CH173128A - Furnierpaste. - Google Patents

Furnierpaste.

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CH173128A
CH173128A CH173128DA CH173128A CH 173128 A CH173128 A CH 173128A CH 173128D A CH173128D A CH 173128DA CH 173128 A CH173128 A CH 173128A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
veneer
parts
glue
sep
paste
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Inventor
Baumann Max
Woeckel Wilhelm
Original Assignee
Baumann Max
Woeckel Wilhelm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J191/00Adhesives based on oils, fats or waxes; Adhesives based on derivatives thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


      Furnierpaste.       Von den bekannten     Furnierpasten    zum  Überziehen der Zulagen von     Furnierpressen     unterscheidet sich die     Furnierpaste    gemäss  Erfindung dadurch, dass einer neutralen Paste  ein Leim härtender     Stoff    zugesetzt ist. Dadurch  kann erreicht werden, dass ein Zusammen  haften der Zulagen mit dem Arbeitsstück  selbst bei nur hauchfeinem Auftrag verhindert  wird, die in die Poren des Furniers     drük-          ker:de    Leimmasse wasserwiderstandsfähiger  gemacht wird und zugleich der Leimdurch  schlag vermieden wird.

   Der Leim behält ein  transparentes, helles Aussehen und die Leim  feuchtigkeit kommt mit den Zulagen nicht  mehr in Berührung, so dass     14Tetallsalzbildungen     durch Einfluss des Leimes vermieden und so       saubereFurnierflächen    erhalten werden können.  Durch Erreichung höherer Widerstandsfähig  keit des     Furnierleimes    gegen Feuchtigkeit       (Wasser),    ergibt sich schon bei der Bearbei  tung ein Vorteil.

   Beim Beizen quillt der  Leim nicht in den Poren hoch, man erhält  eine gleichmässige     Beizung.    Durch die An-         wendung    vorliegender     Furnierpaste    kann auch  der     Abbindevorgang    der     Verleimung    be  schleunigt werden.  



       Man    hat versucht, dem Leim direkt Stoffe  zuzusetzen, welche ihn gegenüber den Ein  flüssen von Feuchtigkeit widerstandsfähiger  machen sollen, aber der Zusatz solcher Stoffe  in den Leim macht ihn in seiner Klebkraft  bekanntlich minderwertig. Auch hat man  versucht, verleimte     Gegenstände-    den Leim  härtenden, daher unlöslich machenden Gasen  auszusetzen, die also erst nach der     Ver-          leimung    zur Anwendung gelangen. Solche  Verfahren sind jedoch zu umständlich und  kommen im praktischen Betrieb zu teuer.  



  Die Paste gemäss der vorliegenden Er  findung wird zum Überziehen von Zulagen  von     Furnierpressen    angewendet und verbindet  zugleich in demselben Anwendungsvorgang  den der     Leimgerbung    mit der Widerstands  fähigmachung des Leimes gegen Feuchtigkeit.  Diese Eigenschaften unterstützen zugleich die      Verhinderung eines     Zusamntenhaftens    der  Zulagen mit dem     Furniergut    durch Leim.  



  Erfindungsgemäss ist einer neutralen Paste,  wie z. B. einer Emulsion von Fetten, Ölen,       Wachsen,        Kohlenwasserstoffen,    Natrium- und       Kaliumsalzen    von Fettsäuren und Harzsäuren,  ein Leim härtender     Stoff    zugesetzt.  



  Die     Furnierpaste    gemäss der Erfindung  kann beispielsweise folgendermassen zusam  mengesetzt sein  
EMI0002.0008     
  
    1. <SEP> 15 <SEP> Teile <SEP> neutrale <SEP> Seife
<tb>  35 <SEP> " <SEP> Wollfett
<tb>  30 <SEP> " <SEP> Vaselinöl
<tb>  20 <SEP> " <SEP> Formaldehydlösung
<tb>  2. <SEP> 75 <SEP> " <SEP> Salbengrundlage
<tb>  25 <SEP> " <SEP> Kaliumaluminiumsulfatlösung
<tb>  3.80 <SEP> " <SEP> Salbengrundlage
<tb>  20 <SEP> Hexamethylentetraminlösung.

Claims (1)

  1. PATtNTANSPRUCn Furnierpaste zum Überziehen der Zulagen von Furnierpressen, dadurch gekennzeichnet, dass einer neutralen Paste ein Leim härtender Stoff zugesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Furnierpaste nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus 15 Teilen neu traler Seife, 35 Teilen Wollfett, 30 Teilen Vaselinöl und 20 Teilen Formaldehydlösung besteht.
    2. Furnierpaste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus 75 Teilen Salbengrundlage und 25 Teilen Kalium- aluminiumsulfatlösutig besteht. 3. Furnierpaste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus 80 Teilen Salbengrundlage und 20 Teilen Hexa- methylentetraminlösung besteht.
CH173128D 1933-12-26 1933-12-26 Furnierpaste. CH173128A (de)

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FR (1) FR766170A (de)

Also Published As

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FR766170A (fr) 1934-06-22

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