CH176136A - Schalteinrichtung mit Momentanschaltung zum Öffnen und Schliessen eines Stromkreises. - Google Patents

Schalteinrichtung mit Momentanschaltung zum Öffnen und Schliessen eines Stromkreises.

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CH176136A
CH176136A CH176136DA CH176136A CH 176136 A CH176136 A CH 176136A CH 176136D A CH176136D A CH 176136DA CH 176136 A CH176136 A CH 176136A
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CH
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switching device
bracket
leaf spring
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closing
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Haenni Cie
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Haenni & Cie Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


  Schalteinrichtung mit     lYIomentanschaltung    zum Öffnen und Schliessen  eines Stromkreises.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  Schalteinrichtung mit     Momentanschaltung     zum Öffnen und Schliessen eines Stromkreises.  Solche Schalteinrichtungen, die beispielsweise  von einem Manometer oder von einem thermi  schen     Messgerät    gesteuert werden, sind be  reits bekannt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist dadurch  gekennzeichnet, dass die     Einrichtung    eine an  beiden Enden bewegbar gehaltene Blattfeder  besitzt, und dass ferner zur     Betätigung    der  selben ein Bügel vorgesehen ist, der Organe  aufweist zur     Übertragung    der Bewegung des  Bügels auf die Blattfeder, wobei diese Organe  in ihrer Lage gegenüber dem Bügel verstell  bar sind.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist der Er  findungsgegenstand in verschiedenen     Aus-          führungsbeispielen    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Schalter mit einer       Quecksilberwippe,    die durch die Bewegung  der Springfeder     gesteuert    wird;         Fig.    2 stellt einen     Querschnitt    durch die  sen Schalter dar, und       Fig.    d eine andere Anordnung der     Queck-          silberwippe;          Fig.    4     zeigt        einen    Umschalter, der bei  seiner Auslösung einen Stromkreis öffnet und  einen zweiten schliesst.

   Als Antriebsorgan ist  eine Membrane vorgesehen;       Fig.    5 zeigt ei weiteres Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.  



  In den zwei ersten Figuren ist 1 eine  Blattfeder, die mit     einer    drehbaren Achse 2  ein Stück bildet. Die Achse 2 ist zwischen  zwei     Lagerböckchen    3 gelagert. Das andere  Ende der Feder ruht in einem     knieförmigen     Lager 4, das durch eine Schraube 5     derart     verstellt werden kann,     @dass    die     Entfernung     .der beiden Auflager 2 und 4 vergrössert oder  verkleinert wird und die Feder dadurch eine  entsprechende     Spannung    erhält.

   Ebenfalls  auf der Achse 2 gelagert     sind,die    Arme des  Bügels 6, die zu beiden     Seiten    die     Blattfeder     einschliessen.      Am     linken    Ende des     Bügels    6 sind die  beiden Schrauben 7 und 8 verstellbar an  geordnet.

   Die eine     befindet    sich oberhalb, die  andere unterhalb der     Blattfeder    1. Über der  Schraube 7     ist        zwischen    den Armen des Bü  gels 6 eine Rolle 9     befestigt,    die dazu be  stimmt ist, dem     Übertragungshebel    10, der  seine Bewegung vom eigentlichen Antriebs  organ 19 erhält, zu folgen und     dessen    Bewe  gungen auf die Blattfeder 1 zu     übertragen.     Die ständige     Berührung    der Rolle 9 mit dem  Hebel 10 wird durch die     Anpressfeder    11 er  zielt.

   Ungefähr von der Mitte der Blattfeder  aus geht ein     senkrechtes        Stängchen    12 .nach  dem     Schalthebel    13 der     Quecksilberwippe    14.  Diese wird von der     Tragbride    18 gefasst und  ist zwischen zwei Konsolen 15 drehbar ge  lagert. 16 und 17 sind die Zuleitungen des  zu     steuernden    Stromkreises.     Das    eigentliche  Antriebsorgan 19, das den     Schaltvorgang     auslöst, ist hier     beispielsweise    als     Bourdon-          Ader    angedeutet.

   Es kann aber an     seiner          .Stelle,ebensogut    ,das     SehaRongan    eines Ther  mostaten     mit,dem    Üb     rtragungshebel    10 ver  bunden werden.  



  Die     Arbeitsweise    des Schalters ist fol  gende: Kommt das Antriebsorgan 19 zum  Beispiel durch     Druck-    oder     Temperatur-          sohwankungen    in Bewegung, so wird diese  mittelst des Hebels 10 auf die Rolle 9 des       Bügels    6 übertragen. Diese Bewegung sei  beispielsweise so, dass der Bügel 6 nach ab  wärts gedrückt wird. Die Schraube 7     wirkt          infolgedessen    auf die     Blattfeder    1.

