CH161902A - Verfahren und Gerät zur Herstellung von Wellblech mit seitlich in die Wellenmulden hineinragenden Wellenbergen. - Google Patents

Verfahren und Gerät zur Herstellung von Wellblech mit seitlich in die Wellenmulden hineinragenden Wellenbergen.

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CH161902A
CH161902A CH161902DA CH161902A CH 161902 A CH161902 A CH 161902A CH 161902D A CH161902D A CH 161902DA CH 161902 A CH161902 A CH 161902A
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CH
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wave
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Aktiebolag Stromsnas Jernverks
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Aktiebolag Stromsnas Jernverks
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  Verfahren und Gerät zur Herstellung von Wellblech mit seitlich in die  Wellenmulden hineinragenden     Wellenbergen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Herstellung von Well  blech mit seitlich in :die Wellenmulden hin  einragenden Wellenbergen, das sich dadurch  auszeichnet,     :dass    das Blech zuerst als gewöhn  liches Wellblech gewellt wird, :das heisst,     :

  dass     das Blech zunächst mit vom Boden nach auf  wärts gleichmässig breiten oder sich     erwei-          ternden    Wellenmulden gewellt wird, wonach       die    Wellenberge gegen in die Wellentäler  eingeführte, gegen das Blech sich stützende       Widerlager        heruntergepresst    werden.  



  Das Gerät zur Ausführung des Verfah  rens gemäss der Erfindung weist ein Wider  lager auf, das aus in die Wellentäler .des zu  erst gewellten Bleches einzuführenden Stä  ben gebildet ist, deren unterer Teil die Wel  lentäler ausfüllt, während ihr oberer Teil mit       Anliegefläehen    für die     herunterzupressenden     Wellenberge versehen ist,

   welche     Anliegeflä-          chen    entsprechend der Form der in die Wellen  mulden des fertiggewellten Bleches hinein  ragenden     Wellenbergteile    ausgebildet     sind.       Gemäss einer besonders zweckmässigen Aus  führungsform des     Widerlagerstabes    kann die  ser zwei mit einem     keilförmigen    Organ zu  sammenwirkende Seitenstücke aufweisen, die  beim Herunterdrücken des keilförmigen     Or-          ganes    :durch Verschiebung gegenüber demsel  ben auseinander getrieben werden, wobei sie  den untern Teil des Wellentales ausfüllen.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand  der in .der beiliegenden     Zeichnung    verdeut  lichten Ausführungsform näher erläutert.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine     Pressvorrichtung     mit     eingelegtem    Blech und     Widerlager,    so  wie     Pressteilen    in zwei verschiedenen Arbeits  lagen, während       Fig.    3 das     Widerlager    in Seitenansicht  zeigt;

         Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    5 und die letzterwähnte  Figur ist ein Schnitt nach er Linie     V        -V     in     Fig.    4, die einen     Widerlagerstab    in grösse  rem     Massstabe    zeigt.

        In     Fig.    1 und 2 ist 1 der Untertisch der  Presse, der mit hochstehenden, der vorberei  tenden     Wellung    des Bleches 2 entsprechen  den Nocken 3 ausgestaltet ist, deren Spitzen  zwecks Ermöglichung eines     Herunterpres-          sens    der Wellenberge 4 des Bleches 2 abge  schnitten sind, so dass ein Hohlraum 5 ent  steht.  



  7 ist der Obertisch der Presse und 8 sind  die zum     Herunterpressen    der Wellenberge  des Bleches 2 bestimmten Druckflächen. Im  Obertisch sind ferner -die zur Formgebung  der Wellenberge des Bleches 2 bei deren Her  unterpres2en dienenden, in ihrer Gesamtheit  ein     Widerlager    bildenden Stäbe eingesetzt.  Jeder     derartige    Stab weist zwei symme  trische Seitenstücke 9 auf, die mit einem im  Obertisch 7 verschiebbar gelagerten, keilför  migen Organ 10 zusammenwirken, das mit  Ansätzen oder Vorsprüngen 11 versehen ist,  die mit entsprechenden Ansätzen 12 an den  Seitenstücken 9 .zwecks: deren Mitnahme in  der Richtung nach oben bei der Aufwärts  bewegung des keilförmigen Organes während  des Hochgehens des Obertisches zusammen  wirken.

