CH166376A - Verpackungsanlage für teigige Massen, insbesondere Speisefett. - Google Patents
Verpackungsanlage für teigige Massen, insbesondere Speisefett.Info
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Description
Verpaekungsanlage für teigige Allassen, insbesondere Speisefett. Die Erfindung betrifft eine Verpackungs anlage für teigige lassen, insbesondere Speisefett. Der Arbeitsvorgang der bis herigen Anlagen dieser Art besteht unter Verwendung einer Anzahl von Einzelmaschi nen und unter Zwischenschaltung mensch licher Arbeitskraft im allgemeinen darin, dass die auf einer Maschine hergestellten fett dichten Beutel in hohlformartige Behälter von entsprechendem Querschnitt eingesetzt und darauf zu einer Füllmaschine geführt werden, in welcher die Einfüllung des Fettes stattfindet.
Alsdann werden die gefüllten Beutel in ihren Behältern reihenweise in einen Kühlschrank eingesetzt, den sie zum Zwecke .der Abkühlung bezw. Erstarrung der Füllung durchwandern und am Auslauf des Kühlschrankes verlassen. Darauf wer den die Behälter mit den offenen, gefüllten Packungen zum Zwecke des Verschliessens einer Schliessmaschine durch eine Arbeits person zugeführt. Im Anschluss daran erfolgt die Entfernung,der geschlossenen Packungen aus den Behältern und das Zurückbringen der Behälter an die Beutelherstellungsma- schine, wo. wiederum ein neuer Beutel in .den Behältereingesetzt wird, und zwar dies alles von Hand.
Dieses Verfahren ist umständlich und neben Zeitverlust mit grossen Kosten ver bunden.
Die Erfindung bezweckt, diesem umständ lichen Arbeitsvorgang einen ununterbro chenen Verlauf zu geben, und hierbei die menschliche Arbeitskraft wenigstens in der Hauptsache durch maschinelle Funktionen zu ersetzen. Ihr Gegenstand ist eine Verpak- kungsanlage, bei :
der die in die erwähnten hohlformartigen Behälter eingesetzten füll fertigen Packungen oder Beutel nach erfolg ter Füllung einen Kühlschrank oder eine ähnliche Kühlvorrichtung in hintereinander angeordneten Reihen zu beispielsweise je zehn, zwölf oder noch mehr Stück nebenein.- anderstehend durchwandern.
Gegenüber den bekannten Verpackungsanlagen dieser Art zeichnet sich die Anlage nach der Erfindung dadurch aus, dass die Behälter der jeweils vor ,dersten Reihe gleichzeitig auf eine im Ar beitsschritt der 'Schliessmaschine, wie auch der im gleichen Takt arbeitenden Beutelher- stellungsmaschine geschaltete Fördervorrich tung gebracht und durch letztere entweder unmittelbar oder über zwischengeschaltete Fördervorrichtungen zur Schliessmaschine be fördert werden, worauf nach erfolgtem Schliessen der Beutel diese einzeln einer Vor richtung zugeführt werden,
die die geschlos senen Beutel aus dem Behälter entfernt und einer Vorschubbahn zur Fortführung der Beutel zuführt, während die geleerten Be hälter durch eine Fördervorrichtung nachein ander zur Beutelherstellungsmaschine beför dert werden zu einer Einrichtung, die die füllfertigen Beutel aus dieser Maschine nach einander in die zugeführten Behälter einge führt, worauf die Weiterbeförderung der Behälter mit den eingesetzten Beuteln zur FülIstelle und in die Kühlvorrichtung erfolgt.
