CH167315A - Zahnmantelkrone mit Wurzelstift. - Google Patents
Zahnmantelkrone mit Wurzelstift.Info
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Description
Zahnmantelkrone mit Wurzelstift. In der Zahnheilkunde war es bis jetzt so wohl bei den im Handel befindlichen, wie auch bei den selbst angefertigten Mantel kronen nötig, bei pulpalosen Zähnen einen Kern anzufertigen, dessen Ausmasse dem Hohlraum der Krone genau entsprechen. Die Anfertigung einer derartigen Krone ist eine mühevolle Arbeit, die unter anderem ein zweimaliges, zeitraubendes und oft aueh Schmerzen verursachendes. Abdrucknehmen beim Patienten erfordert.
Ein weiterer Übel stand ist .das häufige Herausfallen einer sol chen Krone infolge mangelhafter Veranke rung, da der nach dem Hohlraum gegossene Aufbau des Wurzelstiftes infolge des Schrumpfens des Metalles beim Erkalten nie ein genaues Passen von Krone und Kern ge währleistet.
Bei der Zahnmantelkrone mit Wurzelstift gemäss vorliegender Erfindung weist der Wurzelstift an seinem die Krone tragenden Teil eine Nut auf, in die ein an der Innen seite der Mantelkrone sitzender Vorsprung eingreift und die Krone mit dem Wurzelstift verankert.
Da der Kern zweckmässig kalt gezogen, gedreht und gefräst wird, lassen sich seine Abmessungen hinsichtlich der Toleranz auf das allermindeste beschränken, und infolgedes sen ist es möglich, zu ihm eine Mantelkrone anzufertigen, deren Hohlraum den Ausmassen .des Kernes genau entspricht.
Da der zwi schen dem die Krone tragenden Teil des Wurzelstiftes und der Krone verbleibende Zwischenraum mit einer sich erhärtenden Masse, wie Zement, gefüllt wird und der an .der Innenseite der Krone vorgesehene Vor sprung in die Zementmasse an derjenigen Stelle hineinragt, wo sich die Nut des, die Krone tragenden Teils des Wurzelstiftes be findet, ist durch dieses Ineinandergreifen ein Lösen der Krone vom Kern. ausgeschlossen.
Anderseits. ist der Zement keinerlei Verände rungen unterworfen. Selbst wenn,der Zement durch Stoss oder .Schlag in der Nut zer bröckeln würde, könnte trotzdem die Krone sich nicht vom Kern lösen, da die Zement masse zwischen. Kröne und Kern keine Mög lichkeit zu entweichen hat. Der an der In nenseite der Mantelkrone sitzende Vorsprung ruht zweckmässig auf einer dureh die Ein- nutungdes Kernes geschaffenen Schulter des Wurzelstiftes.
Eine so präparierte Schulter im Hohlraum einer Krone hat nämlich eine um etwa das vielfache vergrösserte Wider standskraft dem Kauakt gegenüber. Da der Kern aus unechtem Material, zum Beispiel aus Kupfer, Nickel, Messing oder deren Legierungen, hergestellt werden kann und auch ,das bisher .erforderliche sorgfältige Zu sammenpassen von Kern und Krone entfällt, so ergibt die neue Ausbildung eine Preiser sparnis, so :dass nunmehr aueh für Minder bemittelte .die Verwendung der vorteilhaften Porzellankronen ermöglicht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Bei spiel der neuen Mantelkrone mit Wurzelstift in stark vergrössertem Massstab im Längs schnitt von der Seite gesehen.
Der Zahnwurzelstift a, welcher gestuft ist, aber auch zylindrisch oder kegelig sein kann, besitzt einen die Krone tragenden Teil b, der, von den beiden Seitenflächen über die Gaumenfläche verlaufend, mit einer Nut c ausgestattet ist. Die Zahnmantelkrone d be sitzt der Nut c gegenüber einen Vorsprung e, so dass die Mantelkrone mit diesem Vor sprung in den Einschnitt c des Teils b hin einragt. Auf der durch die 'Tut c gesehaffe- nen Schulter g des Teils b ruht der Vor sprung e.
Mit f ist der die Mantelkrone mit dem Teil b vereinigende Zement. bezeichnet, welcher in der Nut c die Krone d mit dem Teil b fest verankert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zahnmantelkrone mit Wurzelstift, da durch gekennzeichnet, dass der Wurzelstift an seinem die Krone tragenden Teil eine Nut aufweist, in die ein an der Innenseite der Mantelkrone sitzender Vorsprung hineinragt, und,dass der zwischen dem die Krone tragen ,den Teil des Wurzelstiftes und der Krone verbleibende Zwischenraum mit einer sich er härtenden Masse gefüllt ist.UNTERANSPRUCH: Zahnmantelkrone mit Wurzelstift nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, .dass der an .der Innenseite der Mantelkrone sitzende Vorsprung auf einer durch die Ein- nutung des Kernes geschaffenen Schulter des Wurzelstiftes ruht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE167315X | 1931-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167315A true CH167315A (de) | 1934-02-15 |
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ID=5686525
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167315D CH167315A (de) | 1931-10-03 | 1932-09-30 | Zahnmantelkrone mit Wurzelstift. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167315A (de) |
-
1932
- 1932-09-30 CH CH167315D patent/CH167315A/de unknown
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