CH157221A - Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädern. - Google Patents
Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K19/00—Cycle frames
- B62K19/30—Frame parts shaped to receive other cycle parts or accessories
- B62K19/40—Frame parts shaped to receive other cycle parts or accessories for attaching accessories, e.g. article carriers, lamps
- B62K19/42—Frame parts shaped to receive other cycle parts or accessories for attaching accessories, e.g. article carriers, lamps for tyre pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädern. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädexn von der- Art, wo ein Rohr des: Fahrradrahmens am einen Ende geschlossen ist und als Pum penzylinder für einen glockenförmigen, elastisch nachgiebigen Kolben dient, und sie kennzeichnet sich dadurch, .dass innerhalb des Kolbens Mittel vorgesehen sind, die den Kol ben gegen die Innenwand des Rohres aus gespannt zu halten vermögen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Pumpeneinrichtung in einem Rahmenrohr montiert, Fig. 2 den Kolben im Schnitt, mit ange schlossener Kolbenstange, Fig. 3 die Federausbildung des Kolbens in ausgespanntem Zustand, Fig. 4 eine Einzelheit, Fig. 5 einen Bodenpfropfen des Pumpen zylinders im Schnitt, Fig. 6.
eine abgeänderte Handgriffkon- struktion, von der Seite gesehen, und Fig. 7 ,eine Anordnung zur Erleichterung der Montierung.
In Fig. 1 ist 1 :ein Rahmenrohr, welche-: oben mit einer innern Verstärkung 1a ver sehen ist. 2 ist der Sitzzapfen mit dem Winkelstück 3, worauf der Sitz befestigt ist. Ein am untern Ende einer Pumpenstange 7 befestigter Pumpenkolben 4 ist durch die Verstärkung ja in das Rohr 1 eingeführt. Oben ist die Stange 5 mit einem in der Längs richtung verschiebbaren Handgriff 6 versehen, welcher weiter unten beschrieben werden soll. Unten ist das Rohr 1 mittelst eines Pfrop fens 7 aus elastischem Material, zum Bei spiel Gummi, abgeschlossen, welcher den Bo den des vom Rohre gebildeten Pumpenzylin ders darstellt.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, hat der Pfropfen 7 oben eine Vertiefung 7a (Fig. 5), die .sich nach oben erweitert, so dass die obern Randteile des Pfropfens relativ dünn sind. Bei dieser Anordnung wird die im Pumpenzylinder während des Pumpens zusammengepresste Luft die Wände der: Pfropfens gegen die Rohrinnenwand drücken und die Dichtung in dem Masse erhöhen, als die Kompression ansteigt.
In das Rohr 1 ist ein Nippel 8 für den Anschluss des Pum penschlauches eingeschraubt, und dieser Nip pel mündet in die Aussparung 7a ein, so dass er zugleich den Pfropfen festhält und die Führung des Kolbens ganz bis zum Pfropfen nicht verhindert.
Der Pumpenkolben 4 besitzt eine glocken förmige elastische Kolbenpackung 11 (Fig. 2), die zwischen zwei Platten 9 und 10 an einem Bolzen 12 festgehalten und gegen die Innenwand des Rohres 1 mittelst einer zweck mässigen Federvorrichtung gedrückt wird. Diese besteht hier aus einem Kranz von federnden Zungen 13, die aus der Platte 10 herausgebildet sind.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, können die Zungen 13 und die Platte 10 aus einem Stück Federstahl von geeigneter Elastizität geformt werden, indem dieses Stück mit einem zentralen Loch für - den Bolzen 12 und mit einer Anzahl radialer keilförmiger Einschnitte 14 versehen ist, so dass die erwähnten Zungen 13 gebildet werden.
Falls gewünscht, kann die Federwirkung der Zungen 13 nach aussen dadurch vergrössert werden, dass deren äussere, freie Enden mit telst Umbiegungen 13a mit einer aus einer oder mehreren Windungen gebildeten, frei federnden Ringfeder 15 (Fig. 4) lose ver bunden sind.
Die röhrenförmige Kolbenstange 5 ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist, in zwei Teile un terteilt, von denen der kürzere, untere Teil 16 teleskopisch im obern verschoben werden kann, damit die Länge der Kolbenstange Röhren 1 von verschiedenen Längen angepasst werden kann. Wenn die Kolbenstange in der richtigen Länge eingestellt ist, werden die zwei Teile mittelst der gezeigten Anordnung miteinander fest verbunden.
