CH150554A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Baumaterial oder sonstigem Stoff. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Baumaterial oder sonstigem Stoff.

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CH150554A
CH150554A CH150554DA CH150554A CH 150554 A CH150554 A CH 150554A CH 150554D A CH150554D A CH 150554DA CH 150554 A CH150554 A CH 150554A
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  Verfahren und Vorrichtung zur     Herstellung    von Gegenständen aus     Baumaterial     oder     sonstigem_Stoü.       Bisher ist es üblich, bei der Herstellung  von Gegenständen aus Baumaterial, beispiels  weise Beton oder dergleichen, den in die  Formen     eingefüllten    Baustoff durch Stamp  fen zu verdichten. Um dabei eine möglichst  gleichmässige Dichte zu erzielen, stampft man  bei der Herstellung von höheren Gegenstän  den den Baustoff zweckmässig in Schichten  von etwa 10 cm. Es wurde aber auch schon  vorgeschlagen, höhere Formstücke in einem  Arbeitsgang zu verdichten, und zwar durch  Rütteln der Formen, wobei gleichzeitig von  oben ein Druck auf den Baustoff ausgeübt  werden sollte.  



  Die Erfindung bezieht sich auf     ein    Ver  fahren zur Herstellung von Gegenständen aus       Baumaterial    oder sonstigem Stoff und be  steht     darin,    dass die Formen mit dem ein  gefüllten Baustoff mehrmals angehoben und       frei    fallen gelassen werden, wobei durch  das Aufschlagen der Baustoff stetig von un  ten nach oben fortschreitend verdichtet wird.    Bei diesem Verfahren fällt somit das Stamp  fen oder Pressen ganz fort. Zweckmässig wer  den dabei die Aufschlagstösse von Puffern  aus Blei oder dergleichen aufgefangen, um  ein Erzittern der Formen beim Aufschlagen  zu verhindern.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel eine zur Durchführung des Verfah  rens nach der Erfindung geeignete, maschi  nell angetriebene Vorrichtung schematisch  dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht,       Fig.    2 und 3     Seitenansichten    in  verschiedenen Betriebsstellungen.  



  Der Falltisch a ist an den vier senkrech  ten Ecksäulen b geführt. Unter dem Tisch  ist eine durch den Riemen c angetriebene  Welle d angeordnet, auf welcher die beiden  mit spiralförmiger Mantelfläche versehenen  Scheiben f fest     aufgekeilt    sind. Auf den  Scheiben f ruhen Stützen     g,    die an dem Fall  tisch a befestigt sind. Zur Verringerung der      Reibung sind an den untern Enden der Stüt  zen<I>g</I> Rollen<I>h</I> angeordnet, die bei Drehung  der Scheiben f auf deren Mantel abwälzen.  Infolge der spiralförmigen Ausbildung der  Scheiben<I>f</I>     wird    der Tisch<I>a</I> bei jeder Um  drehung der welle d einmal angehoben und  fällt wieder abwärts, sobald die Rollen h  sich über den Absatz i hinwegbewegen.

    Durch das Aufstossen des Tisches     a    und     da-          init    auch der auf den Tisch gesetzten Form  kästen k verdichtet sich der in die Form  kästen eingefüllte Baustoff. Dabei ergibt  sich, dass sich zuerst die untersten Schichten  des Baustoffes verdichten, da zunächst nur  diese ein festes     Widerlager    treffen. Bei den  späteren     Stössen    pflanzt sich die     Verdichtung     stetig nach oben fort, wobei gleichsam die  untere Schicht der jeweils darauf ruhenden  als     Widerlager    dient.

   Das Aufstossen der  Tischplatte     a    kann so lange fortgesetzt wer  den, bis die     gewünschte-    Dichte des Bau  stoffes in allen     seinen    Teilen erzielt ist und  bis keine merkliche Senkung der Oberfläche  des Baustoffes mehr eintritt.  



       Zweckmässig    lässt man den Tisch a. nicht  mit den Rollen h auf den Mantel der Schei  ben f aufstossen, da diese Teile sonst leicht  beschädigt würden. Vorteilhaft werden an  der Tischplatte     a    besondere Stützen m be  festigt, die beim Auftreffen auf das Fun  dament     n    oder,     wie    dargestellt, auf beson  dere Puffer o die Stösse auffangen, so dass  die     Abwärtsgeschwindigkeit    der Tischplatte o    plötzlich vernichtet wird. Die Puffer o wer  den dabei vorteilhaft aus Blei oder     derglei-          ehen    hergestellt, um ein Erzittern der Formen  beim Aufstossen zu verhindern.  



  Die     Erfindung    beschränkt sich nicht auf  die dargestellte     Ausführungsform.    Die Vor  richtung könnte anders ausgeführt sein; ins  besondere könnte sie mit Handantrieb ver  sehen sein, indem     etwa    die Welle d mit einer  Handkurbel in Verbindung gebracht wird  oder indem das Anheben des Tisches a durch  ein     ausschnappendes    Hebelgestänge erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCFIE I. Verfahren zur Herstellung von Gegen ständen aus Baumaterial oder sonstigem Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Formen mit dem eingefüllten Baustoff mehrmals angehoben und frei fallen ge lassen werden, wobei durch das Auf schlagen der Baustoff stetig von unten nach oben fortschreitend verdichtet wird. 1I. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, da-ss die Aufschlagstösse von Puffern (o) aus Blei oder dergleichen aufgefangen werden, um ein Erzittern der Formen (k) beim Aufschlagen zu verhindern.
CH150554D 1930-02-19 1930-11-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Baumaterial oder sonstigem Stoff. CH150554A (de)

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CH150554D CH150554A (de) 1930-02-19 1930-11-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Baumaterial oder sonstigem Stoff.

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