CH166758A - Farbstoffpräparat zum Bedrucken von pflanzlichen und tierischen Fasern, sowie Kunstfasern aus Zellulose. - Google Patents

Farbstoffpräparat zum Bedrucken von pflanzlichen und tierischen Fasern, sowie Kunstfasern aus Zellulose.

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CH166758A
CH166758A CH166758DA CH166758A CH 166758 A CH166758 A CH 166758A CH 166758D A CH166758D A CH 166758DA CH 166758 A CH166758 A CH 166758A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/64General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing low-molecular-weight organic compounds without sulfate or sulfonate groups
    • D06P1/642Compounds containing nitrogen
    • D06P1/649Compounds containing carbonamide, thiocarbonamide or guanyl groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Farbstoffpräparat    zum Bedrucken -von pflanzlichen und tierischen Fasern,  sowie Kunstfasern aus Zellulose.    Es wurde gefunden,     dass    zum Bedrucken  vor) pflanzlichen     und    tierischen Fasern, sowie  Kunstfasern aus Zellulose, wie beispielsweise  Baumwolle, Kunstseide aus regenerierter     Zel-          Ialose,    Wolle und Seide, sich ein     Farbstoff-          präparat    eignet, das aus einem komplex     ge-          bunderies    Metall enthaltenden Farbstoff und  einem     Amid    der Kohlensäure, wie zum Bei  spiel     HarnstoE,

          Urethanen,        Biuret,        Methyl-          und        Phenylharnstoff    besteht.  



  Als komplex gebundenes Metall enthal  tende Farbstoffe können in den     Farbstoff-          präparaten    sowohl die     Monometallverbindun-          gen,        Nickel-,        wie        Kobalt-,        zum        Beispiel        Titan-,        die        Vanadiun,-,        Chrom-,

          Mangan-        Kupfer-   <B>'</B>       und    Eisenverbindungen von Mono-     undPoly-          azofarbstoffen,    wie auch die     Polymetallver-          bindungen    dieser Farbstoffe oder die Chrom  verbindungen von     Anthrachinonderivaten,    sowie  von     Triarylmethanfarbstoffen    enthalten sein.  



  Das beanspruchte     Farbstoffpräparat    kann  bei allen Arten des Textildrucks, wie bei-         spielsweise    im Direktdruck auf Gewebe, Garn       bezw.    loses Material, oder im     Pflatschdruck     verwendet werden.  



  Beim Drucken von pflanzlichen und tieri  schen Fasern, sowie von Kunstfasern aus  Zellulose unter Verwendung der beanspruch  ten     Farbstoffpräparate    und insbesondere der  jenigen, die     chromhaltige    Farbstoffe enthalten,  erzielt man wesentlich ausgiebigere Drucke  als nach den bekannten Verfahren und erreicht  ferner eine derartige Erhöhung der     Fixier-          barkeit    der komplex gebundenes Metall ent  haltenden Farbstoffe,     dass    nach dem Dämpfen  auch bei längerem Liegen der Drucke in  Wasser ein Ausbluten, wie es bei Verwendung  der bekannten     Farbstoffpräparate    trotz An  wendung von     Fixierungsmitteln    öfters vor  kommt, nicht erfolgt.

   In manchen Fällen ist  es bei der Verwendung der beanspruchten       Farbstoffpräparate    sogar möglich, eine sehr  gute und besonders wasserechte Fixierung  ohne Verwendung von Chrombeizen, wie zum  Beispiel     Chromazetat,    zu erreichen.      Die Herstellung der beanspruchten     Farb-          stoffpräparate    kann beispielsweise durch Mi  schen,     bezw.    Mahlen des     Amides    der Kohlen  säure mit den komplex gebundenes Metall  enthaltenden Farbstoffen geschehen.  



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  Man mischt<B>80</B> Teile des chromhaltigen  Farbstoffes aus dem     Azofarbstoff    aus nitrierter       1-Diazo-2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure    und       Naphthol    mit<B>100</B> Teilen Harnstoff.  



  Wird das so erhaltene     Farbstoffpräparat     mit 520 Teilen Wasser, sowie<B>300</B> Teilen       Britischgummi    fest zu einer Druckpaste ver  arbeitet und mit dieser Wollgewebe bedruckt,  so erhält man ein Wollgewebe von tief  schwarzer Farbe, das beim Einlegen in  Wasser selbst nach längerer Zeit kein Aus  bluten zeigt.  



  Ein ähnliches Resultat wird erhalten,  wenn man der Druckpaste eine Chrombeize,  wie zum Beispiel     Chromazetat    zusetzt.  



  Das Wollgewebe kann vor dem Bedrucken  chloriert werden.  



  <I>Beispiel</I>     2"-          Man    mahlt<B>30</B> Teile des chromhaltigen  Farbstoffes aus dem     Azofarbstoff    aus     diazo-          tiertem        3-Amino-4-oxy-l-benzolsulfamid    und  <B>1 -</B>     (3'-Suilfamido-)phenyl-3-methyl-5-pyrazolon     mit<B>50</B> Teilen     Harnstoff.     



  Wird das so erhaltene     Farbstoffpräparat     mit<B>330</B> Teilen Wasser,<B>500</B> Teilen     Britisch-          gummi   <B>1: 1,</B> 40 Teilen     Glycerin,    sowie<B>50</B>  Teilen     Ohromazetatlösung        (201'    B6) zu einer  Druckpaste verarbeitet und damit Kammzug    in üblicher Weise bedruckt, so erhält man  einen sehr echten orangefarbenen Druck.  



  <I>Beispiel<B>3:</B></I>       Man    mischt 20 Teile des     ehromhaltigen     Farbstoffes aus dem     Azofarbstoff    aus     diazo-          tierter        2-Amino-l-pheriol-4.6-disulfonsäure          und2.4-DioxychiimolinmitlOOTeilenHarnstoff.     



  Wird das so erhaltene     Farbstoffpräparat     mit 240 Teilen Wasser,<B>600</B> Teilen     Britisch-          gummi   <B>1.1,</B> sowie 40 Teilen     Glycerin    zu  einer Druckpaste verarbeitet und mit dieser  Druckpaste unbeschwerte Seide in üblicher  Weise bedruckt, so erhält man einen Druck,  der ausgiebiger und echter ist, als wenn er  mit einer     Druekpaste,    die keinen     Harnstoff     enthält, erzeugt wird.  



  <I>Beispiel 4:</I>  <B>100</B> Teile der Chromverbindung des     Azo-          farbstoffes    aus     diazotierter        2-Amino-l-phenol-          4.6-distilfonsäure    und     1-Phenyl-3-inethyl-5-          pyrazolon    werden mit<B>100</B> Teilen Harnstoff  gut gemischt.  



  Wird das so hergestellte Druckpräparat  in üblicher Weise verdickt, so erhält man  eine Druckpaste, die nach dem Aufdrucken  und Dämpfen gut fixierte     Orangetöne    ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Farbstoffpräparat zum Bedrucken von pflanzlichen und tierischen Fasern, sowie Kunstfasern aus Zellulose, bestehend aus einem komplex gebundenes Metall enthaltenden Farbstoff und einem Amid der Kohlensäure.
CH166758D 1932-11-24 1932-11-24 Farbstoffpräparat zum Bedrucken von pflanzlichen und tierischen Fasern, sowie Kunstfasern aus Zellulose. CH166758A (de)

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CH166758D CH166758A (de) 1932-11-24 1932-11-24 Farbstoffpräparat zum Bedrucken von pflanzlichen und tierischen Fasern, sowie Kunstfasern aus Zellulose.

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