CH156964A - Stahlskelett für Mehrgeschossbauten. - Google Patents

Stahlskelett für Mehrgeschossbauten.

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CH156964A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/16Structures made from masses, e.g. of concrete, cast or similarly formed in situ with or without making use of additional elements, such as permanent forms, substructures to be coated with load-bearing material
    • E04B1/165Structures made from masses, e.g. of concrete, cast or similarly formed in situ with or without making use of additional elements, such as permanent forms, substructures to be coated with load-bearing material with elongated load-supporting parts, cast in situ

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Description


  Stahlskelett für Mehrgeschossbauten.    Das Problem, die Vorteile der Stahl  skelettbauweise mit denjenigen des Eisen  betonbaues zu vereinigen, wird bei einem  Stahlskelett für     Mehrgesetossbauten    nach der  Erfindung dadurch gelöst, dass ledigliehi die  Säulen aus Stahlbeton hergestellt sind, wäh  rend die horizontalen Tragelemente in reiner  Stahlkonstruktion hergestellt sind.  



  Zweckmässigerweise sind bei derartigen       Mehrgeschossbauten    die Last eintragenden  Träger mit den Längsarmierungen unmittel  bar verbunden bezw. ruhen auf Distanz  haltern der Längsarmierungen oder an diesen  angeschweissten Rolhren, Flach-, Winkel- oder  sonstigen Eisen auf.  



  Es werden dabei als Stahlbetonsäulen der  artige Säulen verstanden, bei welchen der  Beton nicht nur als Ummantelung verwendet,  sondern auch zum Tragen herangezogen wird  und welclie allenfalls auch stärker armiert  sind, als der derzeit zulässigen Armierung  mit maximal 3 % des tragenden Querschnittes  entspräche. Die Armierung für solche Stahl  beiansäulen besteht vorteilhafterweise aus    starr miteinander verbundenen Stahlstangen  zweckmässig von besonderen Festigkeitseigen  schaften (Quetschgrenze mindestens 50 % der  Bruchfestigkeit).

   Die Umschnürung kann  derart ausgebildet sein,     dass    das Betonieren  der Säulen entweder mit fortschreitender  Montage des Stahlskelettes oder aber erst  nach Beendigung der Montage für das ganze  Bauwerk von Stockwerk zu Stockwerk     zu-          gleich    mit der     Ausmauerung    des Stahl  skelettes vorgenommen werden kann.  



  Im ersten Fall ist die     Umschnürung    über       die    ganze Länge des aus Stahlstangen ge  bildeten     Säulenarmierungsskelettes        zweck-          mässigerweise        unverschiebbar    angeordnet.

   Für  den zweiten Fall kann dagegen die     Umschnü-          rung    auf dem     Stahlstangenskelett    derart zur  Gänze oder nur teilweise verschiebbar und       zusammendrückbar    angeordnet sein,     dass    die       Umschnürung    der     obern    Säule die Aus  betonierung  & r     Säulenarmierungsskeletteder     untern Säule nicht behindert und erst nach       Vollen,duno,    des     Betonierens    der Untersäule  über die ganze Länge der Skelette     aus-          C         gerichtet wird.

   Um die Umschnürung hier  bei verschieben zu können, ist es zweck  mässig, dass die Umschnürung in einem grö  sseren Durchmesser hergestellt wird, als dem  umschriebenen Kreis der Stahlstangen ent  spricht, damit sie in ihrer endgültigen Lage  an dem Stahlstangenskelett fest aufsitzen.  Die Verschiebbarkeit kann in verschiedenen  Arten ermöglicht werden, beispielsweise der  art,     dass    dieselbe nur auf dem untern Teil  verschiebbar und zusammendrückbar aus  gebildet und angeordnet ist.  



