CH157902A - Doppelseitige Zwirnmaschine. - Google Patents

Doppelseitige Zwirnmaschine.

Info

Publication number
CH157902A
CH157902A CH157902DA CH157902A CH 157902 A CH157902 A CH 157902A CH 157902D A CH157902D A CH 157902DA CH 157902 A CH157902 A CH 157902A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
twisting
spindle
thread
spindles
double
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Maschinenfabrik
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschf filed Critical Barmag Barmer Maschf
Publication of CH157902A publication Critical patent/CH157902A/de

Links

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Doppelseitige     Zwirnmaschine.       Gegenstand der Erfindung ist eine dop  pelseitige Zwirnmaschine mit schräg gestell  ten     Doppeldraht-Zwirnspindeln,    wobei - der  Faden     durch,die    hohle Zwirnspindel geführt  und über einen     Fadenüberlaufkörper    zur  Auflaufspule geleitet wird. Bei den bekann  ten     Doppeldraht-Zwirnmaschinen    dieser Art  sind die     Spindeln    im allgemeinen derart an  geordnet, dass die Spitzen der schräg ge  stellten Spindeln nach     aussen    zeigen und die  Fäden vor den Spindeln angeordneten Auf  wickelvorrichtungen zugeführt werden.

   Bei  dieser     Spindelanordnung    besteht der Nach  teil, dass das unterhalb des Fadenüberlauf  körpers angeordnete     Fadenaustrittsloch     durch den     Überlaufkörper    verdeckt wird, so  dass beim     Anzwirnen    das Einziehen der Fä  den nur nach Gefühl erfolgen     kann.    Es ist  nun schon versucht worden, zwecks Beseiti  gung dieses Übelstandes, das Fadenaustritts  loch durch einen Markierungsstrich auf dem       Uberlaufkörper    zu kennzeichnen, oder aber    den letzteren aus durchsichtigem Material,  zum Beispiel aus     Cellon,    herzustellen.

   Diese  Massnahmen führten aber zu keinem Ziel,  zumal eine     Zellonscheibe    mit der Zeit durch  Schmutzansammlung oder dergleichen blind  wird. Ausserdem ist es bei der bisherigen       Spindelstellung    erforderlich, die Spindeln  möglichst waagerecht zu stellen, um über  haupt mit dem     Durchziehdraht    an das     Fa-          denaustrittsloch    gelangen zu können.

   Durch  diese Anordnung ergibt sich der weitere  Nachteil, dass das gesamte Gewicht der Spin  del von der Lagerbuchse aufgenommen wer  den     muss,    wodurch ein grosser Kraftverbrauch  und Spindel-verschleiss eintritt, und wodurch  ausserdem die Ölung der Spindel eine äusserst  umständliche und teure     Spindelausführung     erfordert.  



  Zweck der     Erfindung    ist, die oben er  wähnten Nachteile bei Zwirnmaschinen mit  schräg gestellten     Doppeldraht-Zwirnspindeln         zu vermeiden und eine wirtschaftliche Aus  nutzung dieser Maschinen zu ermöglichen.  



  Die Erfindung     besteht    darin, dass die  Spitzen der mit einem     Fadenaustrittsloch    un  terhalb des     Fadenüberlaufkörpers    versehenen  Zwirnspindeln nach dem Innern der     Maschine     zu geneigt sind.  



  Hierdurch entsteht der Vorteil, dass das       Fadenaustrittsloch    aussen liegt und frei zu  gänglich ist, ganz abgesehen davon, wie der       Fadenüberlaufkörper    ausgebildet ist. Es ist  demnach hierdurch eine leichte und schnelle  Bedienung der Maschine gesichert.

   Hierzu  kann noch der weitere Vorteil kommen, dass  die Spindeln ziemlich steil gestellt werden  können, wodurch eine bedeutende Entlastung  der     Lagerbachsen    eintritt, da in diesem Falle  das Hauptgewicht der     Spindel    fast vollkom  men von der     unten    an der     Spindelseele    be  findlichen Spitze,     mittelst    welcher die Spin  del im     Spindelfuss    aufsteht, aufgenommen       wird.    Ausserdem ist bei einer     derartigen          Spindelstellung    eine einfache Ölung möglich,

    so dass eine einfache und billige     Spindelaus-          führung    gewählt werden kann. Durch diese       Spindelänordnung    ist     demnach    eine     wirt-          schaftlichere    Ausnutzung der     Maschine    bei  Vermeidung aller bisherigen Nachteile     mög-          lieh.     



  Die Zeichnung stellt den Erfindungsge  genstand in zwei beispielsweisen     Ausfüh-          rungsformen    dar, und zwar zeigt dieselbe die  Zwirnmaschine im Querschnitt, wobei jede  Hälfte der     Maschine    ein besonderes     Ausfüh-          rungsbeispiel    darstellt.  



