CH159697A - Geschützrohr. - Google Patents

Geschützrohr.

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CH159697A
CH159697A CH159697DA CH159697A CH 159697 A CH159697 A CH 159697A CH 159697D A CH159697D A CH 159697DA CH 159697 A CH159697 A CH 159697A
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CH
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gas pressure
gun barrel
pipe
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barrel
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Inventor
Maschinenfabr Metallwaaren-Und
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Rheinische Metallw & Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description


  Geschützrohr.    Die zur Zeit für Geschützrohre geltenden  Konstruktionsgrundsätze ergeben für solche  von hoher Leistung das heisst Geschützrohre,  aus denen die Geschosse mit einer grossen  Anfangsgeschwindigkeit verschossen werden  sollen, sowohl in ballistischer Beziehung als  auch hinsichtlich der     Lafetierung    mancherlei  Nachteile.

   Danach läuft eine Steigerung der  Leistung vor allem auf eine     Vergrösserung     der Rohrlänge hinaus, was wiederum die  Feuerhöhe, das Geschützgewicht und die       Rohrdurchbiegungen    vergrössert, hohe Her  stellungskosten verursacht und lange Liefer  zeiten bedingt, endlich auch eine grosse  Pulverladung in langen Kartuschen oder  Patronen erfordert und damit Schwierigkeiten  beim Laden, eine starke Rohrerwärmung  und eine geringe Lebensdauer des Rohres zur  Folge hat. Diese Mängel setzen praktisch  einer Steigerung der Leistung bald eine  Grenze. Ein Rohrstahl, der von den Treib  gasen weniger     angegriffen    wird, sowie ein  Pulver, das die Rohre weniger angreift,    konnten bislang zur Abhilfe ebenfalls nicht  gefunden werden.  



  Die     Erfindung    ermöglicht eine Steigerung  der Rohrleistung auf dem Wege einer besse  ren Ausnutzung der vorhandenen rauch  schwachen Pulver, indem diese mit höheren  Gasdrücken verschossen werden als bisher  und wobei insbesondere für     Hochleistungsrohre     über die traditionell gewordene Maximalgrenze  von 3000     kg/cm'    hinausgegangen wird.  



  Die für .den Höchstgasdruck, wie über  haupt für den     Gasspannungsverlauf    beim  Schuss massgebenden Werte eines Geschütz  rohres, beispielsweise die Ladedichte (das ist  das Verhältnis des Gewichtes der Ladung  zum Verbrennungsraum) und andere Grössen,  ergeben zwischen dem Höchstgasdruck, nach  stehend mit     pmax    bezeichnet, und dem mittle  ren Gasdruck     pm    für jedes Rohr ein ganz  bestimmtes Verhältnis.

   Werden diese Druck  verhältnisse der bekannten, nach den bisheri  gen Grundsätzen errechneten Geschützrohre  als Punkte in einem rechtwinkligen Koordi-           natensystem    mit     pmax    und     p.    als Koordinaten  eingetragen, so bedecken sie ein Feld, das  durch die Linienzüge nach den Gleichungen       pm,Y    = 0 und  
EMI0002.0005     
    begrenzt ist.  



  Nach der Erfindung werden nun die für  den     Gasspannungsverlauf    beim Schuss mass  gebenden Rohrdaten so bemessen, dass das  Verhältnis zwischen dem jeweiligen Höchst  gasdruck     pmag    und dem zugehörigen mittle  ren Gasdruck     p.    Werte annimmt, die bei  der vorerwähnten graphischen Darstellung  in dem durch Linienzüge nach den Glei  chungen  
EMI0002.0009     
    und     pm    - 0 begrenzten Feldteil des Koordi  natensystems liegen, oder anders ausge  drückt, dass  
EMI0002.0011     
    grösser ist als Null. Das bedeutet eine ver  hältnismässig beträchtliche Steigerung des  Höchstgasdruckes und läuft auf einen gegen  über dem mittleren Gasdruck weit grösseren  Höchstgasdruck als bisher hinaus.

   Die Gas  spannungskurve von Rohren nach der Erfin  dung steigt also zu Beginn weit höher an,  um gegen das Ende hin gegebenenfalls noch  tiefer zu fallen, als dies bei den entsprechen  den bekannten     Oreschützen    der Fall ist.  



  Das bedeutet auch ein Abgehen von dem  bisherigen Grundsatz, dass vorteilhaft der  Gasdruck über den ganzen     Geschossweg    durch  das Rohr konstant bleiben solle, was so lange  Geltung hatte, als man auf einen     niedrigen     Maximalgasdruck Wert legen zu müssen  glaubte.  



  Das Bedenken, dass die Verbrennungs  temperatur mit der Höhe des entwickelten       Maximalgasdruckes    steigen müsse, hat durch       Versuche    keine Stützung erfahren, vielmehr  geht dabei die     Einflussdauer    der hohen Tempe  raturen auf das Rohr herunter, weil die hoben  Gasdrücke nur verhältnismässig kurze Zeit an  dauern und auch die     Gesamtdurchlaufzeit       durch das     Rohr'--verhältnismässig    viel kleiner  wird als bisher.

   Mit dem Grundsatz nach  der Erfindung ist eine Leistungssteigerung  der Geschützrohre ermöglicht, ohne dass diesen  eine grössere Länge gegeben werden     müsste;     anderseits fällt aber auch ein danach errech  netes Geschützrohr wesentlich kürzer aus als  das bekannte von gleicher Leistung, so dass  eine kleinere Feuerhöhe und ein wesentlich  geringeres Geschützgewicht erreicht ist. Auch  wirkt sich die Erfindung bei Rohren gleicher  Leistung in einer bis zu     30'/o    gehenden Er  sparnis an Treibmitteln aus und gestattet  infolge der kürzeren und leichteren Patronen  eine raschere     Schussfolge    und die Mitnahme  grösserer     Munitionsmengen.     



  Die     Einflussdauer    der Verbrennungstempe  ratur ist bei einem Rohr nach der Erfindung  infolge der um wenigstens ein Drittel ver  ringerten     Durchlaufzeit    des     Geschosses    erheb  lich kürzer. Da zudem die Treibgase das  Rohr mit geringerer Spannung, wie überhaupt  nach einer stärkerer Expansion verlassen,  erhellt ferner die grössere Ausnutzung der  Pulverenergie und daher geringere Wärme  abgabe an das Rohr, vor allem an der Mün  dung, als bei normalen Rohren. Das steigert  auch die Betriebsdauer einer solchen     Waffe     gegenüber den bekannten, deren Betrieb infolge  übergrosser Erwärmung recht frühzeitig ein  gestellt werden muss.

   Auch ist zu erwarten,  dass durch die höhere Ausnutzung der Pulver  gase die Streuungen in der     Geschossanfangs-          geschwindigkeit    verringert werden, wie auch  das Geschoss einen ruhigeren Flug erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschützrohr mit solcher Bemessung der für den Gasspannungsverlauf beim Schuss massgebenden Werte, dass zwischen dem Höchstgasdruck pmaa und dem mittleren Gas druck pm die Beziehung EMI0002.0033 grösser als Null besteht.
CH159697D 1931-12-28 1931-12-28 Geschützrohr. CH159697A (de)

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CH159697A true CH159697A (de) 1933-01-31

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CH159697D CH159697A (de) 1931-12-28 1931-12-28 Geschützrohr.

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