  Bei einem solchen Stahlskelett kann fer  ner eine Sicherunog der Stossstellen aufein  andergestellter Armierungsskelette für Stahl  betonsäulen vorhanden sein. Diese Sicherung  kann durch ein selbständiges Organ, das der  Erfinder Umschnürungslasche nennt, er  folgen. Diese Umschnürungslaschen be  zwecken, dass die Umschnürung an der Stoss  stelle keine Unterbrechung erfährt. Sie sind  für die verschiedensten Arten und Formen  von Armierungsskelettenanwendbar und     so-          vohl    für Kerne aus Gusseisen, wie auch  für Längsarmierungssgbe beliebigen Quer  schnittes. Die Umschnürungslaschen können  entweder aus einer besonderen     Drahtwick-          lunc    oder aber aus einem Rohrstück bestehen.  



  Es ist von Bedeutung, bei der Armierung  für durchlaufende Säulen von Mehrgeschoss  bauten Vorsorge zu treffen, dass die     Kan-          tinuität    der Längsarmierungen gewahrt  bleibt.  



  Dies kann beispielsweise dadurch erreicht  werden, dass Distanzhalter als Stossverbin  dung für die Längsarmierung ausgebildet  sind.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt den schematischen Längs  schnitt eines     Armierungeskeleites    für zwei  aufeinandergrestellte Säulen, wobei der un  tere Teil einer dritten Säule abgebrochen ist.  Bei dem mittleren Armierungsskelett ist die,  Umschnürung hochgezogen. Fig. 2 zeigt den  <B>C im</B>  Längsschnitt durch einen Säulenkopf gemäss  der Ausführungsform nach Fig. 1, Fig. 3    einen Querschnitt nach A-A der Fig. 2;  die Fig. 4 zeigt sehaubildlich die Ausfüh  rungsform des Säulenkopfes gemäss der Aus  führungsform naeh Fig. 1, 2, 3, und zwar  sind die einzelnen Teile vor dem Zusammen  bau darcestellt; Fig. 5 zeigt schaubildlich  die Anordnung gemäss Fig. 4, wobei jedoch  die einzelnen Teile zusammengebaut sind;

    Fig. 6 zeigt im Längsschnitt und Fig. 7 iia  Querschnitt eine Ausführungsform des  Säulenkapfes, wobei als Distanzhalter     Raum-          fachwerlke    angewendet werden; Fig. 7 ist  hierbei ein Querschnitt nach B-B der Fig. 6,  Die Fig. 8 und 9 zeigen Schaubilder der  n  Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7,  und zwar sind in Fig. 8 die einzelnen Teile  gesondert dargestellt, während Fig. 9 den  <B>D</B>  zusammengebauten Säulenkopf zeigt; die  Fig. 10, 11 und 12 zeigen eine weitere Aus  führungsform des Säulenkopfes, und zwar  Fig. 10 einen Längsschnitt, Fig. 11 einen  Querschnitt nach C-C der Fig. 10 und  Fig. 12 ein Schaubild mit aufgebrochenem,  als Distanzhalter dienendem Rohr; die Fig.

    13 bis 16 zeigen Ausführungsformen für die  Schalung, insbesondere behufs Bildung der  Verkleidungsbetonschale;  Die Fig. 17 und 18 veranschaulichen eine  Ausführungsform des Säulenkopfes unter  Verwendung von     #linl-"eleisen    als     Armie-          rungsstäbe;        Fig.   <B>17</B> ist ein Längsschnitt und       Fic.   <B>18</B> ein -Querschnitt nach     D-D    der       Fiff#.   <B>17;

  </B>  Die     Fig.   <B>19</B> und 20 zeigen Schaubilder  dieser Ausführungsform, und     zwa.r        Fig.   <B>19</B>  vor dem Zusammenbau der einzelnen Teile       und        Fig.    20 den fertiggestellten Säulenkopf;

    die     Fi(r.    21 bis 24 zeigen eine Ausführungs  form des Säulenkopfes mit Winkeleisen als       Längsarmierungsstäbe,    und zwar     Fig.    21 in  einem Längsschnitt,     Fig.   <B>22</B> in einem Quer  schnitt nach     E-E    der     Fig.    21, und     Fig.   <B>23</B>  ein Schaubild des Säulenkopfes vor dem Zu  sammenbau der einzelnen Teile, und     Fig..    24  den in     derWerkstätte    fertiggestellten Säulen  <B>kopf;

