CH166394A - Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahnübergängen. - Google Patents

Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahnübergängen.

Info

Publication number
CH166394A
CH166394A CH166394DA CH166394A CH 166394 A CH166394 A CH 166394A CH 166394D A CH166394D A CH 166394DA CH 166394 A CH166394 A CH 166394A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bumper
cover
safety device
dependent
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation Grade Crossi Guard
Original Assignee
Grade Crossing Guard Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grade Crossing Guard Corp filed Critical Grade Crossing Guard Corp
Publication of CH166394A publication Critical patent/CH166394A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route
    • B61L29/023Special gates
    • B61L29/026Preventing access by means of obstacles raising across the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  



  Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahn bergÏngen.



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung    bildet eine Siclierungseinrichtung    an Niveau    Eisenbahnübergängen, welche durch den    sich    derKreuzungnäherndenZugbetätigt    wird.



   Sie weist einen in seiner nicht sperrenden
Lage unter der Oberflache der Strasse be    findliehen,    Jedoch zum ¯bergehen in die
Sperrlage  ber die Strassenoberfläche hinauf schwenkbaren Stossfänger auf, welcher mit einer Hebeeinrichtung in Verbindung steht und zudem Mittel   anfweist,      nm.    die Geschwin digkeit der AufwÏrtsbewegung zu regu lieren.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungs-    beispiel des   Erfindungsg'egenstan'dps darge-      stalle.   



   Fig. 1 zeigt einen Plan mit einem Geleise und der Strasse bei einem Niveau bergang ;
Fig.   2 ist-ein Schn ! itt    quer zum Geleise. wobei die Sicherungseinrichtung in der Sperrstellung dargestellt ist, in die sie durch den   nahenden Zug gebracht    wird ;
Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie    3-3      in der Fig. l    ;
Fig.   4    und 5 sind Schnitte nach der
Linie   4-4    in der Fig.   1    ;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie    G-6    in der Fig. 3 ;
Fig. 7 ist ein der Fig.   6    ähnlicher Schnitt nach der Linie   7-7    in der Fig.   3    ;
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8---8 in der Fig. 7 ;

  
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie   9-9    in den Fig. 3 und 10 ;
Fig. 10 ist ein Aufriss der an die Linie   9-. 9    der Fig. 3 angrenzenden Teile ;
Fig. 11 ist ein vergrösserter Schnitt einer Einzelheit.



   In Fig. 1 sind mit 10 die Schienen, mit 11 der Weg, der die ersteren in gleicher H¯he kreuzt, bezeichnet.



   In bestimmten Abständen von den Schienen sind quer über den Weg Gräben angebracht, in welchen Gehäuse   12    liegen. Die WÏnde 13, 14 jedes der Gehäuse sind, wie es vorteilhaft ist, aus   U-Eisen,    welche an ihren Enden wiederum   durch die Bildwände    des Gehäuses bildende   Quereisen,    und dazwischen in regelmässigen Abständen durch kleinere Eisen 15 verbunden sind, hergestellt.



  Diese letzteren befinden sich am Boden des Gehäuses und sind, wie alle andern Teile, durch Schweissen miteinander zu dem Ge  häuse vereinigt.   



   In den Graben befinden sich Betonböden 16, auf welchen die Gehäuse 12 angeordnet und einbetoniert werden. An jedem Ge  häuse ist    ein Deckel 17 angelenkt, welcher   aus mehreren Teiflen    besteht. Diese können unabhängig voneinander durch ein Fahrzeug, welches den Schienenweg passiert hat und ihn nunmehr verlässt,   herabgedrüekt    werden, ohne e da¯ dabei an den andern Teilen, welche den Zugang zu den, Schienen sperren, etwas ge ändert würde.

   Jeder Teil weist zwei oder mehrere Gelenke auf, von denen jedes einen   Bolzenträger      18    auf weist, der an der Unterseite der Deckel befestigt ist und einen Ge  lenkbolzen 19 trägt, welch letzterer    in Osen gelagert ist, die sich an einem an der R ckwand des Gehäuses befestigten Paar federnde Klammern 20 befinden. Die so gebildeten Gelenke sind einfache Zapfenlager ; es kann aber auch jedes gewöhnliche Kugel-oder   Rollenqager    verwendet werden.



   An der vordern Kante der Deckel ist eine als Stossfänger wirkende gebogene Platte 21 vorgesehen, welche in die in Fig.   7    punktiert   eingezeichnete Stellung 21J. geschwenkt    werden kann. Diese Stellung ist auch in Fig. 2   gezeigt. Während die Platte    21 in die Stellung 21 A  bergeht, wird der Deckel 17 in die Stellung 17 A geschwenkt.