Diese Verpackungsanlage hat den Vor teil, dass infolge der reihenweisen Entnahme der Beutel bezw. Behälter aus :der Kühlvor richtung die Leistungsfähigkeit der Beutel herstellungsmaschine erhöht werden kann und - da erst nach zum Beispiel je zehn, zwölf und mehr Arbeitsschritten: der Beutel- herstellungs- und Schliessmaschinen eine wei- i.ere Reihe von Packungen aus der Kühlvor richtung auf die Fördervorrichtung gesetzt wird - ein ruhiges Arbeiten erzielt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 stellen die eine Ausfüh rungsform im Grundriss und Aufriss schema tisch dar; Fig. 3 und 4 zeigen schematisch im Grundriss und Aufriss einen Teil der zwei ten Ausführungsform mit der Einrichtung zur Entnahme -der Formen aus .der Kühlvor richtung und Überführung auf die Förder- vorrichtung;
Fig. 5 und 6 zeigen in Grundriss und. Aufriss einen andern Teil dieser Ausfüh rungsform mit der Beutelschliessvorrichtung und Beutelherstellungsmaschine; Fig. 7 zeigt im Aufriss die Fördervor richtungen dieser Ausführungsform; Fig. 8 und 9 veranschaulichen in Aufriss und Stirnansicht Einzelheiten dieser Förder vorrichtungen, und Fig. 10, 11 und 12 stellen in zwei Stirn ansichten und im Grundriss eine Ausfüh rungsform des hohlformartigen Behälters nebst Beutel dar.
Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 durchwandern die Hohl formen oder Behälter b mit den gefüllten Packungen a in Reihen hintereinander an geordnet, zum Beispiel mittelst des endlosen Fördergutes 1', einen Kühlschrank 1, an dessen Auslauf sich ein Überführungstisch 2 anschliesst.
An diesem läuft eine Fördervor- richtung vorbei, die im Arbeitsschritt der bei S angedeuteten Schliessmaschine schrittweise weitergeschaltet wird und im vorliegenden Fall als endloses Förderband 3 ausgebildet ist. Die Behälter,der jeweils vordersten Reihe werden jedesmal, nachdem das Förderband 3 um eine der Anzahl .der Behälter dieser Reihe entsprechende Strecke weitergeschaltet wor den ist, -gleichzeitig über den Tisch 2 auf das Förderband 3 befördert.
Hierzu kann ein Schieber 5 dienen, der an zwei Traghebeln 6 und 7 befestigt ist, die durch eine Traverse 8 verbunden sind. An die Traverse 8 greift ein Führungshebel 10 an, der um eine Welle 11 schwingbar ist. Im vorliegenden Falle ist die Einrichtung so ausgeführt, dass zum Beispiel eine Arbeiterin zu den gegebenen Zeitpunkten mittelst des am vordern Ende der Hebel 6 und 7 befestigten Handgriffes 9 den Schieber 5 hinter die erste Reihe der aus dem Kühlschrank 1 austretenden Formen bringt und nun eine Schiebebewegung auf den Über- führung#stiseh 2 und das Förderband 3 aus führt, wodurch die Formen auf das Förder band 3 gebracht werden.
Die Bewegung -des Schiebers 5 kann jedoch auch maschinell in Abhängigkeit von dem Arebitsgang ausge führt werden.
Die Vorschubbewegung der Fördervor- richtung 1' im Kühlschrank passt sich der Entnahme einer Reihe Formen und .der tber- _gabe an das Förderband 3 zu -den entsprechen den Zeitpunkten an. Die ,durch den Schieber 5 entnommene vordere Reihe kann zunächst auch auf dem Überführungstisch 2 so lange verbleiben, bis das Förderband 3 den erfor derlichen freien Raum für das Aufsetzen der neuen Reihe gegeben hat, worauf dann durch den Schieber 5 die Reihe von dem Tisch 2 auf das Band 3 aufgeschoben wird.
Das Förderband 3 bringt die Formen nacheinander der Schliessmaschine S zu, in die sie einzeln eingeführt werden. Im vor liegenden Falle schiebt ein Schieber 15 die ,jeweils vorderste Packung vom Förderband 3 ab und in .den Bereich eines senkrecht dazu angeordneten Schiebers 16, der die Form in die bekannten Förderbehälter der Vorschub vorrichtung der Schliessmaschine S über führt. In dieser wird das aus der Form b vorstehende leere Ende des Fettbeutels in bekannter Weise geschlossen.
