DE112133C - - Google Patents
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- DE112133C DE112133C DENDAT112133D DE112133DA DE112133C DE 112133 C DE112133 C DE 112133C DE NDAT112133 D DENDAT112133 D DE NDAT112133D DE 112133D A DE112133D A DE 112133DA DE 112133 C DE112133 C DE 112133C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/0082—Dust eliminating means; Mould or press ram cleaning means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man hat bereits Vorrichtungen zum Reinigen senkrecht geführter Prefsstempel, bei welchen
eine Bürste, ein Streichblech oder sonstiger zum Abstreichen des Prefsgutes bestimmter Theil
horizontal an der Unterfläche des Prefsstempels hinweggeführt wird, event, so eingerichtet, dafs
der abstreichende Theil aufser der genannten Horizontalbewegung auch eine Verticalbewegung
macht, d. h. der Rückgangsbewegung des Prefsstempels nach oben folgt.
Alle diese Vorrichtungen haben die gemeinsame Eigenschaft, dafs der Abstreicher sich
immer um eins seiner Enden unter dem Prefsstempel hinwegdreht, also eine kreisförmige
Bewegung macht. Auf diese Weise kann man wohl Prefsstempel mit glatter oder nahezu
glatter Unterfläche von dem daran hängen gebliebenen Prefsgute reinigen, niemals aber solche
Prefsstempel, bei denen die .Unterfläche eine stärker ausgeprägte, verschieden profilirte Gestalt
hat, womit also Fabrikate mit ebenso stark profilirter Oberfläche erzeugt werden
sollen, z. B. derartig gestaltete Dachziegel, Fafon- oder Profilsteine, Mauersteine mit
sogen, bei der Pressung oben liegender Mörtelgrube etc.
Zum Reinigen solcherart gestalteter Prefsstempel mufs von der kreisförmigen Bewegung
des Abstreichers vollständig abgesehen und dem letzteren anstatt derselben eine geradlinige
fortschreitende Bewegung gegeben werden. Ferner ist dafür. Sorge zu tragen, dafs der
Abstreicher auf seinem Wege je nach Bedarf auch höher oder tiefer geführt wird, der Profilgestaltung
der Prefsstempelunterfläche entsprechend. Endlich ist auch auf eine oft ganz
unregelmäfsige Profilirung Bedacht zu nehmen, wie z. B. bei der Pressung mancher Dachziegel,
deren unregelmäfsig gestaltete Prefsfläche von einem gerade durchlaufenden, wenn auch in
einem bestimmten Profile gehaltenen Abstreicher nicht in allen Theil en berührt werden würde.
Alle diese Zwecke werden durch die in Folgendem beschriebene neue Vorrichtung erreicht,
welche letztere sowohl bei Pressen mit rundem als bei solchen mit langem Tische angewendet werden kann.
Nehmen wir beispielsweise die Pressung von Dachziegeln in einem bestimmten Profil und
hierfür eine Presse mit rundem, drehbaren Tische an, wie in der Zeichnung Fig. 1 im
Aufrifs, Fig. 2 im Grundrifs, Fig. 3 im Schnitt und Fig. 4 bis 7 im Detail dargestellt ist.
Der Prefstisch α trägt die vier Formen b bl
b2 bs. Durch jedesmalige Vierteldrehung des
Prefstisches gelangt eine der vorher in geeigneter Weise in verschiedenen, dem zu pressenden
Dachziegelprofil entsprechenden Füllhöhen mit dem Prefsgute gefüllten Formen
unter den zwischen den Säulen c und d am Prefsmechanismus hängenden Prefsstempel e.
Der letztere wird sodann durch den Prefsmechanismus in die Form gedrückt, wodurch
die Pressung des in letzterer enthaltenen Materials erfolgt. Bei dem, wenn auch nur geringen
Feuchtigkeitsgehalt des Materials bleiben gewöhnlich kleine Theilchen am Prefsstempel
kleben, welche, wenn man nicht für deren Entfernung sorgt, durch Hinzutritt neuer bei
den folgenden Pressungen so Überhand nehmen, dafs weiterhin eine exacte Pressung der Fabrikate
nicht mehr zu erzielen ist.
Die Reinigung des Prefsstempels wird nun auf folgende Art erreicht. Zwischen je zwei
Formen ist auf dem Prefstische α eine mit schwalbenschwanzförmigem Führungsschlitze
versehene Leiste g\, und zwar am besten radial zur Mittelachse des Prefstisches liegend, fest
angeordnet. In dem Schlitze f dieser Leiste g ist ein Gleitstück h gelagert, das einen Ansatz i
trägt, in welchen der als Bürste gestaltete und seitlich mit Röllchen versehene Abstreicher k,
dessen Oberkante genau das Gegenprofil hat, wie die zu reinigende Fläche des Preisstempels,
mittelst Bolzen I lose (Fig. 5) befestigt ist.
Die Profiloberkante des Abstreichers k kann nach oben als scharfes Blech oder Bürste oder
als mit Petroleum, OeI oder dergl. getränkter Stoff je nach Art der beabsichtigten Abstreichung
bezw. Reinigung enden, auch wohl mehrere solcher verschiedenartiger Reiniger zugleich
'tragen.
Zwischen den Säulen c und d sind an denselben
mittelst Tragarmen m und η Laufrinnenpaare 00 und ρ ρ angeordnet, welche
unter einander und mit den Prefsstempellängskanten parallel laufend, etwas niedriger liegen,
als die Unterfläche des Prefsstempels, wenn letzterer durch den Prefsmechanismus in seine
höchste Stellung gehoben ist.
