CH166325A - Einrichtung zum Wickeln von Läufern mehrpoliger elektrischer Maschinen. - Google Patents
Einrichtung zum Wickeln von Läufern mehrpoliger elektrischer Maschinen.Info
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Description
Einrichtung zum Wickeln von Läufern mehrpoliger elektrischer Maschinen. Einrichtungen zum unmittelbaren Einwik- keln von Leiterdrähten in die Nuten von Läu fern sind bekannt. Sie besitzen im allgemeinen Führungen, die mit dem um eine Achse senk recht zu seiner Längsachse kreisenden Läufer starr verbunden sind und die dafür sorgen, dass der Wickeldraht zwangsläufig in die Nuten wandert und an den Stirnseiten des Läufers den vorstehenden Wellenenden aus weichen kann. Für zweipolige Läufer arbeitet eine solche Einrichtung befriedigend, weil je zwei der zu bewickelnden Nuten mehr oder weniger diametral zueinander stehen.
Bei vier- oder mehrpoligen Läufern entstehen erhebliche Schwierigkeiten, vor allem dadurch, dass erstens die Drähte nur sehr schwer in die Nuten einzubringen sind, zweitens die Nuten nicht voll bewickelt und drittens die an der Läuferstirnseite gewünschten Wickel formen nur selten erhalten werden können. Dies ist dadurch bedingt, dass zum Beispiel bei vierpoligen Läufern die zusammenge hörigen Nutenpaare in einem Winkel von etwa<B>900</B> zueinander liegen. Die Erfindung erlaubt, vier- und mehr polige Läufer genau so leicht und schnell zu wickeln, wie dies für zweipolige der Fall ist, und ferner die Nuten vor) innen nach aussen satt zu füllen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Wickeldraht durch mechanisch kraftschlüssig gesteuerte Fangnocken über dem Wicklungskopf gehalten und durch Führungsstücke zuerst an die Öffnung der zu wickelnden Nute gelenkt, darin durch weitere Führungsstücke auf den Grund dieser Nute gedrückt wird, um während des weiteren Wickelvorganges die Nuten von innen nach aussen zu füllen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung veran schaulicht. Fig. 1 zeigt einzelne Teile einer Maschine zum Wickeln der Nuten eines Läu fers im Aufriss und Fig. 2 im Grundriss.
In Fig. 1 bedeutet 1 die Planscheibe der Wickelmaschine, die in bekannter Weise ge baut und mit einer selbsttätigen Abstellvor- richtung zum Stillsetzen der Maschine nach beendetem Wickelvorgang versehen sein kann. Auf der Planscheibe 1 ist der Läufer 2 eben falls in bekannter Weise zwischen den Spitzen 3 senkrecht zur Wickelmaschinenwelle 4 aufgespannt. Mit 5 sind zwei Führungsstücke bezeichnet, über welche der auflaufende Wickeldraht 6 so lange gleitet, bis er die Öffnungen der zu bewickelnden Nuten 7 erreicht hat, um dann in diese Nuten zu fallen. Diese Führungsstücke 5 können der art verstellbar sein, dass sie zum Wickeln von Läufern sowohl mit geraden, als auch mit schrägen Nuten passen.
Das Festhalten des Läufers 2 gegen Verdrehen um seine Achse während des Wickelvorganges besorgt ein längliches Mitnehmerstück 8, das mit dem Leitkopf -9 drehfest gekuppelt ist, wobei das keilförmige Ende (Fig. 2, links) in die benachbarte Läufernut 11 hineingreift. Die während des Wickelvorganges kreisende Plan scheibe 1 dreht deshalb nicht nur den Läufer 2, sondern auch den Leitkopf 9, welcher auf einem achszentrisch gelagerten, festste henden Zapfen 10 drehbar angeordnet ist.
An den seitlichen Armen 12 des Leit- kopfes 9 sitzen, und zwar um 90 gegenüber den Führungsstücken 5 versetzt, zwei zum Fangen des Wickeldrahtes 6 dienende Nocken 13, die erstens um Achsen 14 um 90 dreh bar, zweitens radial zum Läufer längs der in Haltern 15 vorgesehenen Schlitze 16 ver schiebbar und drittens- achsparallel zur Läu ferachse längs der in den Armen 12 einge frästen Schlitze 17 verschiebbar angeordnet sind. Die unter der Zugkraft des Wickel drahtes 6 zu erfolgende Drehung der Fang nocken 13 um die Achsen 14 wird durch Steuerstangen 18 so lange verhindert, bis letztere beire Gleiten über die stillstehende Steuerscheibe 19 abwechslungsweise in eine nutenförmige Vertiefung 20, zum Beispiel in folge Federkraft, nach rechts ausweichen können.
Dadurch wird die Verriegelung der Fangnocken 13 aufgehoben. Nach dem Ab gleiten des Drahtes über die entriegelten Fangnocken 13 werden letztere durch eine um die Achse 14 gelagerte Spiralfeder wie der in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt. Die Zeitdauer der Verriegelung und der Au- genblick des Loslassens der Fangnocken 12 ist durch die Form und Lage der Nut 20 bestimmt. Das Loslassen des Fangnockens 13 erfolgt dann, wenn der Draht 6 den rich tigen Platz in der Läufernute 7 eingenommen hat.