  </B>      Fig. 25 ist ein Schaubild von einem     Ar-          mierungsskelett    gemäss vorliegender Erfin  dung, wobei die für einen Eisenbetonbau     er-          iforderlichen    Armierungen eine solche steife  Form erhalten, dass sie sich nach den Regeln  des Eisenbaues montagemässig aus in Werk  stätten hergestellten Baukonstruktionsteilen  als Stahlskelette aufbauen lassen.  



  Weitere Ausführungsformen der     Verbin-          duncr    der die Last eintragenden Träger mit  n  den Längsarmierungen veranschaulichen die  Fig. 26 bis 34.  



  Von der einen Ausführungsform gemäss  Fig. 26 bis 28 zeigt Fig. 26 einen Längs  schnitt, Fig. 27 einen Schnitt nach E-F der  Fig. 2,6 und Fig. 28 ein Schaubild;  Die Fitg. 29, 30, 31 stellen im Längs  schnitt bezw. im Querschnitt nach G-G und  im Schaubild eine zweite Ausführungsform  dar, wobei an Stelle der Rundstäbe nach  Fig. 26, 27, 28 U-Eisen für die     Längsarmie-          rung    verwendet werden;  Die Fig. 32, 33, 34 veranschaulichen eine  weitere Ausführungsform im Längsschnitt  bezw. im Querschnitt nach H-H und im  Schaubild. Hierbei kommen Winkeleisen für  ,die Länosaxmierung zur Verwendung,     wäh-          rend    die horizontalen Träger aus zwei  U-Eisen bestehen.  



  Ausführungsformen für die Ausbildung  der Distanzhalter als Stossverbindung für die  Längsarmierung g zeigen tD die Fig. 35 bis 39.  



  Bei dem Armierungsskeleit für Stahl  betonsäulen gemäss der Fig. 1 bis 24 werden  starr untereinander verbundene Stahlstangen  1 beliebigen Quersehnittes mit einer Um  schnürung 5 aus Walzeisen versehen. Bei  der Ausführungsform gemäss der Figo. 1 bis 5  und 17 bis 20 kommen rohrförmige Distanz  halter 17 zur Anwendung, an welche die  Längsarmierungsstäbe 1 angeschweisst sind.  Die rohrförmige, steife Stossverbindung der  Skelette ist mit 18 bezeichnet. Die     Um-          schnürunogslasoche    19 weist     ileckenlastüber-          tragende    Kragansätze 20 auf, an welchen die  Unterzüge 21 befestigt sind.  



  Die Umschnürung kann auf der ganzen  Säulenlänoge des Stahlstangenskelettes     unver-       schiebbar angeordnet sein, wie dies aus  Fig. 1 unten ersichtlich ist. In diesem Falle       muss    das Betonieren mit fortschreitender  Montage jedes Stotkwerkes vorgenommen  werden. Wie Fig. 1 in der Mitte zeigt, kann  die Umschnürung auf dem     Siahlstangen-          skelett    derart verschiebbar und zusammen  drückbar angeordnet sein, dass das Betonieren  stockwerkweise nach fertiger Montage des  Skelettes für das ganze Gebäude durch  geführt werden kann. Es besteht im Rah  men der Erfindung die Möglichkeit, die Um  schnürung nur auf den untern Teil verschieb  bar und zusammendrückbar auszubilden und  anzuordnen.  



  Vorteilhaft weist die Umschnürung im  zusammengedrückten Zustand einen grösseren  Radius auf, als dem um die Stahlstangen  umschriebenen Kreis entspricht, derart,     dass     die Umschnürung im zusammengedrückten  Zustande auf der Stahlstange verschoben  werden kann, im<B> </B>     gestreckten    Zustande aber  auf den Stahlstangen fest aufsitzt. Die     rohr-          förmige    Ausbildung der Distanzhalter ge  stattet, dass der innere Querschnitt zum Be  tonieren frei erhalten bleibt und die Distanz  halter zweier übereinandergestellter     Armie-          rungsskelette    scbachtelförmig ineinander ge  setzt werden können.

