CH153751A - Verfahren und Vorrichtung zum Belegen von Platten und Flächen mit einer erhärtenden plastischen Masse, insbesondere mit einer Kunststeinschicht. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Belegen von Platten und Flächen mit einer erhärtenden plastischen Masse, insbesondere mit einer Kunststeinschicht.

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CH153751A
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CH
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Hardegger Hans
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Hardegger Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/4505Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements characterised by the method of application

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Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum Belegen von Platten und Flächen mit einer  erhärtenden plastischen )lasse, insbesondere mit einer     Kunststeinschicht.       Nach bekannten Verfahren werden die  Oberflächen von Kunststeinplatten dadurch  glänzend gemacht, dass die     Kunststeinmasse     in Formen ausgegossen wird, deren Böden  aus Glasplatten bestehen. Nach dem Erhärten  der Masse wird das Glas von dieser abge  hoben, worauf die abgedeckte     Kunststeinfläche     glasglänzend erscheint. Diese Verfahren eig  nen sich indessen nicht für die Erzeugung  glänzender     Schichtoberflächen    auf bereits vor  handenen fertigen Platten, z.

   B.     Asbestzement-          platten,    oder auf Flächen, weil nämlich beim  Auflegen einer starren Glasplatte auf die noch  weiche     Glasurschicht    zwischen dieser und der  Glasplatte Luftblasen entstehen, die eine  gleichmässige Verteilung der     Glasurschicht     stören und daher ihre Oberfläche in empfind  licher Weise beeinträchtigen und die Platte  oft sogar unbrauchbar machen.  



       Gremäss    dem vorliegenden Verfahren zum  Belegen von Platten und Flächen mit einer  erhärtenden plastischen Masse, insbesondere  mit einer     Kunststeinschicht,    wird die erhär  tende plastische Masse zwischen die zu be-    legende Unterlage und eine die Oberflächen  beschaffenheit der zu erzeugenden Schicht  bestimmende Formungsplatte als Belag auf  mindestens einen der beiden genannten Teile       aufgetragen    und dadurch in die gewünschte  Form gebracht, dass Formungsplatte und  Unterlage fortschreitend einander genähert  und zusammengepresst werden und die mit  der Masse nicht abbindende Formungsplatte  nach dem Erhärten der Schicht von dieser  abgenommen wird.

   Durch das fortschreitende  einander Nähern von Unterlage und Formungs  platte wird dem Entstehen von Luftblasen  zwischen den beiden     Wälzflächen    in wirk  samster Weise vorgebeugt und in der Folge  eine blasenfreie Oberfläche der Schicht gewähr  leistet.     Zweckmässigerweise    wird die erhärtende  plastische Masse unter Vermittlung einer  biegsamen Formungsplatte auf die zu bele  gende Unterlage     aufgebracht    und dabei die  Formungsplatte auf die Unterlage aufgewalzt.  



  Ausser einer glänzenden Oberfläche der  Schicht kann auch irgend ein zum Beispiel  abwechselnd glänzende und raube Stellen      aufweisendes Muster, ferner ein Relief oder  ein Muster mit verschiedener Färbung     etc.     durch entsprechende Ausbildung der Formungs  platte auf der     Oberfläehe    erzeugt werden.  



  Die Vorrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens weist eine biegsame Formungs  platte auf, deren eines Ende zur Verbindung  mit einem Träger für die zu belegende Un  terlage eingerichtet ist, und an deren ande  rem Ende eine Haltevorrichtung angreift,  durch welche die     biegsarne    Platte aufgebogen  werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Vorrichtung zur Ausführung  des Verfahrens schematisch dargestellt.  



  1 ist ein fester ebener Tisch, auf welchem  sich der Rolltisch 2 verschieben kann. Dieser  dient als Träger für die Stein-, Kunststein-,  Asbestzement-, Holz- oder sonstige Platte 3,  welche die Unterlage für die aufzubringende  Schicht bildet. Eine biegsame Formungsplatte  4, die     vorteilhafterweise    aus Zelluloid besteht,  ist auf der     Lettern    Seite mit einem gleich  mässig aufgetragenen Belag 5 aus breiiger       gunststeinmasse    oder einer andern erhärten  den plastischen und für die     Schichtbildung    ge  eigneten Masse belegt.

   Das eine Ende der  Formungsplatte 4 ist durch mit flachen Köp  fen versehene Stifte 6, welche durch Löcher  der Formungsplatte 4 und der Platte des     Roll-          tisches    2 gesteckt sind, mit dem Rolltisch 2  verbunden. Am andern Ende der Formungs  platte greift eine Haltevorrichtung an, durch  welche diese Platte nach oben aufgebogen ist.  Diese Haltevorrichtung weist einen Haken 7  auf, welcher am Ende des zweiarmigen He  bels 8 lose befestigt ist und in ein Loch der  Formungsplatte 4 eingreift. Die Länge des  Hebelarmes, an welchem der Hacken 7 an  greift, ist zweckmässig gleich dem Abstand  des Hebeldrehpunktes von dem Rolltisch 2.  Auf der Verlängerung des Hebels 8 über den  festen Drehpunkt 9 hinaus ist ein Gegenge  wicht 10 angebracht.

   Die     Andrückvorrichtung     weist eine weichgepolsterte Walze 11 auf;  um die biegsame Formungsplatte 4 fort  schreitend gegen die zu belegende Platte 3  anzudrücken. Die Walze 11 ist drehbar an    einem um die Drehachse 13 drehbaren He  bel 12 gelagert, wobei durch das Gegenge  wicht 14 der Druck der Walze 11 auf die  Platte 4 eingestellt werden kann.  