   Das keilförmige Organ 10 steht un  ter der Einwirkung einer     zwischen    dem Or  gan und dem     Obertische    eingesetzten Druck  feder 13, die bestrebt ist, dieses Organ aus  dem Obertisch heraus zu drücken. Die Bewe  gung wird von einem Anschlag 14 am Organ  10 und einem Anschlag 15 der im Obertisch  angeordneten Führung 16     begrenzt.     



  Zum     Aufeinand-erschliessen    der Seiten  stücke 9 während des     Hochhebens    des keil  förmigen     Organes    10, sind die beiden Seiten  stücke durch eine sie verbindende Zugfeder  17 zusammengehalten, die bestrebt ist, die  Seitenstücke auf in der     Fig.    4 ,deutlich dar  gestellte Weise gegeneinander zu ziehen. In  den Keilorganen 10 sind .Schlitze 18 ausge  spart, um das Herunterdrücken des Keil  organes an der Zugfeder 17 der Seitenstücke  vorbei zu ermöglichen.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  wie folgt:  Nachdem das Blech zunächst wie gewöhn  liches Wellblech gewellt worden ist, das heisst    so dass ,das Blech 2 mit vom Boden nach auf  wärts gleichmässig breiten oder sich erwei  ternden Wellenmulden versehen ist, wird es in  den Untertisch 1 auf die in     Fig.    1 darge  stellte Weise eingelegt, wonach der Ober  tisch 7 nach unten bewegt     wird.    Hierbei  werden zuerst die Federn 13 zusammenge  presst, so     dass    die keilförmigen Organe ge  zwungen sind, sich nachgiebig nach     unten    zu  bewegen, und dabei die Seitenstücke 9, nach  dem sie mit dem Bleche 2. in Berührung ge  langt sind, auseinandertreiben, bis sie den un  tern Teil der Wellentäler ausfüllen.  



  Bei fortgesetztem Herunterdrücken des  Obertisches 7 werden die Federn 13 so stark  zusammengedrückt, dass die Seitenstücke am  Blech 2     derart    fest anliegen, dass ein Ver  schieben des Blechmaterials in den Wellen  tälern verhindert wird. Nachdem der Ober  tisch mit ,den Wellenbergen 4 des Bleches 2  in Berührung gekommen ist, werden diese       heruntergepresst    und gegen die Nocken 3 und  die obere Fläche .der Seitenstücke 9 ange  drückt, wodurch die in die Wellenmulden       hineinrägenden    Vorsprünge 19 der Wellen  berge durch Anliegen gegen die beispiels  weise abgeschrägten     Anliegeflächen    20 der  Seitenstücke 9 ihre Formgebung erhalten.  



  Wenn das Pressen ausgeführt ist, wird  der Obertisch wieder angehoben, wobei das  keilförmige Organ 10 mittelst der Anschläge  14, 15 mitgenommen wird, wodurch den Sei  tenstücken gestattet wird, sich unter der Wir  kung .der Feder 17 aufeinander zu schliessen,  wonach das Organ 10 bei fortgesetztem Hoch  heben auch die beiden auf     einandergeschlosse-          nen    Seitenstücke 9 durch die nunmehr ver  engte Öffnung zwischen den Wellenbergen  hindurch nach oben entfernt.  



  Grundsätzlich kann der oben beschriebene       Pressvorgang    mit nur einem     Widerlager    er  folgen, zweckmässiger ist aber das Pressen  sämtlicher Wellen gleichzeitig vorzunehmen,  sofern das Blech nicht zu lang ist.  



  Statt des beschriebenen     Widerlagers    sind  selbstredend viele andere     Ausführungsformen     und Abänderungen desselben denkbar. Es ist  auch möglich, das Verfahren ohne Zuhilfe-           nahme    zusammenklappbarer     Widerlagerstäbe     auszuführen, nur müssen die Stäbe dann in  der Längsrichtung der Wellen herausgezogen  werden.