   Die Kombination von       umschnürten        Eisenbetonsäulen    hoher Trag  fähigkeit mit Verwendung normaler Stahl  träger für die Deckenkonstruktion macht die  Einführung eines bisher auf dem Gebiete  der     Eisenbetonbaukonstruktion    unbekannt       ,gewesenen    Bauelementes, nämlich einer     Um-          D          schnürungsla.sche    notwendig.

   Durch die     Um-          schnürungslasthe    soll dafür vorgesorgt wer  den,     dass    die     Umschnürung    an der Stossstelle  der mit ihrer     Umschnürung    als einheitliches  Werkstück hergestellten     Armierungsskeleite     keine     UnterbreeLung    erfährt und der     Um-          schnürungseffekt    kontinuierlich über den  Stoss hinweg gesichert ist.  



  Wie aus der Zeichnung     (Fig.    4 und<B>8)</B>  ersichtlich, sind die     Umschnürungsl#aschen     <B>19</B> auch zu     Element-en    der     Deckenlasteintra-          gung    ausgebildet. Zu diesem Zwecke weisen  diese,     Umschnürungslaschen        Kons#olen        bezw,         Manschetten 22 auf, mittelst welcher die       Dechenlast    auf die Stahlstangen übertragen  wird. Vorteilhaft sind hierfür Bünäe 23 auf  der Umschnürungslaeche angeordnet. Die  Umschnürunogslaschen cestatten das mühelose  Ausbetonieren der Säulenskelette vom Fuss  boden des nächsten höheren Stockwerkes.  



  Bei der Ausführungsform gemäss der  Fig. 10 bis 12 sind an den     Längsarmierungs-          stäben    1 Gegenplatten 24 angeschweisst. An  derseits sind an den Längsarmierungsstäben  auch rohrförmigge Distanzhalter 17 ange  schweisst. Die Längsarmierungsstäbe 1 tragen  auch eine rohrförmige Umschnürung 26, wel  che zweckmässigdurch Punktschweissung ver  bunden sind. Die deckenlastübertragenden  Futterplatten 27 sind an die als     Uin-          schnüärungslasolie    dienenden Rohre 26 an  geschraubt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss der Fig.  17 bis 20 bestehen die Stosslaschen der  Längsarmierungsstäbe 1 aus Winkeleisen 28.  Zur Deckenlastübertragung dienen nach die  ser Ausführungsform Tragarme 29. Die  Unterzüge sind bei dieser Ausführungsform  mit 30, die Wechselträger mit 31 bezeichnet.  



  Bei der Ausführungsform gemäss den  Fig. 21 bis 24 bestehen die Distanzhalter 32  aus ebenen Flächen. Die Stossverbindung 33  ist sclhachtelförmig mit rechteckigem Quer  schnitt ausgebildet. Die Umschnürungslasche  34 dient für das Fussende der Spirale<B>5</B> der  Obersäule und die Umschnürungslasche 35  für das Kopfende der Umschnürung an der  Untersäule. Die Unterzüge 36 und deren  Wechselträger 37 bilden zugleich den mitt  leren Teil der Umsphnürungslasche.  



  Betonsäulen besonderer Festigkeit erfor  dern besondere Vorkehrungen für die     Aus-          bildunm    der Verkleidungsbetonschale, um zu  verhindern, dass diese auch nur bei Auf  bringung der Last abspringt.  



  Hierfür kann in zweierlei Weise vor  gesorgt werden. Entweder die Herstellung  der Schale erfolgt aus Beton in ein und dem  selben Arbeitsgang wie das Ausbetonieren  der umschnürten Armierungsskelette, oder  die Schale wird als blosse Verkleidung zur    Erzielunog der Feuersicherheit nachträulich  aufgebracht oder aufgeputzt. Gemäss der  Fig. 14 und 15 wird der innere Durchmesser  der Schalunog in üblicher Weise umso viel  grösser, als der des umschnürten Säulen  skelettes gewählt, als hierfür in feuerpolizei  licher Hinsicht vorgeschrieben ist.

