CH145083A - Dichtungsvorrichtung an Wehrverschlüssen. - Google Patents

Dichtungsvorrichtung an Wehrverschlüssen.

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CH145083A
CH145083A CH145083DA CH145083A CH 145083 A CH145083 A CH 145083A CH 145083D A CH145083D A CH 145083DA CH 145083 A CH145083 A CH 145083A
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CH
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sealing
water tank
weir
sealing device
wall
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Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54Sealings for gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Dichtungsvorrichtung an     Wehrverschlüssen.       Es ist bekannt, die Dichtungsbalken bei  Wehrverschlüssen an federnden oder bieg  samen oder auch in Gelenken beweglichen  Platten anzuordnen, auf welche der Druck  des Oberwassers wirkt. Dadurch werden die  Dichtungsbalken gegen die abzudichtende  Stelle, zum Beispiel gegen die Wehrschwelle       bezw.    die     Seitendichtungen    gegen     die    Sei  tenwand des     Gerinnes        angepresst.    Die den  Dichtungsbalken tragenden Platten bilden  dabei gewissermassen eine bewegliche Wand  eines Wasserkastens, zu dem das Oberwasser  Zutritt hat.  



  Bei Dichtungsvorrichtungen dieser Art  kann es aber vorkommen, dass der Wasser  kasten leck     wird    und dass dann der Ober  wasserdruck nicht ausreicht, die     Platte        und     damit den Dichtungsbalken überall einwand  frei gegen die Wehrschwelle,     bezw.    die Sei  tenwand des     Gerinnes    anzudrücken. Ausser  dem kann bei sehr langen     Verschlusskörpern     mit starker     Durchbiegung    die den Sohlen  dichtungsbalken tragende Platte die zur Ab-         dichtung    in der Mitte erforderlichen Bewe  gungen, die grösser sind, als die seitlichen  Bewegungen häufig unter dem Druck des  Oberwassers allein nicht ausführen.  



  Die Erfindung hat den Zweck, derartige  Vorkommnisse zu vermeiden. und sie er  reicht .dies dadurch, dass im innern des Was  serkastens auf die Länge des Dichtungskör  pers verteilte auf die abzudichtende Stelle  wirkende Druckfedern angeordnet sind.  



  Durch die Zusatzkräfte dieser Federn.  welche auch als Puffer wirken und uner  wünschte Schwingungen der den Dichtungs  körper tragenden Wand verhindern, wird  also eine verbesserte Dichtung erzielt, wel  che für alle Fälle ausreicht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes, bei welchem die den Dich  tungsbalken tragende Wand des Wasser  kastens mit dem Stauschild gelenkig ver  bunden ist, ist in der Zeichnung in Form       einer    Sohlendichtung dargestellt.      Am untern Ende des mit dem     Verschluss-          körper    a durch ein starres Gerippe b ver  bundenen Stauschildes c ist der Wasser  kasten d angeordnet. Die vordere Wand des  selben wird durch eine am Gerippe b des  Stauschildes c     mittelst    der Gelenkverbindung  e befestigte winkelförmige Platte f gebildet,  welche den Dichtungsbalken g trägt.

   Dieser       wird    durch den auf die Platte f wirkenden       Druck    des     Oberwassers,    das zu dem Wasser  kasten d in bekannter Weise Zutritt hat,  gegen die     ZVehrschwelle    angedrückt. Der  nach dem     Lnterwasser    zu abgebogene Teil  der winkelförmigen Platte f     trägt    eine Dich  tungsleiste     1a,    welche sich gegen die untere  Wand i des Wasserkastens anlegt.  



  An der Rückwand k des Wasserkastens  <I>d</I> sind mit Hilfe von Befestigungsplatten<I>l</I>  Druckfedern in angeordnet, mit welchen  durch Querbolzen p     Schubstangen        n    verbun  den sind, die durch Lenker o mit der     vor-          dern    beweglichen Wand des Wasserkastens  verbunden sind. Die Schubstangen     n    gehen  durch Bohrungen der Befestigungsplatten     l     und der Rückwand k hindurch und sind in  der Rückwand q eines aus Profileisen 7- ge  bildeten, an der Rückwand     7, ,    des Wasser  kastens befestigten Rahmens geführt.

   Sie       übertragen    die Druckkraft der Federn     iri.     auf die bewegliche Wand des Wasserkastens  und den Dichtungsbalken     g,    bilden also eine  wirksame Ergänzung des Oberwasserdruckes    und sorgen auch bei in der     Mitte    stark  durchhängenden     Verschlusskörpern    dafür,  dass der Dichtungsbalken überall dicht ge  gen die Wehrschwelle gedrückt wird. Auf  das freie Ende der Schubstangen n aufge  schraubte     Muttern    s dienen dabei zur     Bcr-          grenzung    des einstellbaren Hubes der Schub  stangen     n    und damit der Platte<I>f</I> in Rich  tung auf das Oberwasser zu.  



  Die Verbindung des Wasserkastens d       mit    dem     Oberwasser    kann ausser durch den  Spalt zwischen dem Stauschild c und der       Platte    f in beliebiger bekannter Weise er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Di.chtungsvorriehtung an Wehrverschlüs sen, bei welcher der Dichtungskörper von einer beweglichen Wand eines dem Oberwasser zugänglichen Wasserkastens getragen und durch den Oberwasserdruck gegen die abzu dichtende Stelle gepresst wird, dadurch ge kennzeichnet, dass im Innern des Wasser kastens (d) auf die Länge des Dichtungs körpers (g) verteilte, auf die abzudichtende Stelle wirkende Druckfedern angeordnet sind.
CH145083D 1930-03-04 1930-03-04 Dichtungsvorrichtung an Wehrverschlüssen. CH145083A (de)

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CH145083A true CH145083A (de) 1931-02-15

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