   In gesenkter Stellung ruht der Sto¯fÏnger 21 auf den   Quereisen    1. 5 und trÏgt die Vorderkante des   Deckels 17, wahrend      gleichz. eitig    die hintere Kante des Deckels durch das oben beschriebene   Gedenk    getragen wird. In dieser Lage, dr ckt jedes über den Deckel fahrende Gewicht das federnde Scharnierst ck 20 nach unten, wodurch der Träger 18   a. uf den Träger    22, der an der Hinterwand 13 angeordnet ist, zu liegen kommt. Desgleichen wird der durch ein auf die gehobene Wand 21 auffahrendes Fahrzeug erzeugte Sto¯ durch die R ckwand 13 aufgenommen, indem sieh der Deckel Infolge der Nachgiebigkeit der federnden Klammern 20 auf den Balken 13 aufstützt.

   Ein weiteres Anheben des Deckels als wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird dadurch verhindert, daB mit der Platte 21   der Lappen 21X verbunden    ist, welcher sich oben gegen die Unterkante der Vorderwand 14 legt. Das Gelenk muB daher nur so   stark gemacht werden, daB    es das Gewicht der einzelnen Teile zu tragen vermag, und nicht so stark, dass es die ganze Ladung, oder den einfallenden Stoss, aufzunehmen vermag. Die Bewegung des Gelenkes kann ohne grössere Reibung erfolgen.



     Alffe    Teile der   Deckel-von beiden Ge-    hÏusen werden gleichzeitig gehoben. Jedes Gehäuse weist einen umschaltbaren, in einem besonderen Abteil 24 am Ende des Gehäuses   mtergebrachten    Elektromotor 23 auf. Jeder Motor kann  ber Leitungen 25, 25R gespeist werden, welche einen Teil der Bahnbeleuchtungsanlage bilden können oder aber auch unabhängig von dieser von einer beliebigen Stromquelle e gespeist werden können.



  Die elektrischen Leitungen führen von beiden Motoren weg   längs der Eisenbahnlinie    zu entfernt gelegenen   KontrolRapparaten 26,    die bei der   Durchfahrt    der Züge betätigt werden.



   27 ist ein in der Nähe der Stra¯e gelegener Kontrollapparat, welcher vermittelst der elektrischen Leitungen 25,25JR die Motoren umschaltet, wenn der Zug die Kreu  zung erreicht. Die    Einzelheiten und die   Ar-    beitsweise dieser Kontrollorgane sind im   Eisenbahnbau    wohl bekannt und sollen hier, da sie keinen Bestandteil der Erfindung bilden, nicht näher beschrieben werden. Jeder Motor ist durch ein Getriebe 28, vorzugsweise durch ein Schneckenradgetriebe, mit einer Stange 29, welche sich längs des ganzen Ge  häuses erstreckt, verbunden.   



   Mit der Stange 29 sind Arme 30 und 31 verbunden, welche durch die erstere bewegt werden k¯nnen. Die Bewegungen beider  Arme sind   ident-iscli,    mit der Ausnahme jedoch,   dalS    der Arm 30 zwei Deckelteile be  wegt, während    der   Arm 31 nur    einen Teil betÏtigt da ja in der gezeichneten   Einrich-    drei Teile der Deckel vorgesehen sind.



  Sind   vier Teile vorgesehen, so genügen    ebenfalls zwei Arme, da jeder Arm zwei Teile bewegen kann, sind aber f nf oder sechs Teile erforderlich, so werden drei Arme be  notât.    Der Arm 30 ist durch ein Glied 32 mit einem an einer Stange   34    angeordneten Arm 33 verbunden. Desgleichen Arm 31.



     Dite stance    34 wird in der Mitte durch das Verbindungsglied 32 unterstützt. Auf der   Stance 34    sitzen, zum Beispiel durch Rolzen gehalten, Naben 36, welche mit Klin  ken    38 versehene Arme 37 aufweisen. Die Klinke 38 greift in die entsprechenden Zähne eines. Sperrades 39 ein. Die Sperräder   39 besitzen Naben 40,    an welchen mittelst Splinten 42 Torsionsfedern 41 an ihrem einen Ende befestigt sind. Diese Federn sind rund nm die Stange 3 angeordnet, und sind mit   ihrem nndern Endc-43    an einem Haken 44, wie e aus den Fig. 3 und 8 ersichtlich ist, befestigt. Der Haken 44 ist an einem ge @ Arme   45,    wie aus Fig. 3 und 8   hervorgeht, angebracht.