   Zur Siche  rung des Abspringens der Schale, die un  gesichert bei Säulen der hier beschriebenen  Bauart schon bei Belastungen im Rahmen  der zulässioen Tragkraft erfolgen würde,  wird in die Schalung ein Drahtgeflecht 38  (Fig. 14) oder eine nur die Schalung  sichernde zweite, nicht tragende Umschnü  rung 39 (Fig. 15) aus dünnem Walzdraht  oder dergleichen hergestellt. Schliesslich  kommt die Verwendung einer im fertigen  Bauwerk verbleibenden Blechschalung 7 aus       reibeisenartig    perforiertem Blech, das nach  Vollendung der Betonierung nur von aussen  zutgeputzt werden braucht, in Betracht  (Fig. 16).  



  Wenn die Herstellung der Säule samt der  Schale in zwei Arbeitsgängen erfolgen soll,  dann muss die Schalung gemäss Fig. 13     un-          iniftelbar    auf der tragenden Umschnürung  des Armierungsskelettes aufsitzen. Die aus  Gründen der     Feuersieherheit    vorgeschriebene  Verkleidung erfolgt sodann in irgend einer       tD     bekannten Ausführungsart in einem zweiten       Arbeitsaanu     <I>n</I>     ".     



  Zu diesem Zwecke wird vorteilhaft eine  zweite in sich geschlossene, die     Verkleidungs.     betonschale sichernde     Umschnürung   <B>39</B>     (Fig.     <B>15)</B>     bezw.    ein Drahtgeflecht<B>38</B>     (Fig.    14) an  geordnet. Diese besondere     Umschnürung    weist  einen Radius auf, der um die Dicke der auf  zuführenden Verkleidung grösser ist als der  Radius der tragenden     Umschnürung   <B>5.</B> Bei.

    der Schaltung gemäss     Fig.   <B>15</B>     wird.,der    Kern  der     BetonstahlsKule    gleichzeitig mit der  äussern     Verkleidunosbetonsvhale    40     her-          n     gestellt, in dem -das     Armierungsskelett    mit  der zweifachen     Umsehnürung    unter     Anwen-          (luno,    einer     Schalunc    41 ausbetoniert wird.  <B>C</B>     r,     Die äussere     Verkleidungsbetonschale    kann  aber auch in einem besonderen Arbeitsgang  <B>C</B>      hergestellt werden.

   Hierbei kommt gemäss  Fig. 13 eine auf der tragenden Umsehnürung  5 unmittelbar aufsitzende Schalung 42     be-          liebigger    bekannter Art für das Betonieren  der Säule in Betracht. Nach dem Abbinden  des Betons wird diese Schalung 42), entfernt,  worauf eine andere Schalung grösseren Durch  messers für das nachfolgende Betonieren der  äussern Verkleidungsschale zur Verwendung  gelangt. Es kann aber auch als Schalung ge  mäss Fig. 16 ein Rohr 7 aus Reibeisenblech  verwendet werden, welches in der Beton  säule verbleibt und einen grösseren Radius  aufweist, als die tragende Umselinürung.  



  Es wird auch hierbei die Säule so wie  die äussere Verkleidung in einem Arbeitsgang  betoniert.  



  Bei der Ausführungsform gemäss der Fig.  26, 27 und 28 weisen die     Längsarmierungs-          stäbe    1 von rundem Querschnitt eine     Um-          schnüruncg    5 auf. Die rohrförmigen Distanz  halter sind mit 17 bezeichnet, welche an die  Längsarmierungsstäbe angeselhweisst sind und  auf welchen ein Unterzugträger 49 aufruht.  Um die Kontinuität der Umschnürung an den  Stossstellen aufrecht zu erlialten, ist eine be  sondere v Wicklunng 45 angeordnet, welche der  Erfinder als Umschnürungslasche bezeichnet.  Die Oberkante der Decke ist mit 50, die  Unterkamte derselben mit 51 bezeichnet. Die  Nebenträger 52 sind in Fig. 28 angedeutet.

