Sicherungseinrichtung an Niveau-Eisenbahn bergÏngen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Siclierungseinrichtung an Niveau Eisenbahnübergängen, welche durch den sich derKreuzungnäherndenZugbetätigt wird.
Sie weist einen in seiner nicht sperrenden
Lage unter der Oberflache der Strasse be findliehen, Jedoch zum ¯bergehen in die
Sperrlage ber die Strassenoberfläche hinauf schwenkbaren Stossfänger auf, welcher mit einer Hebeeinrichtung in Verbindung steht und zudem Mittel anfweist, nm. die Geschwin digkeit der AufwÏrtsbewegung zu regu lieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsg'egenstan'dps darge- stalle.
Fig. 1 zeigt einen Plan mit einem Geleise und der Strasse bei einem Niveau bergang ;
Fig. 2 ist-ein Schn ! itt quer zum Geleise. wobei die Sicherungseinrichtung in der Sperrstellung dargestellt ist, in die sie durch den nahenden Zug gebracht wird ;
Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 in der Fig. l ;
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach der
Linie 4-4 in der Fig. 1 ;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie G-6 in der Fig. 3 ;
Fig. 7 ist ein der Fig. 6 ähnlicher Schnitt nach der Linie 7-7 in der Fig. 3 ;
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8---8 in der Fig. 7 ;
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 in den Fig. 3 und 10 ;
Fig. 10 ist ein Aufriss der an die Linie 9-. 9 der Fig. 3 angrenzenden Teile ;
Fig. 11 ist ein vergrösserter Schnitt einer Einzelheit.
In Fig. 1 sind mit 10 die Schienen, mit 11 der Weg, der die ersteren in gleicher H¯he kreuzt, bezeichnet.
In bestimmten Abständen von den Schienen sind quer über den Weg Gräben angebracht, in welchen Gehäuse 12 liegen. Die WÏnde 13, 14 jedes der Gehäuse sind, wie es vorteilhaft ist, aus U-Eisen, welche an ihren Enden wiederum durch die Bildwände des Gehäuses bildende Quereisen, und dazwischen in regelmässigen Abständen durch kleinere Eisen 15 verbunden sind, hergestellt.
Diese letzteren befinden sich am Boden des Gehäuses und sind, wie alle andern Teile, durch Schweissen miteinander zu dem Ge häuse vereinigt.
In den Graben befinden sich Betonböden 16, auf welchen die Gehäuse 12 angeordnet und einbetoniert werden. An jedem Ge häuse ist ein Deckel 17 angelenkt, welcher aus mehreren Teiflen besteht. Diese können unabhängig voneinander durch ein Fahrzeug, welches den Schienenweg passiert hat und ihn nunmehr verlässt, herabgedrüekt werden, ohne e da¯ dabei an den andern Teilen, welche den Zugang zu den, Schienen sperren, etwas ge ändert würde.
Jeder Teil weist zwei oder mehrere Gelenke auf, von denen jedes einen Bolzenträger 18 auf weist, der an der Unterseite der Deckel befestigt ist und einen Ge lenkbolzen 19 trägt, welch letzterer in Osen gelagert ist, die sich an einem an der R ckwand des Gehäuses befestigten Paar federnde Klammern 20 befinden. Die so gebildeten Gelenke sind einfache Zapfenlager ; es kann aber auch jedes gewöhnliche Kugel-oder Rollenqager verwendet werden.
An der vordern Kante der Deckel ist eine als Stossfänger wirkende gebogene Platte 21 vorgesehen, welche in die in Fig. 7 punktiert eingezeichnete Stellung 21J. geschwenkt werden kann. Diese Stellung ist auch in Fig. 2 gezeigt. Während die Platte 21 in die Stellung 21 A bergeht, wird der Deckel 17 in die Stellung 17 A geschwenkt.
