AT130674B - Aufblasbarer Gummigegenstand. - Google Patents

Aufblasbarer Gummigegenstand.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufblasbarer   Gummigegeustand.   



     Aufblasbare ssgurale Gummigegenstände,   insbesondere in Form von Tieren und sonstige Spielzeuge werden vorteilhaft durch Ausstanzen nach Umrisslinien zweier aufeinanderliegender Gummiplatten in der Weise hergestellt, dass zugleich mit dem Stanzenschnitt eine Vereinigung der beiden Blätter in Form von Randnähten erfolgt. Solche Figuren, die also in unaufgeblasenem Zustand vollkommen flach liegen und am Umfang die Naht besitzen, weisen aufgeblasen an allen Stellen senkrecht zu der durch die Naht gelegten Ebene geschnitten einen sich mehr oder weniger der Kreisform   nähernden   elliptischen oder eiförmigen Querschnitt auf. Es ist ersichtlich, dass hiebei keine sehr grosse Formenmannigfaltigkeit erzielt werden kann. 



   Um von der Ellipsen-bzw. Eiform wesentlich abweichende Querschnitte zu erzielen, mussten bisher durch Kleben besondere Teile eingesetzt werden, wobei das einfache und billige Herstellungsverfahren mittels eines einmaligen, gleichzeitig die Verbindungsnaht herstellenden Stanzenschnittes nicht anwendbar war. 



   Der Erfindung nach wird nun der figurale Gegenstand aus zwei oder   mehreren,   zunächst getrennt voneinander in der üblichen Weise hergestellten aufblasbaren   Gummihohlkörpern   gebildet. Jeder wird also aus flach aufeinanderliegenden Gummiblättern mittels Schweissstanzen ausgestanzt. und dabei die Stanzstellen miteinander verbunden. An diesen Einzelkörpern wird sodann an je einer Umrissstelle die Naht geöffnet und die beiden Körper an diesen geöffneten Stellen, etwa mittels eines durch beide Öffnungen   hindurchgesLeckten     Schlauchstückehens   oder Pfeifenröhrchens, miteinander verbunden, wobei die Lage der Nahtebenen der beiden Körper aufeinander senkrecht oder geneigt zueinander sein kann.

   Die beiden Körper, die auf diese Weise zu einem gemeinsamen Gebilde vereinigt sind, können dann auch gemeinsam aufgeblasen werden. Durch diesen Herstellungsvorgang ist die Mannigfaltigkeit der darzustellenden figürlichen Gestalten ganz wesentlich vergrössert. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. 



   Die Ente 1 und der   Frosch   2 sind jeder Teil für sich durch Ausstanzen von aufeinandergelegten Gummiblättern hergestellt und so durch die Verbindungsstelle 3 miteinander verbunden, dass die durch die Verbindungsnaht 4 des Teiles 1 gelegte Ebene und die durch die Verbindungsnaht 5 des Teiles 2 gelegte Ebene zueinander bei prallem Gegenstand ungefähr aufeinander senkrecht stehen. Zum Zwecke der Verbindung der Innenräume ist die Naht 1 an der Stelle des Schnabels 6 und die Naht 5 an der Stelle des Hinterfusses ein Stück offen gelassen und in die beiden Öffnungen ein Pfeifenröhrchen 3 eingesteckt und luftdicht verklebt. 



  Der Schnabel 6 ist im vorliegenden Falle eine besondere angeklebt Attrappe. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aufblasbarer Gummigegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei oder mehreren gesonderten Teilen zusammengesetzt ist, die jeder für sich aus flach aufeinanderliegenden Gummiblättern durch einen gleichzeitig die Nahtstelle bildenden Stanzenschnitt zusammengefügt sind und die an je einer Stelle ihrer Umfangsnaht so miteinander verbunden sind, dass sie durch die Verbindungsstelle hindurch gemeinsam aufblasbar sind und dann die Ebenen der Nähte der beiden Teile zueinander geneigt oder senkrecht stehen. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Aufblasbarer Gummigegenstand nach Auspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Innenräume mittels an je einer Umfangsnaht offen gelassenen Stelle aus- geführt-wird. EMI2.1
AT130674D 1931-03-14 1931-03-14 Aufblasbarer Gummigegenstand. AT130674B (de)

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