    Die Verbindunag der Längsarmierungosstäbe  1 an den Stossstellen erfolgt durch an  geschweisste Winkellaschen<B>53,</B> welche durch  Distanzhalter 32 miteinander verbunden sind.  



  Bei der Ausführungsform gemäss der  Fig. 29, 30, 31 wird die Längsarmierung  durch zwei U-Eisen 54 gebildet, welche durth  Flacheisen 32 und Stossbleche 55 in der ge  wünschten Distanz gehalten werden.  



  A äuf den Distanzhaltern 32 rulii ein  linterzugträger 49 von einem     Doppel-T-Pro-          fil    auf. Die Umschnürung 5 des Skelettes  und (die Umschnürungslasche 45 sind in     ähn-          iieher    Art ausgebildet, wie bei der Ausfüh  rungsform gemäss der Fig. 26, 27 und 28.  



  Gemäss der Ausführungsform nach den  Fig. 32, 33 und 34 sind Winkeleisen 1 als    Längsarmierungsstäbe angeordnet. Diese  Winkeleisen tragen zwei U-Eisen 56, die als  Unterzugträiger dienen. Die Befestigung der  Unterzugträger 56 mit dem Winkeleisen 1  erfolgt bei der dargestellten Ausführungs  form durchdie Verschraubung.  



  Bei allen dargestellten Ausführungs  formen weisen die Unterzugträger Löcher  auf, durch welche die Windungen der     Um-          schnürangslasche    45 geführt werden.  



  Bei der Ausführungsform gemäss den  Fig. 32, 33 und 34 schliesst sich an die Um  schnürungslasche 45 ein kegelförmiger An  satz 57 an, welcher die Umschnürung des  Säulenkopfes bildet.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 35  sind die Längsarmierungsstäbe 1 mit Winkel  eisen 28 zweckmässig durch Schweissen der  art verbunden, dass die Stossstellen der     Längs-          armierungsstäbe    überbrückt werden. Die als  Stossverbindung ausgebildeten Winkeleisen  <B>28</B> werden durch Flacheisen<B>32</B> miteinander  verbunden und zu Distanzhaltern ausgebildet.  Die Umschnürung ist mit 5 angedeutet.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 36  weisen die     Längsarmieruno,sstäbe   <B>1</B> gleich  falls ein Winkelprofil auf. Je zwei benach  barte     Längsarmierungsstäbe    sind mit einem       U-Eisen   <B>58</B> derart verbunden,     dass    die Stoss  stellen dieser     Längsarmierungsstäbe    über  deckt werden. Die     U-Eisen   <B>58</B> sind mit  Winkeleisen<B>59</B> distanzhaltend verbunden,  wobei diese Winkeleisen<B>59</B> gleichzeitig als  Auflager der     Unterzugträger    dienen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.   <B>3</B> 1  kommen Stäbe<B>1</B> von rundem Querschnitt als       Lä,no,sarmierun-eu    in Betracht. Als Stoss  verbindung werden Winkeleisen<B>53</B> verwen  det, welche durch Flacheisen<B>32</B> in der     ge-          wünseliten    Entfernung gehalten werden.  Durch die Verwendung von     Futterbleehen   <B>60</B>  bestellt die Möglichkeit, die     Armierung    der  gewünschten Verjüngung einer Säule anzu  passen.  



  Die. Ausführungsform gemäss der     Fig.   <B>38</B>  zeigt Rundstäbe<B>1,</B>     U-Eisen   <B>58</B> als Stoss-      veiibindung, Winkeleisen 59 zur     Distaaz-          haltungsder    U-Eisen und Futterbleche 60.  