In gesenkter Stellung ruht der Sto¯fÏnger 21 auf den Quereisen 1. 5 und trÏgt die Vorderkante des Deckels 17, wahrend gleichz. eitig die hintere Kante des Deckels durch das oben beschriebene Gedenk getragen wird. In dieser Lage, dr ckt jedes über den Deckel fahrende Gewicht das federnde Scharnierst ck 20 nach unten, wodurch der Träger 18 a. uf den Träger 22, der an der Hinterwand 13 angeordnet ist, zu liegen kommt. Desgleichen wird der durch ein auf die gehobene Wand 21 auffahrendes Fahrzeug erzeugte Sto¯ durch die R ckwand 13 aufgenommen, indem sieh der Deckel Infolge der Nachgiebigkeit der federnden Klammern 20 auf den Balken 13 aufstützt.
Ein weiteres Anheben des Deckels als wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird dadurch verhindert, daB mit der Platte 21 der Lappen 21X verbunden ist, welcher sich oben gegen die Unterkante der Vorderwand 14 legt. Das Gelenk muB daher nur so stark gemacht werden, daB es das Gewicht der einzelnen Teile zu tragen vermag, und nicht so stark, dass es die ganze Ladung, oder den einfallenden Stoss, aufzunehmen vermag. Die Bewegung des Gelenkes kann ohne grössere Reibung erfolgen.
Alffe Teile der Deckel-von beiden Ge- hÏusen werden gleichzeitig gehoben. Jedes Gehäuse weist einen umschaltbaren, in einem besonderen Abteil 24 am Ende des Gehäuses mtergebrachten Elektromotor 23 auf. Jeder Motor kann ber Leitungen 25, 25R gespeist werden, welche einen Teil der Bahnbeleuchtungsanlage bilden können oder aber auch unabhängig von dieser von einer beliebigen Stromquelle e gespeist werden können.
Die elektrischen Leitungen führen von beiden Motoren weg längs der Eisenbahnlinie zu entfernt gelegenen KontrolRapparaten 26, die bei der Durchfahrt der Züge betätigt werden.
27 ist ein in der Nähe der Stra¯e gelegener Kontrollapparat, welcher vermittelst der elektrischen Leitungen 25,25JR die Motoren umschaltet, wenn der Zug die Kreu zung erreicht. Die Einzelheiten und die Ar- beitsweise dieser Kontrollorgane sind im Eisenbahnbau wohl bekannt und sollen hier, da sie keinen Bestandteil der Erfindung bilden, nicht näher beschrieben werden. Jeder Motor ist durch ein Getriebe 28, vorzugsweise durch ein Schneckenradgetriebe, mit einer Stange 29, welche sich längs des ganzen Ge häuses erstreckt, verbunden.
Mit der Stange 29 sind Arme 30 und 31 verbunden, welche durch die erstere bewegt werden k¯nnen. Die Bewegungen beider Arme sind ident-iscli, mit der Ausnahme jedoch, dalS der Arm 30 zwei Deckelteile be wegt, während der Arm 31 nur einen Teil betÏtigt da ja in der gezeichneten Einrich- drei Teile der Deckel vorgesehen sind.
Sind vier Teile vorgesehen, so genügen ebenfalls zwei Arme, da jeder Arm zwei Teile bewegen kann, sind aber f nf oder sechs Teile erforderlich, so werden drei Arme be notât. Der Arm 30 ist durch ein Glied 32 mit einem an einer Stange 34 angeordneten Arm 33 verbunden. Desgleichen Arm 31.
Dite stance 34 wird in der Mitte durch das Verbindungsglied 32 unterstützt. Auf der Stance 34 sitzen, zum Beispiel durch Rolzen gehalten, Naben 36, welche mit Klin ken 38 versehene Arme 37 aufweisen. Die Klinke 38 greift in die entsprechenden Zähne eines. Sperrades 39 ein. Die Sperräder 39 besitzen Naben 40, an welchen mittelst Splinten 42 Torsionsfedern 41 an ihrem einen Ende befestigt sind. Diese Federn sind rund nm die Stange 3 angeordnet, und sind mit ihrem nndern Endc-43 an einem Haken 44, wie e aus den Fig. 3 und 8 ersichtlich ist, befestigt. Der Haken 44 ist an einem ge @ Arme 45, wie aus Fig. 3 und 8 hervorgeht, angebracht.
