CH154134A - Baumwoll-Schlagmaschine. - Google Patents
Baumwoll-Schlagmaschine.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G9/00—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
- D01G9/08—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of air draught arrangements
- D01G9/10—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of air draught arrangements using foraminous cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
BauinwoU-Selilaginaschlne. Bei den bekannten Baumwoll-Schlagma- schinen erfolgt die Beförderung der vom Schläger losgelösten Baumwollflocken zu den die Baumwolle in Form eines Vlieses ab führenden Siebtrommeln durch einen Luft strom, der aus dem Innern der Siebtrommeln mittelst eines Exhaustors abgesaugt wird.
Da die Flugbahn der Baumwollflocken hier bei ganz willkürlich und allen möglichen zu fälligen Einflüssen unterworfen ist, entste hen bei der Vliesbildung Ungleichmässig keiten, die sieh in den anschliessenden Ar beitsgängen nicht mehr restlos ausgleichen lassen, so dass das Garn später ungleichmässig ausfällt.
Bei andern Maschinen ist hinter dem Schläger der Schlagmaschine zur Abführung der Baumwolle ein Lattentuch angeordnet. Durch diese Einrichtung lässt sich aber ebenfalls kein gleichmässiges Vlies erzeugen, da )das Auffliegen der gereinigten Baum wolle auf das Lattentuch gleichfalls ganz willkürlich vor sich geht, weil am Ende des Lattentuches eine mit einem Exhaustor in Verbindung stehende Siebtrommel ange ordnet ist.
Infolgedessen wird das Faser#Olut durch den Luftstrom mitgerissen und mehr oder weniger weit von der Siebtrommel (-iii- fernt auf dem Lattentuch abgelegt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Baumwollschlagmaschine, die zum iJffnen und Reinigen von Baumwolle dient, und welche die erwähnten Nachteile vermeiden soll. Diese Baumwollschlagma- schine ist dadurch gekennzeichnet, dass un mittelbar hinter dem Schlagraum ein Förder mittel angeordnet ist, auf welchem die Baumwolle vermittelst eines Exhaustors in gleichmässiger Weise angesaugt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindung gegenstand durch zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt der Schlagma schine eines ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 einen Teil eines Stabwanderrostes, Fig. 3 einen Teil eines aus einem Draht netz bestehenden Förderbandes, und Fig. 4 einen Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
Die Baumwoll-Schlagmaschine besitzt ein Zuführlattentuch 6 und eine mit FüMhebeln 7 zusammenarbeitende Speisewalze 8, ver mittelst welcher Teile die Baumwolle, die in Wickeln 5 auf das Zuführlattentuch 6 auf gelegt wird, dem Schlagraum 9 zugeführt wird. In diesem Schlagraum befindet sich ein Schläger 10, vermittelst welchem die Baumvolle aufgelöst wird, wobei die frei werdenden Unreinigkeiten durch den Rost 11 hindurchfallen.
Hinter dem Schlagraum 9 und mit diesem in Verbindung stehend, befindet sich ein etwas schräg ansteigendes, durchlochtes För derband oder ein Wanderrost 12, der über seitliche Führungen 13 läuft und unter wel chem sich in der Nähe der Aufwurfstelle der Baumwolle eine mit einem. Exhaustor 14 in Verbindung stehende Saugmulde 15 befindet.
Vermittelst dieses Exhaustors 14 wird die Baumwolle einmal gereinigt, das heisst es wird der in ihr enthaltene Staub und auch die kürzesten Fasern abgesaugt und aus der Maschine heraus abgeführt und anderseits wird die vom Schläger 10 auf das Förder band bezw. den Wanderrost. 12 beförderte Baumwolle durch die Saugluft. auf ihrer Unterlage festgehalten. Dadurch, dass sich die Saugmulde in der Nähe der Aufwurf stelle befindet, wird erreicht, dass die Baum wolle in.
gleichmässiger Stärke, auf dem r'ör- derband bezw. dem Wanderrost aufzuliegen kommt.
Das Förderband 12 kann aus grob ge lochtem Leder oder dergleichen bestehen. An dessen Stelle ka.nii jedoch ein Wanderrost verwendet werden, der aus Roststäben 21 be steht, die durch Gelenkglieder 22 beweglich miteinander verbunden sind, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Statt dieses Wander rostes kann auch ein engmaschiges, endloses Ihahtnetz 23 (Fix. 3) verwendet werden.
Bei der Schlagmaschine nach Fig. 4 ist unmittelbar hinter dem Schlagraum 9 eine Siebtrommel 24 angeordnet, in deren Innen iaum die Saugleitung 25 des Exhaustors 14 mündet. Ferner ist im Innern der Sieb trommel 24 an einem Helbelarm 26 ein Zy- lindermantelsegment 27 drehbar und fest stellbar gelagert, das als Abdichtung wirkt. und zur Regelung der wirksamen Ansaug fläche dient, die man den jeweiligen Erfor dernissen entsprechend einstellt. Schräg vor der Siebtrommel 24 ist eine Abzugswalze 28 gelagert, die zusammen mit der Sieb trommel die angesaugte Baumwolle verdich tet.