  Die Längsarmierungsstäbe 1 mit rundem  Querschnitt gemäss der Ausführungsform  nach Fig. 39 werden an ihren Stossstellen  durch Rohrsegmente 61 überdeckt, wobei       Flaelieisen   <B>62</B> angeordnet sind, um diese  Rohrsegmente und damit die     Längsarmie-          rungsstäbe    in der gewünseliten Entfernung  voneinander zu halten.  



  Es ergibt sich aus den dargestellten Aus  führungsformen, dass distanzhaltende Stoss  verbindungen gemäss den Ausführungsformen  der Fig. 35 bis 39 für Längsarmierungen der  verschiedensten Art anwendbar sind.  



  Bei der schaubildlielien Ansieht der Fig.  25 sind an der Aussenwand des Hochhauses  Längsarmierungen verwendet, welche aus<B>je</B>  vier U-Eisen 3 bestehen, die durch Distanz  halter<B>32</B> miteinander verbunden und mit  einer eckigen Umschnürung 4 umgeben sind.  Die im Innern des Hochhauses     sichtbaxen     Längsarmierungen sind analog der     Ausfüh-          runogsform    nach Fig. 26 bis 28 ausgebildet.

    <B>en<I>kn</I></B>  Das aus den Stahlstangen und den     Um-          schnüriiungen    gebildete Skelett für die Säulen  besitzt hierbei eine so urosse Tragfestigkeit       el   <B>in</B>  und Knickfestigkeit, dass es das nicht     aus-          gemauerte    Hausskelett (die horizontalen  Tragelemente aus Stahl) tragen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahlskeleit für Mehrgeschossbauten, da durch gekennzeichnet, dass die Säulen aus Stahlbeton, die horizontalen Tragelemente aus Stahl hergestellt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stalhlskelett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass aus starr mit einander verbundenen Stahlstangen und einer Umschnürunog aus Walzeisen ein Skelett für die Säulen gebildet ist, dessen Tragfestigkeit und Knickfestigkeit so gross ist, dass es das nicht ausgemauerte Hausskelett tragen kann. 2.
    Stahlskelett nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Umschnü- rung auf der ganzen Säulenlänge des Stahlstangenskelettes unverselhiebbar an geordnet ist, so dass das Betonieren mit fortschreitender Montage jedes Stoek- werkes vorgenommen werden kann. 3. Stahlskelett nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Umschnü rung auf den Stahlstangen derart ver schiebbar und zusammendrückbar an geordnet ist, dass das Betonieren stock werksweise nach fertiger Montage des Skelettes für das ganze Gebäude durch geführt werden kann. 4., Stahlskelette nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschnürung nur auf dem untern Teil verschiebbar und zusammendrückbar aus gebildet und angeordnet ist. 5.
    Stahlskelett nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Um schnürung im zusammengedrückten Zu stand einen grösseren Radius aufweist, als dem um die Stahlstangen umschrie benen Kreis entspricht, deraxt, dass die Umschnürung in zusammengedrücktem Zustand auf den Stahlstangen verschoben werden kann, im gestreckten Zustand aber auf ,den Stahlstangen fest aufsitzt. 6. Stahlskelett nach Unteranspruplh 1, da- durch gekennzeichnet, dass als Distanz halter für die Stahlstangen Rohrstücke verwendet werden, an welchen die Stahl stangen befestigt sind und;die den innern Querschnitt zum Betonieren frei erhalten.
    <B>7.</B> Stahlskelett nach Unteranspruth <B>1,</B> da- ;durch gekennzeichnet, dass der Stoss der Umschnürung von einem zum andern Stockwerk (durch eine Ilmschnürungs- lasche umgriffen ist.
    <B>8.</B> Stahlshelett nach Unteranspruch <B>7,</B> da durch aekennzeichnet, dass die Umsch:aii- rungslasehen zu Elementen der Decken- lasteintragung ausgebildet eind- 9. Stahlskelett nach Unteranspruch <B>8,</B> da durch Orekennzeichnet, dass die Umschnü- rungslaschen Konsolen aufweisen,