Jeder Arm 45 besitzt eine eigeneNabe. von welcher er ausgeht. Die Naben sind mittelst nicht gezeich- neter Stellschrauben auf den nicht drehbaren Stangen 47 hefestigt. Durch Lösen dieser Stellschrauben kann die Nabe samt Arm 45 auf der Stange 47 versehoben werden.
Mit 49 sind die durch die Enden der Stange 47 getragenen Stulpen bezeichnet. Die En- den der Stange 34 stecken ebenfalls in die sen Stulpen 49 und werden durch dieselben getragen. Die Stulpen werden in ihrer Lage durch Kopfschrauben gehalten. Die andern Enden der Stangen 47 werden nach Fig. 3 durch Ausleger 50 getragen, durch welche sie hindurchgehen. An den vorstehenden Enden der Stangen 47 sind Sperräder 51 befestigt, welche am Drehen durch Klinken aihnlich den Klinken 38 verhindert werden.
Auf der Stange 47 ist ein Kragen 53 be festibt (Fig. 3). Rund um die Stange ist eine Ausgleichsfeder 54 angeordnet, deren eines Ende am Kragen 53, und deren an deres Endelam Arln 45 befestigt ist. Diese Feder ist bestrebt, einen Teil des Deckels 17 anzuhaben und ist so eingestellt, dass sie praktisch gerade dem Gewicht dieses Teils Gleichgewicht hält.DasGewichtjedesTeils ist auf gleiche Weise ausgeglichen.
Der Arm 45 besitzt, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, einen Träger'55, an welchem ein Verbindungsstab 56 durch Bolzen 57 befestigt ist. Das andere Ende des Verbindungsstabes 56 ist (siehe Fig. 7) durch Bolzen 58 und Ausleger 59 an dem gebogenen Stossfänger 21 befestigt. Jeder Teil des Dek kals 17 ist auf ähnliche Weise befestigt.
Parallel zur Welle 29 und zur Stange 34 ist eine Vorgelegewelle 60 drehbar in Auslegern 35 und in Hilfsträgern 61, i62 angeordnet. Diese Welle kreuzt den W. eC eines der beiden Arme 45 und weist aus diesem Grunde einen Bügelträger 63, der zwischen den Trägern 61 und 62 liegt, auf. Dieser Bügelträger 63 ist mit den beiden Teilen der Vorgelegewelle 60 fest verbunden und bewirkt, da¯ diese beiden Teille wie eine einzige feste Welle werden. An der Welle 60 ist ein Arm 64. welcher durch einen Bolzen mit der Kolbenstange 65 des Kolbens einer Bremse 66 verbunden ist, fest angebracht.
Desgleichen sind an der Welle 60 eine Mehrzahl von Armen 67, je ein Arm f r einen Teil des Deckels, befestigt. An jedem Teil des Deckels ist an einem Ansatz 70 durch einen Bolzen 69 ein Stab 68 befestigt. Dieser Stab geht durch eine Bohrung der Nabe 71, welche vom Arm 67 absteht, hindurch. Am Ende des Stabes 68 ist eine Schraubenmutter 72 angeordnet. Der Stab 68 kann sich auf diese Weise ohne weiteres nach unten durch die Nabe 71 hindurchbewegen, ist aber am Auf wärtsgehenverhindert,sobalddieMutter72 gegen den UnterteH der Nabe 71 anliegt (Fig. 6).
Die Bremse 66 wird durch den Bolzen 75 drehbar getragen. Dieser Bolzen steht aus dem Bremszylinder 66 vor und ist seinerseits in einem Paar Querträger 76 gelagert, die von der Vorderwand 14 bis zur Rückwand 13 reichen und daran angeschweisst sind. Diese QuertrÏger dienen gleichzeitig als Lager für die Welle 29 und sind bei 77 so ausgeschnit- ten, da¯ sie den Stossfänger 21 nicht am Niederschwenken hindern. Der Zylinder 66 besteht aus einem Hohlzylinder 66a, in welchem sich ein Kolben 80 bewegt (siehe Fig. 11). Dieser letztere besitzt die übliche Lederabdichtung 81. Das obere Ende des Zylinders wird durch einen ringförmigen Deckel 82 geschlossen, welcher durch eine ebenfalls ringf¯rmige Kappe 83 gesichert wird.