   Jeder Arm    45 besitzt eine   eigeneNabe.    von welcher er ausgeht. Die Naben sind mittelst   nicht gezeich-    neter Stellschrauben auf den nicht drehbaren Stangen 47   hefestigt.    Durch Lösen dieser Stellschrauben kann die Nabe samt Arm 45 auf der Stange 47 versehoben werden.



  Mit 49 sind die durch die Enden der Stange   47 getragenen Stulpen bezeichnet. Die En-    den der Stange 34 stecken ebenfalls in die  sen Stulpen 49 und werden durch dieselben    getragen. Die Stulpen werden in ihrer Lage durch   Kopfschrauben    gehalten. Die andern Enden der Stangen 47 werden nach Fig. 3 durch Ausleger   50    getragen, durch welche sie hindurchgehen. An den vorstehenden Enden der Stangen 47 sind Sperräder 51 befestigt, welche am Drehen durch Klinken   aihnlich    den Klinken 38 verhindert werden.



  Auf der Stange 47 ist ein Kragen 53 be  festibt      (Fig.    3). Rund um die Stange ist eine Ausgleichsfeder 54 angeordnet, deren eines Ende am Kragen 53, und deren an  deres Endelam Arln    45 befestigt ist. Diese Feder ist bestrebt, einen Teil des Deckels 17   anzuhaben    und ist so eingestellt, dass sie praktisch gerade dem Gewicht dieses Teils Gleichgewicht   hält.DasGewichtjedesTeils    ist auf gleiche Weise ausgeglichen.



   Der Arm 45 besitzt, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, einen Träger'55, an welchem ein Verbindungsstab 56 durch Bolzen 57 befestigt ist. Das andere Ende des Verbindungsstabes 56 ist (siehe Fig. 7) durch Bolzen 58 und Ausleger 59 an dem gebogenen Stossfänger 21 befestigt. Jeder Teil des Dek  kals    17 ist auf ähnliche Weise befestigt.



   Parallel zur Welle 29 und zur Stange 34 ist eine Vorgelegewelle 60 drehbar in Auslegern 35 und in   Hilfsträgern      61, i62    angeordnet. Diese Welle kreuzt den   W. eC    eines der beiden Arme 45 und weist aus diesem Grunde einen Bügelträger 63, der zwischen den Trägern 61 und 62 liegt, auf. Dieser Bügelträger 63 ist mit den beiden Teilen der Vorgelegewelle 60 fest verbunden und bewirkt, da¯ diese beiden Teille wie eine einzige feste Welle werden. An der Welle 60   ist ein Arm 64. welcher    durch einen Bolzen mit der Kolbenstange 65 des Kolbens einer Bremse 66 verbunden ist, fest angebracht.



  Desgleichen sind an der Welle 60 eine Mehrzahl von Armen   67,    je ein Arm f r einen Teil des Deckels, befestigt. An jedem Teil des Deckels ist an einem Ansatz 70 durch einen Bolzen 69 ein Stab 68 befestigt. Dieser Stab geht durch eine Bohrung der Nabe 71, welche vom Arm 67 absteht, hindurch. Am Ende des Stabes 68 ist eine Schraubenmutter 72 angeordnet. Der Stab   68    kann sich auf diese Weise ohne weiteres nach unten durch die Nabe 71 hindurchbewegen, ist aber am Auf   wärtsgehenverhindert,sobalddieMutter72    gegen den   UnterteH    der Nabe 71 anliegt (Fig. 6).



   Die Bremse 66 wird durch den Bolzen 75 drehbar getragen. Dieser Bolzen steht aus dem Bremszylinder 66 vor und ist seinerseits in einem Paar Querträger 76 gelagert, die von der Vorderwand 14 bis zur Rückwand   13    reichen und daran angeschweisst sind. Diese QuertrÏger dienen gleichzeitig als Lager für die Welle   29    und sind bei 77 so   ausgeschnit-    ten, da¯ sie den Stossfänger 21 nicht am   Niederschwenken hindern. Der Zylinder    66   besteht aus einem Hohlzylinder 66a,    in welchem sich ein Kolben 80 bewegt (siehe Fig. 11). Dieser letztere besitzt die übliche Lederabdichtung 81. Das obere Ende des Zylinders wird durch einen ringförmigen Deckel 82 geschlossen, welcher durch eine ebenfalls ringf¯rmige Kappe 83 gesichert wird.