Wird nun der Prefstisch α um die Mittelsäule
c gedreht, so stöfst zunächst die am inneren Ende des Abstreichers k befindliche
Rolle gegen den Anfangspunkt der inneren Laufrinne o, wonach bei weiterem Fortschreiten
der Tischdrehung der Abstreicher k sich richtig einstellt, indem derselbe gezwungen wird, sich
so lange um seinen Drehpunkt zu bewegen, bis die an dem äufseren Ende des Abstreichers
befindliche Rolle an dem Anfange der äufseren Laufrinne ο angelangt ist. Bei noch weiterer
Drehung des Tisches α wird der Abstreicher bezw. die Rollen desselben in die Laufrinnen
ο 0 eingeführt und hierdurch der Abstreicher allmählich an der Unterfläche des Prefsstempels
hinwegbewegt, und zwar in genau geradlinigem Wege, da er durch die Rollen zwangläufig in
den beiden Laufbahnen ο ο geführt wird und weil durch diesen Zwang das Gleitstück h sich
in dem Schlitze f der Leiste g verschieben und der Bolzen / des Abstreichers k sich in
dem Ansätze des Gleitstückes h frei drehen kann. ' Auf diese Weise wird die Drehbewegung
des Tisches α in ihrer Uebertragung auf den Abstreicher k in eine gerade fortschreitende
Bewegung verwandelt. Hierdurch werden sämmtliche mit ■ dem Abstreicher correspondirenden
Profilflächen der Unterfläche des Prefsstempels gereinigt bezw. eingeölt.
Der Prefsstempel e kann nun noch andere, zur vorgedachten Laufrichtung des Abstreichers
quer liegende Vertiefungen haben.
Zur Reinigung einer solchen quer liegenden, nach oben gehenden Vertiefung kann ein in
der Prefstischdrehrichtung dicht hinter dem ersten oder zwischen den nächstfolgenden anderen
Formen liegender zweiter Abstreicher k angeordnet sein, dessen seitlich angebrachte
Rollen bei der Drehung des Tisches in die Laufbahnen ρ ρ eingeführt werden. Auchhierbei
wird der Abstreicher k senkrecht zwischen den Laufrinnen geradlinig fortgeführt,
bis der an seiner Oberfläche besonders profilirte Abstreicher an die nach oben gehende,
der Vertiefung im Prefsstempel entsprechende Stelle der Laufbahnen ρ ρ gelangt, wo durch
den vom rotirenden Prefstische gegebenen Antrieb der Abstreicher k, der Ausbiegung der
Laufbahnen folgend, gehoben und nach kurzer Weiterdrehung des Prefstisches wieder gesenkt
wird und dann in waagrechter Richtung weiter geht, um die noch in seinem Bereiche liegenden
Flächen des Prefsstempels zu reinigen. Wenn nöthig, kann man noch mehr Abstreicher
höher oder tiefer stehend anordnen und solche nach Bedarf ebenfalls steigen und senken
lassen. Die hierfür nothwendigen weiteren Führungsschienen werden je nach Bedarf über
oder unter den erst beschriebenen Führungsschienen angebracht.
In ähnlicher, aber einfacherer Weise werden bei Pressen mit langem, feststehendem Prefstische
die nothwendigen Abstreicher mit dem auf dem Prefstisch entlang zu schiebenden Formen an diesen befestigt, in entsprechenden
Leitbahnen geführt, nur dafs hierbei die Umsetzung einer Drehbewegung in eine geradlinig
fortschreitende nicht nöthig ist, weil hierbei die schon vorhandene geradlinig vor sich
gehende Bewegung der Formen auch schon die verlangte geradlinige Bewegung der Abstreicher
hervorbringt.
Auch bei automatisch betriebenen Pressen läfst sich die Reinigungsvorrichtung sehr gut
verwenden, indem man die Laufbahnen derart anordnet, dafs durch sie der Abstreicher ganz
dem Gange des Prefstempels entsprechend, also herauf- bezw. heruntergeführt wird.
Auf diese Weise wird es auch möglich, glatte Prefstempel auf mechanischem Wege
Claims (1)
- Pa tent-Ansprüch:Vorrichtung zum Reinigen senkrecht geführter Prefsstempel, dadurch gekennzeichnet, dafs auf dem drehbaren Prefstische (a) in Gleitstücken (h) Abstreicher (k) mittelst Bolzen (I) dreh- und verschiebbar derart angeordnet sind, dafs sie bei stattfindender Drehung des Tisches durch Auflaufen der zu beiden Seiten derselben vorgesehenen Rollen auf feststehende, geeignet gestaltete und zweckdienlich angeordnete Führungsschienen (o, p) in geradliniger, erforderlichenfalls auf- und niedergehender Richtung an der Unterfläche des Prefsstempels hinweggeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112133C true DE112133C (de) |
Family
ID=381816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112133D Active DE112133C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112133C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025772B (de) * | 1956-07-21 | 1958-03-06 | Wilhelm Busch Maschinenfabrik | Buerstenvorrichtung zum Putzen der Unter- und Oberstempel von keramischen Pressen |
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- DE DENDAT112133D patent/DE112133C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025772B (de) * | 1956-07-21 | 1958-03-06 | Wilhelm Busch Maschinenfabrik | Buerstenvorrichtung zum Putzen der Unter- und Oberstempel von keramischen Pressen |
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