Zwischen Deckel und Kappe kann, wenn es erwünscht sein sollte, eine Packung 84 angeordnet werden. In mittlerer CEIöhe des Zylinders sind Öffnungen 85, 86 vorgesehen, welche unabhängig voneinander durch Nadel- ventile 871 88 reguliert werden können. Diese Offfnungen führen zu einem Durchgang 89, welcher mit dem Innern des Zylinders in Verbindung steht. Der Kolben 80 weist eine zentrale Offnun 90, welche mit dem obern Raume des Zylinders in Verbindung steht, auf.
An seinem untern Ende besitzt der Kolben Öffnungen 91, welche bei der Ab wärtsbewegung des Kolbens durch das feder betatigte Plattenventil 92 geschlossen und bei der Aufwärtsbewegung geöffnet werden, um so ein freies Uberströmen der Luft oder des eingef llten Íls vom obern Teil des Zylinders zum untern zu erreichen. Der Kolben besitzt ferner einen ringförmigen Raum 93, welcher vermittelst eines weiteren Durch- ganges 94 mit dem untern Teil des Zylinders in Verbindung steht.
Der Zylinder ist vorteilhafterweise mit Vl gef llt. Er arbeitet nur bei der Abwärts- bewegung des Kolbens und zu Beginn derselben befindet sich die Lederdichtung 81 unmittelbar unterhalb der Öffnung 85. Die Abwärtsbewegung des Kolbens zwingt das C) durch den Durchgang 89 und die Öffnung 85 in den obern Teil des Zylinders auszutreten. Die Geschwindigkeit, mit welcher sich dabei das Öl bewegt, wird durch die Vent : Inadel 8 i reguliert, und diese Geschwin- digkeit des Olflusses bleibt bestehen, bis die Lederdichtung an der Íffnung 86 vorbelstreicht, in welchem Augenbliek durch beide Öffnungen eine Verbindung mit dem obern Teil des Zylinders hergestellt wird.
Nach her wird die gewünschte Strömungsgeschwin- digkeit durch Regulierung des Nadelventils 88 erreicht.
Auf dem gebogenen Stossfänger 21 der einzelnen Teile ist das Wort, STOP" ver- schiedentlich aufgetragen (in Fig. 4 und 5 nicht gezeichnet). Es kann so oft als es wünschenswert erscheint, wiederholt werden, wobei es nicht ganz die obere Hälfte des StoB- fängers bedeckt. Der untere, gröBere Teil, ist, wie Fig. 5 zeigt, abwechslungsweise mit weissen und schwarzen Linien bedeckt. Es könnten auch rote Glasreflektoren 95. wie sie bei Stop-Signalen blich sind, lÏngs der obern Vante zwischen den einzelnen Worten "STOP"angeordnet werden. Es können rote elektrische Lampen vorgesehen sein, die vom gleichen Netz, von dem die Motoren gespeist werden, gespeist werden könnten.
Bei der Benützung'dieser Einrichtung werden zwei Gehäuse an jeder Kreuzung der StraBe mit der Eisenbahn so angeordnet, dass der Stossfänger von den Schienen weg gerichtet und in den Weg der herankommenden Fahrzeuge gestellt werden kann.
Wenn kein Zug sich der Kreuzung nähert, liegen die Deckel der Gehäuse flach, in gleicher H¯he wie der Bodenbela. g Die darüber fahrenden Fahrzeuge drücken die federnd eingehängte Kante leicht nach unten, bis die Deckel auf den Trägern 22 aufliegen, so dass das Gewicht der Fahrzeuge durch fest angeordnetes Material getragen wird.