   Zwischen Deckel und Kappe kann, wenn es erwünscht sein sollte, eine Packung   84    angeordnet werden. In mittlerer   CEIöhe    des Zylinders sind Öffnungen   85,      86    vorgesehen,    welche unabhängig voneinander durch Nadel-    ventile   871 88    reguliert werden können. Diese   Offfnungen    führen zu einem Durchgang 89, welcher mit dem Innern des Zylinders in Verbindung steht.   Der Kolben 80    weist eine zentrale   Offnun      90,    welche mit dem obern Raume des Zylinders in Verbindung steht, auf.

   An seinem untern Ende besitzt der Kolben Öffnungen 91, welche bei der Ab  wärtsbewegung des Kolbens durch das    feder  betatigte Plattenventil    92 geschlossen und bei der Aufwärtsbewegung geöffnet werden, um so ein freies   Uberströmen    der Luft oder des eingef llten Íls vom obern Teil des Zylinders zum untern zu erreichen. Der Kolben besitzt ferner einen ringförmigen Raum 93, welcher   vermittelst    eines weiteren   Durch-    ganges   94    mit dem untern Teil des Zylinders in Verbindung steht.



   Der Zylinder ist vorteilhafterweise mit   Vl    gef llt. Er arbeitet nur bei der   Abwärts-    bewegung des Kolbens und zu Beginn derselben befindet sich die Lederdichtung 81 unmittelbar unterhalb der Öffnung 85. Die Abwärtsbewegung des Kolbens zwingt das   C)    durch den Durchgang 89 und die Öffnung 85 in den obern Teil des Zylinders auszutreten. Die Geschwindigkeit, mit welcher sich dabei das Öl bewegt, wird durch die    Vent : Inadel 8 i reguliert, und diese Geschwin-    digkeit des   Olflusses    bleibt bestehen, bis die Lederdichtung an der Íffnung 86 vorbelstreicht, in welchem Augenbliek durch beide Öffnungen eine Verbindung mit dem obern Teil des Zylinders hergestellt wird.

   Nach   her wird die gewünschte Strömungsgeschwin-    digkeit durch Regulierung des Nadelventils 88 erreicht.



   Auf dem gebogenen Stossfänger 21 der einzelnen Teile ist das   Wort, STOP" ver-    schiedentlich aufgetragen (in Fig. 4 und 5 nicht gezeichnet). Es kann so oft als es wünschenswert erscheint, wiederholt werden, wobei es nicht ganz die obere Hälfte des   StoB-      fängers bedeckt.    Der untere, gröBere Teil, ist, wie Fig. 5 zeigt, abwechslungsweise mit weissen und schwarzen Linien bedeckt. Es könnten auch rote   Glasreflektoren 95.    wie sie bei Stop-Signalen  blich sind, lÏngs der obern   Vante    zwischen den einzelnen Worten   "STOP"angeordnet    werden. Es   können    rote elektrische Lampen vorgesehen sein, die vom gleichen Netz, von dem die Motoren gespeist werden, gespeist werden könnten.



   Bei der   Benützung'dieser Einrichtung    werden zwei Gehäuse an jeder Kreuzung der StraBe mit der Eisenbahn so angeordnet, dass der Stossfänger von den Schienen weg gerichtet und in den Weg der herankommenden Fahrzeuge gestellt werden kann.



   Wenn kein Zug sich der Kreuzung nähert, liegen die Deckel der Gehäuse flach, in gleicher H¯he wie der   Bodenbela. g    Die darüber fahrenden Fahrzeuge drücken die federnd eingehängte Kante leicht nach unten, bis die Deckel auf den Trägern 22 aufliegen, so   dass    das Gewicht der Fahrzeuge durch fest angeordnetes Material getragen wird.



   Weun sich ein Zug nähert, wird durch die  ber den   Kontrollapparat    26 fahrende Lokomotive der Si : romkreis des Motors während einer Zeit geschlossen, die gerade nötig ist, um den Deckel 17 und Stossfänger 21 ganz anzuheben. Nachher wird der   Kontroll-    apparat, wie es bei solchen Vorrichtungen üblich ist, durch die weitere   Bawegung    des Zuges nicht mehr   beeinfluBt.    Er bleibt in dieser Stellung während   der üblichen Zeit-    dauer, oder bis der Zug die Kreuzung er   . eicht hat und von dort aus die Motoren   iir    eine gleich lange Zeit umschaltet.