Nach dem Schliessen kommen die einzelnen Formen in den Bereich eines Ausstossschiebers 20, der sie auf einen Tisch 21 schiebt, durch wel chen von unten ein Hochstösser 22 hindurch treten kann. Jeder Behälter b hat im Boden eine Öffnung f (Fig. 10 bis 12), durch wel che der Hochstösser 22 beim Hochgang eben falls hindurchtritt und dadurch die geschlos sene Packung a nach oben aus .dem Behälter b ausschiebt auf die Höhenlage einer Vorschub bahn 26, auf welche .die Packung ,durch einen weiteren Schieber 25 aufgeschoben wird.
Auf der Vorschubbahn 26 werden die Packungen durch die jeweils neu aufgeschobene Packung weitergeschoben. Die Packungen können ent weder auf der Bahn 26 der Verpackungsstelle weiterwandern oder zum Zwecke der Ver packung entfernt werden.
Die leeren Behälter b wandern auf dem Tisch 21 schrittweise weiter, indem .durch die Bewegung des Schiebers 20 beim jewei ligen Ausstoss einer Form mit geschlossener Packung aus der Schliessmaschine jeder Be hälter den vorhergehenden entsprechend wei terschiebt. Am Ende der Vorsehubbahn oder des Tisches 21 wird jeder Behälter b auf die winkelförmige Auflage 30 eines Schwenk hebels 31 geschoben und durch Verschwenken dieses Hebels um 90 über eine Fördervor richtung 3,5 gebracht, auf die der Behälter durch einen Schieber 32 oder .dergleichen auf geschoben wird und welche die leeren Be hälter b der Beutelherstellungsma.schine P zu führt.
Diese Fördervorrichtung ist vorlie gend als endloses Förderband ausgeführt. Durch die Verschwenkung um<B>90'</B> ist der Behälter b aus seiner stehenden in eine lie gende Laue. und zwar derart übergeführt worden, dass die offene Seite auf dem Förder band 35 der Ausstossstelle der Beutelherstel- lungs- oder Paketmaschine P zugewendet ist.
Am Ende des Fördergurtes 35, -der im Takt der Beutelherstellungsmaschine P, -die ihrer seits wieder im Takt der Schliessmaschine S arbeitet, schrittweise weitergeschaltet wird, ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die der Behälter b von dem Fördergurt 3,5 entfernt, in den Behälter ein füllfertiger Beutel ein geführt und .der Behälter alsdann wieder auf gerichtet und auf eine weitere Fördervorrich tung 45 befördert wird.
Im vorliegenden Falle ist am Ende des Förderbandes 35 ein Schieber 40 angeordnet, der jeden Behälter vom Förderband entfernt und der Ausstoss stelle an der Paketmaschine P näher bringt. In dieser Lage wird durch die bekannte Aus= stossstange p der Beutelherstellungsmaschine ein fertiger Beutel a in den gegenüberliegen den Behälter b eingeschoben.
Nach dem Rückgang der Ausstossistange p setzt sich ein quer zu dieser angeordneter Schieber 41 in Bewegung, der den mit einem Beutel ge füllten Behälter auf eine gleiche Schwenkvor richtung wie die oben beschriebene Schwenk vorrichtung 30, 31 bringt, die beim Auf wärtsschwenken den Behälter samt Beutel wiederum um 90 dreht, so dass jeder ein zelne Behälter mit Beutel aufrecht stehend auf :die zum Beispiel als. endloser Gurt aus gebildete Fördervorrichtung 45 aufgesetzt und durch diese weiterbewegt und der Füll stelle zugeführt wird.
Von dieser werden dann -die Behälter mit den gefüllten Beu teln nach der Kühlvorrichtung und in diese hinein befördert.
Bei -der Ausführungsform. der Verpak- kungsanlage nach Fig. $ bis 7 werden die Be- hä.Iter b mit den gefüllten Fettbeuteln a der Schliessvorrichtung liegend zugeführt.