   Sobald die       Blattfeder    die neutrale Zone ein klein wenig  überschritten hat, springt sie plötzlich in die  in     Fig.    1     gestrichelte    ausgebauchte Stellung  über. Der Übergang von einer Stellung zur  andern ist also sprunghaft.

   Das senkrechte       Stängchen    12 wird dabei nach abwärts ge  stossen, betätigt den Hebel 13 und     wirft    die       Quecksilberwippe    in die andere ihrer beiden       Stellungen,    wodurch der Stromkreis unter  brochen oder geschlossen     wird.    Wenn das  Antriebsorgan 19 die     entgegengesetzte    Bewe  gung macht, dreht sich der Hebel 10     um    den  Punkt 21 des     untern    Endes der     .Schraube    20  im     Uhrzeigersinne.    Durch die     Anpressfeder    11    an den Hebel 1,0 angedrückt,

       folgt    der Bügel  6 dieser Bewegung, wobei nun die Schraube  B die Blattfeder 1 nach oben auszubauchen  versucht. Nach unmerklichem Überschreiten  der neutralen Zone     springt    die     Blattfeder    in  .die nach oben ausgebauchte     Stellung,    wobei  sich der oben beschriebene Vorgang der Be  tätigung des     @        Quecksilberschailters    wiederholt,  nur im     entgegengestzten        Sinne.     



  Die Schraube 20 dient zum Verstellen des  obern     bezw.    untern Grenzwertes, derart, dass  das Druck-     bezw.        Temperaturintervall    zwi  schen Ein- und Ausschaltung des Strom  kreises konstant bleibt. Dieses Intervall kann  jedoch auch     verändert    werden durch Verstel  lung der Schrauben 7 und B. Man erreicht  dadurch ein kleineres oder grösseres Spiel der  Schraubenspitzen 7 und 8, :das     heisst    einen       kleineren    oder grösseren Weg des Bügelarmes  6 und somit eine entsprechend veränderte  Druck- oder Temperaturschwankung.  



  Die Quecksilberwippe kann     beispielsweise     auch nach     Fig.    3 angeordnet werden. Spring  feder, Betätigungsbügel usw. sind dieselben  wie oben beschrieben. Der Glaskolben 30 der  Wippe wird von einer     Tragbride    31 umfasst,  die auf dem Kippbügel 32 befestigt ist. Die  ser Bügel ist einerseits auf den Lagerböcken  3 drehbar     gelagert    und     .stützt    sich anderseits       mit    seinem     rechtwinklig        abgebogenen    Ende  auf die     Blattfeder    1 ab.

   Bei Ausbauchung  der Feder 1 nach unten folgt ihr der     Kipp-          bügel    32, wodurch das Quecksilber die bei  den Kontakte im Glaskolben verlässt und der  Strom unterbrochen wird. Bei der entgegen  gesetzten Bewegung des Betätigungsbügels 6       wird    der Quecksilberkolben 30 in seine an  fängliche Stellung     zurückgebracht    und da  durch der Stromkreis wieder geschlossen.  



  Der Schalter kann     beispielsweise    auch so  ausgeführt werden. wie in     Fig.    4 dargestellt  ist. Diese Ausführungsform weicht von den  oben beschriebenen insofern ab, als der Schal  ter den angeschlossenen Stromkreis     unmittel-          bar    öffnet und schliesst, ohne Zwischenschal  tung einer Quecksilberwippe.

   Der Schalter ist  zu diesem Zwecke mit den beiden Polen 23  und 24     versehen,    zwischen denen die Blatt-      f     eder    1     durob.    den     Bügel    6 hin- und her  bewegt wird und vermittelst der Kontakt  arme 42 und 42', die die Feder 1 einschlie  ssen und in der Achse 2     befestigt    sind, den  Stromkreis öffnet und schliesst. Im dar  gestellten Beispiel ist jeder Pol an einen ge  sonderten Stromkreis 25     und    27 angeschlos  sen, während die Lagerböcke 3 mit der ge  meinsamen Zuleitung 26 in Verbindung  stehen. In der gezeichneten Stellung ist die  Blattfeder nach oben ausgebaucht und der  Kontaktarm 42'     wird    gegen den Pol 23 ge  drückt.

   Bei der Abwärtsbewegung des Bü  gels 6 -durch das     Antriebsorgan        33    springt,  wie oben beschrieben, die     Blattfeder    1 plötz  lich in die nach unten ausgebauchte Stellung  über, und der untere Kontaktarm 42 wird  an den Pol 24 angedrückt, dabei den Strom  kreis 26, 27 öffnend und den     andern,    25, 26  schliessend. Bei der rückläufigen Bewegung  des Schaltorganes, das hier als Membrane     33     ausgebildet ist, drückt die     Anpressfeder    11  die Blattfeder 1 in die anfängliche     Stellung     zurück, wobei nun umgekehrt Stromkreis 26,  27 geschlossen und Stromkreis 25, 26 geöff  net wird.