Das Rohrstück 16, dessen unteres Ende gegen die Scheibe 9 anliegt, ist oben aufgeschlitzt und nimmt eine aussen konische Mutter 17 auf, worin das Ende des Bolzens 12 eingeschraubt ist. Durch Anziehen des Bolzens 12 wird das obere Ende des Rohres 16 erweitert und da durch im entsprechenden Rohrteil der Kol benstange festgeklemmt.
Oben ist die Kolbenstange mit einem Handgriff versehen, welcher in der Längs richtung im Verhältnis zum Rohrkörper der Kolbenstange verschiebbar angeordnet ist. Zu diesem Zwecke kann der Handgriff hohl ausgebildet und teleskopisch verschiebbar am obern Teil des Kolbenstangenrohrkörpers angeordnet sein. Dieser besitzt dort zwei diametral angebrachte Zapfen 18, die in Längsschlitze 19 im Handgriff eingreifen.
Am untern Ende hat jeder Schlitz 19 eine seitliche Umbiegung 20, in welche die Zap fen 18 durch Drehen des Handgriffes ein geführt werden können, wodureh derHandgiiil' relativ zum Kolbenstanbenrohrkörper nach Art einer Bajonet-tverbindung gesperrt wird. Auch andere geeignete Sperrvorrichtungen können Verwendung finden.
Oben hat der Handgriff eine durch gehende Öffnung, durch welche der Pumpen schlauch 21 geführt und in der hohlen Kol benstange 5 aufbewahrt werden kann. Das obere Ende des Schlauches kann zum Bei spiel mittelst Gewinde in der erwähnten Öffnung an dem Handgriff befestigt werden.
In Fig. 7 ist eine Vorrichtung zum Er leichtern der Montierung des Kolbens gc - zeigt. Der Kolben 4 wird erst in eine aus dünnem Metallblech bestehende Hülse 22 eingeführt, deren äusserer Durchmesser so gewählt ist, dass ,sie in die verstärkte Rohr- partie ja hineingeführt werden kann. Die Hülse 22 besitzt oben einen Flansch oder ausgebogene Finger 23, welche die Hülse in der Rohrpartie ja zurückhalten, während der Kolben tiefer in den Pumpenzylinder ge drückt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädern von der Art, wo ein Rohr des Fahrrad rahmens am einen Ende geschlossen ist und als Pumpenzylinder für einen glockenförmi- gen, elastisch nachgiebigen Kolben dient, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kolbens Mittel vorgesehen .sind, die den Kol ben gegen- die Innenwand des Rohres aus gespannt zu halten vermögen.UNTERANSPRüCRE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die untere von zwei übereinander angeordneten Platten, zwischen denen der Kolben festgeklemmt ist, mit radialen, federnden Zungen ver sehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Zungen lose mit einer Ringfeder verbunden sind, welche die Aus spannung des Kolbens vergrössern soll. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben stange aus zwei ineinander teleskopisch verschiebbaren Rohrteilen besteht, wobei der Kolben am freien Ende des innern Rohrteils angebracht und dadurch an die sem festgehalten wird, dass ein Bolzen, der in eine am andern, aufgeschlitzten Ende des Rohrteils eingesetzte, aussen konische Mutter eingeschraubt ist, durch Anziehen das aufgeschlitzte Rohrteilende erweitert und es dadurch im äussern. Rohrteil fest klemmt.Einrichtung nach Patentanspruch, da, durch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Kolbenstange mit einem Handgriff versehen ist, welcher in Längsrichtung der Stange eingestellt werden kann. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff das obere Ende der Kolbenstange teleskopisch umfasst und in Endlage daran mittelst einer Sperrvorrich tung festgehalten werden kann. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff mit der Kolbenstange mittelst einer Bajonettver- bindung verbunden ist.Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher das eine Ende des Rahmenrohres mittelst eines darin eingeführten elasti schen Pfropfens abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen am übern Ende eine Vertiefung besitzt, deren umgebende Wandstärke in Richtung ge gen den Pumpenkolben hin abnimmt, wo- bei,ein in das Rohr eingesetzter Schlauch nippel durch eine Öffnung im Pfropfen mit der genannten Vertiefung kommuni ziert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH157221T | 1931-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH157221A true CH157221A (de) | 1932-09-15 |
Family
ID=4411390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH157221D CH157221A (de) | 1931-09-23 | 1931-09-23 | Luftpumpeneinrichtung bei Fahrrädern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH157221A (de) |
-
1931
- 1931-09-23 CH CH157221D patent/CH157221A/de unknown
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