CH161007A - Bettcouche. - Google Patents

Bettcouche.

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Publication number
CH161007A
CH161007A CH161007DA CH161007A CH 161007 A CH161007 A CH 161007A CH 161007D A CH161007D A CH 161007DA CH 161007 A CH161007 A CH 161007A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
seat frame
sofa bed
scissors
pivot pin
cutout
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Borbach Emil
Original Assignee
Borbach Emil
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Publication date
Application filed by Borbach Emil filed Critical Borbach Emil
Publication of CH161007A publication Critical patent/CH161007A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/22Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
    • A47C17/24Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis
    • A47C17/28Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis having means to lift the tilting axis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description


      Bettcouche.       Es sind sogenannte Bettcouchen bekannt,  bei denen ein die Polster, Matratze oder der  gleichen tragender Rahmen (Sitzrahmen) der  einen Längsseite entlang durch Scharniere  mit dem Gestell verbunden ist und mit dem  andern Rande gehoben werden kann. Es ist  ohne weiteres klar, dass solche     Couchen    nur  dann beidseitig verwendbar sind, wenn sie.  mit dem Scharnier-, nicht mit dem andern  Rande an einer Wand stehen. Ausserdem  dürfen sie beim Aufheben des Sitzrahmens  nicht unmittelbar an einer Wand stehen,  weil beim Aufklappen des Rahmens der  obere Rand des Polsters oder der Matratze  und dergleichen seitlich über das Gestell  vorzustehen kommt.  



  Für Ottomanen ist schon vorgeschlagen  worden, den Polsterteil an beiden Schmal  seiten an einer Haltevorrichtung zu lagern,  mittelst welcher er in der Höchstlage ge  halten werden kann. Das Heben dieses Polster  teils hat aber ganz durch die menschliche  Körperkraft zu geschehen und bedeutet daher    für manche Personen eine verhältnismässig  grosse Anstrengung. Anderseits ist keine Vor  kehr getroffen, um beim Senken des Polster  sitzes dessen Gewichtswirkung irgendwie zu  bremsen, so dass die bedienende Person aus  eigener Kraft die Abwärtsbewegung dämpfen  muss. Dabei ist für die Auslösung eines den  Polstersitz in der Höchstlage sichernden An  schlages eine besondere Betätigung eines  Fusshebels erforderlich.  



  Bei der den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildenden     Bettcouche    sind die er  wähnten Übelstände dadurch vermieden, dass  der in gehobener Lage umdrehbare Sitzrahmen  in der Mitte jeder Stirn-, das heisst Schmal  seite in einer     Nürnbergerschere    drehbar ge  lagert ist, die so unter Federwirkung steht,  dass durch diese beim Heben und Senken des  Sitzrahmens dessen Gewicht zum grössten  Teil aufgehoben ist, das Heben also keine we  sentliche Anstrengung seitens der bedienen  den Person erfordert, das Senken ebenfalls.  ohne solche Anstrengung ruhig und allmäh-      ]ich vor sich geht. Ausserdem bleibt der Sitz  während seiner Bewegung stets innerhalb des  ursprünglichen Umrisses der     Couche.     



  Auf der Zeichnung -ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes durch       Fig.    1 in einem teilweisen Querschnitt, der  Sitzrahmen in seiner Normallage dargestellt.  



       Fig.    2 veranschaulicht einen unterbroche  nen Längsschnitt durch die     Couche    bei ge  hobenem Sitzrahmen;       Fig.    3 zeigt einen nach der Linie     A-B     von     Fig.    2 gelegten Querschnitt während der  Drehung des gehobenen     Sitzrahmens;          Fig.    4 stellt eine Einzelheit dar;       Fig.    5 und 6 zeigen in     Vorder-    und in  Seitenansicht eine Variante dieser Einzelheit.

    In der     Längamittelebene    der     Couche    ist  nahe dem untern Rand sowohl der Kopf  wand 1 als auch der Fusswand 2 der An  fangszapfen 3 einer     zweistufigen    Nürnberger  schere 4 gelagert. Die Endzapfen 5 dieser  beiden Scheren 4 tragen zusammen drehbar  den Sitzrahmen 6, der auf der einen Seite  mit Polstern 7, auf der andern Seite mit  einer Matratze 8 besetzt ist. An der Innen  seite der Kopfwand 1 und der Fusswand 2  ist je ein Brett 11 befestigt,     das    einen in  der Höhenrichtung verlaufenden Ausschnitt  12 enthält. Dieser dient zur Führung des  Mittelzapfens 13 der     Nürnbergerschere    4.  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1-4  verzweigt er sich in einer gewissen.

   Höhe  und führt hier um ein Herzstück 14, das an  der Wand 1 beziehungsweise 2 befestigt ist.  Oberhalb des Herzstückes ist am Brett 11,  in     wagrechter    Richtung verstellbar und     mit-          telst    Schrauben 15 feststellbar, ein Metall  plättchen 16     (Fig.    4) angebracht. Dieses be  sitzt am Hals 21 einen vor dem Herzstück  14 liegenden dreieckigen Teil 20, durch den  unterhalb des Herzstückes 14 nach Belieben  der eine oder andere Zweig des Ausschnittes  12 abgesperrt werden kann.  



  Die untern Enden gleichliegender Scheren  schenkel sind durch Zugfedern 17 miteinander  verbunden, die den grössten Teil des Gewichtes  des Sitzrahmens aufnehmen, so dass zum    Heben dieses letzteren nur eine geringe Kraft  erforderlich ist.  



  Die Matratze 8 ist an gitterförmig ge  legte am Rahmen 6 befestigte Gurten 18 ge  heftet, auf welche Sprungfedern 19 bekann  ter Art abgestützt sind, welche anderseits  das Polster 7 tragen.  