    mit- telst welcher die Deckenlast auf die Stahlstangen übertragen wird. <B>;Z</B> 10. Stahlskeleit nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass diese Ele mente als Kopf der Stahlstangen aus- grebildet sind und nach vollendeter Mon tage des ganzen Hlausskeliettes das mühe lose Ausbetonieren der Säulenskelette je weils vom Fussboden des nächsten höheren Stockwerkes aus ermöglichen. 11. Stahlskelett nach Unterauspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der mittlere Querschnitt der Säulenskelette zum Ein bringen von Beton nicht nur über die ,ganze Länge der Säule, sondern auch im Kopf und im Stoss freigehalten ist. 12.
    Stahlskelett nach Unteranspruell 1, da durch gekennzeichnet, dass aus der ge nannten tragenden Umschnürung eine zweite in sieh geschlossene, die Ver- kleidunogsbetonschale sichernde, nicht tra gende Umschnürung vorhanden ist, wel che einen Radius aufweist, der um die Dicke der aufzuführenden Verkleidung grösser ist als der Radius der tragenden Umschnürung. 13. Stalilskeleit nach Unteranspruchi 1, ge kennzeichnet durch eine aus Reibeisen blech bestehende, in der Betonsäule ver bleibende Schalung, welche einen grö sseren Radius aufweist als die tragende Umsehnürung und das Betonieren der Säulen, sowie der äussern Verkleidung ermöglicht. 14.
    Stahlskeleft nach Unteranspruehl 1, da durch gekennzeichnet, dass die zur Beto- nierungo der Säule dienende und nach dem Abbinden des Betons zu entfernende Schalung unmittelbar auf der tragenden Umschnürung aufsitzt, wobei auf die Säule nach dem Entfernen dieser Schal tung die äussere Schale aufgebracht wer den kann. 15. Stahlskelett nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Stoss- verbindungr für die Längsarmierungen Winkeleisen angeordnet sind. 16. Stahlskelett nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Winkel eisen an die Längsarmierung ange schweisst sind. 17.
    Stahlskelett nach Unteransprüchen 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossstellen von zwei benachbarten Längs- armierungsstäben durch die Winkel eines U-Eisens überdeckt werden. 18. Stahlskelett nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichinet, dass als distanz haltende Stossverbindung Rohrsegmente verwendet werden. 19. Stahlskelett nach Unteransprüchen 1 und 15, mit Säulen von sich änderndem Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Längsarmierungen und ,den Stossverbindungen als Futter Flach eisen angeordnet sind. 20. Stahlskelett nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stoss verbindungen durch Verbindungsstücke miteinander verbunden sind, die als Auflager für horizontale Tragelemente dienen. 21.
    Stahlskelett nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass die last eintragenden Träger mit den Längs- armierungen verbunden sind. <B>2</B> 2. Stalilskelett nach Unteransprucb 21, da durch gekennzeichnet, dass die Träger auf Distanzhaltern der Läno-sarmierun- gen aufruhen. <B>23.</B> Stahlskelett nach Unteranspruch.<B>1,</B> da- #durch gekennzeichnet, ;dass die Träger Löcher aufweisen, durch welche die Windungen der Umschnürungslasche ge führt sind.
    4. Stahls-Mett nach Unteranspruch<B>1,</B> da- ,durch gekennzeichnet, dass die Umschnü- rungslasche eine Verbreiterung aufweist, die zur Umschnürung des Säulenkopfes dient.
CH156964D 1931-04-02 1931-04-02 Stahlskelett für Mehrgeschossbauten. CH156964A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0414484A1 (de) * 1989-08-21 1991-02-27 Square Grip Limited Säulenkopfverstärkung
WO2002057572A3 (en) * 2001-01-22 2003-07-17 Mara D O O Tvornica Kuca I Hal The flat-soffit large-span industrial building system
US11808025B1 (en) * 2022-06-09 2023-11-07 CanAmerican Corrugating Co. Ltd. Method for assembling a building using concrete columns

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