CH150960A - Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH150960A
CH150960A CH150960DA CH150960A CH 150960 A CH150960 A CH 150960A CH 150960D A CH150960D A CH 150960DA CH 150960 A CH150960 A CH 150960A
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Radium-Gummiwerke M B H
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Radium Gummiwerke M B H
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  Aufblasbarer     Gummihohlkörper    und Verfahren zu seiner     Ilerstelltiug.            Die    vorliegende Erfindung betrifft einen  aufblasbaren     Gummilichlkörper    in Form von  ,Mensch. oder Tier mit     ausserhalb    der     Sym-          metrie-Ebene    liegenden räumlichen Vor  sprüngen, sowie ein Verfahren zu seiner     Her-          .,tellung.     



  Aufblasbare, Figuren     dargtellende        Gum-          niiho,hlkörper,    welche aus zwei Gummiplat  ten, die durch einen verschweissenden     Stanz-          .,s,chnitt    verbunden sind, bestehen, sind be  kannt. Diese Figuren haben den, Nachteil,       dass    die     Stanznähte    in der Symmetrieebene  liegen,     daU    also eine nur durch     Stanzsühnitt          züi    erzielende     Profilieriing    lediglich in einer  Ebene möglich ist.

   Die räumlichen     Fort-          .,##q.tze    dieser     Fio-Uren,    liegen, ebenfalls nur in       (ler    Symmetrie-     bezw.        Platten-ebene.    Die da  bei erzeugten aufblasbaren Figuren     erman-          "eln    der Lebenswahrheit.

       Ivla.ii    hat     deshalib     aufblasbare     Gummifiguren    vorgeschlagen,  bei denen die räumlichen     Fortsätze    ausserhalb  der Symmetrieebene liegen, und zwar hat  man entweder Figuren erzeugt, die einen    uni den     o,anzen,    Umfang des     Hohlkörperst        la.Li-          ènden    aus zwei Teilen bestehenden Einsatz  ring tragen oder solche Figuren, die an ein  zelnen Stellen beispielshalber<B>da.,</B> wo bei  einem     naclizubildenden    Tierkörper     --die    Beine  ansetzen, ein     zusaminengefaltetes    Einsatz  stück tragen.

   Bei diesen     Ho'hlkörp,ern    liegen  die, Nähte, die das, Profil geben, in     versellie-          denen    Ebenen. In     unaufgeblasenem        Zustand     der Figuren jedoch sind diese Ebenen im we  sentlichen parallel zu einander. Diesen Fi  guren mangelt daher ebenfalls die     Lebens-          wahr'heit-,    da in der Natur die     vexselliedenen     Profilei in,     versiGliieflenen        sicli    schneidenden  Ebenen liegen.

   Davon abgesehen, wird, wenn  eine willkürliche Formbewegung, die ledig  lich durch die Verwendung eines aus zwei  Teilen bestehenden Einsatzringes möglich ist,  erstrebt wird, an     einzelnenStellen    des Hohl  körpers die     Pro-filierung    nur durch zwei  Nähte, die in einander parallelen<B>Ei</B>     benen    lie  gen, erzielt werden können. Auch diese wider  spricht in sehr vielen Fällen der in der Natur           vorhanden-en,        Lebenswa-hrli-eit    der Figuren.

    Weiter haben die so erzeugten     Figurenden     Nachteil,     dass        mindestens,drei    Nähte in paral  lelen Ebenen. liegen, wodurch, obwohl die  heutigen Methoden des verschweissenden       Stanzens    sehr vollkommen sind, die     erfall-          rungsgemäss    an den Nähten bestehenden hin  sichtlich.     Undichtheit    gefährlichen Stellen  vergrössert werden.  



