CH167102A - Drehstangenverschluss für Fenster und Balkontüren. - Google Patents

Drehstangenverschluss für Fenster und Balkontüren.

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CH167102A
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CH
Switzerland
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locking lever
engages
espagnolette lock
rotary
lock according
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Inventor
Brauch Georg
Original Assignee
Brauch Georg
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/08Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with a rotary bar for actuating the fastening means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


      Drehstangenversehluss    für Fenster und Balkontüren.    Vorliegende Erfindung betrifft einen       Drehstangenverschluss    (sog.     Espagnolettever-          schluss)    für Fenster und Balkontüren.    Die bisherigen Verschlüsse dieser Art,  welche an und für sieh den vielfach ge  bräuchlichen Balkonverschlüssen mit Schiebe  stangen in bezug auf einbruchsicheres und       zugedichtetes        Schliessen    überlegen sind.

    hatten von allem den Nachteil, dass mit  dem Schwenkhebel eine komplizierte     Hub-          und        Schwenkbewegung    beim Öffnen und  Schliessen ausgeführt werden musste und  der zurückgeklappte, labil herumhängende  Schwenkhebel die Fensterscheibe gefährdete.

    Man hat zwar auch schon solche Ver  schlüsse mit lediglich vertikal zu.     ver-          schwenkendem        Schwenkhebel    vorgeschlagen,  bei welchen die Übertragung vom     Ver-          schlusshebel    unmittelbar auf die Drehstange       mittelst    einer Verzahnung oder dergleichen       erfolgte,    wobei sich jedoch eine mühsame       Handhabung    und ein rascher Verschleiss der       Übertragungsorgane        ergab,       Die genannten Nachteile werden nun  beim     Drehstangenverschluss    gemäss der Er  findung dadurch beseitigt,

   dass der     Ver-          schlusshebel    an einem Schieber angreift, der  mit einem Vorsprung in eine     schrauben-          linienförmige    Nut der Drehstange eingreift  und zugleich einen in den Gegenflügel     bezw.     bei einem einzigen Flügel in die Zarge ein  tretenden Drehriegel betätigt.  



  Dank dieser Anordnung ergibt sich eine  mühelose Handhabung des Verschlusses und  ein gutes     Verschliessen    des Fensters, wobei  ein auf die Dauer zugsicherer Verschluss da  durch gewährleistet werden kann, dass die  Kloben, an welchen die     Verschlusshaken    an  liegen, einstellbar gemacht werden.  



  Bei Balkontüren ist die Anordnung       zweckmässigerweise    derart, dass der Dreh  riegel als Zahnsegment ausgebildet ist und  mit seiner     Stirnverzahnung    in die Stirnver  zahnung eines     Gegenzahnsegmentes    eingreift,  auf dessen Achse ein äusserer Drehgriff be  festigt ist.

   Auf diese Weise kann man die       Balkontüre        auch        von        aussen    schliessen und      öffnen und die erforderliche Einbruchsicher  heit kann hierbei dadurch erzielt werden,  dass innen über dem     Verschlusshebel    eine  Sicherungsfalle angeordnet wird, welche  über den     Verschlusshebel    geklappt werden  kann und dann eine Betätigung des Dreh  griffes von aussen verhindert.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Teilansicht einer mit dem  Verschluss versehenen Balkontür;       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab einen  senkrechten     Schnitt    durch den Verschluss,  und zwar senkrecht zur Türebene;

         Fig.    3 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Verschluss parallel zur Türebene  mit Teilansicht des untern     Verschlussendes;          Fig.    4 zeigt einen     wagrechten    Schnitt  durch das obere     Verriegelungsorgan;          Fig.    5 zeigt einen     wagrechten    Schnitt  durch den     Türverschluss;          Fig.    6 zeigt eine Einzelheit in Ansicht;       Fig.    7 zeigt einen senkrechten Teil  schnitt durch das Schloss, und       Fig.    8 und 9 zeigen eine Einzelheit in  zwei Ansichten.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten zwei  flügeligen Balkontür ist 0 die obere und  U die untere Türzarge; F sind die beiden  Flügelrahmen, von welchen der eine den  andern mit einem     Mittelfalz    N übergreift.  Am Mittelfalz ist eine     Schlossplatte    1     be-          festigt,    die -eine Lagergabel la aufweist, in  welcher eine Achse 2 des     Verschlusshebels    3  gelagert ist.

   Der vertikal     verschwenkbare          Verschlusshebel    3, welcher in der Gabel ja       auf    der Achse 2 ruht; ist     traggriffartig    aus  gebildet und hat einen     gegabelten        Fortsatz     3a, der ins Schloss     hineinragt.    Der     Mittelfalz     M ist als     abnehmbare    Leiste auf den Flügel  rahmen aufgeschraubt und verdeckt die  Drehstange 4 auf ihre ganze Länge.     Im.     Mittelstab des Flügelrahmens ist ein     Schloss-          kasten    5 eingelassen, in welchem die Dreh  stange 4 geführt ist.

   An der seitlichen Wan  dung ist im     Schlosskasten    ein Schieber 6 ge  lagert, welcher die in     Fig.    8 und 9 darge-    stellte Form hat. Dieser Schieber hat an je  dem Ende einen seitlich herausragenden Stift  6a und     6e,    sowie an einer Seitenkante einen  nach seitwärts ragenden Stift     :6b.    Die Gabel  3a des     Verschlusshebels    3 greift am Stift 6a  an.

   Auf der Drehstange 4 ist ein Kolben 7  mit einer schraubenlinienförmigen Nut 7 a  befestigt, in welche der Stift     6c        hineinragt.     Unter dem Schieber ist im     Schlosskasten    auf  einem Zapfen 8 ein Drehriegel 9     gelagert,     welcher in der Schliessstellung     (Fig.    3 und  5) seitlich heraustritt und am kreisförmigen  Umfang eine Verzahnung hat.