  Der Hergang beim Heben und Wenden  des Sitzrahmens 6 ist etwa folgender:  Der Rahmen 6 wird am einen Längs  rande mittelst (nicht gezeichneter) Griffe von  Hand leicht gehoben. Den grösseren Teil der  Hubkraft liefern die Federn 17. Das Auf  <I>w</I>     firtsgleiter)    jedes     Scherenzapfens    13 im  senkrechten Teil des Ausschnittes 12 bewirkt  ein     Einwärtsgleiten    des andern, hintern Längs  randes des Rahmens 6 auf den am Gestell  befestigten Klötzen 9. Die Metallplatten 16  sind so eingestellt, dass ihr als Weichenzunge  wirkender,     dreieckiger    Teil 20 den vordern  Zweig des Ausschnittes 12 absperrt und den  aufsteigenden Zapfen 13 dem hinter dem  Herzstück 14 entlang führenden Zweig zu  weist.  



  Ist jeder Zapfen 13 auf der obern Ecke  des Herzstückes 14 angekommen, so genügt  ein leichter Zug am Sitzrahmen 6, um je  den Zapfen 13 auf dem gegen die Symmetrie  ebene des Herzstückes hin abfallenden obern  Rand gegen dessen tiefsten Punkt zu brin  gen, wo er durch den Hals 21 der Metall  platte 16 angehalten wird.     (Fig.    4). Damit  haben die den     Sitzahmen    6 tragenden Zapfen 5   ihre höchste Stellung erreicht, in welcher  der Rahmen 6 einerseits auf den Herzstücken  14 abgestützt ist, anderseits an den Klötzen  9     vorbeigedreht    werden kann.

   Ist dies ge  schehen, so lässt sich der Rahmen durch einen  leichten Druck, der den Zapfen 13 aus seiner  Rast heraus und über den höchsten Punkt  des Herzstückes 14 zurückbringt, durch sein  eigenes, die Kraft der Federn 17 überwie  gendes Gewicht wieder in seine     Tiefstlage     senken.  



  Soll der Sitzrahmen von der gegenüber  liegenden. Seite aus gehoben und gedreht  werden, beispielsweise, weil die     Bettcouche     an einer andern Wand steht, so stellt man      das Metallplättchen 16 so ein, dass es den  in     Fig.    4     linksseitigen    Zweig des Ausschnit  tes 12 verdeckt.  



  Es ist ersichtlich, dass beim Heben und  Drehen des Sitzrahmens dieser nie über sei  nen ursprünglichen Grundriss hinausragt,  dieses Heben und Drehen also an jedem be  liebigen Standort der     Couche    vorgenommen  werden kann.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5  und 6 fehlt das hölzerne, an der Kopf- be  ziehungsweise Fusswand der     Couche    befestigte  Herzstück 14. Ein mit der Metallplatte 16  ein Stück bildendes Herzstück 22, das in  den erweiterten     obern    Teil des Ausschnittes  12 reicht, erfüllt die     Aufgaben    des     Herz-          stückes    14 und der dreieckigen Weichenzunge  20 nach     Fig.    1-4 gleichzeitig. Die Platte 16  lässt sich längs Schlitzen 23 seitlich ver  schieben, so dass sie also gegebenenfalls den  in     Fig.    5 linksseitigen Teil des Ausschnittes  12 absperren kann. Eine Schraube 24 sichert  sie in der Endlage.

   Der obere Rand des  Herzstückes 22 bildet zu jeder Seite des  Halses 21 eine Rast für den Scheren  zapfen 13.  



  Um für die Zugfedern 17 eine grössere  Länge und beim Beginn der     Aufstossbewe-          gung    einen günstigeren Angriffswinkel an  den Scherenschenkeln zu gewinnen, kann  man sie je unter einen in der senkrechten  Symmetrieebene der Schere unterhalb der  Verbindungslinie ihrer beiden     Endpunkte    lie  genden Fixpunkt durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bettcouche mit einem an beiden Schmal seiten je in der Mitte derselben in einer Haltevorrichtung drehbar gelagerten, in ge hobener Lage umdrehbaren Sitzrahmen; da- durch gekennzeichnet, dass diese Haltevor richtung aus einer Nürrrbergerschere besteht, die einer Federwirkung unterworfen ist, welche den grössten Teil der für das Heben des Sitzrahmens erforderlichen Kraft liefert.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Bettcouche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Nürn- bergerscheren mit dem Gelenkzapfen (13) eines ihrer Schenkelpaare in einem Aus schnitt (12) der benachbarten Stirnwand der Bettcorrche geführt ist, der irr seinem untersten Teil lotrecht verläuft, so dass beim Heben des einen Längsrandes des Sitzrahmens der andere Längsrand sich auf seinen Unterlagen einwärts versebiebt. z.
    Bettcouche nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je der Führungsausschnitt (12) für den Gelenkzapfen (13) sich oben herzförmig erweitert und dass eine in wagrechter Richtung einstellbare Weichenzunge an gebracht ist, welche je nach ihrer Stellung den aufsteigenden Gelenkzapfen auf die eine oder die andere Seite der herzförmi gen Erweiterung weist.
    3. Bettcouche nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein in der Erweiterung des Führungsschlitzes (12) vorgesehenes Herzstück an seinem obern Rand von beiden Seiten her gegen seine Symmetrie ebene hin abfällt und mit einem Hals stück (21) zusammen Rasten bildet für den, auf diesen obern Rand gelangenden Gelenkzapfen (13) der Schere.
CH161007D 1936-03-10 1932-03-09 Bettcouche. CH161007A (de)

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CH161007D CH161007A (de) 1936-03-10 1932-03-09 Bettcouche.

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