  Die Zwirnmaschine besitzt einen Ständer  1, welcher Konsolen 2 trägt, auf     welchen,    die       Spindelbänke    3 angeordnet sind. Die     Spin-          delbänke    3 tragen die     Doppeldraht-Zwirn     spindeln 4, welche mit ihrer Spitze nach dem  Innern der Maschine zu geneigt sind. Durch       diese        Anordnung    ist das hinter     dem,    Faden  überlaufkörper 14 angeordnete Fadenaus         trittsloch    15 von aussen frei zugänglich, so  dass ein leichtes Durchziehen der Fäden 5  beim     Anzwirnen    möglich ist.

   Die von den  an der Rotation der Spindeln nicht teilneh  menden Ablaufspulen 16 kommenden Fäden  5 werden durch die hohl ausgebildeten  Zwirnspindeln 4 hindurchgeführt und über  den     Überlaufkörper    14 zur Auflaufspule 9  geleitet. Hierbei werden dieselben entweder  über     Überlaufrolle    6 und     Überlaufstab    7 oder  aber nur durch die Öse 8 zu den Fadenfüh  rern 10 geleitet, welch letztere die Verlegung  auf den     Aufwickelspulen    9 bewirken.

   Die       Aufwickelspulen    9 sind in bekannter Weise  schwenkbar angeordnet, so dass sich dieselben       selbsttätig    bei zunehmendem     Spulendurch-          messer    von den Antriebswalzen 17 abheben.  Der     Antrieb    der     Doppeldraht-Zwirnspindeln     erfolgt im Ausführungsbeispiel von einer  Antriebstrommel 11 aus durch Band oder  Riemen 13, wobei das Antriebsmittel über       Leitrollen    12 geführt     wird.     



  Bei der beschriebenen     Doppeldraht-Zwirn-          maschine,    bei welcher dem Faden bei jeder       Spindeldrehung    zwei Drehungen erteilt wer  den, ist es nicht nötig, dass immer zwei Fä  den verzwirnt werden. Dies trifft nur bei  Wolle und Baumwolle zu, wogegen bei Seide  und Kunstseide zur Herstellung von Kreppe  nur ein Faden jeweils gezwirnt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelseitige Zwirnmaschine mit schräg gestellten Doppeldraht-Zwirnspindeln, da durch gekennzeichnet, dass die Spitzen der mit einem Fadenaustrittsloch unterhalb des Fadenüberlaufkörpers versehenen Zwirnspin deln nach dem Innern der Maschine zu ge neigt sind.
CH157902D 1930-10-31 1931-08-21 Doppelseitige Zwirnmaschine. CH157902A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE157902X 1930-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH157902A true CH157902A (de) 1932-10-31

Family

ID=5679123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH157902D CH157902A (de) 1930-10-31 1931-08-21 Doppelseitige Zwirnmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH157902A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE623573C (de)
DE2164095A1 (de) Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
CH157902A (de) Doppelseitige Zwirnmaschine.
AT129135B (de) Doppelseitige Zwirnmaschine.
DE573275C (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE909419C (de) Verfahren und Feinspinnmaschine zum Verspinnen von Streckenband
DE824770C (de) Flaschenspule
DE1154023B (de) Verfahren zum Herstellen von Zwirnen aus Fasergarnen
DE623161C (de) Doppeldraht-Zwirnspindel
DE674945C (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE525989C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden
DE477364C (de) Spule zum Anspinnen fortlaufend zugefuehrten Textilgutes fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE442055C (de) Spinnmaschine zur Herstellung von Kerngarn
DE1003103B (de) Fadenleitvorrichtung fuer Spulmaschinen
DE568192C (de) Spindelantrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
AT235726B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Wickeln gleicher Fadenlänge auf Ring- oder Flügelzwirnmaschinen
AT143537B (de) Doppeldraht-Zwirnspindel.
DE8263C (de) Neuerungen an Dublirmaschinen
DE539242C (de) Selbsttaetige Spulenbremse fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen
AT132289B (de) Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannungen für Zwirnvorrichtungen.
DE1069042B (de)
DE487460C (de) Etagenzwirnmaschine fuer Kunstseide
DE887166C (de) Spinnmaschine fuer Jute und aehnliches langfaseriges Spinnmaterial
DE1120331B (de) Abzugsverfahren fuer Lieferspulen von Doppeldrahtzwirnspindeln und Schleppfluegel zur Ausuebung des Verfahrens
CH248450A (de) Vorrichtung mit Wickelwalzen für gebrochene Fäden bei einer Zwirnmaschine.