wirkt, aber gleichzeitig mittels ihres nach oben verlängerten umgebogenen Armes 65 den Schreibstift 31 von der Papierbahn 33 abhebt.
  • Die in Abb. io und ioa dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen Anordnung im wesentlichen dadurch daß das Papierblatt 33 auf einer in Zeilenrichtung hin und her verschiebbaren Unterlage 66 aufruht; diese Unterlage 66 ist zweckmäßigerweise als Papiertransportwalze mit Zeilenschaltung ausgebildet. Die Verschiebung der Walze 66 erfolgt im Gegensatz zu den üblichen Schreibmaschinen während des Schreibvorganges und wird durch ein Zugseil 67 bewirkt, welches auf einer von der Schneckenradscheibe 42 angetriebenen Trommel 68 aufgewickelt wird, während die Rückbewegung der Walze 66 durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder bewirkt wird. Der Vorzug der in Abb. io, ioa dargestellten Ausführungsform besteht darin, daß bogenförmige Papierblätter in der für Briefe üblichen Art beschrieben werden können, während die einleitend beschriebene Ausführungsform nach Abb. i bis 9 im wesentlichen nur zur Beschreibung von bandförmigen Papierbahnen geeignet ist.
  • Die in Abb. i i schematisch dargestellte Ausführungsform zeigt eine Anordnung, um den gewünschten Text in mehreren Originalschriften gleichzeitig niederzuschreiben, wodurch der Nachteil behoben wird, daß es mit der neuen Schreibmaschine nicht ohne weiteres möglich ist, Durchschläge in der üblichen Weise herzustellen. Die Mehrfachniederschrift wird erreicht, indem durch das Gestänge 29, 29' mehrere Schreibstiftführungen 30, 30' gelenkt werden, welche mehrere Schreibstifte 31, 31a, 3ib betätigen. Die Papierbahn 33 muß dann über eine Mehrzahl von Walzen 66a, 66b, 66a gefühtt werden, zwischen welch letzteren zweckmäßigerweise Spannrollen 67a, 67b vorzusehen sind..
  • Der Unterschied zwischen den A führungsformen einer Mehrfachschreibmasc e nach Abb. ii und den Abb. 12, i2a bes nur darin, daß bei letzteren die Schreibebene horizontal, nach Abb. i i aber in einer geneigten Fläche angeordnet ist, welch letztere Ausbildung dem .die Maschine Bedienenden eine bessere Übersicht über seine Arbeit gestattet.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Koordinatenkomponenten der Schriftzeichen gewonnenen Kurven auf Steuerorgane übertragen sind, die zur Bewegung eines durch ein Koor dinatengestänge geführten Schreibstiftes benutzt werden.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung dienende Kurve (z) aus der Abszissenkurve (y1) dadurch gewonnen wird, daß die einzelnen Abszissen entsprechend der Bewegung der Papierbahn (33) während der Schreibzeit um bestimmte Strekken (a, a1) verändert sind.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bewegung des Schreibstiftes (31, 31a, . ..) dienenden Steuerorgane als den Steuerkurven entsprechend gestaltete Kurvenscheiben (5, 5a) ausgebildet sind.
  4. 4. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Schriftzeichen gemäß gestalteten Kurvenscheiben (5, 5a) auf einer Welle (4) angeordnet sind und daß durch eine Tastatur wahlweise eine der Steuerkurven zur Bewegung des durch das Koordinatengestänge (29, 29') geführten Schreibstiftes (3i) eingeschaltet wird.
  5. 5. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nebeneinander auf der Drehachse sitzende Scheiben (5, 5a) den großen und kleinen Buchstaben entsprechende Kurven enthalten, wobei die Einschaltung der gewünschten Scheibe durch Längsverschiebung der Welle (4) bewirkt wird.
  6. 6. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreibstiftgestänge (29,2,9') durch zwei auf beiden Seiten des Kurvenscheibensatzes parallel angeordnete Universalwalzen (24, 24') beeinflußt wird, welche in Schwingarmen (25, 2,5) ) gelagert sind.
  7. 7. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Übertragung der Kurvenscheibenbewegungen auf die Universalwalzen (24, 24') mittels der Tastenhebel (12) einrückbare Kupplungsorgane (6, 7, 8 bzw. 6', 7', 8') vorgesehen sind. B.
  8. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsorgan ein U-förrniger Bügel (8, 8', 9) dient, der an seinen freien Schenkelenden drehbare Scheiben oder Rollen (6, 6') trägt, die senkrecht zu ihrer Drehachse nachgiebig gelagert sind.
  9. 9. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8, 8') des U-förmigen Bügels (9) federnd ausgebildet sind. io.
  10. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegung der die Lenkerarme (27, 27') steuernden Universalwalzen (24, 24') zeitweilig durch von der Schneckenradscheibe (42) zwangläufig gesteuerte Organe gesperrt wird. i r.
  11. Schreibmaschine nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung der Schwingbewegung der Universalwalzen (24, 24') einerseits eine auf der Welle (4) sitzende Schneckenradscheibe (42), die gleichzeitig- den Papiervorschub bewirkt, andererseits zwei durch ein gemeinsames Zahnrad (47) von der Welle (4) aus getriebene Kurvenscheiben (46,46') die Universalwalzen (24,24 während der Umlaufphasen steuern, während welcher eine Bewegung des Schreibstiftes verhindert werden soll.
  12. 12. Schreibmaschine nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschlagen einer Taste (12) eine Sperrung (14, 15, 18) die Rückbewegung der Taste während einer halben Umdrehung der Kurvenscheibe (5) sperrt, bis durch den Anschlag eines Stiftes (5o) der Schneckenradscheibe (42) gegen einen Winkelansatz (51) der Stange (18) die Freigabe erfolgt.
  13. 13. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß während des Anschlages einer Taste (12) sämtliche anderen Tastenhebel durch ein von der angeschlagenen Taste gesteuertes Sperrwerk (53-55) verriegelt werden.
  14. 14. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anschlag einer Taste (12) durch ein Hebelsystem (53,57) und ein Gestänge (59, 6o, 61) ein Sperrad (64) der Welle (4) für eine Umdrehung der Welle (4) ausgelöst wird.
  15. 15. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift (31) durch ein von einer Leerlauftaste (i2a) betätigtes Gestänge (59a, 65) von der Papierbahn abgehoben wird.
  16. 16. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet,-daß an das Schreibstiftgestänge (29, 29') mehrere Schreibstifte (3i, Va. . ..) angeschlossen sind und unter jedem Schreibstift eine Papierwalze (66a, 66U) vorgesehen ist, zum Zwecke, den gewünschten Text gleichzeitig mehrfach zu schreiben.
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