   Währenddem der Motor im Betrieb ist,   v : ird    die Welle 29 um zirka   90           geschwenkt, wodurch die Arme 30, Verbindungslasche 32 und Welle 34 entsprechend bewegt werden.



   Diese Bewegung wird an   die Hubfedern 41    übermittelt und diese bewirken das vollständige Anheben der Gehäusedeckel. Die hierzu   notice    Spannung wird durch diese Federn an die Arme 45 und durch diese letzteren  ber lie VerbindungsstÏbe 56 den Deckeln und Stossfängern übermittelt. Die Spannung bewirkt ein   sofortiges Anheben    des StoBfängers, das Erscheinen der Warnungssignale und der
Worte äSTOP", In dieser Lage liegen die Schraubenmuttern 72 der StÏbe 68 an den   Naben 71    der Arme 67 an. ¯ber die Welle 60 und Arme 64 kommt jetzt die Bremse zur Wirkung, um die weiteren Bewegungen zu kontrollieren und zu regulieren. Die   wei-    tere   Bewegung    dieser Teile wird mit der Geschwindigkeit ausgeführt, die die Bremse gestattet.

   Die Aufwärtsbewegung kann durch Anpassen des   Nadelventils    beliebig geregalt werden. Die Bewegung ist sehr langsam, bis lie   Lelderdichtung des Kolbens bei dessen    Abwärtsbewegung die untere   Offnung    86 erreicht und darüber hinweggeht, so da¯ die Worte äSTOP", welche rasch eingestellt werden, während einer zusätzlichen Periode sehr langsam bewegt werden und so die Fahr  zeuglenker    reichlich lang darauf aufmerksam machen, dass die Einrichtung im Betrieb ist und ein Zug naht. Während einer solchen Aufwärtsbewegung und vor dem Ende dieser zusätzlichen Periode ist der vorstehende Teil der Sperrvorrichtung so gering, dass ein   nahendes    Fahrzeug den Stossfänger ohne weiteres niederdrücken und darüber   hinweg-    fahren kann.

   Auf diese Weise können Fahr  zeuge,    welche zu nahe an dem Signal waren. um Anhalten zu können, noch sicher und ohne Schwierigkeiten über die   Einrichtung hin-    wegfahren. In dieser Lage mu¯ die Hubkraft der Federn überwunden werden, und eine solche Abwärtsbewegung hebt nun den Druck auf den Kolben der Bremse auf.



   Am Ende dieser zweiten Periode gibt, der Kolben das untere   Nadelventil    frei, wodurch eine rasche AufwÏrtsbewegung des Signals und der Sperrvorrichtung ermöglicht wird.



  Von nun an wirkt die Einrichtung als Puffer und verhindert die Fahrzeuge, welche das Signal nicht beachtet haben, am Durchfahren.



   In jeder Lage der Deckel können dieselben durch ein Fahrzeug, das von den Schienen wegfährt, niedergedrückt werden, so da. ¯ dasselbe leicht und sicher   darüb. er hin-    wegfahren kann. Sofort nach der Durchfahrt eines solchen Fahrzeuges geht die   Einrich-      tung, falls sie in    der Sperrstellung war. wieder in diese Sperrstellung über.