Weun sich ein Zug nähert, wird durch die ber den Kontrollapparat 26 fahrende Lokomotive der Si : romkreis des Motors während einer Zeit geschlossen, die gerade nötig ist, um den Deckel 17 und Stossfänger 21 ganz anzuheben. Nachher wird der Kontroll- apparat, wie es bei solchen Vorrichtungen üblich ist, durch die weitere Bawegung des Zuges nicht mehr beeinfluBt. Er bleibt in dieser Stellung während der üblichen Zeit- dauer, oder bis der Zug die Kreuzung er . eicht hat und von dort aus die Motoren iir eine gleich lange Zeit umschaltet.
Währenddem der Motor im Betrieb ist, v : ird die Welle 29 um zirka 90 geschwenkt, wodurch die Arme 30, Verbindungslasche 32 und Welle 34 entsprechend bewegt werden.
Diese Bewegung wird an die Hubfedern 41 übermittelt und diese bewirken das vollständige Anheben der Gehäusedeckel. Die hierzu notice Spannung wird durch diese Federn an die Arme 45 und durch diese letzteren ber lie VerbindungsstÏbe 56 den Deckeln und Stossfängern übermittelt. Die Spannung bewirkt ein sofortiges Anheben des StoBfängers, das Erscheinen der Warnungssignale und der
Worte äSTOP", In dieser Lage liegen die Schraubenmuttern 72 der StÏbe 68 an den Naben 71 der Arme 67 an. ¯ber die Welle 60 und Arme 64 kommt jetzt die Bremse zur Wirkung, um die weiteren Bewegungen zu kontrollieren und zu regulieren. Die wei- tere Bewegung dieser Teile wird mit der Geschwindigkeit ausgeführt, die die Bremse gestattet.
Die Aufwärtsbewegung kann durch Anpassen des Nadelventils beliebig geregalt werden. Die Bewegung ist sehr langsam, bis lie Lelderdichtung des Kolbens bei dessen Abwärtsbewegung die untere Offnung 86 erreicht und darüber hinweggeht, so da¯ die Worte äSTOP", welche rasch eingestellt werden, während einer zusätzlichen Periode sehr langsam bewegt werden und so die Fahr zeuglenker reichlich lang darauf aufmerksam machen, dass die Einrichtung im Betrieb ist und ein Zug naht. Während einer solchen Aufwärtsbewegung und vor dem Ende dieser zusätzlichen Periode ist der vorstehende Teil der Sperrvorrichtung so gering, dass ein nahendes Fahrzeug den Stossfänger ohne weiteres niederdrücken und darüber hinweg- fahren kann.
Auf diese Weise können Fahr zeuge, welche zu nahe an dem Signal waren. um Anhalten zu können, noch sicher und ohne Schwierigkeiten über die Einrichtung hin- wegfahren. In dieser Lage mu¯ die Hubkraft der Federn überwunden werden, und eine solche Abwärtsbewegung hebt nun den Druck auf den Kolben der Bremse auf.
Am Ende dieser zweiten Periode gibt, der Kolben das untere Nadelventil frei, wodurch eine rasche AufwÏrtsbewegung des Signals und der Sperrvorrichtung ermöglicht wird.
Von nun an wirkt die Einrichtung als Puffer und verhindert die Fahrzeuge, welche das Signal nicht beachtet haben, am Durchfahren.
In jeder Lage der Deckel können dieselben durch ein Fahrzeug, das von den Schienen wegfährt, niedergedrückt werden, so da. ¯ dasselbe leicht und sicher darüb. er hin- wegfahren kann. Sofort nach der Durchfahrt eines solchen Fahrzeuges geht die Einrich- tung, falls sie in der Sperrstellung war. wieder in diese Sperrstellung über.
Die Ausgleichsfedern 54 dienen zum Ausgleichen des Gewichtes der Deckel, so da¯ die Eubfedern 41 einzig und allein die ver schiedenen Teile zu bewegen haben. Zudem k¯nnen da das ganze Gewicht der Fahrzeuge und der ganze. Stoss durch fest in den Ge häusen angeordnete Teile und nicht. durch die Gelenke aufgenommen wird, die Gelenke verhÏltnisn leicht ausgeführt werden, wodurch die Bewegungen nur wenig Kraft erfordern.