  Diese Nachteile werden bei dem     erfin-          dungsgeinUen    Verfahren     dadureli    vermie  den,     dass    ein mit     mindesIenseiner    nicht     gerad!-          linigen        Seliweissnalit    gestanztes     Vorwerk-          stück    in ausgebreitetem Zustande mit einer  Platte verschweissend     zusammengestanzi     wird, so,

       dass    die Schweissnähte in     unaufge-          blasenem        Zusfa-nde    in sich     schneiden-den     Ebenen liegen,.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs,-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes     schema-          fisch    dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein Querschnitt durch zwei  zum Ausstanzen, benutzte     aufeinandergelegte          Cxummiplo,tten,          Fig.    2 ein     Grundriss    dieser     Gummi-platten     nach dem ersten     Stanzsühnitt,          Fig.   <B>3</B> ein Schnitt nach Linie     Ei-F    der       Fig.        2,

            Fig.    4 ein     Grundriss    der Gummiplatten  nach     Fig.   <B>9.</B> in     auseinandergeklapptem        bezw.     <B>C</B>  ausgebreitetem Zustande,       Fig.   <B>5</B> ein Schnitt nach Linie     E-F    der       Fig.    4,       Fig.   <B>6</B> ein     Grundriss    der     Gumraiplatten     nach.

       Fig.   <B>5</B> nach     Umklappung    des untern  Randes,       Fig.   <B>7</B> ein Schnitt nach Linie     G-Hder          Fig.   <B>6,</B>       Fig.   <B>8</B> ein der     Fig.        #6    entsprechender       Grundriss    nach Vollziehung des     den    untern  Rand formenden zweiten     Stanzsclinittes,

            Fig.   <B>9</B> ein     Grundriss    des     Vorwerkstuckes     nach     Fig.   <B>8</B> nach Ausbreitung     bezw.        Auf-          klappung    des vorher eingeklappt     gewesenen     untern Randes,       Fig.   <B>10</B> ein     Sehnittnacli    Linie     J-K    der       Fig,   <B>9,</B>         Fig.   <B>11</B> ein, der     Fig.   <B>9</B> entsprechender       Grundriss    nach Hinterlegung,

   des ausgebrei  teten     Vorwerkstückes    mit einer zweiten,       deutlichkeitslialber    etwas grösser dargestell  ten: Gummiplatte.  



       Fig.    12 ein Schnitt nach Linie     J-K    der       Fig.   <B>11,</B>       Fio,.   <B>13</B> ein     Grundriss    einer aus den Tei  len nach     Fig.   <B>11</B> und<B>13</B> ausgestanzten       Clown-Figur    in     unaufgeblasenein    Zustande:       Fig.    14 ein Schaubild der Figur nach       Fig.   <B>13</B> in     aufgeblaseneni    Zustande.  



  Zwecks Herstellung des     GuTnmil-iohll,-ör-          pers    nach     Fig.    14 worden zunächst in der  aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlichen 'Weise die beiden       Gummipla-Hen   <B>1</B> und 2     aufeinandergelegt.     



  Dann werden die     heiden    Platten<B>1</B> und 2  längs der     Seitennalit   <B>'3</B>     (Fig,    2.)     ausgestauzt     und gleichzeitig miteinander     verszUweisst.     welche Naht die Form einer Anzahl     der    vor  springenden Teile der Figur, wie     Jer    Nase  4 und des Bauches<B>5,</B> bestimmt     und,dem-          gemäss    keine gerade Linie,     sonderneine        ge-          eD        el          bogene    oder gezackte Linie darstellt.  



       Na,el-i    -dieser ersten     Stanzung    werden die  Platten<B>1</B> und 2 wieder in der Mitte     aus:ein-          a        a        ndergeklappt        (Fig.        5).        Daein        solches        Klap-          pen    oder Falten nur längs einer geraden  Linie stattfinden kann, so ragen     jetzb    die  durch den     Stanzschnitt        geiormt-en        Vor-          sprüngoe,

      zum Beispiel die Nase 4 und der  Bauch<B>5</B> nach oben (vorn), wie dies     FinG.   <B>5</B>  erkennen     lässt.     