   Die Ausgleichsfedern 54 dienen zum Ausgleichen des Gewichtes der Deckel, so da¯ die   Eubfedern    41 einzig und allein die ver  schiedenen Teile zu bewegen    haben. Zudem k¯nnen da das ganze Gewicht der Fahrzeuge und   der ganze. Stoss durch fest    in den Ge   häusen angeordnete Teile und nicht. durch die    Gelenke aufgenommen wird, die Gelenke verhÏltnisn   leicht ausgeführt werden,    wodurch die Bewegungen nur wenig Kraft erfordern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sicherungseinriehtung an Niveau-Eisen bahnübergängen, welche. durch den sich der Kreuzung nähernden Zug betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen in seiner nicht sperrenden Lage unter der Oberfläche der Strasse befindlichen, jedoch zum aber- geher in die Sperrlage über die Strassenober I'äche hinauf schwenkbaren Sto¯fÏnger aufweist, welcher mit einer Hebeeinrichtung in Verbindung steht und zudem Mittel aufweist, um die Geschwindigkeit der Aufwärtsbewe- gung zu regulieren.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Stossfängers durch einen, im Stossfängergehäuse untergebrachten Elektromotor erfolgt, der durch den dem Übergang sich nähernden Zug eingeschal tet wird.
    2. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, da. durch ge kennzeichnet, ;, dass der Stossfänger in einer Warnstellung gleichzeitig als Warnungs- signal dient und zu diesem Zweeke an seinem obern Teil mit geeigneten Auf- schriften versehen ist.
    3. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen l und 2, da durch gekennzeichnet, dass am Stossfänger Signallampen vorgesehen sind.
    4. Sieherungseinrichtung nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, daB am Stossfänger rote Reflektoren angeordnet sind.
    5. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Stossfänger, solange er sich in der Warnungsstellung, in welcher die Warnungssignale sichtbar sind, befindet, von den Fahrzeugen noch überfahren werden kann.
    G. Sicherungseinriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüehen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoss- fÏnger an der Vorderkante eines Gehäuse deckels angeordnet ist, welcher Gehäuse- deckel mittelst aus Bolzen und federnden Klammern bestehenden Gelenken an der Rückwand des Stossfängergehäuses ge lagert ist.
    7. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspr chen 1,2,5 und 6. gekennzeichnet durch ein unter dem Dek kel angeordnetes Widerlager, das zufolge des erwähnten federnden Gelenkes norma lerweise mit dem Deckel nicht in Berüh- rung kommt, auf dem der Deckel aber auf ruht, sobald auf ihn ein Druck ausge bt wird, so dass dieser letztere nicht vom Ge lenk, sondern vom festen Widerlager auf- genommen wird.
    8. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspr chen 1. 2 und 5 bis 7. dadurch gekennzeichnet, da¯ eine hydraulische Bremse, die durch einstell- barere Nadelventile regulierbar ist. vorge sehen ist.
    9. Sieherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse mittelbar mit dem Deckel des Ge hÏuses in Verbindung steht und um eine horizontale Achse schwenkbar ist.
CH166394D 1932-09-17 1932-09-17 Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahnübergängen. CH166394A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH166394T 1932-09-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166394A true CH166394A (de) 1933-12-31

Family

ID=4418962

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166394D CH166394A (de) 1932-09-17 1932-09-17 Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahnübergängen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166394A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1430958A1 (de) Luftseilbahnanlage
DE69220924T2 (de) Vorrichtung zum handhaben eines fahrzeugrades
DE1965142C3 (de) Einrichtung zum Parken zweier Fahrzeuge übereinander
DE1953819A1 (de) Sportfahrzeug
DE1919978A1 (de) Fahrzeugantrieb
DE1755719A1 (de) Seilschwebebahn
EP0678443A1 (de) Fahrwerk, insbesondere für mobile Arbeitsgeräte und Fahrzeuge
CH166394A (de) Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahnübergängen.
DE2024484A1 (de) Schienentriebfahrzeug
DE554354C (de) Schreitender Motorwagen mit zwei abwechselnd stuetzenden Tragsystemen
DE1952821A1 (de) Radaufhaengung fuer gelaendegaengige Fahrzeuge und das mit einer solchen ausgestattete Fahrzeug
DE1238058B (de) Gleisloser Strassenfertiger
DE2401830A1 (de) Kupplungs-aufbau fuer zugwagen mit sattelauflieger
DE2648113C3 (de) Vorrichtung zum Verhindern des Aufbäumens eines Triebdrehgestells unter Zugkrafteinwirkung und zum Dämpfen der Nickbewegungen eines Schienenfahrzeugs
DE1244833B (de) Zweiwegefahrzeug, das wahlweise auf Schienen oder auf Strassen verfahrbar ist
DE2554463A1 (de) Schienenfuehrungseinrichtung fuer strassenfahrzeuge
DE1928832A1 (de) Ausschwenkbarer Reifentraeger fuer Kraftfahrzeuge
DE599950C (de) Sicherungseinrichtung fuer Eisenbahnuebergaenge
DE361298C (de) Vorrichtung zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle
DE368872C (de) Rad mit exzentrischer Achslagerung
DE545509C (de) Krankenbett
AT94829B (de) Seilhängebahn mit mehreren, sämtlich mit dem Fahrzeug gelenkig verbundenen Seilen.
DE915143C (de) Strassenfahrzeug, insbesondere zweiachsige Zugmaschine, mit einem einachsig auf eigenen Laufraedern abgestuetzten Kran
DE609827C (de) Durch den Antriebsmotor angetriebene Vorrichtung zum Anheben der Enden der Gleisbandfuehrungsrahmen von Kraftfahrzeugen
DE703142C (de) Fahrzeug mit einem auf einer Protze gelagerten schweren Fahrgestellrahmen