Die Überführung der die Kühlvorrichtung 1 (Fig. 3 und 4) auf der Fördervorrichtung 1' stehend verlassenden: Behälter b nebst Fett beuteln a in die liegende Stellung kann durch eine schwenkbar angeordnete Hubschiene 53 von einer der Anzahl ,der in einer Reihe vor handenen Behälter oder Fmmen b entspre chenden Länge erfolgen. Zwischen dem Ende der Fördervorrichtung 1' der Kühlvorrich tung und ,der Hubschiene 53 kann wieder ein Überführungstisch 52 angeordnet sein.
Im vorliegenden Fall erfolgt die Beförderung der jeweils vordersten Reihe von Behältern von der. Fördervorrichtung 1' der Kühlvorrich tung über den Tisch @52 auf die Hubschiene 53 durch eine über die ganze Reihe reichende und der Armzahl .der in,der Reihe befindlichen Behälter entsprechende Anzahl von Greifer haken 51, denen eine solche Bewegung erteilt wird, .dass sie die Behälter der vordersten auf dem Fördergut 1' stehenden Reihe erfassen, auf -den Tisch 52 und von hier auf die Hub schiene 53 ziehen,
bevor diese ihre Aufwärts schwenkung ausführt. Für ;die Verschiebung mittelst der Haken 51 können die Behälter b zweckmässig die aus Fig. 10 bis 12 ersicht liche Ausbildung erhalten, bei welcher die Hohlform b mit einem Fuss e versehen ist, der einen Rand d besitzt, hinter den die Haken 51 gemäss Fig. 4 fassen können.
Die Hubschiene 53 sitzt an einem oder mehreren Sehwinghebeln 54, denen mittelst der Welle 55 von einer Antriebsvorrichtung bekannter Art eine Schwenkbewegung nach oben erteilt werden kann. Beim Aufwärts schwenken der Schiene 53 gleiten die Formen b an einer gewölbten Führungswand 56 ent lang und gelangen am obern Ende dieser Wand in liegender Stellung in den Bereieli einer Hubschiene 57, die an einem oder meh reren Hebeln 58 befestigt ist, denen eine Schwenkbewegung nach oben in die in Fig. 4 gestrichelte Lage erteilt werden kann.
Durch das Aufwärtsschwenken der ,Schiene 57 wird jeder Behälter etwas angehoben, so dass die Behälter durch die weitere Schwenkbewegung der Hubschiene 53 störungsfrei auf die För- dervorrichtung 60 in liegender Stellung auf geschoben werden können. Die Fördervor- richtungen der dargestellten Verpackungsan lage sind durchweg als zwei parallele endlose Ketten ausgeführt, die im Abstande der zu befördernden Behälter mit Mitnehmern 61 ausgerüstet sind.
Es könnten auch für fliese Verpackungsanlage Fördergurte und es könnte statt der Greiferhaken,51 auch eine Schiebevorrichtung 5 gemäss der Ausfüh rungsform nach Fig. 1 und 2 verwendet wer den, ebenso wie auch für -die Ausführungs form nach Fig. 1 und 2 statt der Fördergurte Förderketten und statt der Schiebevorrich tung eine Greiferhakenvorrichtung nach Art der Fig. 3 und 4 benutzt werden kann.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 erfolgt das Überführen einer Reihe von Behältern auf die Fördervorrich- tung 60 beim Stillstand der letzteren, nach dem dieselbe um eine der Zahl der in einer Reihe befindlichen Behälter entsprechende Strecke schrittweise weitergeschaltet worden ist, wobei die schrittweise Schaltung der Fördervorrichtung 60, wie auch der folgen den Fördervorrichtungen im Arbeitsschritt der Beutelherstellungsmaschine P (Fig. 5 und 6) erfolgt.
Die von der Fördervorrich- tung durch die Mitnehmer 61 in Richtung des Pfeils der Fig. 3 schrittweise vorgescho benen Formen gelangen nacheinander zu einer gemäss Fig. 7 senkrecht zur Fördervorrich tung,60 angeordneten Fördervorrichtung 65, die mit einer Anzahl von Tragarmen 66 .aus gerüstet ist, welche bei der schrittweisen Schaltung der Fördervorrichtung -65 nachein ander in die Ebene der Fördervorrichtung 60 gelangen.
