CH167315A - Zahnmantelkrone mit Wurzelstift. - Google Patents

Zahnmantelkrone mit Wurzelstift.

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CH167315A
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Heinrich Dr Hollmann
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      Zahnmantelkrone    mit Wurzelstift.    In der Zahnheilkunde war es bis jetzt so  wohl bei den im Handel befindlichen, wie  auch bei den selbst angefertigten Mantel  kronen nötig, bei     pulpalosen    Zähnen einen       Kern    anzufertigen,     dessen    Ausmasse dem  Hohlraum der Krone genau entsprechen. Die       Anfertigung    einer     derartigen    Krone ist eine  mühevolle Arbeit, die     unter    anderem ein  zweimaliges, zeitraubendes und oft     aueh     Schmerzen verursachendes.     Abdrucknehmen     beim Patienten erfordert.

   Ein weiterer Übel  stand ist .das häufige Herausfallen einer sol  chen Krone infolge     mangelhafter    Veranke  rung, da der nach dem     Hohlraum    gegossene  Aufbau des Wurzelstiftes infolge des       Schrumpfens    des     Metalles    beim Erkalten nie  ein genaues Passen von Krone und Kern ge  währleistet.  



       Bei    der     Zahnmantelkrone    mit Wurzelstift  gemäss vorliegender     Erfindung    weist der  Wurzelstift an seinem die Krone tragenden  Teil eine Nut auf, in die ein an der Innen  seite der Mantelkrone sitzender Vorsprung    eingreift und die Krone mit dem Wurzelstift  verankert.  



  Da der Kern zweckmässig kalt gezogen,  gedreht     und    gefräst wird, lassen sich seine       Abmessungen    hinsichtlich der Toleranz auf  das allermindeste beschränken, und infolgedes  sen ist es möglich, zu ihm eine Mantelkrone  anzufertigen, deren Hohlraum den Ausmassen  .des Kernes genau entspricht.

   Da der zwi  schen dem die Krone     tragenden    Teil des  Wurzelstiftes und der Krone     verbleibende     Zwischenraum mit einer sich erhärtenden       Masse,    wie Zement, gefüllt wird und der an  .der Innenseite der Krone vorgesehene Vor  sprung in die     Zementmasse    an derjenigen  Stelle hineinragt, wo sich die Nut des,     die     Krone tragenden Teils des Wurzelstiftes be  findet, ist durch dieses     Ineinandergreifen    ein  Lösen der Krone vom     Kern.    ausgeschlossen.

    Anderseits. ist der     Zement    keinerlei Verände  rungen     unterworfen.    Selbst     wenn,der    Zement  durch     Stoss    oder     .Schlag        in    der Nut zer  bröckeln würde, könnte trotzdem die Krone      sich nicht vom Kern lösen, da die Zement  masse     zwischen.    Kröne und Kern keine Mög  lichkeit zu entweichen hat. Der an der In  nenseite der Mantelkrone sitzende Vorsprung  ruht zweckmässig auf einer     dureh    die     Ein-          nutungdes    Kernes geschaffenen Schulter des  Wurzelstiftes.

   Eine so präparierte Schulter  im Hohlraum einer Krone hat nämlich eine  um etwa das     vielfache    vergrösserte Wider  standskraft dem Kauakt gegenüber. Da der  Kern aus unechtem     Material,    zum Beispiel  aus Kupfer, Nickel, Messing oder deren  Legierungen, hergestellt werden kann und  auch ,das bisher .erforderliche sorgfältige Zu  sammenpassen von Kern und Krone entfällt,  so ergibt die neue Ausbildung eine Preiser  sparnis, so     :dass    nunmehr     aueh    für Minder  bemittelte .die Verwendung der vorteilhaften       Porzellankronen        ermöglicht    ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Bei  spiel der neuen Mantelkrone mit Wurzelstift  in stark vergrössertem Massstab im Längs  schnitt von der Seite gesehen.  



  Der     Zahnwurzelstift    a, welcher gestuft  ist, aber auch zylindrisch oder     kegelig    sein  kann, besitzt einen die Krone tragenden Teil  b, der, von den beiden Seitenflächen über die  Gaumenfläche verlaufend, mit einer Nut c       ausgestattet    ist. Die     Zahnmantelkrone    d be  sitzt der Nut c gegenüber einen Vorsprung e,    so     dass    die Mantelkrone mit diesem Vor  sprung in den Einschnitt c des Teils b hin  einragt. Auf der durch die     'Tut    c     gesehaffe-          nen    Schulter g des Teils b ruht der Vor  sprung e.

   Mit f ist der die Mantelkrone mit  dem Teil b vereinigende Zement. bezeichnet,  welcher in der     Nut    c die Krone d mit dem  Teil b fest verankert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zahnmantelkrone mit Wurzelstift, da durch gekennzeichnet, dass der Wurzelstift an seinem die Krone tragenden Teil eine Nut aufweist, in die ein an der Innenseite der Mantelkrone sitzender Vorsprung hineinragt, und,dass der zwischen dem die Krone tragen ,den Teil des Wurzelstiftes und der Krone verbleibende Zwischenraum mit einer sich er härtenden Masse gefüllt ist.
    UNTERANSPRUCH: Zahnmantelkrone mit Wurzelstift nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, .dass der an .der Innenseite der Mantelkrone sitzende Vorsprung auf einer durch die Ein- nutung des Kernes geschaffenen Schulter des Wurzelstiftes ruht.
CH167315D 1931-10-03 1932-09-30 Zahnmantelkrone mit Wurzelstift. CH167315A (de)

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