   Ferner ist es nicht notwendig, dass  die Nocken 3 und die diesen entsprechenden       Pressflächen    8 im Obertisch eben sind.     Diese     Flächen können statt dessen, wenn erwünscht,  irgend eine andere Form erhalten, solange  nur berücksichtigt wird, dass die Wellenberge  4 eine der erforderlichen Ausgestaltung der  Vorsprünge 19' entsprechend grosse     Ausbie-          gung    erhalten. Übrigens braucht die Form  der Vorsprünge 19 nicht die in der Zeichnung  dargestellte zu sein, obgleich diese mit Rück  sicht auf die     Deformationsarbeit    besonders  vorteilhaft erscheint.  



  Hervorzuheben ist schliesslich, dass es  nicht notwendig ist, die ganze Fläche des  Bleches zu wellen, noch ein ganz oder teil  weise auf gewöhnliche Weise gewelltes Blech  vollständig über die ganze Fläche mit der       Wellung    nach der Erfindung zu versehen.  Wenn es sich zum Beispiel um Herstellung  von gewelltem Blech für Heizradiatoren han  delt, kann es oft hinreichend sein, die Bleche  beispielsweise mit einem oder mehreren Bän  dern von gemäss der Erfindung ausgeführten       Wellungen    zu versehen, die sich dann auf  eine vorteilhafte Weise zur Zusammenhal  tung der beiden Wände der Blechradiatoren  ausnutzen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtrCHE I. Verfahren zur Herstellung von gewell tem Blech mit seitlich in die Wellen mulden hineinragenden Wellenbergen, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech zunächst mit vom Boden nach aufwärts gleichmässig breiten oder sich erweitern den Wellenmulden gewellt wird, wonach die Wellenberge gegen in die Wellentäler eingeführte, gegen das Blech sich stüt zende Widerlager heruntergedrückt wer den.
    II. Gerät zur Ausführung des im Patentan spruch I angegebenen Verfahrens, ge kennzeichnet durch ein Widerlager, das aus in die Wellentäler des zuächst ge- wellten Bleches einzuführenden Stäben gebildet ist, deren unterer Teil die Wel lentäler ausfüllt, während ihr oberer Teil mit Anliegeflächen für die herunterzu drückenden Wellenberge versehen ist,
    welche Anliegeflächen entsprechend der - Form der in die Wellenmulden des fer- tiggewelltere Bleches hineinragenend Wel- lenbergteile ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gerät gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerlagerstab zwei mit einem keilförmigen Organ zu sammenwirkende Seitenstücke aufweist, die beim Herunterdrücken -des keilförmi gen Organes durch Verschiebung gegen über demselben auseinander getrieben werden, wobei sie den untern Teil des Wellentales ausfüllen. 2.
    Gerät gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstücke durch eine Zugfeder miteinander verbun den sind, durch welche sie beim Verschie ben des kegelförmigen Organes nach oben gegeneinander gezogen werden, so dass sie sich nach dem Herunterpressen der Wel lenberge durch die verengten Öffnungen zwischen den Wellenbergen hindurch nach oben entfernen lassen. 3. Gerät gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Or gan mit Ansätzen versehen ist, die mit an den Seitenstücken vorhandenen An sätzen zusammenwirken, zwecks Mit nahme der Seitenstücke nach oben nach ,der Zusammenziehung der Seitenstücke. 4.
    Gerät gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Or gan in dem zum Herunterpressen der Wellenberge bestimmten Presstisch ver schiebbar gelagert ist und unter der Ein wirkung einer in diesem Presstisch ein gesetzten Feder steht, die beim Herunter drücken des Presstisches gespannt wird.
CH161902D 1931-03-13 1932-02-29 Verfahren und Gerät zur Herstellung von Wellblech mit seitlich in die Wellenmulden hineinragenden Wellenbergen. CH161902A (de)

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SE161902X 1931-03-13

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