Analer Überführungsstelle der Formen b von der Vorschubvorriehtung 60 auf den jeweils in die Aufnahmestellung be- wehten Tragarm 66 ist ein Schwenkhebel 70 angeordnet, der sich gegen die rückwärtige Wand jeder Form legt und diese auf den in Bereitschaft stehenden Tragarm 66 schiebt. Die Formen werden durch .die Tragarme 66 nach abwärts in den Bereich einer unterhalb der Fördervorrichtung 60 und parallel zu dieser verlaufenden Fördervorrichtung 75 be fördert, die jedoch den Vorschub im ent gegengesetzten wie die Fördervorrichtung 60 bewirkt und mit U-förmigen Mitnehmern 75a versehen ist.
Die Fördervorrichtung 7 5 ist in bekannter Weise als Hubvorrichtung aus gebildet, derart, dass bei jedem Hub eine Form von dem betreffenden Tragarm 66 durch einen Mitnehmer 75a der Fördervor richtung 75 entnommen und durch letztere schrittweise weiterbefördert wird. Im vor liegenden Ausführungsbeispiel sind die Mit nehmer 75a gemäss Fig. 8 und 9 an zwei Winkelschienen 76 und 76' befestigt, welche wiederum an Lageraugen 77 und 78 befestigt sind. Diese sind auf ein Rohr 79 aufge- klemmt. An dem Lagerauge 7 7 greift mit. telst des Lenkers 80 ein Hebel 81 an.
Dieser kann voll einem Lenker 82 durch eine An triebsvorrichtung bekannter Art derart hin und her bewegt werden, @dass die Fördervor- richtung 7 5 um einen Vorschubschritt hin und her bewegt wird. Das Rohr 79 ist in zwei Lagerbüchsen 85 und 86 verschiebbar geführt. An diesen Büchsen sind auf und ab bewegliche Stangen 87 und 88 befestigt, an deren untern Enden mittelst Gelenke 89 und 89' Kurbeln 90 (von denen in Fig. 9 nur eine dargestellt ist) angreifen.
Die Kurbeln sind auf einer Welle 90a befestigt, der mit- telst der Kurbel 90b und .der Antriebsstange 91 eine hin- und herschwingende Drehung erteilt werden kann, um die Stangen 87 und 88 auf- und a'bzubewegen. Bei der Aufwärts bewegung dieser Stangen wird durch die Büchsen 85 und 86 das Rohr 79 und damit die gesamte Fördervorrichtung 75 aus der in Fig. 8 und 9 dargestellten und in Fig. 7 gestrichelt veranschaulichten untern Stellung in .die in Fig. 7 in vollen Linien dargestellte obere
Stellung bewegt. Dann wird das Rohr 79 nebst der ganzen Fördervorrichtung durch das Gestänge 80, 81. 82 um einen Vorschub schritt nach links in Fig. 7 bewegt, wobei sich das Rohr 79 in den Lagerbüchsen- 85 und 86 längsverschiebt. Bei Beendigung der Längsbewegung werden die Stangen 8 7 und 88 nebst der Fördervorrichtung wieder ab wärts gesenkt, so dass damit die Mitnehmer 75a nach unten von den Packungen abgleiten, welch letztere sich auf die ortsfesten Längs schienen 92 und 93 gemäss Fig. 5 und 7 auf setzen.
Es erfolgt nun .die Zurückbewegung der Stange 79 mit der Fördervorrichtung in der untern Höhenlage bis in die Anfangsstel lung zurück, worauf sich .das Spiel wieder holt.
