CH153128A - Tragwerk für Dächer, Brücken etc. - Google Patents

Tragwerk für Dächer, Brücken etc.

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CH153128A
CH153128A CH153128DA CH153128A CH 153128 A CH153128 A CH 153128A CH 153128D A CH153128D A CH 153128DA CH 153128 A CH153128 A CH 153128A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/08Vaulted roofs

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  • Architecture (AREA)
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  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


  Tragwerk für Dächer, Brücken     ete.       Vorliegende Erfindung betrifft die Kon  struktion     wehgespannter    Schalendächer, so  wie     gewölbter    Brücken und ähnlicher Trag  werke.  



  Auf     diesem    Gebiete sind bisher zwei       typische    Lösungen bekannt: Zunächst ge  wölbte     Schalen,        welche    so stark sind, dass sie       )Ahne    Hilfe von     Pfetten    und Bindern die       Tanze        Spannweite    überbrücken; ferner     Bin-          Ierkonstruktionen,    auf     welchen    die Dach  schale (mit oder ohne     Pfetten)    als Ballast  aufruht.  



  Vorliegende Erfindung. stellt ein Mittel  lang zwischen diesen beiden Typen dar. Bei  einer der möglichen Ausführungen besitzt       aine    Dachschale auf den Wänden oder auf  Säulen eigene schubsichere durchlaufende  Auflager ist jedoch zu schwach, um ahne       Pfetten    und Binder,     di-e    wir     unten    als Zen  trierungskonstruktion bezeichnen wollen, die  Spannweite überschreiten zu können. Die  eigenen schubsicheren     Widerlager    zwingen       lie    Dachschale     gewölbeartig    zu wirken, wo  durch die Normalkräfte dieses Schalen-         gewölbes    durch die Schale hindurch in die  Auflager hineingeleitet werden.

   Sobald die  Schale     au & einem.        druckfähigen    Material be  steht, so werden die Normalkräfte den oben  erwähnten Verlauf in die Auflager nehmen.  Damit die Schale bei Belastung nicht zu  sammenstürzt, müssen noch die Gewölbe  Biegungsmomente durch eine Stützkonstruk  tion von     Pfetten    und Bindern, .das ist .durch  die     Zentrierungskonstruktion    aufgenommen  werden. Hat das     Schalentgewölbe    die Form  einer     Prisma-Mautelfläche,    so können wir die       Binderobergurte    als die Leitlinien des Prisma  betrachten und die     Pfetten    als Erzeugende  der     SchalenrTragfläche    ansehen.

    



  Wir können dann sagen, dass die Binder  und     Pfetten    eine Anzahl von Erzeugenden  der     Tragfläche    in ihren ursprünglichen La  gen zu fixieren haben. Dieses Fixieren er  fordert aber nicht die Aufnahme der gesam  ten äussern Kräfte in die     Pfetten    und Bin  der, da ja ein grosser Teil dieser Kräfte in  Form von Normalkräften durch die Schale in  die Auflager der letzteren     abgeleitet    wurde.      Wenn zum Beispiel die Dachschale den Ver  lauf der Drucklinie der ständigen Lasten hat,  so wird die Stützkonstruktion durch das Ei  gengewicht     übc;rhaupt    keine Belastungen  empfangen, da im Schalengewölbe überhaupt  keine     Biegungsmomente    entstehen.  



  Das ganze Eigengewicht geht dann in  Form der     Gewölbe-Normalkräfte    in die bei  den Auflager über. Aber auch beim Auftre  ten einer Einzellast über der Schale geht  dieselbe nicht in der vollen Grösse in die Zen  trierungskonstruktion über, sondern sie ruft  zunächst eine Deformation der Schale auf  der .ganzen     Gewölbelinie    hervor, welche durch  die     Zentrierungskonstruktion    in die ursprüng  liche Lage zurückzentriert werden muss.  



  Da die Deformation auf der ganzen:     Ge-          wölbelinie    entstehen wollte, so findet sie auch  auf allen     Pfetten    eine Gegenwirkung, woraus  folgt, dass     eine    Einzellast, welche auf die  Schale wirkt, in allen     Pfetten        Zentrierungs-          kräfte    hervorruft.

   Es ist leicht einzusehen,       dass    infolge dieser Verteilung die     Zentrie-          rungskräfte    in der     Zentrierungskonstrnktion     kleiner sein müssen, als beim Fehlen der       G.ewölbeschale.    Da jedes Gewölbe immer     Ds-          formationen    erleidet, die auf einem     Teile    das       Vorzeichen        ;-    und auf dem andern - haben,  so     werden    auch die     Zentrierungskräfte    die       Richtung    beider     Vorzeichen    haben müssen.  