   Der Dreh  riegel hat einen     Radialschlitz    9a, in welchen  der Stift     6u    des     Schiebers    6     eingreift.    Neben  dem Drehriegel ist im     Schlosskasten    ein Zahn  segment 10 gelagert, dessen     Verzahnung    mit  der Verzahnung des Drehriegels 9 kämmt.  Auf der Achse des Zahnsegmentes 10 ist  ein äusserer Drehgriff 11 befestigt.

   Die rich  tige Lage des Drehriegels 9 in der     Öffnungs-          und    Schliessstellung wird dadurch erzielt,       dassf    der Schieber 6 an jedem Hubende an die  obere     bezw.    untere Wand des     Schlosskastens     anstösst.  



  Oberhalb des     Verschlusshebels    3 ist auf  der     Schlossplatte    ein Führungsstück 12 befe  stigt, in welchem eine Klappe 13 verschieb  bar und     verschwenkbar    gelagert ist. Die  Klappe hat zwei seitliche Einkerbungen     13a..     um dieselbe bequem mit zwei Fingern erfas  sen zu können. Verschiebt man diese Falle  nach oben und     verschwenkt    sie dann nach  unten, so fällt sie über einen Vorsprung     3u     des     Verschlusshebels    und arretiert den letz  teren     wie    in     Fig.    2     strichpunktiert    darge  stellt.  



  An den Enden der Drehstange 4 sitzen  die Schliesshaken 17, welche im Grundriss       winkelförmig    gebogen sind     (Fig.    4) und die  an der untern und     obern    Zarge angebrachten  Kloben     hintergreifen        (Fig.    2, .3 und 4). Der  Kloben hat einen in ein Deckblech 14 einge  schraubten, geschlitzten     Schraubenbolzen    15,  der am innern Ende eine Scheibe 16 trägt;  an welcher der Haken 17 in der Schliessstel  lung anliegt. Mittelst eines Schraubenziehers  kann die Schraube 15 so eingestellt werden      und bei Verziehen des Fensters nachgestellt,  werden, dass die Haken immer satt anliegen  und zusammen mit dem Drehriegel 9 die bei  den Flügel fest aufeinander pressen.  



  Will man die Balkontür öffnen, so zieht  man den     Verschlusshebel    (3) in einer natür  lichen Bewegung einwärts gegen sich, wo  durch sich derselbe nach abwärts     ver-          schwenkt.    Hierbei wird der Schieber 6 ver  schoben und dreht die Riegelstange 4, sowie  gleichzeitig den Drehriegel 9, so dass man die  Tür öffnen kann. Will man die Balkontür  hinter sich schliessen, so dreht man den Dreh  griff 11 aus der senkrechten in die     wagrechte     Lage zurück.  



  Zum Schliessen von innen genügt es, den       Verschlusshebel    3 wieder aufwärts zu     ver-          schwenken    und fest anzudrücken.  



  Um das Eindringen von Unbefugten von  aussen zu verhindern, legt man die Falle 13  in die in     Fig.    2 strichpunktiert gezeichnete  Stellung: dann ist der     Schlossmechanismus     arretiert und kann auch durch den Dreh  riegel 11 nicht geöffnet werden.  



  Die dargestellte Ausführungsform ist wie  eingangs bemerkt für eine Balkontür ge  dacht. Bei Fenstern ist natürlich der äussere  Drehgriff 11 nebst dem Zahnradsegment 10  überflüssig und ebenso kann auch die Ein  bruchsicherung 12-13 in Wegfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehstangenverschluss für Fenster und Balkontiiren, bei welchem die Drehbewegung der Drehstange mittelst eines vertikal ver- schwenkbaren Verschlusshebels bewirkt wird; dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss- hebel an einem Schieber angreift, der mit einem Vorsprung in eine schraubenlinien- förmige Nut der Drehstange eingreift und zugleich einen in den Gegenflügel bezw. bei einem einzigen Flügel in die Zarge eintreten den Drehriegel betätigt.
    UNTERANSPR-CCRE: 1. Drehstangenverschluss gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehriegel einen Radialschlitz hat, in welchen ein unten am Schieber sitzender Stift eingreift.
    2i. Drehstangenverschluss gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschlusshebel der art an einer Schlossplatte gelagert ist, dass er für das Öffnen abwärts verschwenkt werden muss, und dass er einen gegabelten Fortsatz hat, der an einem am Schieber angeordneten Stift angreift, wobei sämt liche Teile des Schlossmechanismus in einem in den Flügelrahmen eingelassenen und nebst der Drehstange durch einen auf gesetzten, abnehmbaren Mittelfalz abge deckten Schlosskasten gelagert sind.
    3. Drehstangenverschluss gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drehriegel als Zahnrad ausgebildet ist und mit einem neben ihm gelagerten Zahnradsegment kämmt, auf dessen Achse ein äusserer Drehgriff befestigt ist, der ein Offnen und Schliessen der Tür von aussen ge stattet.
    4. Drehstangenverschluss gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass als Einbruch sicherung oberhalb des Verschlusshebels eine Führung angeordnet ist, in welcher eine verschiebbare und verschwenkbare Falle gelagert ist, welche beim Herunter klappen über einen Fortsatz des Ver- schlusshebels greift und diesen arretiert.
    5. Drehstangenverschluss gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelhaken der Drehstange an globen- scheiben anliegen, die an der obern und untern Zarge mittelst Stellschrauben ein stellbar angebracht sind.
CH167102D 1933-09-20 1933-09-20 Drehstangenverschluss für Fenster und Balkontüren. CH167102A (de)

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