Die Fördervorrichtung 75 dient gleich zeitig als Vorschubvorrichtung für die Schliessvorrichtung, indem die in den Mit nehmern 75a der Fördervorrichtung 75 liegend ruhenden Formen b mit dem seitlich vorste henden offenen Ende des Beutels a an längs der Bahn der Fördervorrichtung 75 gemäss Füg. 5 angeordneten Schliesswerkzeugen vor beigeführt werden. Auf diese Weise erübrigt sich bei dieser Ausführungsform .die Ein schaltung einer besonderen Schliessmaschine nach Art,der Maschine 8 der Ausführungs form nach Fig. 1 und 2.
Die auf den Arbeitsstellen I, II und III der Fig. 5 angeordneten Schliesswerkzeuge können eine beliebige Ausführung und Ar beitsweise besitzen. Im vorliegenden Falle wird .der Schliessvorgang derart ausgeführt, dass zunächst auf der Arbeitsstelle I (Fig. 5) von dem über die Form b hinausreichenden offenen Endteil des Beutels a durch zwei seitlich einschwingende Faltschieber 95 und 96 die seitlich vorstehenden Teile .des Beu tels nach innen gefaltet werden, wobei zwei wagrecht vorstehende dreieckige Zipfel ent stehen,
von denen der obere durch einen ab wärts gehenden Faltschieber 97 auf die bei- ,den seitlich eingeschlagenen Teile umgelegt und gleichzeitig .der untere Zipfel senkrecht abwärts gebogen wird. Nach der Weiter schaltung auf die Arbeitsstelle II wird durch eine auf und ab beweglich angeordnete Kleb- 4toffwalze 98, die in bekannter Weise .mit einer in einen Leimbehälter eintauchenden Leimwalze 99 zwecks Klebstoffaufnahme zu- sammenarbeitet, auf .den abwärtsgebogenen Endzipfel Klebstoff aufgetragen.
Nach der nunmehr erfolgenden Weiterschaltung auf die Arbeitsstelle III wird durch einen von unten aufwärts schwingenden Faltschieber 100 Jer Endzipfel an die bereits durchge führte Faltung der übrigen Teile angelegt.
Auf den Arbeitsstellen IV, V und VI sind Stempel st für .das Anpressen .des Ver schlusses vorgesehen.
Auf der Arbeitsstelle VII der Fig. 5 wirb der geschlossene Beutel durch einen Schieber 180, der durch das Loch f (Fig. 10 bis 12) am Boden des Behälters b hindurch treten 'kann, aus .dem Behälter b heraus und auf ein Förderband 181 geschoben, von dem die Beutel a, beispielsweise zur Verpackungs stelle, weiter befördert werden.
Bei ihrem weiteren schrittweisen Vorschub durch die Fördervorrichtung 7-5 gelangen die leeren Be hälter b in den: Bereich der Ausstossstelle .der bei P angedeuteten Beutelherstellungsma- schine bekannter Art. Hier wird der füll fertige Beutel durch den bekannten Ausstösser p von dem betreffenden Dorn der Maschine P unmittelbar in den mit seiner offenen Seite der Ausstossstelle gegenüberliegenden Behälter b eingeschoben.
Bei dem weiteren schrittweisen Vorschub durch Fördervorrich- tung 75 gelangt der mit -,der füllfertigen Packung a versehene Behälter b gemäss Fig. 6 in,den Bereich eines Schwenkhebels 185 mit Auflagerplatte 185a (Fig. 6).
Die Fördervor- richtung 75 endigt vor dem Hebel. 185 und ist an diesem Ende mit leistenförmigen Mit nehmern 75b (Fig. 7) versehen, die jeweils einen Behälter von :den Führungsschienen 92, 93 auf die Platte 185a des :Schwenkhebels <B>1,85</B> schieben.
Der Hebel 185 nimmt durch seine .Schwenkbewegung in die gestrichelte Stellung der Fig. 6 den jeweils auf ihn ge schobenen Behälter mit und setzt ihn um 90 verschwenkt auf eine Fördervorrichtung <B>190</B> aufrecht stehend ab, die nunmehr die Be hälter b nebst der füllfertigen Packung a der nicht dargestellten Fiillstelle schrittweise zuführt.