       Man    kann die Wirkung der     Zentrierung,s-          Binder    und     Pfetten    am besten so erklären,  dass man sagt, dass mit ihrer Hilfe das  Schalendach nur auf zentrischen Gewölbe  druck beansprucht wird. Lind die     Zentrie-          rungs,kräfte    (welche die     Zentri.erungskon-          struktio.n    belasten) sind jene Zusatzkräfte,  mit deren Hilfe die Drucklinie der äussern  Belastungen in     die    Linie der Dachschale     hin-          eing.ezwun.gen    wird.  



  Aus dem obigen. folgen schon die Vor  teile der Anwendung der     Zentrierungskon-          struktion.    Die Dachschale bekommt keine       Biegungsznomente,    sie wird also ganz dünn  gehalten werden. können, was bei grossen  Spannweiten sehr wichtig ist.    In die     Zentrierungskonstruktion    kommen  keine     Gewölbe-NTormalkräfte,    was eine     be-          deutendej    Ersparnis an     Pfetten    und     Binder-          material    zur Folge hat.  



  Infolge der     allgemeinen.    Materialerspar  nis in der Dachkonstruktion werden auch  die Auflager und Zuganker .derselben: viel  leichter gehalten werden können.  



  Die Zeichnung stellt als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch eine solche     Dachkonstruktion    in ihren  drei Haupttypen dar.     Fig.    1 zeigt das  Schema eines:     eisernen        Zentrierungs-binders     mit eigenen Auflagern a und b, sowie eine       gewölbeartig    tragende Schale mit den durch  laufenden     Auflagern    w;     Fig.    2 zeigt die  Stützung der Schale durch .das eine Auflager       u),    sowie das Auflager a     des        Zentrierungz,-          binders    in grösserem Massstab;

       Fig.    3 stellt  einen Holzschuppen, dar,     dessen:        Zentrierungs-          binder    auf Füssen steht, wobei also hier die  Auflager a und b unten liegen;     Fig.    4 stellt  das Schema     des        Zentrierungsbinders    in Eisen  beton dar. Die Konstruktion     unterscheidet     sich im grossen und ganzen von andern üb  lichen     Konstruktionen    dem äussern Augen  schein nach wenig. Es sind     Querbinder    in       Fachwerks-    oder Rippenform da, mit     eigenen     Auflagern.

   Auf diesen ruht die     Da.cli.schale.     :Doch stützt sieh diese     Dachschale    über den       @Vänden        nicht    auf eine     Endpfette,    sondern  sie hat hier ein eigenes durchlaufendes     Auf-          lager        2u,    zum Unterschied von andern ähn  lichen     Konstruktionen.    Die     Schubsic-herlicit     der dargestellten Auflager wird erreicht       durch    Zuganker h oder Stützrippen in den  Wänden.

   Die     Dachschale    überträgt     +-und      Kräfte in die     Pfetten,    weshalb die     Verbin-          dungspunkt-de    der     Schale    an den     Pfetten,    und  der     Pfetten    an den Bindern     beiden.        Kräfte-          richtungen,    genügen     müssen.     



  Diese     Konstruktion    kann bei sinngemässer  Abänderung sowohl für gewölbte, als auch  für Satteldächer, für Kuppeln und     Brürken          Zrerwendung    finden. Sie gilt sowohl für  Holz, Eisen, Eisenbeton, als auch für     an-          derc    Baumaterialien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tragwerk für Dächer, Brücken etc. mit gawölbeartig tragender, in der Crawölberich- tung druckfester, jedoch biegungsischwacher Schale und mit durchlaufenden, den Ge- wölbeschub aufnehmenden Auflagern, ge kennzeichnet dadurch, dass eine Anzahl von Erzeugenden der tragenden Schalenfläche durch ein System von Pfetten und biegun#,;s- festen Bindern in ihrer ursprünglichen Lage fixiert werden.
CH153128D 1930-12-04 1930-12-04 Tragwerk für Dächer, Brücken etc. CH153128A (de)

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CH153128T 1930-12-04

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CH153128D CH153128A (de) 1930-12-04 1930-12-04 Tragwerk für Dächer, Brücken etc.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108930222A (zh) * 2018-07-18 2018-12-04 广西大学 梁拱固结三角形拱桥

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108930222A (zh) * 2018-07-18 2018-12-04 广西大学 梁拱固结三角形拱桥

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