  Es -sind nunmehr die Füsse, der Figur zu       farmen,    die auch nach vorn stehen sollten.  Zu diesem Zweck wird der untere     Ran#d,des     Werkstückes in der aus     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> er  sichtlichen Art umgeschlagen, so     dass        dieseer     untere Randstreifen<B>6</B> hinter die Platten<B>1</B>       und    2     zu        liegen        kommt        (Firg   <B>,</B>     7).     



  Alsdann wird längs der ungeraden Linie  <B>7</B> ein zweiter verschweissender     Stanzschnitt     ausgeführt-, welcher die Füsse,<B>8</B> ausbildet       (Fig.   <B>8). -</B>  Dann wird der     Raudstreifen   <B>6</B> wieder in  <B>eine</B> Ebene mit den Platten,<B>1</B> und 2 ausge  breitet, wobei wegen der von der geraden  Linie abweichenden Form     der    Naht<B>7</B> die      Füsse<B>8</B> sich in der aus     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> er  sichtlichen Art senkrecht zu den     Piatten   <B>1</B>  und 2 aufrichten.  



  Dann wird hinter das     a.:us#    den Platten<B>1</B>       und    2 bestehende, ausgebreitete     Werkstück     eine zweite     Gummiplatte   <B>9</B> gelegt     (Fig'.        11)          und    der äussere     Umriss,    der     gewünseliten          Clown-Figull'    aus den Platten<B>1,</B> 2 und<B>9</B>     ge-          ineinsam    längs der Linie<B>10</B> gestanzt, wie  dies     Fig.   <B>13</B> zeigt, und längs der Naht ver  schweisst.  



  Die fertig aufgeblasene Figur hat dann  das Aussehen nach     Fig.    14.  



  Der Deutlichkeit halber sind in     Fig.   <B>13</B>  die     aufgema.Iten    Teile wie Augen und Mund  dargestellt. Selbstverständlich können -diese  Teile vor oder erst nach dem Stanzen auf  gemalt werden. Wie ersichtlich, liegen die  drei     Soliweissnähte    in sieh schneidenden  <B>E</B>     benen.     



  Vorstellend ist nur der Deutlichkeit und  Bequemlichkeit halber von zwei verschie  denen Gummiplatten gesprochen worden.  Selbstverständlich könnte statt zweier     ver-          soliiede.neir    Platten auch eine durch     Fa.Itung          oe          ,edoppelte    Platte Verwendung finden, ähn  lich     -wie    dies für die     Ausbilduno-    der Füsse  beschrieben wurden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfallren zur 11.erstellung aufblasbarer Gummihohlkörper in Form von Mensch oder. Tier mit ausserhalb der Symmetrieebene lie- ,O'e]2den rä;
    umlichen Vorsprüngen, dadurch ge- D kennzeichnet, dass ein mit mindestens einer nicht geradlinfigen Schweissnaht gestanztes Vorwerkstück in ausgebreitetem Zustand#e mit einer Platte verschweissend zusammenge stanzt wird, so, dass die Sc.Iiweissnälite in un- aufgebla,s#en#em Zus#tan#d-e in sich schneidenden Ebenen liegen.
    PATENTANSPRUCH II: Durch verschweissen & Stanzung gemäss Patentanspruch I hergestellter aufblasbaxer Gummihohlhörper in Form von Mensch oder Tier mit ausserhalb der Symmetrieebene lie genden räumlichen Vorsprüngen, dadurch ge kennzeichnet, dass seine Schweissnähte in un- aufgeblasenem Zustande in sich schneidenden Ebenen liegen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil einer Gummiplatte umgeklappt, mit dem andern Teil der Platte zusammen längsi ein-er nielit geraden Linie verstanzt und dann wieder aufgeklappt wird.
CH150960D 1930-02-22 1930-06-04 Aufblasbarer Gummihohlkörper und Verfahren zu seiner Herstellung. CH150960A (de)

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