Bei dieser Ausführungsform ist besonders Iarauf Bedacht genommen, dass auf einem möglichst kleinen Raum sämtliche in Be tracht kommenden Maschinen Platz finden. Diesem Zweck .dienen namentlich die über einander liegende Anordnung der Fördervor richtungen 60 und 75, sowie die Anordnung der untern Fördervorrichtung, der Schliess vorrichtung und der Ausstossstelle der Beutel herstellungsmaschine, derart, dass alle Ar beitsvargänge beim schrittweisen Vorschub der Fördervorrichtung in einer gerade ver laufenden Ebene durchgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verpackungsanlage für teigige Massen, insbesondere Speisefett, bei der leere Beutel in hohlformartige Behälter eingesetzt, ge füllt und in eine Kühlvorrichtung gebracht werden, die sie in hintereinander angeord neten Querreihen durchwandern, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (b) .der je weils vordersten Reihe gleichzeitig auf eine quer zum Vorschub dieser Reihen an dem Austrittsende der Kühlvorrichtung im Schritt einer Schliessmaschine (8) wie auch einer im o-leichen Takt.arbeitenden Beutel- herstellun@gsmaschine (P), wobei geschaltete Fördervorrichtung (3 bezw. 60) gebracht und nacheinander einzeln zur Schliessmasehine be fördert werden, worauf nach erfolgtem Schliessen der Beutel diese einzeln einer Vor richtung (22 bezw. 180) zugeführt werden, die die geschlossenen Beutel aus den Behäl tern entfernt und einer Vorsehubbahn (26 bezw. 181) zur Fortführung der Beutel zu führt, während die geleerten Behälter (b) durch eine Fördervorrichtung (35 bezw. 75)nacheinander zur Beutelherstellungsmaschine (P) befördert werden mit einer Einrichtung p), ilie die füllfertigen Beutel aus dieser Maschine nacheinander in die zugeführten Behälter einführt, worauf die Weiterbeför derung der Behälter mit - den eingesetzten Beuteln zur Füllstelle und in die Kühlvor richtung (1) erfolgt. ltN'TE,RAN- S1'RüCHE 1.Verpackungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dä.ss zur Entfer nung der jeweils vordersten Behälterreihe von der Vorschubvorrichtung (1') der Kühlvorrichtung ein hin- und herbeweg- barer, -sowie heb- und senkbarer Schieber (5) dient. .Verpackungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ent nahme der jeweils vordersten Behälter reihe von der Vorschubvorrichtung (1') der Kühlvorrichtung eine der Zahl der Behälter der Reihe entsprechende Zahl von hin- und her-, sowie auf- und ab beweglichen Greifern (51) dient, die an Vorsprüngen der Behälter angreifen. 3.Verpackungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils vorderste aus der Kühlvorrichtung kom mende Reihe von Behältern auf eine För dervorrichtung (3) befördert wird, die unmittelbar zu :der Schliessmaschine (S) führt und an deren Ende eine Schiebevor richtung (15, 16) vorgesehen ist, die den jeweils vordersten Behälter (b) von der Fördervorrichtung (3) in einen Auf nahmebehälter der Vorschubvorrichtung der Schliessmaschine befördert. 4.Verpackungsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausstossstelle der Schliessmaschine (<B>8</B>) der jeweils ausgestossene Behälter auf eine Bahn (21) geschoben wird, an deren An fang durch einen durch eine Öffnung- (f) iin Boden des Behälters (b) hindurch tretenden Hochstösser (22) der geschlos sene Beutel aus dem Behälter in die Höhe einer zweiten oberhalb der ersterwähnten Bahn angeordneten Bahn (26) entfernt wird, auf der die Beutel für sich fort geführt werden, während auf der erst genannten Bahn (21) die leeren Behälter einer Vorrichtung (30) zugeführt werden,die den jeweils vordersten Behälter um 90 verschwenkt auf eine Fördervorrich- tung (3-5) befördert, auf der die Behälter liegend einer gegenüber der Ausstossstelle der Beut:elherstellungsinaschine (P) an geordneten Vorrichtung (40, 41) zuge führt werden, die den jeweils vordersten Behälter von der Fördervorrichtung (35) abschiebt und, nachdem durch die Aus stossvorrichtung (p) der Beutelherstel- lungsinasehine ein füllfertiger Beutel in .den Behälter eingeschoben worden ist, den Behälter durch Verschwenkung um 90 wieder aufrichtet und auf eine För- dervorrichtung (45) befördert, die die Behälter nunmehr der Füllstelle zuführt. 