Die Baumwolle gelangt dann über einen kurzen Fördertisch 29 zu einem Förderband 30 und von dort, wie beim Ausführungsbei spiel nach Fig. 1, zu den Abfühiwalzen 16, die das Fasergut über einen weiteren Füh rungstisch 31 zu den Presswalzen 17 leiten, welche dasselbe an die Wickelvorrichtung 18, 19 abgeben, die den Wickel 20 bilden.
Der Antrieb der Siebtrommel 24 erfolgt von der untersten Presswalze 17 aus durch die Kegelräderwelle 32 oder in anderer ge eigneter Weise. Hinter dem Schlagraum 9 ist oberhalb der Siebtrommel 24 eine ver stellbare Klappe 33 angebracht, mittelst deren die Weite des zwischen Schlagraum und Siebtrommel liegenden Flugkanals in Anpassung an die Stellung des Zylinder niantelsegmentes 27 verändert werden kann. Schliesslich ist in der Abdeckung 34 des För- dertuches 30 eine seitliche Klappe 35 an geordnet, damit beim Einlaufen der Baum wolle notwendigenfalls von Hand nachge holfen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Baumwoll-Schlaginaschine, dadurch ge- k ennzeichnet, dass unmittelbar hinter dem Schlagraum ein Fördermittel angeordnet ist, auf welchem die Baumwolle vermittelst eines Exhaustors in gleichmässiger Stärke ange saugt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Baumwoll-Schlagmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hinter dem Schlagraum angeordnete För- dermittel aus einem etwas schräg anstei genden, endlosen, durchlochten Förder- band besteht, unter dessen die Baumwolle tragenden Trum in der Nähe der Auf wurfstelle eine mit einem Exhaustor ver bundene Saugmulde (15) und an dessen Ende ein Abführwalzenpaar (16) ange ordnet ist.2. Baumwoll-Schlagmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel aus einem Wanderrost besteht, der durch ge lenkig verbundene Roststäbe (21) gebil det ist. 3. Baumwoll-Schlagmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Fördermittel aus einem Drahtnetz (23) besteht.4. Baumwoll-Schlagmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hinter dem Schlagraum angeordnete För dermittel aus einer Siebtrommel (24) be- steht, in deren Innenraum die Saugleitung (25) des Exhaustors (14) mündet und über welcher sich eine Abzugswalze (28) befindet, die zusammen mit der Sieb trommel zur Verdichtung der Baumwolle dient.5. Baumwoll-Schlagmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass sich im Innern der Siebtrommel (24) ein drehbar gelagertes und feststellbares Zylindermantelsegment (27) befindet, mittelst dessen die wirk same Ansaugfläche der Siebtrommel ver ändert werden kann, ferner dass eine dreh bare und feststellbare Klappe (33) in dem zwischen Schlagraum und Siebtrommel befindlichen Flugkanal zur Regelung der Weite des Flugkanals angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154134T | 1931-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154134A true CH154134A (de) | 1932-04-30 |
Family
ID=4408875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154134D CH154134A (de) | 1931-03-17 | 1931-03-17 | Baumwoll-Schlagmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154134A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061665B (de) * | 1953-04-15 | 1959-07-16 | Hugo Altenoeder | Vorrichtung zum OEffnen, Reinigen und Vergleichmaessigen von leicht vorgeoeffnetem Fasergut |
| DE1078909B (de) * | 1954-12-03 | 1960-03-31 | British Cotton Ind Res Assoc | Maschine zum OEffnen, Reinigen oder Mischen von Fasergut |
| FR2384042A1 (fr) * | 1977-03-18 | 1978-10-13 | Rieter Ag Maschf | Procede et dispositif pour la formation d'une nappe continue de fibres d'un poids constant par unite de longueur |
| DE3644535A1 (de) * | 1986-12-24 | 1988-07-14 | Truetzschler & Co | Verfahren und vorrichtung zum erkennen von fremdkoerpern wie fremdfasern, bindfaeden, kunststoffbaendchen, draehten o. dgl. innerhalb von bzw. zwischen textilfaserflocken |
-
1931
- 1931-03-17 CH CH154134D patent/CH154134A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061665B (de) * | 1953-04-15 | 1959-07-16 | Hugo Altenoeder | Vorrichtung zum OEffnen, Reinigen und Vergleichmaessigen von leicht vorgeoeffnetem Fasergut |
| DE1078909B (de) * | 1954-12-03 | 1960-03-31 | British Cotton Ind Res Assoc | Maschine zum OEffnen, Reinigen oder Mischen von Fasergut |
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| DE3644535A1 (de) * | 1986-12-24 | 1988-07-14 | Truetzschler & Co | Verfahren und vorrichtung zum erkennen von fremdkoerpern wie fremdfasern, bindfaeden, kunststoffbaendchen, draehten o. dgl. innerhalb von bzw. zwischen textilfaserflocken |
| US4839943A (en) * | 1986-12-24 | 1989-06-20 | Trutzschler Gmbh & Co. Kg | Apparatus for detecting foreign bodies in a fiber tuft mass |
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