CH151979A - Verfahren zur Herstellung einer verstärkten Metallfolie. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer verstärkten Metallfolie.

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CH151979A
CH151979A CH151979DA CH151979A CH 151979 A CH151979 A CH 151979A CH 151979D A CH151979D A CH 151979DA CH 151979 A CH151979 A CH 151979A
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foil
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Singen Dr Aluminium-Walzwerke
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Aluminium Walzwerke Singen Dr
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      Verfahren    zur     Herstellung    einer     -verstärkten        Netallfolie.       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren  zur Herstellung einer geschmeidigen, wider  standsfähigen Metallfolie mit Hilfe eines       Überzuges    aus     Zellulosederivaten    auf min  destens einer Seite der Folie.

   Unter Zellulose  derivaten sollen alle solche     Derivate    verstan  den werden, die geeignet sind, dünne Schich  ten oder Filme zu bilden, wie zum Beispiel  die     Zellulosehydrate,    die unter dem eine  getragenen Zeichen Zellophan im     Handel    be  findlich sind,     Zelluloseäther,    wie zum Bei  spiel     Äthylzellulose,    und     Zelluloseester,    wie  zum Beispiel Nitrozellulose.  



  Für viele Verpackungszwecke, zum Bei  spiel zum Verpacken von Schokolade und  dergleichen, wird ungeschützte Folie benutzt.  Bekanntlich hat aber ungeschützte Folie nur  eine geringe Festigkeit; sie knittert auch sehr  leicht.  



  In manchen Fällen wird die Folie, um  ihren Widerstand gegen Korrosion zu vergrö  ssern, mit einem dünnen Belag von Kautschuk  
EMI0001.0014     
  
    oder <SEP> auch <SEP> von <SEP> Zellulosederivaten <SEP> versehen.
<tb>  Diese <SEP> bekannten <SEP> Überzüge <SEP> sind <SEP> aber <SEP> so <SEP> dünn,
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Festigkeit <SEP> der <SEP> Folie <SEP> nicht <SEP> -wesentlich
<tb>  erhöht <SEP> wird, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sie <SEP> für <SEP> viele <SEP> Verpak  kungszwecke, <SEP> bei <SEP> denen <SEP> die <SEP> Folie <SEP> stark <SEP> be  ansprucht <SEP> wird, <SEP> nicht <SEP> ausreicht.

   <SEP> Dies <SEP> ist
<tb>  selbstverständlich, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> bedenkt, <SEP> dass
<tb>  die <SEP> Überzüge <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> eine <SEP> Dicke <SEP> von
<tb>  0.,001 <SEP> bis <SEP> 0,002 <SEP> mm <SEP> haben, <SEP> also <SEP> nur <SEP> 1/1o <SEP> his
<tb>  '/ü <SEP> der <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Metallfolie.
<tb>  Häufig <SEP> wird <SEP> auf <SEP> Papier <SEP> geklebte <SEP> Folie
<tb>  verwendet. <SEP> Diese <SEP> mit <SEP> Papier <SEP> verbundene <SEP> Folie
<tb>  wird <SEP> allein <SEP> oder <SEP> auch <SEP> zusammen <SEP> mit <SEP> Geweben,
<tb>  Leder <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> verwendet. <SEP> Auch <SEP> nicht
<tb>  auf <SEP> Papier <SEP> geklebte <SEP> Folie <SEP> ist <SEP> schon <SEP> mit <SEP> Ge  webe, <SEP> Leder <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> zusammen  geklebt <SEP> und <SEP> so <SEP> verwendet <SEP> worden.

   <SEP> Um <SEP> ihren
<tb>  Widerstand <SEP> gegen <SEP> atmosphärische <SEP> Einflüsse
<tb>  zu <SEP> vergrössern, <SEP> wurde <SEP> diese <SEP> mit <SEP> Gewebe, <SEP> Le  der <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> verbundene <SEP> Folie <SEP> schon
<tb>  zuweilen <SEP> mit <SEP> :einem <SEP> durchscheinenden <SEP> Über  zug <SEP> versehen. <SEP> Diese <SEP> Überzüge <SEP> wurden <SEP> im         allgemeinen mit 'einem Bindemittel, wie zum  Beispiel     Dextrin    oder einem andern geeigne  ten     Klebstoff,    auf die Folie aufgeklebt. In  manchen Fällen wurde die Folie mit Öl- oder  Spirituslack überzogen. Die so verstärkten  Folien sind entsprechend der Natur der Ge  webe- oder Lederunterlage und auch der be  nutzten Klebmittel verhältnismässig steif.

    Dieses Material ist daher nicht zu gebrauchen  in solchen Fällen, bei denen es auf grosse Ge  schmeidigkeit ankommt.  



  Gemäss der Erfindung wird auf eine Me  tallfolie, die beispielsweise eine normale  Dicke von 0,009 bis 0,02 mm haben kann,  auf mindestens einer Seite eine fliessbare       Überzugsmasse    aus     Zellulosederivaten    min  destens so dick aufgetragen, dass' sie nach  dem Verdunsten des Lösungsmittels einen  gleichmässigen, dichten Überzug bildet, der  mindestens die Stärke der Folie besitzt. Der  artige, mit Überzügen versehene Folien sind  äusserst widerstandsfähig.  



  Die bereits     erwähnten    bekannten dünnen       Überzüge,,die        dieFolien    gegen     Karrosion    schüt  zen sollten, wurden auf der Folie durch Kle  ben befestigt. Hierfür war .es nötig, diese  Überzüge in Form von Filmen herzustellen,  da sie sonst nicht aufgeklebt werden konnten.  Diese Herstellung war äusserst schwierig und  zeitraubend. Gemäss der vorliegenden Erfin  dung     _    werden die     Zellulosederivate    auf die.  Folie unmittelbar in fliessbarem, das heisst       entweder    in flüssigem oder breiigem Zustand,    aufgebracht.

   Nachdem das Lösungsmittel       verdunstet    ist, bilden die     Zellulosederivate     einen gleichmässigen Überzug, der auf der  Unterlage     festhaftet.    Überraschenderweise ist  es, nicht nötig, irgend ein Bindemittel     zix     benutzen.  



  Das neue     Material    ist natürlich weit  gehend undurchlässig für Licht und Gase.  Es ist fest und     knittert    nicht, ist aber den  noch geschmeidig; es hat auch 'eine gute  Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion.  



  Die Überzüge auf den Folien können  natürlich gefärbt sein. Das Material kann  geprägt oder in anderer Weise verziert  werden. Besonders geeignet ist es für Ver  packungszwecke, insbesondere überall dort,  wo es auf hohe Festigkeit, Geschmeidigkeit       und.    Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion  ankommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen einer ge schmeidigen, widerstandsfähigen Metallfolie mit einem Überzug aus Zellulosederivaten, dadurch gekennzeichnet, dass die Überzug masse in fliessbarem Zustand ohne Binde mittel auf mindestens eine Seite der Folie in solcher Dicke aufgetragen wird, dass sie nach Verdunsten des Lösungsmittels einen gleichmässigen, dichten Überzug bildet, der mindestens die Stärke der Folie besitzt.
CH151979D 1929-12-30 1930-12-22 Verfahren zur Herstellung einer verstärkten Metallfolie. CH151979A (de)

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CH151979D CH151979A (de) 1929-12-30 1930-12-22 Verfahren zur Herstellung einer verstärkten Metallfolie.

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