5.Verpackungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur reihenweisen Aufnahme der aus der Kühlvorrichtung (1) kommenden Be hälter dienende Fördervorrichtung (60) die Behälter einer senkrecht zu ihr arbei tenden Fördervorrichtung (65) zuführt, in.welche die Behälter einzeln nachein ander eingeführt und durch welche sie ebenfalls einzeln einer unterhalb der erst genannten Fördervorrichtung (60) ver laufenden, jedoch in entgegengesetztem Sinne schrittweise geschalteten Förder- vorrichtung (75) zugeführt werden, die die Behälter zunächst an den zum Schlie ssen der Beutel dienenden Arbeitsstellen (I-VI) und hierauf an einer Arbeits stelle (VII) vorbei führt, auf welcher der geschlossene Beutel durch eine Ausstoss vorrichtung (180) aus dem betreffenden Behälter auf eine zur getrennten Fort führung der Beutel dienende Vorschub vorrichtung (181) befördert wird, wäh rend die geleerten Behälter durch die Fördervorrichtung (75)weiterhin an :der Aisstossstelle der Beutelherst 1'lungsma- schine (P) vorbei zwecks Einschiebens eines neuen füllfertigen Beutels in die Behälter geführt werden, worauf die Weiterbeförderung der Behälter nebst Beuteln zur Füllstelle erfolgt. 6.Verpackungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Be hälter der vordersten aus der Kühlvor richtung (1) entnommenen Reihe auf ihrem Wege zu der zu ihrer Abbeförde- rung dienenden Vorschubvorrichtung (60) um 90 verschwenkt werden, so dass ,die Behälter auf dieser Vorschubvorrich- tung an der Schliessvorrichtung (S), der Ausstossvorrichtung (180) und der Beu- telherstellungsmaschine (P) liegend vor beigeführt werden. 7.Verpackungsanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Be hälter der jeweils vordersten Reihe ste hend auf eine schwenkbare Hubschiene (5ä) befördert und durch das Aufwärts schwenker dieser Schiene längs einer ge bogenen Führungswand (56) in eine lie bende Stellung übergeführt, sowie auf ,die zur Weiterbeförderung der Behälter -dienende Vorschubvorrichtung (60) seit lich aufgeschoben werden. B.Verpackungsanlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen ,dem Ende der Führungswand (56) und der (60) eine schwenk bare Hubschiene (57) angeordnet ist, durch deren Aufwärtsschwenkung das vordere Ende der Behälter beim Auf- echieben auf die Fördervorrichtung an gehoben wird.9, Verpackungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ar beitsstellen (I-VI) der Schliessvorrich tung (S) ebenso wie die Arbeitsstelle (VII) zur Entfernung des geschlossenen Beutels aus dem Behälter und die Aus stossstelle -der Beutelherstellungsmaschine (P) aufeinanderfolgend längs .der zur Weiterbeförderung der liegenden Behäl ter dienenden Vorschubvorrichtung (75) angeordnet sind, und zwar auf derjenigen Seite derselben, nach der die noch nicht beschlossenen Beutel aus den Behältern vorstehen.10. Verpackungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die un tere Fördervorrichtung (75) die mit einem neuen füllfertigen Beutel verse benen Behälter einer Vorrichtung (185) zuführt, welche die Behälter nebst Beu teln unter Aufrichtung derselben auf eine zur Füllstelle führende Fördervorrich tung (190) aufsetzt.
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- 1932-12-29 CH CH166376D patent/CH166376A/de unknown
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