  Bei Ausführung des Verfahrens wird die  mit der erhärtenden plastischen Masse 5 be  legte biegsame Formungsplatte 4. an dem  Haken 7 der Haltevorrichtung aufgehängt,  und am Ende des vorgezogenen Rolltisches 2  durch die Stifte 6 befestigt. Die belegte Seite  der Formungsplatte 4 ist dabei gegen den  Rolltisch gerichtet. Die Platte 3 wird so auf  den     Rolltisch    gelegt, dass sie bei 6 die For  mungsplatte mit einer gante berührt, wobei  sie durch den Anschlag 15 gegen das Zu  rückrutschen gesichert ist.

   Wird nun der  Rolltisch 2 unter die Walze 11 geschoben,  so werden die Platten 3 und 4 mitgenommen  wobei die Formungsplatte auf die Platte 3  aufgewalzt wird, indem der Hebel 8 der  Platte 4 folgt, bis der Haken 7 auf die  Platte 3 aufstösst, worauf der Haken aus  gelöst, und der Rolltisch samt der Platte  noch ganz unter der Walze 11 durchgescho  ben wird. Beim Passieren der Walze kommt  die     Kunststeinmasse    mit der Platte 3 in Ver  bindung. Infolge der     tangential    fortschrei  tenden Berührung hat die zwischen den bei  den Platten stehende Luft Gelegenheit aus  zuweichen, wodurch eine blasenfreie Verbin  dung der     gunststeinschicht    5 mit der Platte  3     gewährleistet    ist.

   Nach dem Erhärten der  Masse kann dann die biegsame Formungs  platte von der Platte 3 abgenommen werden.  



  Mit dem gleichen Erfolg kann statt des       Verschiebens    des Rolltisches die Platte 4  unter Vermittlung der Walze auf die still  stehende Platte 3 aufgewalzt werden, zum  Beispiel wenn die zu belegende Fläche eine       Verputzwand    ist.  



  Ferner kann die aus der erhärtenden       Masse    bestehende Schicht anstatt auf die  biegsame Formungsplatte auch auf die zu  belegende Unterlage aufgetragen sein oder  teilweise auf die biegsame Platte und teil  weise auf die zu belegende Unterlage und  dann durch Abwälzen der biegsamen For  mungsplatte aus der aufgebogenen Lage      auf die zu belegende Unterlage aufgebracht  <I>und</I> durch die biegsame Platte bedeckt wer  den, um ihre     Oberflächenbeschaffenheit    zu  bestimmen.  



  Die biegsame Formungsplatte könnte auch  auf einer Trommel aufgebracht und auf der  zu belegenden Fläche abgewälzt werden.  



  Anstatt einer weichgepolsterten Walze  könnte die     Andrückvorrichtung    eine Bürste,  ein elastisches Band aus Gummi, Leder     etc.     oder einen     Fiberstab    aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtrCHE I. Verfahren zum Belegen von Platten und Flächen mit einer erhärtenden plastischen Masse, insbesondere mit einer Kunststein- schiebt, dadurch gekennzeichnet, dass die erhärtende plastische Masse zwischen die zu belegende Unterlage und eine die Oberflächenbeschaffenheit der zu erzeu genden Schicht bestimmende Formungs platte als Belag auf mindestens einen der beiden genannten Teile aufgetragen und dadurch in die gewünschte Form ge bracht wird, dass Formungsplatte und Unterlage fortschreitend einander genähert und zusammengepresst werden und die mit der Masse nicht abbindende Formungs platte nach dem Erhärten der Schicht von dieser abgenommen wird.
    1I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine biegsame Formungs platte, deren eines Ende zur Verbin dung mit einem Träger für die zu be legende Unterlage eingerichtet ist, und an deren anderem Ende eine Haltevor richtung angreift, durch welche die bieg same Platte aufgebogen werden kann. UNTERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, das die erhärtende plasti sche Masse unter Vermittlung einer bieg samen Formungsplatte auf die zu belegende Unterlage aufgebracht und dabei die For- mungsplatte auf. die Unterlage aufgewalzt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die erhärtende plasti sche Masse auf die biegsame Formungs platte aufgetragen und diese aus aufge bogener Lage auf die Unterlage aufgewalzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die erhärtende plasti sche Masse auf die Unterlage aufgetragen wird und von der biegsamen Formungs platte durch Abwälzen aus aufgebogener Lage bedeckt wird, um ihre Oberflächen beschaffenheit zu bestimmen. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der erhärtenden, plastischen Masse auf die Unterlage und der Rest auf die biegsame Formungsplatte aufgetragen wird, worauf durch Abwälzen der For mungsplatte aus aufgebogener Lage die beiden Teile der Masse miteinander zur Schicht vereinigt werden. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Träger für die zu belegende Unterlage verschiebbar ist, zum Zwecke, beim Verschieben des Trägers die biegsame Formungsplatte auf der zu belegenden Unterlage abwälzen können. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung einen zweiarmi gen Hebel aufweist, dessen einer Hebel arm an dem einen Ende der biegsamen Formungsplatte angreift und eine Länge besitzt, welche dem Abstand des Hebel drehpunktes vom Träger entspricht, und dessen anderer Hebelarm durch ein Gegen gewicht belastet ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einwirkung auf die biegsame Formungsplatte eine Walze drehbar an einem Arm eines Hebels gelagert ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ,ge- kennzeichnet durch eine Andrückvorrich- tung, um die Formungsplatte fortschreitend gegen die zu belegende Unterlage anzu drücken.
CH153751D 1931-02-17 1931-02-17 Verfahren und Vorrichtung zum Belegen von Platten und Flächen mit einer erhärtenden plastischen Masse, insbesondere mit einer Kunststeinschicht. CH153751A (de)

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