   Die Lager 3 und 4     sind    selbst  verständlich isoliert und die Rolle 9 besteht  aus Isolationsmaterial.  



  Ein anderes Anwendungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes zeigt     Fig.    5. Diese An  ordnung wird vorteilhaft für     Feindruek-          manometer    verwendet.  



  Der Rahmen 35 aus Isolationsmaterial ist  einerseits bei 37 drehbar gelagert und ander  seits vermittelst des Winkels 38 an der Stell  schraube 20 verstellbar aufgehängt. Der Be  tätigungsbügel 6 mit den Berührungsschrau  ben 7 und 8 ist am rechten Ende auf der  Achse 34 drehbar befestigt und stützt     s%ch     vermittelst der Ralle 9, die aus Isolations  material besteht, auf das Schaltorgan 36 ab,  das hier beispielsweise von einer Membrane       gebildet    wird.

   Dehnt sich die Membrane, so       gader    Bügel 6 nach oben und die     'Schraube     8     biegt    in beschriebener Weise die Feder 1  nach oben durch, wie     in    der     Fig.    5     punktiert          angedeutet    ist, dabei den Stromkreis 39, 41       unterbrechend    und den andern 40, 41 schlie-         ssend.    Beim Zusammenziehen der Membrane  folgt die Rolle 9 des Bügels 6 unter der Wir  kung der     Anpressfeder    11 ihrer Bewegung  und die Blattfeder 1 springt in     beschriebener     Weise in die ursprüngliche Stellung zurück,

         Stromkreis    40, 41 öffnend und 39, 41     sehlie-          ssend.    Mit Hilfe der     Stellschraube    20 kann der  Rahmen 35 derart verstellt werden, dass die  obere     bezw.    untere Grenze der Druck- oder  Temperaturschwankung erhöht oder ernie  drigt wird. Diese     Anordnung    kann noch da  durch vervollständigt werden, dass auf der  Stellschraube 20 eine Teilscheibe 28 an  gebracht ist, mittelst welcher der obere     bezw.     untere     Grenzwert    direkt auf die gewünschte  Höhe eingestellt werden kann. Zur     Ablesung     dieses Grenzwertes dient der Index 29.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung mit Momlentanschaltung zum Öffnen und Schliessen eines Strom kreises, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung eine an beiden Enden bewegbar ge haltene Blattfeder besitzt, und dass ferner zur Betätigung derselben ein Bügel vorgesehen ist, der Organe aufweist zur Übertragung der Bewegung des Bügels auf die Blattfeder, wo bei diese Organe in ihrer Lage gegenüber dem Bügel verstellbar sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass der Bitgel zur Betätigung der Blattfeder mit der r'e- der eines Bourdonmanometers in Wir kungsverbindung steht. 2. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel zur Betätigung der Blattfeder mit .dem Schaltorgan eines Thermostaten in Wir kungsverbindung steht. 3. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel zur Betätigung der Blattfeder mit einer Membrane in Wirkungsverbindung steht.
    4. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Öff- nen und Schliessen des Stromkreises eine Quecksilberwippe aufweist. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei Polen versehen ist, zwischen .denen der Bügel die Blattfeder hin- und herbewegt, wobei letztere vermittelst eines Kontakt hebels mindestens einen Stromkreis öffnet und ,schliesst. 6.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem Messinstrument eingebaut ist., dessen Mess- organ mit .einem Hebel in Wirkungsver bindung steht, der seinerseits bestimmt ist, auf den Bügel der Schalteinrichtung ein zuwirken. 7.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 6 zur Regulierung eines Druckes oder einer Temperatur zwischen zwei Grenzen, da durch gekennzeichnet, dass eine Regulier schraube vorgesehen ist, die an dem mit ,dem Messorgan in Verbindung stehenden Hebel angreift, das Ganze derart, dass durch diese Regulierschraube die Regel grenzen verschoben werden können, ahne dass sich ,das Intervall zwischen den Gren zen ändert. B.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulier schraube eine Teilung besitzt, mittelst welcher die obere bezw. untere Grenze des Druckes oder der Temperatur auf die ge wünschte Höhe eingestellt werden kann.
CH176136D 1934-06-05 1934-06-05 Schalteinrichtung mit Momentanschaltung zum Öffnen und Schliessen eines Stromkreises. CH176136A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749159C (de) * 1940-02-06 1944-11-16 Druckschalter
US2512306A (en) * 1947-11-07 1950-06-20 Gen Electric Column spring switch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749159C (de) * 1940-02-06 1944-11-16 Druckschalter
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