Um dies zu erzielen, sind noch zwei weitere Drahtführungsstücke 21 vorgesehen, die mit den Haltern 15 ein einziges Stück bilden und die den Draht 6 in die Nuten 7 drücken, sobald er die Nutenöffnung erreicht hat. Auf diese Weise ist zugleich eine voll ständige Fülllung der Nuten sichergestellt, und ausserdem können diese Führungsstücke 21 dazu benutzt werden, dem Wickelkopf eine gewünschte Form zu verleihen. Durch eine am nicht gezeichneten Drahtabroller an gebrachte Schwinge kann ferner erreicht werden, dass der Draht jeweils nach dem Abspringen nachgezogen wird.
Der Arbeitsvorgang ist kurz zusammen gefasst wie folgt: Angenommen; die Plan scheibe 1 drehe sich in Richtung des Pfeils 22, so werden auch der Läufer 2, das Kup pelstück 8 und der Leitkopf 9 in der gleichen Richtung mitgedreht, ebenso die am Leit- kopf 9 befestigten Einzelteile, z: B. die Fangnocken 13 und die Führungsstücke 21 für den Wickeldraht 6. Letzterer gleitet zunächst an der) beiden Führungsstückem 5 abwärts bis zur Öffnung der zu bewickelnden Nut 7, um anschliessend von den Führungs stücken 21 auf dein Nutengrund gezogen, bezw. gedrückt zu werden, und zwar fällt der Wickeldraht 6 gegen die Stirnseite des Läufereisenpaketes, sobald der nasenförmige Fangnocken 13 um die Achse 14 um 90 umkippt.
Dies ist darin der Fall, wenn die betreffende Steuerstange 18 in die Führungs not 20 der ruhenden Steuerscheibe 19 hinein gleitet und somit den zugehörigen Fang nocken 13 freigibt. Sind dann die beiden Nuten 7 vollgewickelt, so setzt die nicht gezeichnete Abstellvorrichtung die gesamte Wickelmaschine selbsttätig still.
Das l1lit- nehmerstück 8 wird darin mit dem Hebel 23 gelöst, ohne den Leitapparat achsial ver schieben zu müssen und der Läufer 2 für well gedreht, um zwei weitere Nuten in der beschriebenen Weise wickeln zu können. Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich so lange, bis sämtliche Nuten vollgewickelt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Wickeln von Läufern mehrpoliger elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickeldraht durch mechanisch kraftschlüssig gesteuerte Fang nocken (13) über dem Wicklungskopf gehal ten und durch Führungsstücke (5) zuerst an die Öffnung der zu bewickelnden Nute ge lenkt, darin durch Führungsstücke (21) auf den Grund dieser Nute gedrückt wird, um während des weiteren Wickelvorganges die Nuten von innen nach aussen zu füllen. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch je zwei um 90 versetzte Führungsstücke (5, 21), von denen die einen mit mechanisch gesteuerten Fang nocken versehen sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangnocken um Achsen drehbar sind und durch die Steuer gestänge festgehalten oder losgelassen werden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den zu wickeln- den Läufer tragende Planscheibe symme trisch angeordnete Führungsstücke (5) besitzt, die derart verstellbar sind, dass sie auch zum Wickeln von Läufern mit schrä gen Nuten passen. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein gesteuerter Leitapparat drehbar auf einem festen, achszentrisch zur Wickelspindel der Wickel maschine gelagerten Zapfen (10) sitzt und durch ein keilförmiges, einstellbares Mit nehmerstück mit dem Läufer koppelbar ist.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitapparat die Fangnocken trägt, die um 90 um eine Achse klappbar und sowohl radial, als auch achsparallel zur Läuferachse einstell bar sind. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitapparat die Steuerstangen trägt, die über eine still stehende, mit Kurvenbahnen versehene Steuerscheibe (19) gleiten, um die ge wünschte Schubbewegung zu erhalten. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Mit nehmerstück gegen eine Ankernute ge stossen und wieder zurückgezogen werden kann, ohne den Leitapparat achsial be wegen zu müssen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166325X | 1931-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166325A true CH166325A (de) | 1933-12-31 |
Family
ID=5685773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166325D CH166325A (de) | 1931-08-28 | 1932-08-24 | Einrichtung zum Wickeln von Läufern mehrpoliger elektrischer Maschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166325A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750493C (de) * | 1938-04-21 | 1945-01-15 | Micafil A G Werke Fuer Elektro | Maschine zum vollselbsttaetigen Bewickeln von Nutenankern fuer elektrische Maschinen mit Drahtspulen |
-
1932
- 1932-08-24 CH CH166325D patent/CH166325A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750493C (de) * | 1938-04-21 | 1945-01-15 | Micafil A G Werke Fuer Elektro | Maschine zum vollselbsttaetigen Bewickeln von Nutenankern fuer elektrische Maschinen mit Drahtspulen |
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